Hund als Begleiter bei der "Arbeit im sozialen Bereich", keine Therapiehunde
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Halli Hallo,
ich hab kein Thema über die Suche und beim manuellen Durchklicken gefunden, das sich mit euch und euren Hunden, die ihr mit zu eurer Arbeitsstelle "im sozialen Bereich" nehmt, befasst. Ich denke da insbesondere an die soziale Arbeit, Arbeit auf Wohngruppen, Assistenz, ... aber explizit nicht an Therapiehunde
Haben eure Hunde Ausbildungen oder Zertifikate, die sie qualifizieren? Gibt es Gesetze und Regelungen, wie Hunde, die begleiten, ausgebildet sein müssen?
Wie sieht euer Alltag aus?
Ich begleite immer wieder Kinder und Jugendliche mit einer sogenannten geistigen Behinderung in Ferienfreizeiten. Da würde ich aktuell Willy nicht mitnehmen, da mir die Umgebung bzw Willy noch zu unpassend erscheinen. In Freizeiten, die ich mit Erwachsenen machen bzw. im Treff, in dem ich gearbeitet habe, kann ich mir das eher vorstellen.
Außerdem habe ich mal in der persönlichen Assistenz als Nachtwache gearbeitet, da konnte sie auch mit. Das war easy, sie hing im Nachtwachenzimmer rum und ich hab eben die Nacht vorbereitet.
Sie hat bisher noch keine Zertifikate oder eine BH-Prüfung.
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19. Februar 2021 um 12:46
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LG Steffi mit Buddy
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es gibt so wirklich keine staatlich anerkannte "Zertifikate" .
ich hatte meinen DSH Zerom und meine staatlich annerkannte Ausbildung zum Heilerziehungspfleger, zum Heilpädagogen und zum Diplom Päd-
Also ich hatte die Ausbildung.
So konnte ich noch dazu die Tauglichkeit meiner Hunde, den DSh und die Griffon- Mix -Hündin beweisen.
Beide Hunde waren/sind sehr Menschenbezogen, hörten/hören auf Kommandos..
Also haben sie die "Sitz, bleib geh auf menschen zu -Test " bestanden.
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Offizielle Vorschriften oder Bedingungen gibt es nicht für sowas und die meisten (wenn nicht alle) Ausbildungen sind nicht staatlich anerkannt. (Die die am nähesten dran sind und mMn am seriösesten sind die hier: https://www.esaat.org/ )
Ich habe mich deshalb dazu entschlossen mit meinem Arbeitgeber die wichtigsten Eckpunkte zu klären (hundgestützte Pädagogik Konzept) und den Hund dann über einzelne Prüfungen als geeignet nachzuweisen.
Ich habe mit ihm den Hundeführerschein gemacht, einen rasseeigenen Wesenstest abgelegt und ziemlich viele andere Sachen gemacht die nicht unbedingt passend zu meiner Arbeit sind, aber im Ernstfall doch zeigen würden, dass der Hund nicht komplett unerzogen ist und es unverantwortlich wäre so einen Hund einzusetzen bzw. vor Ort zu haben.
Alltag sieht bei uns so aus, dass vormittags Bürozeit ist und nachmittags Präsenzzeit mit unseren Klienten. Da ist Leo teilweise dabei, teilweise bleibt er im Büro. Interaktionen mit ihm sind selten gezielt eingesetzt, sondern eher aus der Situation heraus.
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Ich arbeite in einem gemeinschaftlichen Wohnen für psychisch erkrankte Menschen (früher hieß sowas Wohnheim) im Gruppendienst. Thorin und Puck dürfen mich abwechselnd 1-2x die Woche begleiten. Sie haben keine besondere Aufgabe und auch keine Ausbildung. Voraussetzung vom Arbeitgeber aus: gültige Haftpflichtversicherung welche das mitnehmen auf den Arbeitsplatz mit abdeckt. Und natürlich das die Hunde entsprechend gesundheitlich versorgt sind, dass sie keine Würmer oä. übertragen.
Die Hunde dürfen nicht im Dienstfahrzeug mitfahren, nicht zu Arztterminen mit und natürlich auch nicht anwesend sein, wenn PCR-Tests gemacht werden. Wenn dann kein Kollege da ist, der den Hund solange beaufsichtigt, kann keiner mit.
Auch, wenn ich überdurchschnittlich viel mit Medikamenten zu tun hab (Medikamente stellen, Ausgabe auf allen Gruppen im Früh-und Spätdienst), nehme ich die Hunde nicht mit.
Daher gibt es manchmal Wochen, wo die zwei nicht mitkommen.
Die Bewohner freuen sich, wenn ein Hund dabei ist und kommen z. T. extra vorbei, um sie zu streicheln. Egal ob Bewohner oder Kollege: wird bemerkt, dass ein Hund dabei ist, wird zuerst der Hund begrüßt. Und ich nur manchmal

Für die Hunde ist es definitiv psychisch anstrengend, mit im Dienst zu sein. Auch das ein Grund, warum ich keinen Hund täglich mitnehmen würde. Bei mir ist im Dienst Alltag aber auch selten mal längere Zeit Ruhe, wo ich nicht aus dem Büro raus muss. Allein lass ich die Hunde nur selten im Büro, weil es auch von anderen Kollegen mirgenutzt wird.
LG Anna
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Wenn du deinen Hund mit zur Arbeit nehmen möchtest und der einfach nur dabei sein soll, dann sprich einfach mit deinem Arbeitgeber darüber. Eine Hundehalterhaftpflicht wäre sowieso immer angeraten, in diesem Kontext erst recht.
- Vor einem Moment
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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