Mit kleinem Hund nach Shetland (tendenziell ängstlich) - Fährfahrt

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    Hallo zusammen,


    ich bin noch neu hier, und bin mir daher nicht sicher, ob diese Frage hier schonmal gestellt wurde.


    Nach meinem Master würde ich gerne für 3 Monate oder auch länger nach Shetland (wenn alles klappt). Meine kleine Fellnase würde ich gerne mitnehmen. Zu ihrem Wesen: Sie ist ein kleiner (5-6Kg) Mischling aus dem Tierschutz. Sie ist recht ängstlich und nicht gut auf fremde Menschen oder Hunde zu sprechen. Die Box ist nicht unbedingt ihr bester Freund. Es steht eine Box im Wohnzimmer, in die sie sich auch immer wieder zurückzieht. Allerdings fühlt sie sich nur wohl, solange die Box offen bleibt. Wenn man sie in einer geschlossenen Box trägt rastet sie meistens aus. Zug fahren funktioniert aber recht gut. Auch auf recht langen strecken. Irgendwann legt sie sich hin und schläft. Aber auch hier kann es anfangs vorkommen, dass sie etwas knurrt oder einmal bellt, wenn plötzlich jemand vorbei läuft, den sie vorher nicht gesehen hat.


    Für unsere Reise nach Shetland bin ich auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen, da ich kein eigenes Auto besitze (und es ohne Auto z.T. auch echt schneller geht). Natürlich habe ich nicht vor, alles an einem Tag zu schaffen. Vielmehr war der Plan, die Reise auf Etappen zu gehen. Also beispielsweise am ersten Tag mit dem Zug nach Paris und dort dann erstmal 1-2 Tage bleiben. Am nächsten Tag dann vielleicht nach England etc. Auf diese Weise wären es am Tag nie mehr als 5 Std Zugfahrt.


    Ein Problem ergibt sich allerdings ab Schottland. Dort gibt es (soweit ich informiert bin) nur 2 Möglichkeiten nach Shetland zu kommen. Entweder mit einem Flugzeug (1h30) bei dem meine kleine Maus jedoch in den Frachtraum müsste. Aufgrund ihres Charakters würde ich ihr das gerne ersparen. Im "Handgepäck" hätte ich mir das überlegt, aber da es dort scheinbar nur 2 Airlines gibt, die die Strecke fliegen und beide keine Hunde erlauben oder nur im Frachtraum, ist das nicht möglich. Die Alternative wäre mit einer Fähre, die jedoch 15h oder so braucht. Ich kenne die Fähre zwischen Calais und Dover und vermute daher, dass diese Fähre recht "ruhig" über das Wasser fährt, was daher kein Problem sein sollte. Aber 15h mit Hund auf einer Fähre?! (Wie) hat meine Fellnase dann eine Möglichkeit ihre großen oder kleinen Geschäfte zu verrichten? :thinking_face: Hat da jemand schon Erfahrungen? Auch ob es dort sowas wie Kabinen/Zimmer gibt?


    Ich bin euch für jede hilfreiche Antwort oder vllt sogar Erfahrungsberichte dankbar!


    P.S. Nicht falsch verstehen: Frachtraum muss nicht immer schlimm sein. Da aber meine Hündin eher ängstlich ist und auch auf fremde nicht gut zu sprechen ist, glaube ich nicht, dass es hier eine gute Idee wäre.

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  • Ich glaube nicht, dass Calais/Dover mit Shetland vergleichbar ist. Ersteres ist relativ ruhig, bis Shetland würde ich mit mehr Wellengang rechnen. Mit einem ängstlichen Hund würde ich das nur auf mich nehmen, wenn du dir sicher bist mindestens 6 Monate zu bleiben. Bei 12 Wochen würde ich lieber in Deutschland nach einem guten temporären Zuhause suchen.

  • Ich würde bedenken, dass du bei dem Etappen-Plan etliche Tage/Nächte auf Achse bist.


    Ein Tag nach Paris, ein Tag nach England, mit (öffentlichen Verkehrsmitteln) 1 oder sogar zwei Tage bis Aberdeen (nehme an, die Fähren gehen von da). Dann die Fährfahrt.


    Wie gut kommt sie in fremder Umgebung zur Ruhe? Wie ist sie, wenn du bei Freunden oder in Hotels übernachtest?

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Hallo!

    Hailey würde nicht auf der Fähre ihr Geschäft erledigen, sie hält eher zurück, bevor sie irgendwo drinnen machen muss.

    Glaubst du, dass das bei deiner Hündin klappen könnte? Falls nicht, würde ich mit ihr üben, auf Komando auf eine von dir vorgegebene Stelle zu pinkeln.

    Liebe Grüße

  • Ich würde bedenken, dass du bei dem Etappen-Plan etliche Tage/Nächte auf Achse bist.


    Ein Tag nach Paris, ein Tag nach England, mit (öffentlichen Verkehrsmitteln) 1 oder sogar zwei Tage bis Aberdeen (nehme an, die Fähren gehen von da). Dann die Fährfahrt.


    Wie gut kommt sie in fremder Umgebung zur Ruhe? Wie ist sie, wenn du bei Freunden oder in Hotels übernachtest?

    Mit fremden Umgebungen kommt sie tatsächlich sehr gut zurecht. Solange sie ihre Decke hat legt sie sich drauf und kann schlafen. Das kennt sie auch, wenn sie in Restaurants oder bei Freunden dabei ist. Auch in Ferienwohnungen war sie schon dabei.


    Und genau die Strecke zwischen Aberdeen und Shetland ist noch fraglich: Lieber Fährfahrt die lange aber angenehmer ist oder ein kurzer Flug, der vermutlich nicht so angenehm sein wird.

  • Alles, was mich derzeit ablenkt, ist gut...


    Es gibt noch eine Möglichkeit, nach Shetland zu reisen: Von einer der Orkney-Inseln aus. Also mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Scrabster (das war schon in den 1980er Jahren möglich, sollte heute also auch kein Problem sein), auf der Orkney-Fähre nach Stromness, und von dort auf die nächste Fähre auf die Shetlands.


    Ich war selbst noch nicht dort, aber die Fährüberfahrt von Scrabster nach Stromness habe ich in übelster Erinnerung was Seekrankheit angeht. Ich glaube nicht, dass die Überfahrt bis nach Lerwick (oder wo auch immer die Fähre anlegt) viel ruhiger ist. Auf jeden Fall nicht, absolut nicht mit der Kanalfähre vergleichbar.


    Die lange Überfahrt von Aberdeen aus würde ich mir eher nicht antun. 15 Stunden ruhige Überfahrt ist ja ok, das kenne ich von der Newcastle-Fähre, aber dort oben? Nee, für mich wäre das nichts.


    Wenn du Fahrpläne für Zug, Bus und Fähre in Schottland suchst, wirst du fündig bei Traveline Scotland. Wenn diese Seite keine Verbindung findet, gibt es keine, so meine Erfahrung.

  • Wieso in aller Welt habe ich mich gerade selbst zitiert? Ich wollte doch nur was ergänzen... Ich bin wohl doch etwas verpeilt, sorry.

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