Unsere Junghunde... der alltägliche Wahnsinn Teil 11

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  • Watt mutt, datt mutt. Leider verläuft diese Phase in Wellen, zumindest ist es bei uns so. Kaum glaubt man, dass der Hund jetzt bereit ist, wieder befreit zu werden, dann kommen plötzlich die Flausen wieder.

    Japp, so ist es wohl. Ich sehe es positiv, es gibt zwischendurch auch gute Zeiten und so ein paar Dinge kann man an der SL eh besser trainieren.

    bei Nouska wirkt der Erziehungseffekt inzwischen schon ganz gut. Schlepp findet sie jetzt nicht sooooo blöd, aber wenn sie merkt, dass sie so gar nicht von der Leine kommt, dann ist sie an der Schlepp immer besonders artig und äußerst orientiert an mir. Vermutlich, damit ich sehe, was für ein braver Hund sie ist und sie doch bitte von der Schlepp losmache...aus den "du kriegst jetzt erstmal 5 Tage Leinenknast!" werden dann meist nur zwei und bisher habe ich es auch seltenst bereut, ihr dann auch streckenweise doch mal die Leine ganz ab zu machen.

  • Ich nehme je nach Hund immer die leichtest mögliche Schlepp, teils auch nur eine mit 4m Länge, die ich schleifen lasse.

    Die vom Junior wiegt keine 100g, die spürt er kaum.

    Welche Schleppleinen verwendest du denn?

  • Oh man, ich dachte, unser Junghund sei mit seinen 21 Monaten so langsam wieder vernünftig im Kopf geworden. Wir hatten sehr anstrengende ca. 8 Wochen Pubertätsphase hinter uns. Seit ca. 2 Wochen lief es mit ihm gut, was mich sehr hoffen ließ. Seit Montag markiert er wieder vermehrt, leckt überall rum, klappert mit den Zähnen und vorhin ist er im Flur umhergesprungen und hat dabei alles vollgepinkelt :fear:. Danach wollte er unbedingt gekrault werden. Keine Ahnung, ob dieser Hund je vernünftig wird. :lepra:

    Ach wenn wir mit Milow spazieren gehen, ist er stets nur an der (Schlepp-)Leine befestigt, da sein Jagdtrieb stark ausgeprägt ist und er sehr aggressiv auf andere Rüden reagiert. Somit kennt er es gar nicht anders. Jedoch steht er immer total angepisst da, wenn ich ihm das Geschirr angezogen habe. Dieses zieht er auch nur mit Bestechung an und muss sich danach ausgiebig schütteln, um dann für den Spaziergang bereit zu sein.

  • Jedoch steht er immer total angepisst da, wenn ich ihm das Geschirr angezogen habe. Dieses zieht er auch nur mit Bestechung an und muss sich danach ausgiebig schütteln, um dann für den Spaziergang bereit zu sein.

    Ach dann musst du mal meine sehen, die hassen Beide Geschirr und alles was angezogen werden muss (außer Halsband). Dann stehen die da wie angewurzelt, Ohren angeklappt, Blick wie 10 tage Regen und draußen wird sich geschüttelt; sich hingelegt und nach vorne gerobbt; mit den Hinterpfoten gescharrt usw usf, bis die das dann endlich kapieren das es jetzt an bleibt. :grinning_face_with_smiling_eyes:

  • mal zum thema hunde und miteinander spielen

    meine klm hündin ist jetzt 6 und hat kontakt zu anderen hunden von anfang an,allerdings nicht mehr zum spielen.

    änni hat relativ zeitig in der hundeschule gezeigt das sie an toberei/spielen ,kein interesse hat... wollte niemand mit ihr rennen(dazu hat sie auch aufgefordert) dann hat sie halt ihre dinge gemacht und ist schnüffeln gegangen.wollte keiner mit,eben alleine.

    getobt hat sie nur mit unserem senior.

    änni ist zu allen und jedem freundlich,begrüßt werden unterwegs bekannte hunde mit einem leichten nasenstüber,dann geht jeder seinen weg.

    tamilo tobt hingegen noch gerne.... mit anderen hunden ausser änni allerdings nur in der junghundegruppe und hundeschule oder mit dem junghund unseres sohnes.

    bei änni mußte er jetzt lernen das diese nicht immer lust hat wenn er grad mal toben will..... ist ihr gutes recht.

    beide hunde haben,bzw tamilo tut es noch gelernt das man eben nicht zu jedem hund hin darf und auch nicht jeder hundekontakt von anderen haltern zu tamilo,von uns erwünscht ist . wir entscheiden ,nicht der hund und auch nicht fremdhunde bzw deren halter .

    ich hab einfach mit unserem verstorbenen ,sein leben lang kranken sam,zuviele schlechte erfahrungen machen müssen.das sitzt immer noch tief und nachs einem tod mußte ich mich erst daran gewöhnen nur noch einen unkomplizierten hund zu haben mit dem entsapnnt gassi normal war.

    lg

  • Ich nehme je nach Hund immer die leichtest mögliche Schlepp, teils auch nur eine mit 4m Länge, die ich schleifen lasse.

    Die vom Junior wiegt keine 100g, die spürt er kaum.

    Welche Schleppleinen verwendest du denn?

    Naja, da mein Junghund nur 6,5 wiegt, kann ich gerade noch die Ultra Thin Biothane verwenden. Ich mache die Schleppleinen dann selbst in meiner Wunschlänge. Derzeit habe ich 4 und 8m, sowie noch "Fake-Schlepps" mit 2m, die ich auch manchmal dranhänge und schleifen lasse und mit denen ich die Hunde in belebteren Gegenden eben schnell mal festhalten kann.

    1m von der Ultra Thin Biothane wiegt nur 10g. Der Karabiner ist auch klein und leicht. Also komme ich selbst bei der 8m-Schlepp gerade mal auf 100g.

    Senior ist kräftiger mit seinen 9kg, der hat die normale Biothane, aber nur die mit 9mm Breite. Wiegt glaube ich so 20g / Meter.

  • Ich glaub, ich muss Merlin hier mal ausgiebigst loben…….

    Autofahren ist ja DIE absolute Katastrophe mit ihm gewesen, er hat sich quasi die Seele aus dem Leib gebrüllt, wie nur Sheltie es kann, von der ersten bis zur letzten Sekunde, wodurch wir letzten Endes dann auch unseren Urlaub abgesagt haben. Das geht wirklich gaaaar nicht, zuviel Stress für Hund und Mensch.

    Wir haben jetzt mit Tips eines Trainers geübt und einen Weg gefunden, wie er zu schreien aufhört, mit Buch ins Auto reinsetzen und ignorieren, punkt. Heute hab ich mich erstmals auf eine ca. 20km-Fahrt gewagt, er hat zwar zwischendurch ein paar mal gemeint, dass er seinen Ärger kundtun muss, aber nach jeweils 20-30 bösen Bellern ging er in leises Winseln über und dann hat er sich schmollend hingelegt und war nicht mehr zu hören. Da gabs dann beim Aussteigen jeweils Superleckerlis :beaming_face_with_smiling_eyes:

    Ziel waren größere Hundeläden, weil Hund doch rechtzeitig vor dem Herbst noch einen Regenschutz und Maulkorb brauchte. Er war da drin total auf mich fokussiert, ein leises NEIN hat gereicht und er hat die Regalecken ignoriert und sich treuherzigst neben mir hingesetzt, sobald ich stehen geblieben bin, hat mehrere Regenmäntel probiert, in mehrere Maulkörbe seinen Kopf gesteckt, ohne Proteste!!

    Nur von Fremden anreden lassen hat er sich nicht recht wollen, nur mit erpresserischen Absichten (Leckerlies von der Kassiererin) war seine Stimme gegen freudigen Gehorsam einzutauschen :rolling_on_the_floor_laughing:

    Hach, ich hab einen richtig tollen Hund!!! :smiling_face_with_hearts:

  • Rocks bereitet mir gerade mit einer neuen Marotte ein bisschen Kopfzerbrechen.. vielleicht weiß ja jemand Rat?

    Sie ist momentan oft ziemlich unmotiviert beim Spazierengehen, was ich so von ihr gar nicht kenne.

    Sie will zwar wie immer mit raus, lässt sich auch brav anleinen und läuft die ersten paar hundert Meter vom Hof und die Straße entlang auch noch ganz normal mit. Aber dann gibt es Stellen, ab denen sie partout nicht weiter laufen will. Da bleibt sie hinter mir zurück und lässt sich nur schlecht dazu auffordern weiter zu gehen. Das fing mit einem speziellen Weg an, den sie plötzlich nicht mehr lang laufen wollte - da dachte ich noch, dass sie mit diesem einen Weg Irgendweine negative (Fehl-)Verknüpfung hat. Mittlerweile gibt es aber auf drei unserer vier Standard-Runden solche Stellen, an denen sie nicht wirklich weiter will. Diese liegen alle ziemlich am Beginn der Runden, meistens geht es an den Stellen bergauf. Es gibt keine Anzeichen, dass sie da vor irgendeiner speziellen Stelle Angst hätte oder so (das würde ich glaube ich erkennen, so was hatten wir nämlich mal mit einem Stromzaun, wo sie sich eine gefangen hatte). Es wirkt eher so als hätte sie einfach keinen Bock weiter zu laufen.

    Letztendlich schaffe ich es immer irgendwie, dass sie mir weiter folgt (entweder ist sie angeleint und es gibt sehr oft unser "weiter" Kommando, oder ich übe mit ihr bei Fuß laufen und belohne dafür mit Leckerlis, oder wenn sie im Freilauf ist bleibt sie zwar erst stehen, aber folgt mir irgendwann, wenn der Abstand zu mir zu groß wird, bzw. ich kann sie auch zu mir rufen). Manchmal zieht es sich eine ganze Weile, wo sie dann nur unmotiviert hinter oder neben mir her trottet und teilweise auch Anstalten macht stehen zu bleiben, aber irgendwann platzt der Knoten dann auch und sie ist wieder mit mehr Freude dabei und läuft dann auch wieder vor, schnüffelt, markiert etc.

    Ich habe auch schonmal ausprobiert, was passiert, wenn ich nachgebe und umdrehe: dann läuft sie wieder zügig und freudig vor mir her in Richtung Zuhause...

    Ich finde dieses Verhalten für einen so jungen Hund seltsam und frage mich, was dahinter stecken könnte. Ich mache mir Sorgen, dass es etwas Gesundheitliches ist und sie z.B.

    Schmerzen beim Laufen haben könnte. Wir waren aber gerade erst beim TA, alle Blutwerte sind okay und beim Abtasten ist auch nix aufgefallen. Was auch noch dagegen spricht ist, dass sie beim Radfahren mit meinem Freund (was ihr liebstes Hobby ist) wohl nie solche Anstalten macht und da wie immer komplett motiviert dabei ist und an genau denselben Stellen vorbei rennt als wäre da nie was gewesen. Auch sonst ist mir auf längeren Wanderungen in letzter Zeit nix aufgefallen, dass sie da mal geschwächelt hätte , sie Schmerzen gezeigt hätte oder irgendwie unmotiviert wirkte...

    Vielleicht liegt es auch einfach an der Hitze, die hat ihr die letzten Wochen nämlich schon ganz schön zugesetzt.

    Andererseits will ich mir von ihr aber auch nicht auf der Nase rumtanzen lassen, deshalb gebe ich da auch nur ungern nach und laufe wie gewohnt weiter unsere Runden.

    Allerdings sollen ihr die Spaziergänge ja eigentlich Spaß machen. Meint ihr, dass das vielleicht auch einfach Langeweile sein kann?

    Kennt so was jemand vielleicht von seinem eigenen Junghund? Ich bin echt ein bisschen ratlos. Der einzige Hund, den ich kenne, der so was macht, ist ein Senior, der halt an manchen Tagen nicht mehr so weit laufen will. Aber von den Junghunde-Besitzern in meinem Umfeld kennt das wirklich niemand, mal abgesehen von der Welpenzeit, wo ja manche Welpen das sichere Zuhause nur ungern verlassen wollen

  • Alleine bleiben ist immer noch nicht, abgeleint wird nur sehr selten kurz in ausgewählten Gebieten zum RR/Orientierung üben - dafür darf Herr Hund von Anfang an im Bett schlafen. Habe es mir sogar gewünscht, dass er das macht und gerne kuschelt, aber ich fordere niemals Nähe von einem Tier ein. In der zweiten Nacht Licht aus, hin gelegt und 5min später kam er in mein Bett gehüpft. Ich so: :smiling_face_with_hearts: :smiling_face_with_heart_eyes: :smiling_face_with_hearts:

    Darko hat hierbei aber tatsächlich einen Assistenzhundjob: Meine Schlafstörungen sind mit ihm VIEL besser!

    Wir finden so langem Kontakte! Das hat die ersten Monate total gefehlt und ist mit ein Grund, wieso er bei Hundesichtung so ultra aufgeregt wird. Mittlerweile waren wir mit einem Rehpinscher, einem Schäfi-Mix und einem Perro Gassi. Mit letzterem zum dritten Mal und dabei durften die beiden in der Mitte eine Runde frei laufen. Ich habe mich so für Darko gefreut, er hatte sooo viel Spaß star-struck-dog-face Noch halten die Jungspunde nicht lange aus, bis es anfängt zu kippen und die Murmeln aus sind, aber sie passen zusammen. Beim letzten mal hat Darko noch viel geschnappt (tut er immer, wenn er nicht weiß was er tun soll), was dann den Perro verunsicherte. War dieses mal nicht so und sie haben länger "ausgehalten", das jagen und raufen war sehr ausgeglichen.

    Nur das Abrufen von einer Hündin, die kurz her kam, klappte nicht - der Perro kam, ich musste meinen einsammeln gehen und es war mir unendlich peinlich.

    Das mit dem Rehpinscher wird eher nichts, die Besitzerin ist zwar sehr nett und wir kommen lustigerweise aus der gleichen Gegend 600km entfernt - aber ihr Rüde mag keine Rüden und sie ist eher eine 0815-HH; ich suche schon eher den Austausch. Das mit dem Mix und dem Perro wird wiederholt und gerade der Perro scheint gut zu passen. Nicht ganz so toll wie der Lagotto, den wir regelmäßig beim Gassi treffen, aber dessen Besitzer*innen scheinen kein Interesse an Treffen zu haben.

    Darko 10 Monate + Joshi 19 Monate:

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    Beschreibe beide Hunde in einem Foto:

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  • Kennt so was jemand vielleicht von seinem eigenen Junghund? Ich bin echt ein bisschen ratlos. Der einzige Hund, den ich kenne, der so was macht, ist ein Senior, der halt an manchen Tagen nicht mehr so weit laufen will. Aber von den Junghunde-Besitzern in meinem Umfeld kennt das wirklich niemand, mal abgesehen von der Welpenzeit, wo ja manche Welpen das sichere Zuhause nur ungern verlassen wollen

    Ich kann nur sagen, dass mein Junghund das dann macht, wenn er sich nicht wohl fühlt. Also: zu kalt, zu heiß, zu nass, Angst oder "aua". Er ist eine kleine Mimose, ja.

    Außerdem gibt es eine Stelle, an der er ungern weiter läuft, dort fliegen immer Fledermäuse drüber. Könnte sein, dass er deswegen nicht weitergehen will.

    Ich würde dann doch eher dazu raten, sie noch mehr durchchecken zu lassen, weil das ja bei Euch eher zunimmt und es anscheinend keine anderen Zusammenhänge gibt, z.B. mit der Hitze (?).

    Warum sie am Fahrrad gut mitläuft...keine Ahnung. Aber das ist ja eine andere Gangart, vielleicht besteht da das Problem nicht, das sie ggf. hat.

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