Mythos Übersäuerung

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    Schaut mal was ich auf FB gesehen habe für einen Artikel: https://www.pfotenbar.de/blog/…mQHB1C61H1vS7SDquC3l1KgVI


    Könnt ihr dem zustimmen oder wie seht ihr das?


    Vllt haben ja auch User Erfahrungen mit der Vorgehensweise, wie sie dort im Artikel vorgeschlagen wird.

  • Franci, ich denke es ist wie beim Menschen. Es wird nie DIE perfekte Lösung für alle geben oder DIE Ernährungslehre. Ich warte Aber auch gespannt auf Meinungen

  • Dem dritten Absatz stimme ich vorbehaltlos zu. So einfach ist das nicht.


    Das mit den "magensäureaufsaugenden Kohlehydraten" ist einfach nur Quatsch. Kohlehydrate saugen nicht und schon gar keine Säure. Sie verdünnen die Säure höchstens (einfach durch Anwesenheit). Mehr nicht.


    Und dass ein Beutegreifer immer nur große Mahlzeiten bekommt, halte ich auch für einen Mythos. Hier eine Maus, dort ein junger Vogel ... es ist doch ziemlich naiv zu glauben, dass Caniden immer nur große Beute machen und sich dann den Magen vollschlagen. Ganz abgesehen davon, dass Hunde im Allgemeinen schon seit ein paar tausend Jahren nicht mehr selbstständig nach größerer Beute jagen.


    Besonders lustig ist es, dass die Fütterungsempfehlungen nicht wirklich zu den vorigen Ausführungen passen. Hat aber den Vorteil, dass die Empfehlungen sicher für einige säuregeplagte Hunde brauchbar sein könnten.

    Aber so ganz allgemein bleibt es beim dritten Absatz: so einfach ist das nicht.

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  • Vor allem helfen die Hausmitteln wie ein Keks vor dem Schlafengehen erstaunlich vielen Hunden... Dürfte ja überhaupt nicht helfen, denn dann liegen ja dennoch 7-8 Stunden zwischen Keks und nächster Mahlzeit.


    Ich hab hier nen "So einfach ist das nicht!" Hund sitzen.

    Der kotzt nämlich wenn er nur einmal am Tag was kriegt. Und zwar kotz er dann mehrfach.

    Kriegt er 2mal am Tag was, isst abends aber nur ganz wenig, kotzt er auch.

    Würde ich den also so füttern wie dort empfohlen wird wär er permanent krank.

    (Hier hat sich bewährt das Futter immer stehenzulassen und er nimmt sich wenn er denn mal Hunger hat. Er ist kein guter Fresser, wenig Hunger. Und ich muss halt drauf achten das er abends möglichst alles auffrisst. Damit fahren wir nun seit einigen Jahren völlig kotzfrei)


    Lustiges Detail: Der andere Hund der exakt genauso gefüttert wird, der müsste ja laut dem Artikel da nun auch Probleme kriegen. Immer mal Leckerchen zwischendurch... Und das seit 8 Jahren.

    Der hat nullkommanull Probleme und kennt sowas wie Übersäuerung überhaupt nicht.


    Für mich sind solche Artikel meist dann schon raus wenn "aber der Wolf!" kommt. Denn ich hab hier Hunde sitzen, keine Wölfe.

    Wir vergleichen uns ja auch nicht mit den Schimpansen, obwohl sie uns am ähnlichsten sind.

  • Es gibt ja auch beim Menschen nicht nur eine Meinung... manche meinen, wir müssen Steinzeitmäßig essen. Also Fleisch und Gemüse und Saaten.. wie Neandertaler.

    Manche meinen, wir müssen vegetarisch ist. Kein Fleisch.

    Man muss für sich und seinen Körper den besten Weg finden.


    Alana braucht auch ihre 2 Mitternachtskekse. :ka:

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Meine Tamy hat von selbst nur 1x täglich Trofu gefressen, nebenbei gar nichts, mit Nüchternkotzen hatte sie keine Probleme.

    Sina bekommt aufgrund ihrer Verfressenheit 3x täglich und beim Gassi Leckerlies als Belohnung (damit haben wir das "Zeug" (Zuckerrüben, Maiskörner, bestimmte Hundekothaufen) fressen gut im Griff, auch sie hat keine Probleme und frisst kein Gras oder Erde.

  • Danke euch allen. =)


    Ich denke es ist wie über all, ein Wenig Wahrheit ist dabei und anderes evtl. nicht. Beruht evtl auch viel auf eigene Erfahrungen und recherchieren aus dem Internet.

  • Das mit den "magensäureaufsaugenden Kohlehydraten" ist einfach nur Quatsch. Kohlehydrate saugen nicht und schon gar keine Säure. Sie verdünnen die Säure höchstens (einfach durch Anwesenheit). Mehr nicht.

    Ist schon etwas mehr: bei KH-lastigen Mahlzeiten wird die Magensäure langsamer produziert, der pH-Wert sinkt also langsamer. Also nix verdünnen, sondern Einfluss auf die Produktion.


    Witzig die These, dass grosse Fleischstücke schneller "durchtränkt" würden als Hackfleisch mit seiner viel grösseren Oberfläche - Physik und Chemie ist wohl nicht grad ihre Stärke...

  • Finya hatte ja auch lange das Problem mit der Magensäure, zum Teil hatte sie wochenlang mit Gastritisschüben und Sodbrennen zu kämpfen, so schlimm, dass sie Blut gespuckt hat.

    Die übersäuert bei hohem Fleischgehalt, viel Fett und ohne Kohlenhydrate super schnell und spuckt dann ständig gelben Schleim (ergo ist es damals bei Barf direkt sehr viel schlimmer geworden).

    Bekommt sie viele KH und Gemüse, und Fleisch gerade so Proteinbedarfdeckend hat sie überhaupt keine Probleme (bzw. nicht mehr als ein gesunder Hund, der verdirbt sich ja auch mal den Magen). Das ist jetzt seit Jahren so.

    Ob das wissenschaftlich gesehen richtig ist oder falsch, ist mir dabei relativ egal. Wer heilt, hat Recht :ka:

  • Ich habe jetzt 2 Mal gelesen.


    Allererstes tu ich mich schwer mit Verallgemeinerungen und unsere Hunde sind nach Jahrtausenden keine Wölfe mehr.


    Grad Übersäuerung ist ein spezielles Thema.

    Due Symptome sind ähnlich zur Untersäuerung.


    Im Grunde kann ich bei dem Artikel nur dem Pawlow Teil zustimmen xD

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