Wie lange ist es okay seinen Hund von jemand anderem betreuen zu lassen?

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    Hallo liebes Forum,


    Da früher oder später in meinem Studium der Zeitpunkt kommen wird, an dem ich mein großes Praktikum im Ausland absolvieren muss, wollte ich eure Meinung über "Fremdbetreuung" hören.

    Mein Hund würde dann entweder bei meiner Großmutter bleiben (dort wohnen wir, wenn wir zuhause sind und nicht am Studienort) oder bei einem guten Freund, der ihn auch öfter mal für einen Tag oder ein Wochenende hat.

    Wie lange wäre es für euch okay euren Hund von jemand anderem betreuen zu lassen?

    Haben Hunde ein Bewusstsein dafür, ob man 2 Wochen nicht da ist oder gar 2 Monate?


    Ich bin gespannt auf eure Meinungen!


    Lg Julia und Toni blushing-dog-face

  • Das kommt wirklich ganz extrem auf den Hund an.

    Es gibt Hunde, die sich problemlos mehreren Menschen anschliessen, andere hängen an EINEM Menschen. Pauschal kann man da gar nix sagen.


    Auf jeden Fall ist es gut, dass dein Hund jetzt schon regelmässig bei den Betreuungspersonen ist. Da siehst du doch schon, wie er klarkommt.


    Letztendlich ist die Phase der Umstellung entscheidend. Irgendwann gewöhnt der Hund sich an das neue Umfeld, und dann ist die Dauer vermutlich nicht mehr entscheidend.

    Wenn der Hund den Wechsel und die Abwesenheiten von dir jetzt gut wegsteckt, würde ich mir nicht so viele Sorgen machen.


    Und es ist ja auch einfach wie es ist: Wenn du das Praktikum machen musst, dann musst du. Es könnte ja auch ein KH-Aufenthalt sein.

  • Das kommt wirklich ganz extrem auf den Hund an.

    Toni ist an sich sehr offen Menschen gegenüber und geht auch problemlos mit Freunden mit, wenn sie ihn für eine Gassi Runde abholen.

    Er freut sich zwar sehr, wenn er mich wieder sieht aber er ist nicht so sehr auf mich fixiert, wie ich es zum Beispiel von unserem Familienhund kenne, der ohne meine Mutter nirgends mehr hingeht.

    Letztendlich ist die Phase der Umstellung entscheidend. Irgendwann gewöhnt der Hund sich an das neue Umfeld, und dann ist die Dauer vermutlich nicht mehr entscheidend.

    Okay sehr gut, das beruhigt mich sehr. Bei meiner Großmutter würde sich das Umfeld nichtmal ändern, ich wäre halt nicht da, das ist der einzige Unterschied :)

    Wenn du das Praktikum machen musst, dann musst du. Es könnte ja auch ein KH-Aufenthalt sein.

    Ja stimmt, was muss, das muss.

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  • Mein Hund würde dann entweder bei meiner Großmutter bleiben (dort wohnen wir, wenn wir zuhause sind und nicht am Studienort) oder bei einem guten Freund, der ihn auch öfter mal für einen Tag oder ein Wochenende hat.

    Wenn dein Hund sich da wohlfühlt, hätte ich keine Bedenken, ihn für die Dauer eines Praktikums dort zu lassen. Ich hab bei sowas ja eher die Angst, daß sie ihn nicht richtig sichern, nicht gut genug aufpassen - aber wenn sie das tun, dann würde ich ihn da lassen, mit dem Wissen, ihn würde ihn vermissen, aber es muss halt sein.

    Ich hab schon so viele Hunde in Pflege gehabt, die sich super schnell eingelebt haben und wenn der Hund dort alles hat, was er braucht, wird er sich auch wohlfühlen

  • Ich würde es vom Hund und von der Person die ihn betreuen soll abhängig machen.

    Hat dein Hund irgendwelche Besonderheiten auf die geachtet werden müssen? Bist du dir sicher, dass die Person damit umgehen kann? Dass die Person deinen Hund ordendlich führen kann? Dann spricht da auch nichts auf längere Sicht dagegen.

    Ist dein Hund total problemlos und fühlt sich wohl bei den Personen? Dann sehe ich da auch kein Problem.

    Lg

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

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  • Wenn er bei deiner Großmutter wohnt, ändert sich für ihn ja nur, dass du nicht da bist. Ich vermute, damit kommt er dann ganz gut klar, wenn er nicht extrem an dir hängt. Einer meiner Hunde hätte damit wohl wenig Probleme, der Andere sehr große, weil er ein absoluter Frauchenhund ist. Mitmachen würde er das gezwungenermaßen, aber toll fände er es nicht.

    "I've learned to trust my instincts and commit fully to my choices, that there are no "bad" decisions and that even wrong decisions aren't fatal." (Gillian Anderson)


    Der Spinner und sein Azubi

    Immer im Herzen dabei: Benny, Senta und Assunta und die vielen Tierheimseelen

  • Meiner Erfahrung nach haben die meisten Hunde damit weniger Probleme als die Halter.

    In meiner "hundelosen Zeit" hab ich mich ja exzessiv als Ferien- und Urlaubsbetreuung für die Hunde meiner Freunde und Bekannten angeboten und keiner der Hunde ist gar nicht damit klargekommen, dass er fremdbetreut wird. Die hatten sich nach ca. 3- 4 Tagen eingegroovt, wussten grob, wies läuft und schienen mir ganz zufrieden.

    Wir Halter wollen halt immer glauben, dass unser Hund uns so sehr liebt, dass es für ihn ganz schlimm ist, wenn wir nicht da sind. Ich bin ja auch immer heimlich empört über meine treulose Tomate, weil es Kaya echt wurscht zu sein scheint, wenn sie mal für ein paar Tage bei meiner Schwester geparkt wird.

    Längster Aufenthalt bei mir war 4 Wochen von Willy, einem langjährigen und regelmäßigen Feriengast. Da wars eher so, dass er sich fast schon zu stark bei mir eingewöhnt hatte, aber gelitten hat er nicht.

    LG

    KayaFlat


    Kaya (Flatcoated Retriever *20.4.2017)

    Remus (Wolf im Katzenpelz *14.7.2014)


    Schauen von oben zu und winken: Asta (Dsh- Mix), Jacky (LZ- Dsh) und Hundeidol Derby (HZ- Dsh)

  • Wenn Dein Hund gern dort ist, das kennt, Du Dich dabei gut und sicher fühlst, weisst dass Hundi gut versorgt wird, dann passt das auch drei Monate. Oder fünf.


    Ab einem gewissen Zeitrahmen stellt sich für mich (!) immer die Frage, ob der Hund dann nicht besser gleich dortbleibt. Aber auch das ist individuell, kommt auf den Hund an, auf die Menschen drumherum.


    Was muss das muss, Dein Praktikum ist Bestandteil Deines Weges - Hunde passen sich schnell an und Du wirst ihn bestimmt doller vermissen, als er Dich (so sollte es zumindest sein bei einem gesunden Hund) :smile:

    CH-Tröte hier
    Mit LZ DSH Bambam aka Tröti, dem Schneeflöckchen-Wolfsspitz Tessi,
    Katzi Thiana und den Federflauschbällchen Panda, Falbala, Burma, Goldi und Geierli

  • Dein Hund kennt die Person und das Umfeld gut, ist oft dort. Das ist also eine Wohlfühlzone. Ich vermute mal, dass sich die zwei eine schöne Zeit machen bis du zurück bist und du ihn mehr vermissen wirst als er dich ;)

    liebe Grüsse Kathrin und die Golden-Bande


    Caron - Golden Retriever - 28.06.2007
    Mojito - Golden Retriever - 05.04.2014
    Nevis - Golden Retriever - 25.03.2019

  • Wenn ein Hund damit keine Probleme hat, hätte ich auch kein Problem damit, egal wie lange.


    Für meine Hündin wäre das eine Katastrophe. Obwohl wir tagtäglich seit 4,5 Jahren bei meinen Eltern für mind. 30min unten (im EG, ich wohne im OG) sind und sie die beiden und die Wohnung daher gut kennt, hat sie Stress wenn ich sie bei ihnen unten lasse.

    Sie bleibt allerdings problemlos und entspannt bei mir in der Wohnung, im Auto und auch in einer Ferienwohnung alleine.

    Ich denke mal, das liegt daran, dass ihr die beiden leider immer noch nicht 100%ig geheuer sind und sie deshalb Stress hat, nicht unbedingt deswegen weil sie woanders ist.

    Grüße aus Niederbayern von mir und Dackelmädchen Sina.

    Im Herzen:

    DSH Dorli, Eyka, Falko und Una

    Dackel Benny und Tamy

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