8 Monate alte Jack Russel Dame wird immer ängstlicher

Es gibt 69 Antworten in diesem Thema, welches 5.071 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von BettiFromDaBlock.

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    Erklärender Tread Jack Russel Terrier, besser als ihr Ruf? (+ein Problemchen)

    Hallo, moin,


    leider hat sich unser Problemchen zu einem echten Problem entwickelt.

    Mittlerweile hat sich Wilmas anfängliches Angst(?)wuffen bei Dunkelheit auch auf Geräusche wenn es Tag ist ausgeweitet, und ist insgesammt schlimmer geworden.
    Mittlerweile bellt sie auch teilweise, und fängt oft richtig zu zittern an. Das dauert dann ein paar Minuten, und man kriegt sie da nicht raus, bis sie sich selber beruhigt. Bis zum nächsten Geräusch, dann geht es wieder los.

    Nach wie vor aber beschränkt ich ihre Angst (?) aber nur auf zu Hause. Draussen ist sie immer selbstsicher, neugierig und mutig.
    Wir haben es nun wochenlang mit Bachblüten (Aspen) versucht, und auch mit Rescue Tropfen, es zeichnet sich keine Besserung ab.

    Heute Abend hätten wir endlich (Hausbesuche sind bei Hundetrainern aktuell nicht gerade sehr beliebt, aber nur ein Hausbesuch macht Sinn) einen Termin mit einer Hundetrainerin gehabt , der gerade eben wegen Erkältung abgesagt wurde.
    Daher wende ich mich nun an Euch hier.


    Hat jemand eine Idee, wie man dem Problem begegnen kann? Wo man nach Ursachen suchen kann? Unserer Meinung nach gab es keinen Auslöser, zumindest haben wir nichts mitgekriegt. Kann es mit der Pubertät zusammenhängen?

    (Bzgl. Kastration: Das Problem trat schon davor auf, und hat sich lange danach auch nicht verschlechtert. Ausserdem wissen wir gar nicht, ob Wilma kastriert wurde, da nur ein EIerstock entfernt wurde, weil der andere nicht auffindbar war.)

  • Willst du hier ne kurze Zusammenfassung machen? Wie alt, woher, wir lange bei euch, warum und wann kastriert, wann gingen die Probleme los?


    Der andere Thread zieht sich ja über viele Seiten.


    Ich denke um einen Trainer kommt ihr nicht rum. Und die Kastra kann sich durch langsame Hormonumstellung erst Wochen später bemerkbar machen.

  • Willst du hier ne kurze Zusammenfassung machen? Wie alt, woher, wir lange bei euch, warum und wann kastriert, wann gingen die Probleme los?


    Der andere Thread zieht sich ja über viele Seiten.


    Ich denke um einen Trainer kommt ihr nicht rum. Und die Kastra kann sich durch langsame Hormonumstellung erst Wochen später bemerkbar machen.

    Klar, gerne, wollte es nicht zu lang machen daher der Link zum anderen Thread.

    Also Wilma ist am 24.02. geboren und ist mit 9 Wochen zu uns gekommen.
    Wie ich hier erfahren durfte, stammt sie von einem Vermehrer, wir allerdings würden diese Menschen nicht so bezeichnen. Sie ist mit Vater und Mutter aufgewachsen, und hatte nur eine Schwester.
    Wir haben Wilma frühkastrieren lassen, weil uns der TA dazu geraten hat, bzw. er hat uns in unserem Vorhaben bestätigt, indem er sagte, wenn wir sie eh kastrieren lassen wollen, dann besser vor der ersten Läufigkeit.
    Das Problem haben wir eigentlich schon im Urlaub, im Kroatien gemerkt. Das war mitte Juni.
    Dort wird es sehr viel eher dunkel. Das Problem fand da allerdings draussen statt. Drinnen nicht.
    Wieder zu Hause war alles wie immer, keine Probleme diesbezüglich, weder drinnen noch draussen.

    Dann, nachdem hier die Dunkelheit anfing früher einzusetzen, ging es los. Anfangs nur ein Wuffen mit eingezogenem Schwanz, aber nur kurz. Sie liess sich ablenken, und reagierte bei Weitem nicht auf alle Geräusche. Und immer nur, wenn es draussen dunkel war, und immer nur drinnen.

    Wie ich schon schrieb, mittlerweile reagiert sie so auch, wenn es draussen hell ist. Eben ging z.B.an meinem Laptop die Lüftung an, und das ist ja nun wirklich kein Geräusch, wovor man erschrecken oder Angst haben müsste.... Hat sie aber.
    Mittlerweile läuft sie zu Hause überwiegend mit eingezogenem Schwanz herum(also nicht zwischen die Hinterläufe geklemmt, aber der ist überwiegend unten) .
    Sie ist zu Hause nur noch sehr selten entspannt, und das tut mir für sie sehr leid, sollte doch ihr Zuhause ein Ort von Sicherheit sein, an dem sie sich wohlfühlt.
    Draussen ist sie, wie ich schon schrieb, seit jeher mutig und unerschrocken. Keinerlei Probleme diesbezüglich.

    Wir haben anfangs versucht, ihr gut zuzureden. Als das nicht half, haben wir versuchen das Verhalten zu ignorieren, dann mit ihr durch die Räume zu gehen, damit sie sieht, dass alles ok ist. Zwischenzeitlich haben wir es mit "Nein!" versucht.

    (Ich habe eine grosse Bitte an alle: Das Thema Kastration und Vermehrer haben wir in dem anderen Thread lang und breit diskutiert. Es ist müssig und nicht lösungsorientiert. Und ich meine das nicht böse, es hilft nur niemandem.)





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  • Ganz kann man die Kastration nicht so weg lassen.

    Es könnte sein, daß dadurch eine SDU entstanden ist. So etwas kann vorkommen.

    Ich würde das mal untersuchen lassen wollen. Also wirklich das ganz große Profil, mit allen Werten, das ist ganz wichtig!




    Und wenn Du schon mal dabei bist, eventuell auch die Augen mal mit untersuchen lassen?




    Ähm, mit wieviel Monaten wurde sie ungefähr kastriert?

    Eine andere Idee, die ich noch habe, ist, daß die Kastration genau zu der Zeit stattgefunden haben könnte, wo die sogenannte Unsicherheitsphase los ging.

    Schöne Grüße noch SheltiePower

    In ewiger Erinnerung: Cheyene


    Fehler sind hervorragende Lehrer, wenn man ehrlich genug ist, sie sich einzugestehen, und gewillt, aus ihnen zu lernen.        Alexander Solschenizyn

    Wer Stroh im Kopf hat, fürchtet den Funken der Wahrheit.        Jupp Müller

  • Mittlerweile läuft sie zu Hause überwiegend mit eingezogenem Schwanz herum(also nicht zwischen die Hinterläufe geklemmt, aber der ist überwiegend unten) .

    Das wär für mich der Punkt, den Hund mal komplett auf den Kopf stellen zu lassen. Also wie SheltiePower anregt auf SDU prüfen, aber ich würde auch den ganzen Hund mal untersucht wissen. Vielleicht Schmerzen nach dem Aufstehen? Zu Hause liegen Hunde ja gerne, draußen selten länger.


    Und ich kann gerne auf die Bewertung der Kastra verzichten. Aber ich würde es als Ursache nicht ausschließen. Hier kann ich zukucken, wie Unsicherheitsphasen kommen und gehen und ich denke da wird einiges hormonell gesteuert sein.

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  • Die Hündin wurde mit ca. 7 Monaten kastriert und war davor schon unsicher, könnte es sein, dass sie sozusagen in der Unsicherheitsphase stecken geblieben ist?


    Ansonsten würde ich den Hund auch mal beim TA auf den Kopf stellen lassen.


    Gibt es denn auch Situationen, wo sie ausgelassen und gelöst ist?

  • könnte es sein, dass sie sozusagen in der Unsicherheitsphase stecken geblieben ist?

    Darauf wollte ich hinaus.

    Schöne Grüße noch SheltiePower

    In ewiger Erinnerung: Cheyene


    Fehler sind hervorragende Lehrer, wenn man ehrlich genug ist, sie sich einzugestehen, und gewillt, aus ihnen zu lernen.        Alexander Solschenizyn

    Wer Stroh im Kopf hat, fürchtet den Funken der Wahrheit.        Jupp Müller

  • Ganz kann man die Kastration nicht so weg lassen.

    Ne, es geht nicht um die Kastration als mögliche Ursache, sondern um die Vorwürfe etc., die man mir diesbezüglich gemacht hat. Das wollte ich in diesem Thread nicht noch einmal.
    Ich habe es ja verstanden.

    Es könnte sein, daß dadurch eine SDU entstanden ist. So etwas kann vorkommen.

    Ich würde das mal untersuchen lassen wollen. Also wirklich das ganz große Profil, mit allen Werten, das ist ganz wichtig!

    Um 16:00 Uhr macht unsere TÄ wieder auf, da werde gleich mal einen Termin vereinbaren.


    Und wenn Du schon mal dabei bist, eventuell auch die Augen mal mit untersuchen lassen?

    Darf ich fragen, was Du denkst, welchen Zusammenhang das haben könnte?

    Ähm, mit wieviel Monaten wurde sie ungefähr kastriert?

    7 Monate

    Eine andere Idee, die ich noch habe, ist, daß die Kastration genau zu der Zeit stattgefunden haben könnte, wo die sogenannte Unsicherheitsphase los ging.

    Möglich. Aber würde sich ihre Unsicherheit nicht generell äussern, und nicht nur zu Hause?
    Das ist ja das, was mich iriitiert.

    Gibt es denn auch Situationen, wo sie ausgelassen und gelöst ist?

    Ja, draussen sowieso, und drinnen wenn wir spielen....

    Bis irgendein Geräusch sie wieder in "ihren Mood" kickt. Dann lässt sie sich auch mit dem Animieren zum Weiterspielen nicht rausholen, dann muss eine Zeit vergehen, bis sie wieder normal ist.
    Die Stärke ist aber nicht immer gleich, manchmal wufft sie nur mit eingezogenem Schwanz, manchmal zittert sie wie Espenlaub, manchmal bellt sie. Ein Geräusch kann sie heute zum wuffen bringen, und morgen zittert sie bei dem gleichen Geräusch. Und umgekehrt. Wir sehen kein Muster.

  • Ich finde das Verhalten auch für einen frühkastrierten Hund ungewöhnlich - und auch "Vermehrer" finde ich als Erklärung schwierig, das der Welpe ja zunächst unauffällig war.


    Ich würde den Hund wirklich komplett durchchecken lassen.


    Noch mal die Nachfrage: Draußen komplett unauffällig?

    Wie reagiert sie in Wohnungen anderer Menschen?

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