Eure Meinung zur Tierhaltung, reicht "Mittelmaß"?

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    Hallo miteinander,

    meine Frage steht ja schon oben ;)

    Hatte heute ein Gespräch mit einer Bekannten.. Im Großen und Ganzen ging es um unsere Entscheidung, dass wir wohl doch keine Meerschweinchen aufnehmen werden, die angedachte Haltung ist (laut gesammelten Infos) nicht sooo ideal. Deshalb haben wir uns erstmal dagegen entschieden.

    Sie meinte nur, so pauschal ist das doch nicht zu beantworten, die wenigstens Tiere werden wirklich 100% perfekt gehalten. Solange man ein "gesundes Mittelmaß" findet wäre es doch ok. Hab etwas darüber nachgedacht und finde es ehrlich gesagt ein schwieriges Thema.

    jeder Mensch hat ja auch unterschiedliche Ansprüche. Was für den einen top ist, findet der andere gerade mal vertretbar.

    Es gibt ja so grobe Richtlinien was die Haltung von Tieren vorgibt. Also zB bei Hunden Betreuung, Auslauf, etc, dann die Gehege Größe und Gesellschaft bei Kleintieren/Vögel


    wie seht ihr das? Reicht ein ordentliches Mittelmaß in der Tierhaltung aus? Damit meine ich die empfohlene Unterbringung (Größe), Gesellschaft usw. Oder tendiert ihr "zu mehr"?

  • Mhm also ich finde um das beantworten zu können, müsste es viel konkreter sein.

    Niemand von uns ist perfekt.


    Wenn du jetzt mit Anforderungen z.B. bei den Kleintieren die gesetzlich vorgeschriebenen Mindestestanforderungen meinst dann finde ich das alles andere als angemessen und diese entsprechen in meinen Augen nicht mal im Ansatz einem „Mittelmaß“.

    Das müsste man grundsätzlich alles näher/detaillierter verfassen. Denn dann kommt ja eigentlich schon die nächste Frage was bedeutet Mittelmaß? Was für mich Mittelmaß bedeuten würde, ist es ja ggf nicht für dich

  • Also ich habe den Anspruch, dass man im Rahmen seiner Möglichkeiten das Beste für sein Tier tut. Wenn dieser Rahmen begrenzt ist, dann ist das halt so.

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  • Wenn es um die Neuanschaffung eines Tieres geht (Und hier ists egal ob Hund, Pferd, Meerschweinchen oder Hamster) sollten gewisse Rahmenbedingungen einfach gegeben sein. Und das ist bei Kleintieren zumindest Platz und Futter.

    Ich kann dabei nur von Kaninchen sprechen, man sagt in Außenhaltung 3m² pro Kaninchen. Bei 2-3 Kaninchen sollte man sich da meiner Meinung nach durchaus an den Angaben orientieren, ich denke aber nicht dass man 10 Kaninchen nicht in einem Gehege unter 30m² halten kann. Ich hoffe es ist einigermaßen verständlich was ich meine.

  • Ich finde es v.a. angesichts der Wohnungsknappheit geradezu zynisch, wenn ein Tierheim beispielsweise einem engagierten Kaninchenhalter kein Partnertier für sein Kaninchen geben will, weil er keine 40 qm pro Tier zur Verfügung stellen kann. Da muss man sich dann auch nicht wundern, wenn die Leute in die Zoohandlung gehen.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • piaaischa

    Verstehe was du meinst. Schlecht formuliert meinerseits ;)


    Ich möchte keine Grundsatzdiskussion über Gehegegrösse o. ä führen...

    nur gerne, dass jeder sein persönliches Empfinden zu dem Thema mitteilt. Würde euch " euer Mittelmaß " ausreichen?

  • Wo sich für jemanden das Mittelmaß befindet, ist ja sehr individuell. Man müsste das Ganze also an genormten Maßen etc festmachen, damit man überhaupt eine Idee davon bekommen kann, ob man ansatzweise vom Gleichen redet.

  • Es ist schwierig, das so pauschal zu beantworten, aber wenn ich mich gefragt habe, ob ich meinem Hund auch wirklich gute Lebensbedingungen bieten kann, hat mir tatsächlich der Vergleich mit Kindern, bzw allgemein mit Menschen geholfen. Wer von uns hat schon die perfekten Lebensbedingungen? Ich hätte auch lieber eine größere Wohnung. Und für viele Kinder wäre es sicher schöner, in einem Haus mit Garten zu wohnen statt in einer kleinen Wohnung in der Stadt. Ebenso wäre für meinen Hund ein Haus mit Garten wahrscheinlich auch nett gewesen. Aber das heißt ja nicht, dass das Leben dann direkt schlecht ist, solange eben ein Mindestmaß gegeben ist. Wo das genau liegt, da lässt sich sicherlich streiten und das ist von Mensch und Hund abhängig, aber du hast ja im Eingangsposting geschrieben, dass eben Empfehlungen bzgl. Größe des Geheges, Auslauf, Betreuung usw. eingehalten werden (wobei ich mich zugegeben mit Kleintierhaltung nicht auskenne und nicht weiß, ob die Empfehlungen da ausreichend sind). Unter diesen Umständen reicht in meinen Augen "ordentliches Mittelmaß".

  • Ich bin tendenziell auch für Mittelmaß. Ich habe 2 Pferde. Da braucht es keine Phantasie um zu wissen, dass die bei uns niemals artgerecht Leben werden. Trotzdem geben wir uns Mühe ihnen in unserem Rahmen ein gutes Leben zu bieten

  • Tendiere "zu mehr".

    Plane die perfekte Haltung.

    Bemühe dich um die ideale, artgerechte Haltung all deiner Haustiere.


    Das, womit die Tiere dann am Ende dastehen, nachdem die Realität inklusive Schicksalsschläge, Engpässe und unvorhersehbarer Katastrophen (im Leben des Halters) stattgefunden hat, ist in der Regel dann sowas wie "akzeptables Mittelmaß".

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