Welpe - leise Herztöne

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    Hallo zusammen!


    Bei unserem Welpen (in Spe) wurden bei einer tierärztlichen Untersuchung am Freitag ein unregelmäßiger Herzschlag festgestellt. Er sollte dann zeitnah (heute) in eine Herzklinik zum Spezialisten. Der Verdacht war ein AV-Block. Der Facharzt hörte den Hund ab und machte ein Ultraschall. Er konnte nichts Ungewöhnliches festellen - lediglich einen "leisen" Herzton. Aus seiner Sicht läge nichts Schlimmes vor und man könne zum jetzigen Zeitpunkt keine Prognose abgeben. (Der Hund ist 6 Wochen alt). Er solle in 4 Wochen noch einmal beim Tierarzt untersucht werden. Aus Sicht des Facharztes kann man zu 100% Genaues erst in 8-9 Monaten festellen.


    Habt ihr schon mal Ähnliches lebt?

    Habt ihr einen Hund/Welpen mit "leisen" Herztönen? Wenn ja, wie stark ist er eingeschränkt? Welche therapeutischen Maßnahmen sind notwendig?

    Was könnte noch eine Ursache dafür sein? Ich las etwas von Problemen mit der Schilddrüse. Wäre ein großes Blutbild sinnvoll?


    Der Hund ist bislang auch noch nicht unser, sondern lebt noch beim Züchter. Wir hätten also noch die Möglichkeit vom Kauf zurückzutreten, wenn der Hund nicht gesund ist. Auch diesbezüglich wäre eine Einschätzung eurerseits hilfreich. Mit der Aussage des Facharztes "nach aktuellem Stand ist alles in Ordnung" wäre der Rücktritt schwer verargumentierbar.


    Danke euch!

  • Es kommen sicher noch kompetentere Antworten was Herzkrankheiten angeht.

    Aber falls ihr euch entscheiden solltet den Hund zu nehmen, solltet ihr auf jeden Fall mit dem Züchter durchsprechen was passiert wenn mit dem Welpen diesbezüglich was ist und die Untersuchung in 4 Wochen solltet ihr auf jeden Fall abwarten.
    Das hier wäre übrigens der rechtliche Ansatz: https://www.tierrecht-anwalt.d…cher-erkrankung-hund.html


    Reden wir von einem FCI Züchter?

  • ich würde definitv abwarten was die nächste Untersuchung bringt und nur kaufen, wenn der Arzt sagt, das es keine Folgeschäden gibt und der Hund jetzt nicht den Rest seiner geade erst begonnenen Zeit Medikamente braucht.

    Das aber auch nur, weil ich keinen vorbelasteten Hund kaufen würde.
    Wenn ihr damit generell leben könntet, wenn der Arzt etwas diagnostiziert was schlimm oder Kostenintensiv, oder belastend sein könnte, ist das natürlich auch ok: Dann würde ich aber mit dem Züchter über den Kaufpreis oder etwaige Einigungen für Kosten reden.

    Zum Herzthema habe ich keine Erfahrung, würde aber auf die Worte des Tierarztes hören.

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  • Wie weit wohnt die Züchterin von euch entfernt und habt ihr vielleicht selber die Möglichkeit zu den Spezialisten, wo die Züchterin war Kontakt aufzunehmen? (Falls noch nicht geschehen)

    Ich würde aufjedenfall selber mit dem Tierarzt sprechen wollen, dann könnte man selber auch noch weitere Fragen stellen :).

    Habt ihr einen Tierarzt, dem ihr vertraut? Falls ja, würde ich auch mit diesem sprechen.


    Habt ihr bereits etwas angezahlt für den Welpen? Und wann war die Übernahme geplant?


    Herz ist immer so eine breitgefächerte Sache, mir wäre das Risiko wohl zu hoch solange nicht wirklich gesagt werden kann was/wie/wo da genau ist usw.

  • Wir hätten also noch die Möglichkeit vom Kauf zurückzutreten, wenn der Hund nicht gesund ist. Auch diesbezüglich wäre eine Einschätzung eurerseits hilfreich.

    Wenn bei der nächsten Untersuchung nicht herauskommt, dass mit dem Herzen 100%ig alles o.k. ist, würde ich persönlich vom Kauf zurücktreten da ich nicht wollen würde, dass mein Hund evtl. in ein paar Monaten / wenigen Jahren schwer herzkrank sein könnte oder einfach tot umfällt. Und da wäre mir egal ob sich der Züchter später an den TA-Kosten beteiligen würde oder mir beim Kaufpreis entgegenkommt. Ich würde das einfach nicht riskieren wollen.

  • Was für eine Rasse ist dieser zukünftige Welpe denn?

    Es handelt sich um einen Labrador Retriever (Mutter Arbeitsline, Vater: silber).

    Die silbernen Retriever(mixe, wenn wir ehrlich sind), sind gesundheitlich eh nicht so doll aufgestellt. Daher würde ich den Welpen eher nicht nehmen, wenn er jetzt schon auch Herzproblematiken hat. Sucht euch lieber einen seriösen Retrieverzüchter und stellt die Weichen für einen gesunden, belastbaren Welpen.

  • Kauft einen vom VDH anhängigen Züchter. Das sind LCD und DRC ( nicht Soltau) und nicht nen Mischling bei dem jetzt schon nicht klar ist ob da was im Argen liegt.

    Labradore sind mit so vielen Sachen geplagt, da sollte man zum Züchter gehen.

  • Die Wege zur Züchterin sind kurz. Wir kennen den "Haustiertierarzt" persönlich und waren auch selbst bei der Untersuchung durch den Herzspezialisten mit vor Ort. Wir konnten also unseren Fragen stellen.

    Der Facharzt konnte, wie gesagt, nichts weiter festsetllen. Herzschlag, Herzrhytmus etc. waren normal - ebenso der Ultraschall. Keine Hernie, nichts pathologisch verändert am Herzen. Auch sagte er, dass er alle typischen Labrador Herzproblematiken ausschließen könne. Lediglich der Herzton sei etwas leise. Unsere Frage, was denn die Ursache dafür sein könne, konnte er nicht wirklich beantworten. Er kenne dies sonst nur von älteren Hunden. Dort gäbe es dann aber eine ausgeprägte Symptomatik und deutliche Veränderungen am Herzen in der Bildgebung zu erkennen. Er hielt es für wahrscheinlich, dass bei der Untersuchung in 4 Wochen wohl alles wieder "normal" sei.


    Das ist natürlich zunächst beruhigend. Der ursprüngliche Verdacht legte nahe, dass das Tier nur mit Medikamenten oder Herzschrittmacher überleben könnte.

    In diesem Fall hätten wir das Tier nicht nehmen können, was auch so kommuniziert wurde. Entsprechend hätten wir einen anderen Welpen bekommen oder alternativ die geleistete Anzahlung zurück.

    Nach aktuellem Sachstand muss das Tier aber als gesund bezeichnet werden. Ein "Sachmangel" besteht erstmal nicht.


    Hinzufügen muss man, dass wir den Welpen schon eine Weile begleiten und regelmäßig besuchen. Es besteht also inzwischen auch eine emotionale Bindung. Wir würden ihn also gern nehmen, sofern er eben keine schwere Erkrankung hat. Wir konnten auch sonst keine Auffälligkeiten feststellen. Er hat keine typischen Symptome wie Synkopen/Ohnmachtsanfalle, er ist munter und nicht etwa träge oder schlapp, das Fell sieht gut aus, er ist der zweit schwerste im Wurf und auch im Vergleich zu seinen Wurfgeschwistern lässt sich nichts Besonderes beobachten.


    Restzweifel bleiben trotzdem, daher würden uns Erfahrungen mit den leisen Herztönen oder eine weitere medizinische Einordnung weiterhelfen.

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