Warum wird mein Hunde immer angegriffen?

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    Hallo zusammen, ich bin schon lange auf der Suche nach einer Antwort und habe sie leider nirgends gefunden, daher eröffne ich ein neues Thema.


    Erstmal zu uns. Wir haben seit 2 Jahren einen Mischlings Hund (Mischling aus einem Schäferhund, Langhaarcollie und einem Jack-Russel). Den haben wir aus sehr schlechten Verhältnissen gerettet. Mittlerweile ist er der perfekte Familienhund und er liebt Kinder und hört auf meine Tochter auch sehr gut (5 Jahre). Er ist mit allem zufriedene, was man ihm gibt und für ihn ist das Wichtigste, dass er bei uns ist. Er ist sehr aktiv, geht mit uns wandern und ist jeden Tag insg. ca. 2-3 Stunden mit uns unterwegs. Er liebt ausgedehnte Spaziergänge und spielt sehr gern Suchspiele. Er ist draußen nur an der Leine oder an der Schleppleine, da er ohne Leine doch manchmal sehr eigenwillig ist und nicht sicher abrufbar. Wir haben dafür in der Stadt jedoch zu viele Straßen, so dass es zu gefährlich wäre. Das stört ihn aber nicht, denn er läuft super an der Leine und dies gibt ihm auch sehr viel Sicherheit. Wir haben zu Anfang viele Baustellen, welche wir aber alle zu unserer Zufriedenheit lösen konnten.


    Jetzt zu unserem Problem:

    Er war schon immer eine "Opfer" und wurde von anderen Hunden angegangen. Zu erst waren es vermehrt kleine Hunde, seit geraumer Zeit sind es jedoch auch die Großen, welche ihn auch beißen. Erst jetzt wurde er von einem Schäferhund und einem Huskey gleichzeitig angegriffen und auch gebissen. Da er immer an der Leine ist kann er auch nicht weg, auch wenn ich immer versuche ihn schnellst möglichst abzumachen, wenn ich merke, dass die Hunde sich von mir nicht abbringen lassen und ich ihn nicht mehr beschützen kann. Die anderen Halter sind leider super Rücksichtslos und haben Ihre Hunde so gar nicht im Griff. Sie sind auch der Meinung, dass Hunde machen können was sie wollen. Bei der Erziehung wunder mich auch nicht, dass die Hunde so sind.

    Dadurch wird natürlich auch das Verhalten meines Hundes nicht besser, so dass er jeden Hund anknurrt und anbellt, der sich ihm nähert. Wenn andere Besitzer ihre Hunde an der Leine haben sich dazwischen bringen und einem das Gefühl vermitteln, dass sie ihren Hund im Griff haben, dann kann ich mit meinem problemlos daran vorbei gehen.

    Da ich die meiste Zeit mit meiner Tochter die Runden gehe, ist es mir super wichtig, dass nicht sie auf einmal dazwischen steht. Wir versuchen schon jeden Kontakt zu vermeiden.


    Ich hoffe ich habe nicht zu viel geschrieben und vielleicht könnt ihr mir helfen :-)

  • Hallo und herzlich willkommen:winken:

    Eine Antwort darauf, warum dein Hund eher "Opfer" bei anderen Hunden ist, habe ich leider nicht.

    Was mir aber im Text aufgefallen ist: Du wirkst für mich bei Hundebegegnungen sehr passiv. Klar ist es schwierig, wenn die Halter der anderen Hunde ignorant sind oder ihre Hunde nicht hören wollen. Aber: Du kannst und sollst mit den HH komminzieren. Ruf ihnen früh genug zu, dass du WILLST, dass sie ihre Hunde anleinen. Die meisten tun dies bei einer so direkten Forderung.

    Wenn doch mal ein Hund auf euch zurennt: Blocke ihn. Wenn nötig, werde laut. Es gibt hier sogar User, die haben für den Notfall Pfefferspray dabei (ich persönlich habe daran nie gedacht, weil sich bei uns alle relativ gut an die ungeschriebenen Regeln halten, fände die Idee aber nicht grundverkehrt, wenn man wirklich Angst um seinen Hund haben muss).

    Bitte schütze deinen Hund vor anderen, das ist deine Aufgabe als Halter und Bezugsperson deines Hundes!

  • Hallo und danke dir für diene Antwort :-)


    Das stimmt, das habe ich nicht dazugeschrieben. Ich rufe immer von weiter weg dem Halter zu, dass sie bitte ihre Hunde anleinen sollen und das ich keinen Kontakt haben möchte. Ich warte auch und gebe ihnen die Zeit. Das klappt auch in vielen Fällen nur leider bei einigen nicht und dann haben wir immer das Szenario. Am Schlimmsten ist es bei meinem Hund, wenn es dunkel ist. Ich musste letzten sogar mit Gewalt den anderen Hund verscheuchen , da er auch auf meine Tochter losgegangen ist. Nur das kann doch keine Lösung sein :( Dafür wollt mich der HH sogar anzeigen, kam nur bisher nichts....


    Ich würde es ja noch nachvollziehen können, wenn mein Hund provoziert und agressiv wäre, aber ist nichts von alle dem.

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  • Leider haben so manche Hunde "Opfer" auf ihre Stirn geschrieben.

    Gerade unsichere Hunde verleiten andere dazu, sie zu mobben.

    Ist zwar nicht richtig, passiert aber leider doch sehr oft.


    Für die Besitzer dieser Hunde "spielt" der eigene Hund doch so schön.

    Was für den gemobbten Hund natürlich nicht der Fall ist.



    Da hilft nur Blocken. Um zumindest den eigenen Hund zu schützen.

    Oder, wenn man noch genug Platz hat, auszuweichen, und anders zu laufen. Notfalls auch über die Straße.

  • Hallo und danke dir für diene Antwort :-)


    Das stimmt, das habe ich nicht dazugeschrieben. Ich rufe immer von weiter weg dem Halter zu, dass sie bitte ihre Hunde anleinen sollen und das ich keinen Kontakt haben möchte. Ich warte auch und gebe ihnen die Zeit. Das klappt auch in vielen Fällen nur leider bei einigen nicht und dann haben wir immer das Szenario. Am Schlimmsten ist es bei meinem Hund, wenn es dunkel ist. Ich musste letzten sogar mit Gewalt den anderen Hund verscheuchen , da er auch auf meine Tochter losgegangen ist. Nur das kann doch keine Lösung sein :( Dafür wollt mich der HH sogar anzeigen, kam nur bisher nichts....


    Ich würde es ja noch nachvollziehen können, wenn mein Hund provoziert und agressiv wäre, aber ist nichts von alle dem.

    Das klingt echt unerfreulich von den anderen HH.

    Dann würde ich halt wirklich einfach solchen Kontakten gezielt aus dem Weg gehen oder ausweichen.

    Du könntest natürlich, wenn alle Stricke reissen, auch eine Wasserflasche verwenden und den anstürmenden Hund damit bespritzen, wenn er auf deinen Hund will. Wäre die etwas sanftere Variante als der Pfefferpray, ohne jemandem wehzutun. Aber es gibt einen Moment Zeit, wenn der andere Hund erschrickt. Wobei du auch hier massiv Probleme mit dem Halter bekommen könntest. Mir wäre es aber der Ärger wert, wenn ich meinen Hund damit schützen kann.

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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  • Ich würde Strecken wählen, wo mir möglichst niemand begegnet, mich gezielt mit Hunden zum Gassi verabreden, mit denen es gut läuft und mich bewaffnen mit Wurfkette oder Wasserflasche und die anderen Hunde unmissverständlich auf Distanz halten, falls es doch dazu kommt. Das bringt zwar erst Mal Konflikte mit den Besitzern, aber auf Dauer kommen die dann auch mal eher in die Hufe, wenn ihr Fiffi nicht hört, weil da die "irre Alte" wieder auftaucht. Manchmal sind auch die Hunde lernfähiger als die Besitzer und meiden die irre Alte. Das reicht mir dann auch.

  • In meiner Umgebung habe ich den Ruf, dass ich sehr ungemütlich werde, wenn andere ihre Hunde zu meinen Hinlassen. Ok, ist nicht besonders schön, aber sehr hilfreich. Auch diejenigen Hundehalter, die sonst einen Scheiß darum geben, ob ihr Hund andere belästigt, rufen ganz schnell ihren Hund, wenn sie mich sehen.


    Mein Hund aus Rumänien ist dort früher zusammengebissen worden und dem entsprechend hat er einerseits Angst vor Hunden, aber wenn einer zu ihm kommt, dann würde er auch beißen. Deswegen trete ich so rigoros auf und mittlerweile vertraut mein Hund mir da und meint nicht mehr bei jedem Hund ausrasten zu müssen.


    In den letzten 3 Jahren ist es einmal passiert, dass ein kleinerer Hund quer über die Straße auf meine Beiden los gegangen ist. Nachdem Besitzer keine Anstalten macht sich in Bewegung zu setzen, hab ich ihn mir am Fell geschnappt und dem Besitzer übergeben mit der Ankündigung, dass dies die nettere Variante war und es beim nächsten Mal deutlich unsanfter werden wird.


    Ich habe einfach keine Lust, dass ignorante Hundehalter die ganze Aufbau Arbeit die ich mit Odin geleistet habe, wieder kaputt machen und mein Hund wieder in den alten Zustand gerät, wo er ständig Angst hat. Ich bin aber auch nicht zu bequem notfalls einen großen Umweg zu gehen, wenn mir unbekannte große Hunde frei entgegen kommen, wo man schon von weiten erkennen kann, dass die Hundehalter drauf pfeifen was ihr Hund macht. Dann dreh ich eben um und geh denen aus dem Weg.

  • Mein Woody wurde früher auch mehrfach Opfer von Hundeattacken. Es gibt eine Theorie, ob diese tatsächlich zutrifft, kann ich nicht genau sagen. Woody ist auch ein Tierschutzhund und wurde wahrscheinlich bereis im Welpenalter kastriert, also viel zu früh. Es gab häufig Versuche von unkastrierten Rüden, aufzureiten und ihn auch aggressiv anzugehen, wenn er das abgewehrt hat. Natürlich habe ich, genau wie du, versucht, ihn zu schützen, das war aber nicht immer möglich. Einige Bisse hat er im Laufe seines Lebens leider abbkommen...


    Was auch immer die Gründe sind, ein schnelles und aufmerksames Management von Hundebegegnungen im Freilauf ist ganz wichtig., ausserdem Laufstrecken mit möglichst wenig fremden Hunden.

  • Ich habe den Eindruck, dass in der Kombination Hund und kleineres Kind mit, das Kind sehr häufig nicht wahrgenommen wird. Zumindest kann ich es mir nicht anders erklären.


    Die Dame, die wohl heute noch denkt, ich hätte Tourette und einen verrückten Hund... ähm ja... null kapiert, dass mein Kimd ihretwegen bzw weil sie mit Hund unbedingt sofort nah vorbei wollte, fast in ein Auto gelaufen wäre. Und so weiter und so fort.


    Da es sich nicht verhindern lässt, manchmal mit Kind und Hund gemeinsam unterwegs zu sein, bin ich mittlerweile nicht mehr nett. Vorallem nicht zu Hunden, die uns nahe kommen.


    Denn ich denke, darum geht es Dir auch. Es ist ultrastressig 5 Jährige aus der Gefahrenzone unfreundlicher Hund kracht in einen rein (wobei ich zusätzlich auch einen unfreundlichen Hund hab) raus zu halten. Während womöglich der andere Hundebesitzer noch 2 Straßen weit weg ist.


    Ich bin kein Fan von aufrüsten, aber nach dem letzten Vorfall werde ich längere Touren mit Hund und Kind nur noch mit Reitgerte mit dabei absolvieren, körperlich blocken zb, dazu is man mit Kind und Kegel im Schlepptau nicht immer wendig genug und man braucht 17 Augen wer wo steht oder das Kind umbombt.

  • Ich bin beruhigt, dass zu hören und auch gleichzeitig erschrocken, dass es wohl mehreren so erfährt. Ich möchte niemals, dass meine Tochter Angst bekommt, denn für Sie ist unser Hund das Wichtigste und Bezugspunkt. Das ist auch gut so und soll so sein. Unser Hund hat sowohl Angst, als auch den Beschützerinstinkt gegenüber meiner Tochter. Auf die passt er auf und auf ihn soll ich aufpassen :-)


    Auch ich bin nicht überall gern gesehen, da ich sehr rabiat mittlerweile geworden bin, auch wenn es eigentlich nicht meine Art ist. Meine Frau hat schon gar keine Lust mehr rauszugehen, da es sie noch weniger für voll genommen wird von den anderen HH. Ich habe über schon mit unserem Hund einen Maulkorb zu tragen, auch wenn ich dies eigentlich nicht möchte. Nur bevor er aus Panik mal schnappt....


    Es ist wirklich keine einfache Situation....


    Im Urlaub liegt er immer vor unserem Wohnwagen, natürlich angeleint, und macht nichts, er bellt nicht und schaut sich alles in Ruhe an. Nur wenn ein fremder "unseren" Platz betritt, dann bellt er, lässt sich aber sofort beruhigen. Das alles würde ja nicht gehen, wenn er aggressiv wäre....

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