Mehrhundehaltung mit 2 Rüden/Hündinnen

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    Aloha!


    Ich ziehe bald um und habe vor, mir einen Retriever anzuschaffen. Ich schwanke hier noch etwas zwischen dem Labrador und dem Flat, grundsätzlich sind beides tolle Hunde. Ich würde mir dann erstmal einen Labrador aus einer gemäßigten Leistungszucht bzw. einen Flat zulegen und in den Dummy-Bereich gehen. Wenn uns das Spaß macht, würde ich zu einem zweiten Retriever tendieren (so 3 Jahre versetzt), wahrscheinlich aus einer jagdlichen Leistungszucht oder wieder eine Art Dual-Purpose. Jetzt frage ich mich, welches Geschlecht sich besser eignen würde. Keiner der Hunde wird grundlos kastriert, nur wenn er unter seinem Trieb leidet und sich überhaupt nicht konzentrieren kann. Es werden also zwei Hunde des gleichen Geschlechts, kann das gut gehen? Man hört ja immer wieder, dass so nie eine klare Hierarchie entstehen kann, weil die Hunde ungefähr dieselbe Kraft haben. Wird es da Krach geben? Ich bekomme mit, dass das nur rum ist, wenn die das einmal geklärt haben, endet wohl meistens im Tod von einem Tier. Sind zwei Rüden oder zwei Hündinnen angenehmer? Kann man zwei Hunde eigentlich alleine zu Hause lassen oder muss man sie räumlich trennen? Wenn so eine Konstallation nicht möglich ist, bleibt es wohl bei einem Hund.

  • Bei zwei Retrievern ist es normalerweise kein Problem mehrere Hunde gleichen Geschlechts in einem Haushalt zu haben.

    Du hast doch noch einen Hund? Ist es ein Rüde oder eine Hündin?


    Und Labrador oder Flat ist schon ein ziemlicher Unterschied. Ich würde mir an deiner Stelle noch mehr Hunde der jeweiligen Rasse anschauen.

  • Ja, einen Havaneser-Rüden. Der gehört meiner Mutter, ich verbringe nur sehr viel Zeit mit ihm. Ob er dann schlussendlich bei mir wohnen wird, ist unwahrscheinlich. Allerdings werde ich den Zwerg oft abholen, um was mit ihm zu machen.

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  • Ich hab drei Hunde, einen intakten Rüden (5 Jahre alt) und zwei kastrierte Hündinnen (11,5 und 13). Alles Schäferhundmixe...


    Ob es Krach gibt oder nicht, hängt am Ende auch von dir als Halter ab. Wenn du von Anfang an klare Regeln aufstellst, den Hunden nicht die Ressourcenverwaltung überlässt, sondern direkt selbst verwaltest, senkst du das Konfliktpotential in die Richtung.

    Es lässt sich (als Ottonormalhundehalter) nicht vermeiden, dass es doch mal zu Zankereien kommt. Das ist mMn normal und gehört einfach dazu, wir Menschen haben uns ja auch mal wegen irgendwas in den Haaren.


    Ob man die Hunde dann auch zusammen alleine lassen kann, kommt sehr auf den Charakter der Hunde an, da kann man gar nicht pauschalisieren.

    Meine Hunde sind nach einer mehrwöchigen Eingewöhnungsphase, in der ich sehr viel beobachtet habe, immer zusammen alleine. Da gab es bisher nie Probleme - die verschlafen meine Abwesenheit meistens sowieso.


    Und ob du überhaupt regulierend eingreifen musst, ist auch sehr von den Hunden selbst abhängig.

    Als Bonny dazu kam, gab es quasi null Probleme zwischen ihr und Dino. Das liegt aber daran, dass Bonny grundsätzlich einfach nur lieb ist, Konflikten aus dem Weg geht und lieber nachgibt, wenns drauf ankommt. Das hätte bei einem Hund, der das aktiv ausnutzt, aber auch nach hinten losgehen können.

    Ressourcen waren bei den beiden überhaupt kein Thema. Wenn ich gerade Bonny streichel und Dino will sich dazwischen schieben, wird er weggeschickt - und darf dann zu mir kommen, wenn Bonny genug hat. Oder wenn ich ihn zu mir einlade.

    Zwischen den beiden klappt das ganz wunderbar.


    Anders war es, als Masha zu Dino und Bonny dazu kam. Da war Dino dann ressourcentechnisch garstiger und es hat am Anfang auch ein paar Mal geknallt, weil Masha zB an den Wassernapf im Flur wollte - Dino stand da aber grad in der Nähe, fand das doof und dann hats halt geknallt.

    War blöd, passiert aber in der ersten Zeit einfach. Das gehört ein Stück weit dazu.

    Selbstverständlich hab ich dann auch viel reguliert und dafür gesorgt, dass jeder beim Fressen seine Ruhe hat, nicht belästigt wird und z. B. auch "Einzelzeit" mit mir verbringen kann.

    Masha wohnt jetzt seit rund einem halben Jahr bei uns und es ist schon wesentlich entspannter. Dino und Masha liegen zusammen bei mir im Bett und keiner motzt. Masha brummt maximal genervt, wenn Dino ihr zu nahe kommt - das ist ganz normale Kommunikation und sie darf auch mitteilen, dass er ihr gerade zu sehr auf die Pelle rückt.


    Meine Hunde lieben sich nicht und könnten sicher auch aufeinander verzichten. Abgesehen von Bonny, aber die braucht einfach einen Ersthund, an dem sie sich orientieren kann. Sie leben miteinander im gleichen Haus, bis auf ein bisschen toben im Garten, zusammen an der gleichen Stelle schnüffeln oder in der Nähe des anderen rumliegen machen sie nicht viel zusammen.


    Es gibt sicher Hundepaare oder -gruppen, die sich wirklich gern haben und auch regelmäßig miteinander kuscheln. Das kommt mMn aber eher selten vor, gerade bei den ernsteren Rassen.


    Ob sich deine zukünftigen Hündinnen gut miteinander verstehen, kann dir jetzt niemand sagen. Weil niemand weiß, wie Hündin A mal ticken könnte.

    Geh es langsam an. Lass Hündin A erstmal groß werden, etwas Erziehung genießen und wenns mit ihr gut läuft, kannst du über Hündin B nachdenken.

  • Aloha!


    Ich ziehe bald um und habe vor, mir einen Retriever anzuschaffen. Ich schwanke hier noch etwas zwischen dem Labrador und dem Flat, grundsätzlich sind beides tolle Hunde. Ich würde mir dann erstmal einen Labrador aus einer gemäßigten Leistungszucht bzw. einen Flat zulegen und in den Dummy-Bereich gehen. Wenn uns das Spaß macht, würde ich zu einem zweiten Retriever tendieren (so 3 Jahre versetzt), wahrscheinlich aus einer jagdlichen Leistungszucht oder wieder eine Art Dual-Purpose. Jetzt frage ich mich, welches Geschlecht sich besser eignen würde. Keiner der Hunde wird grundlos kastriert, nur wenn er unter seinem Trieb leidet und sich überhaupt nicht konzentrieren kann. Es werden also zwei Hunde des gleichen Geschlechts, kann das gut gehen? Man hört ja immer wieder, dass so nie eine klare Hierarchie entstehen kann, weil die Hunde ungefähr dieselbe Kraft haben. Wird es da Krach geben? Ich bekomme mit, dass das nur rum ist, wenn die das einmal geklärt haben, endet wohl meistens im Tod von einem Tier. Sind zwei Rüden oder zwei Hündinnen angenehmer? Kann man zwei Hunde eigentlich alleine zu Hause lassen oder muss man sie räumlich trennen? Wenn so eine Konstallation nicht möglich ist, bleibt es wohl bei einem Hund.

    Das kann man alles nicht so allgemein sagen, weil es da zu sehr auf die Individuen ankommt.


    Ich halte seit Jahren drei Hunde in unterschiedlichsten Konstellationen.

    Den größten Stress gab es, weil meine Labradorhündin den DSH-Rüden verdroschen hat. Mehr als einmal.

    Das lag definitiv daran, dass beide nicht so richtig wussten, wer jetzt welche Rolle im Gefüge spielt (ganz ohne Rangordnungsquatsch. Aber die beiden sind in relativ hohem Alter erst zusammen gezogen und sind beide eigentlich mehr Einmannhunde). Da lag es an uns, das zu regeln. Mittlerweile sind beide kurz vor steinalt und kuscheln gern miteinander. Dass ausgerechnet die beiden erstmal so ein Problem miteinander haben werden, hat manch einen überrascht.


    Mit Hündin:Hündin und Rüde:Rüde gab es hier nie Probleme.

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Labrador aus einer gemäßigten Leistungszucht bzw. einen Flat zulegen und in den Dummy-Bereich gehen

    Ich habe Deinen anderen Thread gelesen und würde Dir - und das meine ich wirklich nett und nicht irgendwie bitchy - raten, entweder noch deutlich länger mit der Hundeanschaffung zu warten und Dich gründlich theoretisch und praktisch ins Thema einzuarbeiten oder eine SL anzuschaffen. Du scheinst ja was das Verstsändnis von Training angeht, noch am Anfang zu stehen, denn "Fuß" ist ja wirklich eine sehr grundlegende Übung und da zu dem Aufbau scheinst Du ja ein großes Fragezeichen im Kopf zu haben. Finde ich gar nicht weiter schlimm, ich habe auch meinen ersten Hund und bei vielem bin ich noch sehr überfragt oft. Aber die "Leistungszucht"-Hunde brauchen schon ein sehr sauberes ambitioniertes Training und Dummytraining ist wenn man es gut aufbaut (wie die Arbeitslinie es bräuchte) echt anspruchsvoll. Ich würde ehrlich gesagt mit einem Showlinie-Labbi anfangen. Die gehen auch richtig im Dummytraining auf, sind im Alltag aber leichter zu händeln und wohl im Allgemeinen eher "anfängerfreundlich".

  • Labrador aus einer gemäßigten Leistungszucht bzw. einen Flat zulegen und in den Dummy-Bereich gehen

    Ich habe Deinen anderen Thread gelesen und würde Dir - und das meine ich wirklich nett und nicht irgendwie bitchy - raten, entweder noch deutlich länger mit der Hundeanschaffung zu warten und Dich gründlich theoretisch und praktisch ins Thema einzuarbeiten oder eine SL anzuschaffen. Du scheinst ja was das Verstsändnis von Training angeht, noch am Anfang zu stehen, denn "Fuß" ist ja wirklich eine sehr grundlegende Übung und da zu dem Aufbau scheinst Du ja ein großes Fragezeichen im Kopf zu haben. Finde ich gar nicht weiter schlimm, ich habe auch meinen ersten Hund und bei vielem bin ich noch sehr überfragt oft. Aber die "Leistungszucht"-Hunde brauchen schon ein sehr sauberes ambitioniertes Training und Dummytraining ist wenn man es gut aufbaut (wie die Arbeitslinie es bräuchte) echt anspruchsvoll. Ich würde ehrlich gesagt mit einem Showlinie-Labbi anfangen. Die gehen auch richtig im Dummytraining auf, sind im Alltag aber leichter zu händeln und wohl im Allgemeinen eher "anfängerfreundlich".

    Bevor ich hier auch nur im Ansatz darüber nachdenke, muss ich mich erstmal informieren, ob ich Dummy-Training überhaupt machen möchte. Dann schaue ich mal, wo es das gibt, was das kostet und wie das aufgebaut ist. Da will ich definitiv mal zuschauen. Dann spreche ich mit einem Züchter, ob er mir seine Hunde überhaupt empfehlen würde.
    Das mit dem Fußlaufen bezieht sich auf einen Hund, der mir nicht gehört. Ich habe keinen Plan, wie man das bei kleinen Hunden macht. Zudem ist er für einen pubertären Rüden recht gut erzogen.
    Es soll auch kein Labrador aus der Arbeitslinie werden, sondern eher "Dual-Purpose". Einen Hund, den man auch ohne Hundesport auslasten kann, der aber trotzdem ordentlich Pfeffer hinter den Schlappohren hat. Da habe ich auch schon einen guten Züchter im Blick. Die Showlinie kommt für mich überhaupt gar nicht in Frage, einfach zu gemütlich, unsportlich und ungesund.
    Wenn ich mich für einen Hund entscheide, dann frühestens in zwei Jahren, da sich meine Lebenssituation noch ordentlich ändern kann. Wäre blöd, wenn ich mir jetzt einen Hund kaufe und er dann wieder im Tierheim landet, weil ich doch keine Zeit habe. Das muss gut überlegt sein.

  • einfach zu gemütlich, unsportlich und ungesund

    Das ist so allgemein gehalten völlig unzutreffend.


    Aber dann hast Du ha noch viel Zeit Dich zu informieren, ist ja super :nicken:


    Achte gerade beim Labbi drauf, dass Du einen seriösen Züchter aus dem DRC oder LCD aussuchst.

  • Der Züchter, den ich mir ausgesucht habe, ist in Österreich. Er ist also nicht in den genannten Clubs vertreten. Kennst du vielleicht einen Züchter in Deutschland, welcher Dual-Purpose-Labradore anbietet?

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