Unverträglichkeit mit Spielstunden therapieren?

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    Moin Fories,

    ich hätte gerne mal eure Meinung/Erfahrung zu einem Thema.

    Ich habe heute (nicht zum ersten Mal) gehört, dass es Huschus gibt, die etwas großkotzige/unverträgliche Rüden nach Maulkorb Training in Spielegruppen packen, damit sie dort lernen dass ihnen entweder keine Gefahr droht, oder dass sie lerne, dass sie nicht der König der Welt sind.

    Es handelt sich dabei um die ganz normalen Spielstunden.

    Ich sag jetzt nicht was ich darüber denke, weil ich euch nicht beeinflussen möchte.

    flying-paws vielleicht?

    Bitte bei Bedarf selber gendern.

  • Irgendwer, weiß aber nicht mehr ob aus diesem Foeum oder woanders, war mit so einem Rüden in einer "Rüpelgruppe". Manche waren da wohl mit Mauli gesichert, es gab aber Freilauf unter Aufischt in dieser Gruppe.


    Ich halte davon ehrlich gesagt nicht viel |) Wäre mir auch mit Maulkorb zu riskant, zumal es ja normal ist, dass gerade erwachsene (intakte) Rüden eben nicht mit jedem Rüden gut Freund sein wollen.


    Mein Weg wäre es halt eher, am Gehorsam zu arbeiten, um Hundebegegnungen (nicht -kontakte) stressfrei meistern zu können. Eventuell noch gut gefürhrte Social Walks. Aber Spielgruppen, nein danke.

    "and into the forest I go, to lose my mind and find my SOUL" (John Muir)

    Liebe Grüße von Lina &

    dem kleinen "Tyrannosaurus" Rex *29.10.2014, Langhaar-Chihuahua sowie Yorkie-Maus Jasmin, *03.12.2014

    Teilzeit-Fellnasen: Juli, *2010, Deutsch-Kurzhaar-Ballkönigin & Luna, *ca 2013, bulgarische Straßenhundprinzessin

  • Und wie funktioniert das - werden die echt einfach in die Gruppe reingeworfen?


    Und inwiefern unverträglich? Wirklich mit ernsthaftem Artgenossenproblem oder einfach nur zu reizarm / als Kenntnix aufgewachsen bzw. nervlich durchgebraten?


    Ich kenne Gruppentraining mit pöbelnden Hunden, aber das ist nicht die normale Spielstunde. Und je nach Interessenslage des Hunds wird da auch (erstmal) nur am „Aushalten“ und Gehorsam geübt und es gibt keinen direkten Kontakt.

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  • Ich war mit meinem kastrierten Rüden damals in so einer Gruppe. Hat super geklappt, bis ein neuer unverträglicher Rüde, ein Kangal, in die Gruppe kam und während einer Gehorsamkeitsübung quer über den Platz auf meinen Hund los ist. Danach wars endgültig vorbei. Das hat die Trainerin gründlich verbockt.

  • Phonhaus Kein ernsthaftes Problem, einfach nur der Meinung alle anderen Rüden hätten nix zu sagen. Unterwerfen sie sich ist gut.

    Mit Hündinnen keinerlei Probleme.

    Maulkorbtraining, dann rein in die Gruppe.

    Trainer passen vermutlich Wasser auf dass es nicht richtig knallt.


    Edit: Hundeschule 1 empfahl das damals für nen anderen Hund, der sollte dann noch ne Schleppe dranhaben. Ich habe es nie gemacht, aber zugesehen und empfand es für alle Beteiligten als außerordentlich stressig.

    Bitte bei Bedarf selber gendern.

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Es gibt sogenannte "Raufergruppen" in denen solche Hunde den gesitteten Umgang lernen sollen.

    Was ich davon halte... es steht und fällt mit dem Trainer, der einschätzen kann, bei welchen Hunden es sinvoll ist, welche Hunde mal als Erzieher und Kontakt einsetzen kann und wann eingegriffen werden muss.

    Ganze ehrlich, in der durchschnittlichen Hundeschule würde ich da einen großen, großen Bogen drum machen.

    LG Raphaela


    The problem is not the problem, the problem is your attitude about the problem - Cpt. Jack Sparrow

    She was not looking for a knight, she was looking for a sword. - atticus

  • Bei einer gut geführten (!) Raufergruppe fände ich die Idee gut, aber in einer Spielgruppe ?


    Käme für mich sehr auf die Trainerkompetenz an und auf den Weg, wie der Hund lernen soll, dass er nicht König der Welt ist :???:

    LG Elke


    hier gibt es Bilder von Daily, Dacco, Filou und Finn

  • Wie gesagt, was ich kenne, ist, dass da in der Gruppe an der Frustrationstoleranz und an der Führbarkeit gearbeitet wird. Aber nicht in einer normalen Spielstunde. Und erstmal schon gar nicht im Freilauf. Und in einer ausgewählt zusammengesetzten Gruppe.


    Auch je nach Druck dahinter, bei der Vorbereitung auf einen ggf. nötigen Wesenstest wäre das bei meiner alten Hundeschule aber schon angegangen worden. Gab auch einfach nur „Zaungäste“, wenn das Ziel nur war, dass er nicht sofort bei Sichtung losrüpelt.


    Inwiefern ein Vollrüpel lernen muss, dass ihm nichts passiert, erschließt sich mir nicht. Ich hätte mich auch herzlich bedankt, wäre da ein Hund von mir Spielball geworden.

  • Bei einer gut geführten (!) Raufergruppe fände ich die Idee gut, aber in einer Spielgruppe ?


    Käme für mich sehr auf die Trainerkompetenz an und auf den Weg, wie der Hund lernen soll, dass er nicht König der Welt ist :???:

    Ich vermute jetzt mal, dass er von den anderen Hunden gedeckelt wird, aber nicht zubeissen oder in den Kommentkampf fallen kann.

    Ich halte Trainerin 2 eigentlich für sehr kompetent, aber das macht mir Bauchschmerzen.

    Ich würde es übrigens nicht machen.

    Bitte bei Bedarf selber gendern.

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