Junghund rammelt und kommt schwer zur Ruhe

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    Hallo Ihr Lieben,

    Ich benötige mal wieder einen Rat.

    Milo ist nun fast 18 Wochen alt und seit 1-2 Wochen geht es los dass er Abend bevor er schläft immer rammelt. Der kleine Mann darf Abend mit in mein Bett und da gehts dann immer los dass er meine Decke rammelt. Das dauert dann so 10-20 Minuten und dann schläft er ein.

    Ich versuche immer wieder das Verhalten zu unterbinden und ihm etwas zum kauen oder ein Plüschtier anzubieten. Das nimmt er jedoch leider nicht an. Festhalten klappt auch eher weniger gut, da knurrt er extrem und beißt um sich.

    Ich hatte nun heute Abend versucht ihn neben mein Bett auf eine Decke zu legen und meinen Fuß auf die Hausleine zu stellen. Das hat ihm garnicht gefallen und er wollte immer wieder aufs Bett.


    Ich hoffe ihr habt eine Idee für mich wie ich dieses Verhalten unterbinden kann bzw. Was ich tun kann damit es nicht mehr vorkommt.

  • Wie sieht euer Tagesablauf aus?


    Es kann sein, dass du zurzeit einfach zu viel mit ihm machst und der Kleine schlichtweg überfordert ist. Da ist es dann kein Wunder, wenn die Zwerge nicht zur Ruhe kommen und Blödsinn anstellen.

  • Wie sieht euer Tagesablauf aus?


    Es kann sein, dass du zurzeit einfach zu viel mit ihm machst und der Kleine schlichtweg überfordert ist. Da ist es dann kein Wunder, wenn die Zwerge nicht zur Ruhe kommen und Blödsinn anstellen.

    Also wir machen aktuell wirklich nicht viel. Vormittag ist der kleine entweder bei meinen Großeltern oder bei Mutti. Da passiert nicht so viel. Er kann ein bisschen spielen, knabbern. Und schläft natürlich ein Mal am Vormittag. Früh ist er meist so gegen 8 wach und dann wird gegen 10 wieder geschlafen.

    Wir üben meist 1-2 mal etwas mit Milo nicht länger als 5 Minuten am Stück. Und dann steht meist auch ein Spaziergang an. Ca 20-30 Minuten. Nur selten gehts mal für länger raus in den Wald.


    Ich glaub manchmal dass der kleine Abend schon so müde ist dass er sich nicht weiter zu helfen weiß. In der Küche liegt er super brav auf seiner Decke oder irgendwo anders. Und kaum gehts in einen anderen Raum dreht er dann hoch ?

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  • Wir üben meist 1-2 mal etwas mit Milo nicht länger als 5 Minuten am Stück. Und dann steht meist auch ein Spaziergang an. Ca 20-30 Minuten. Nur selten gehts mal für länger raus in den Wald.

    Das hört sich für mich danach an, als wäre es zu viel Kopfarbeit und zu wenig Möglichkeit, körperlich Energie abzubauen. Bitte nicht falsch verstehen - damit meine ich auf keinen Fall, den Hund auszupowern! Aber so ein Zwerg hat Energie, die muss ja auch irgendwohin, der muss sich bewegen können und mit anderen Hunden Kontakt haben. 20-30 Minuten freie Bewegung am Tag und das nicht einmal jeden Tag (oder missverstehe ich dein „meist“?) finde ich persönlich mit fast 5 Monaten zu wenig. Oder hat er sonst noch die Möglichkeit, mal die Beine zu strecken?

    Wie sehen denn die Spaziergänge aus? Ist er da an der Leine oder im Freilauf?

  • Wir üben meist 1-2 mal etwas mit Milo nicht länger als 5 Minuten am Stück. Und dann steht meist auch ein Spaziergang an. Ca 20-30 Minuten. Nur selten gehts mal für länger raus in den Wald.

    Das hört sich für mich danach an, als wäre es zu viel Kopfarbeit und zu wenig Möglichkeit, körperlich Energie abzubauen. Bitte nicht falsch verstehen - damit meine ich auf keinen Fall, den Hund auszupowern! Aber so ein Zwerg hat Energie, die muss ja auch irgendwohin, der muss sich bewegen können und mit anderen Hunden Kontakt haben. 20-30 Minuten freie Bewegung am Tag und das nicht einmal jeden Tag (oder missverstehe ich dein „meist“?) finde ich persönlich mit fast 5 Monaten zu wenig. Oder hat er sonst noch die Möglichkeit, mal die Beine zu strecken?

    Wie sehen denn die Spaziergänge aus? Ist er da an der Leine oder im Freilauf?

    Ah super wenn du das ansprichst. Ich bin mir da immer nicht sicher was zu viel und was zu wenig ist an Bewegung und Aktivität.

    Milo kann nicht immer frei laufen. Manchmal gehts auch ne Runde an der Leine. Aber das eher seltener da er noch nicht gut läuft. Wir versuchen wenn möglich ne Runde mit ihm in den Wald zu gehen. Dort kann er frei laufen.

    Ansonsten haben wir einen Garten dort gehts pipi machen und er darf mal flitzen. Und drin ist er auch viel auf Achse. Wenn wir was machen dann läuft er uns auch immer hinterher.

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Und drin ist er auch viel auf Achse. Wenn wir was machen dann läuft er uns auch immer hinterher.

    Dabei bewegt er sich zwar auch, das wäre aber Bewegung, die ich persönlich nicht haben möchte. Ich möchte, dass mein Hund zu Hause entspannt ist und ruht und das geht nur schwer, wenn er mir ständig nachdackelt. So kann er ja auch nicht gut zur Ruhe kommen. Da gibt es aber verschiedene Ansätze, manche lassen das gerade beim Welpen zu und es verwächst sich wieder, manche arbeiten aktiv dagegen. Es kommt halt auch drauf an, wie sich das gestaltet. Kommt er nach ein paar Minuten mal gemütlich nachgeschlendert, wäre das für mich okay. Springt er bei jeder meiner Bewegungen auf, wäre das für mich nicht okay.


    Du schreibst, ihr übt zweimal täglich - das finde ich schon grenzwertig viel, kommt aber etwas drauf an, wie das gestaltet ist. Da kommt dann aber sogar noch das Leinegehen oben drauf, wo er sich auch wieder konzentrieren und zurücknehmen muss. Und draußen prasseln dann weiter Reize auf ihn ein, die er verarbeiten muss und bei denen er sich auch wieder zurücknehmen muss. Das heißt, er hat ganz viel Arbeit, wo er sich zurücknehmen, konzentrieren und sein Köpfchen anstrengen muss. Da ist das Köpfchen schon massiv overloaded und das Hirn springt kreischend im Kreis. Gleichzeitig fehlt ausreichend Bewegung. Er ist geistig völlig drüber, während er körperlich vor Energie platzen könnte. Es ist immer noch ein junger Hund, der sich frei bewegen will und sich für seine Entwicklung auch frei bewegen können muss. Ausreichend freie Bewegung ohne Leine muss ihm meiner Meinung nach täglich ermöglicht werden.


    Ich persönlich würde die Kopfarbeit drastisch reduzieren und die freie Bewegung erhöhen. Ich würde mir den Zwerg zweimal am Tag schnappen, ins Auto packen und wohin fahren, wo er von Anfang an freilaufen kann.


    Ich weiß, mit Corona derzeit schwer, aber wie sieht es mit Hundekontakten aus? Auch ganz ganz wichtig!

  • Ich versuche immer wieder das Verhalten zu unterbinden und ihm etwas zum kauen oder ein Plüschtier anzubieten.

    :omg: .... da bleibt mir gerade die Luft weg! Sieht bei Welpen immer sehr niedlich aus und führt zum allgemeinem Lachausbruch. Spätestens wenn der Hund ausgewachsen ist, wirkt es eben nicht mehr lustig.

    Rammeln kann nicht nur sexuell orientiert sein, sondern bedeutet auch Stress. Um genau heraus zu filtern wie das bei Euerem Hund ist, müsste man sich die Situation einmal selbst ansehen.


    Warum soll er jetzt nicht mehr ins Bett? Das verstehen Hunde mal so gar nicht, wenn sie eine ganze Weile mit ins Bett durften und nun sollen sie "draußen" schlafen und das noch alleine.


    Wenn Du möchtest, dass der Hund in seinem Körbchen schläft, dann baue das auf und bleibe da konsequent und klar in Deinem Handeln. Ich würde den Hund abends vor dem Schlafen noch einmal kurz Gassi führen (ausschließlich nur zum Entwässern und sofort rein). Hund bleibt an der Leine und wird umgehend in sein Körbchen geführt: Kommando Platz und Bleib. Licht aus und den Rest ernsthaft durchziehen!

    Wege zu gehen, die steinig sind. Berge zu ersteigen, die niemals enden wollen.
    Erfahrungen zu machen, die Wunden hinterlassen und trotzdem aufstehen und lachen.
    Ich bin ich, werde nie ein anderer sein.
    Dies ist meine Zeit, dies ist mein Leben!

  • schokokekskruemel

    Okei das klingt echt plausibel. Wenn wir einmal bei dem Thema sind wie könnte ich denn ein wenig drauf hinarbeiten dann Milo zuhause auch ruhiger wird und uns weniger hinterherläuft?


    Und das mit dem mehr frei laufen werde ich definitiv versuchen umzusetzen. Das Problem ist dass Milo viel aufnimmt wenn er draußen ist. Jede Menge Steine usw. aber ich hab gehört das verwächst sich..


    Hundekontakte haben wir eher wenig. Mal in der Hundeschule und wenn uns fremde Hunde begeben dann lasse ich Milo nicht zu ihnen wenn er an der Leine ist.

  • Das ist für mich schwierig zu beantworten, das kommt auch darauf an, warum er euch nachläuft. Das können ja viele Gründe sein (aus Unsicherheit oder er hat Angst alleine, vielleicht will er keine mögliche Action verpassen, vielleicht will er euch kontrollieren, Aufregung, ...).

    Da hat auch jeder einen anderen Ansatz. Manche arbeiten mit Türgittern, manche mit Hausleine, manche etablieren ein „auf die Decke“, manche laufen solange durch alle Räume, bis es Hund zu blöd wird, usw. - da gibt es verschiedene Möglichkeiten. Unser Hund hat das als Welpe eigentlich nie gemacht, soweit ich mich erinnern kann.


    Aber passe dein Programm mit ihm mal an, vielleicht erledigt sich das Thema dann ja von alleine ;) Nicht nur versuchen, sondern auch wirklich machen, sonst wird sich das immer weiter hochschaukeln. Nur zum Vergleich: 20 Minuten freie Bewegung und das nicht einmal jeden Tag sind schon für 8 Wochen alte Welpen arg wenig. Und deiner ist fast 5 Monate alt, das wird gerade ein Junghund. Also jetzt bitte nicht drei Stunden einen Berg hochjagen, den Hund täglich bis zum Umfallen herumrasen lassen oder irgendwelche Gewaltmärsche machen, so war das nicht gemeint. Einfach gemütliche Spaziergänge, wo er die Welt entdecken und frei laufen kann.

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