ANZEIGE
Avatar

Kann eine Tierschutz Orga medizinische Behandlungen verbieten, bzw vorschreiben und mit Wegnahme des vermittelten Hundes drohen??

  • ANZEIGE

    Hallo,


    vorweg, es geht nicht um meinen Hund, aver um einen Hund aus meinem Umfeld.


    Der Hund kam vor Kurzem aus dem südeuropäischen Ausland direkt nach Deutschland .

    Mit Vertrag und Zahlung einer vereinbarten Summe.


    Im Zuge der Routine Untersuchungen wurde ein wohl starker Befall mit Herzwürmern festgestellt.

    Die Besitzerin wird sehr zeitnah eine Klinik aufsuchen und die individuell bestmögliche Behandlung in Absprache mit der spezialisierten Klinik starten.

    Behandlungskosten sind zweitrangig.


    Im Schock hat die Besitzerin sich an die Tierschutz- Orga gewandt.

    Nicht als Vorwurf oder wg Geld, sondern um um Rat zu fragen, wie man am Besten vorgeht u um über die Erkrankung zu informieren, damit das Tierheim vor Ort Bescheid weiß, dass ggf noch andere Tiere betroffen sind.


    Die Ansprechpartnerin der Orga war wohl ziemlich ungehalten.

    Ton jetzt ist, die Orga wäre noch Besitzer u müsste alle medizinischen Behandlungen freigeben und könnte ihr den Hund wieder weg nehmen...dog-face-screaming-in-fear



    Ist das rechtlich wirklich so?


    Sollte es nicht im Interesse der Orga und aus Tierschutzgedanken so sein, dass es gut ist, dass die Besitzerin alles für das Tier tun möchte und die finanziellen Mittel hat?

  • ANZEIGE
  • Schlumpfinchen8

    Hat den Titel des Themas von „Kann eine Tietschutz Orga medizinische Behandlungen verbieten, bzw vorschreiben?“ zu „Kann eine Tierschutz Orga medizinische Behandlungen verbieten, bzw vorschreiben und mit Wegnahme des vermittelten Hundes drohen??“ geändert.
  • Was für ein Vertrag ist das? Ein Kaufvertrag? Pflegestellenvertrag?

    Relevant ist, was genau in dem Vertrag steht. Und da kann, wenn es wirklich um einen Rechtsstreit geht, nur ein Anwalt helfen.


    Verstehe ich es richtig, dass die Orga NICHT möchte, dass behandelt wird? Oder wo ist da genau die Uneinigkeit?

    Balu, Berner Sennen Mix (*2015)

    Reika, Landseer (*2020)


  • Also ich würde das beim ersten Lesen jetzt eher mal einordnen unter: Da menschelt's irgendwie heftig ungünstig zwischen Deiner Bekannten und der Frau von der Tierorga.


    Mir fehlt ein Stück in der Beschreibung. Kannst Du das Telefonat mal so genau wie möglich wiedergeben?


    Sollte es tatsächlich an einer kommunkativen Unwucht liegen, wäre meine Empfehlung für Deine Bekannte, ne Nacht drüber zu schlafen und mir morgen eine andere Ansprechpartnerin zu suchen - und in diesem zweiten Anlauf sofort ruhig und freundlich klar zu machen, dass ich selbstverständlich in der Lage bin, für die geeignete Therapie aufzukommen.


    Der Witz ist ja: in der Regel scheren sich die Tierschutzorgas kaum mehr um vermittelte Hunde, bei denen kurz nach der Vermittlung Krankheiten erkennbar werden. So gesehen verhält sich die TS-Organisation, von der hier die Rede ist, mE im Grunde im Ansatz vorbildlich. Quark ist natürlich, dass sie da so seltsam auf Konfrontationskurs gehen.

  • ANZEIGE
  • die Frau der Orga meinte wphl, dass die Orga einzig und allein für alle Belange rund um Mittelmeerkrankheiten zuständig ist und zu allem ihr ok geben muss, da die Orga der Besitzer ist..

    Der Hund wurde aber für meine ich ca 600€ übernommen als Endplatz , nicht als Pflegestelle.


    Besitzerin ist jetzt verständlicherweise in Panik, zumal sie kein Geld will, den Hund behalten will und bestmöglich behandeln lassen will

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



    Anzeige
  • die Frau der Orga meinte wphl, dass die Orga einzig und allein für alle Belange rund um Mittelmeerkrankheiten zuständig ist und zu allem ihr ok geben muss, da die Orga der Besitzer ist..

    Der Hund wurde aber für meine ich ca 600€ übernommen als Endplatz , nicht als Pflegestelle.


    Besitzerin ist jetzt verständlicherweise in Panik, zumal sie kein Geld will, den Hund behalten will und bestmöglich behandeln lassen will


    Unbedingt deeskalieren sollten Deine Bekannte. Das Ungünstigste wäre, sich da jetzt weiter reinzudrehen. Selbst wenn sie in bester Absicht gehandelt hat, soweit ich weiß, sehen solche Verträge tatsächlich vor, dass tierärztliche Belange nur unter Einbeziehung der Orga entschieden werden dürfen. Meist gilt die Regel für ein Jahr. Und meist auch nur in drastischen Fällen, bei denen eine Euthanasie im Raum steht. Aber kann schon sein, dass der Vertrag Deiner Bekannten das noch weiter fasst.


    Wie gesagt, alle Rechthaberei sein lassen, einfach nochmal anrufen, entschuldigen, klären, dass man da gerne kooperiert und für die Kosten der Behandlung aufkommen möchte. Und natürlich, dass man den Hund ins Herz geschlossen hat, die Eingewöhnung sich sehr gut anlässt und man hofft, dass sich das jetzt schnell und ohne weitere Konflikte regeln lässt.

  • Ich verstehe den Streit nach wie vor nicht so ganz.

    Die Bekannte möchte, dass der Hund alle nötigen Behandlungen bekommt (und will die auch zahlen).

    Und die Orga möchte das doch auch. Also, wenn das wirklich die Meinung beider Seiten ist, dann müsste es sich um ein Missverständnis handeln. Deswegen finde ich die Idee gut, nochmal an die Orga ranzutreten. Im Deeskalationsmodus. Allermindestens würde ich einmal klären, worin genau der Vorwurf der Orga an die neue Besitzerin besteht.

    Balu, Berner Sennen Mix (*2015)

    Reika, Landseer (*2020)


  • Wie gesagt, ich kenne diesen Passus eigentlich nur in Bezug auf OP- oder Euthanasie-Entscheidungen. Und auch nur für einen bestimmten Zeitraum, meist für ein Jahr. Dann geht meines Wissens der Besitz des Hundes in Eigentum über. Ich nehme an, Tierschutzorganisationen wollen so vermeiden, dass manche allzu leichtfertig einen übernommenen Hund beim Tierarzt "entsorgen", wenn sie feststellen, dass das jetzt mit einer überraschenden Krankheit und ihrer aufwendigen Behandlung doch ein bisschen arg teurer als gedacht wird.


    Sie soll einfach nochmal in ihren Vertrag schauen. Aber grundsätzlich wäre mein Angang, auf jeden Fall erst nochmal das Gespräch zu suchen und alle Signala auf Deeskalation zu setzen.

  • Den Vertrag könnte man sonst auch einmal anwaltlich prüfen lassen. Ohne, dass man direkt ein anwaltliches Schreiben an die Orga aufsetzen lässt oä. Einfach, um einmal zu erfahren, welche Rechte die Bekannte/die Orga in dieser Situation hat.

    Aber das würde ich persönlich nach dem klärenden Gespräch machen. Ggf löst sich das ja alles von alleine auf.

    Ich drücke die Daumen! Und natürlich wünsche ich auch dem Hund gute Besserung!

    Balu, Berner Sennen Mix (*2015)

    Reika, Landseer (*2020)

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!

ANZEIGE