Laut fiepen und weg springen - was könnte dieses Verhalten im Kontext bedeuten?

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    Hallo,

    ich hätte da mal eine Verhaltensfrage.

    Neulich beim Gassi - im Freilauf- kamen uns Kinder entgegen. Kinder machen "awwww" und fragen ob sie die Hunde mal streicheln können. Ich sage "ja, wenn sie von selber kommen, dann gerne, wenn sie nicht kommen, dann leider nicht". Kinder sind OK damit und warten brav und die Hunde kommen.

    Hündin freut sich, wird gestreichelt, Hund kommt auch und will gestreichelt werden. Die Kinder streicheln vorsichtig und freuen sich. Wir unterhalten uns noch kurz und dann zeigt Hund plötzlich komisches Verhalten. Er duckt sich weg / springt weg und fiept ganz laut dabei (schwanz der sonst auf dem Rücken liegt hängt dabei unten). Die Kinder lassen ihn sofort in Ruhe und streicheln die Hündin weiter (bedrängen ihn auch nicht) . Dann kommt Hund aber immer wieder an und sobald er angeschaut wird duckt/springt er weg und fiept (es hat ihn zu dem Zeitpunkt schon keiner mehr angefasst und keiner hat mehr nach ihm gegriffen oder so)

    Ich habe das dann abgebrochen und wir sind weiter gegangen. Ich wundere mich nur was Hund wohl sagen wollte mit diesem Verhalten? Er war frei, er entscheidet immer selber ob er kommen will oder nicht, wer wird nie gezwungen sich streicheln zu lassen oder mit anderen zu interagieren. Er kam aber immer wieder von selber an.

    Habt ihr eine Idee ?

    Er ist generell sehr desinteressiert an anderen Lebewesen und geht sonst immer einfach auf Abstand wenn er etwas nicht möchte und diesen Abstand kann er sich auch immer nehmen. Angeleint wird er auch nie angefasst, er wird auch nie gedrängt Kontakt zu jemandem auf zu nehmen.

  • Puh, eine wirklich schwierige Frage und Situation.

    Ich könnte mir eigentlich nur erklären, dass er sieht, wie die Hündin gestreichelt wird, also will er irgendwie auch- dann wirds ihm aber doch zu viel.

    Sowas wie "Gruppenzwang", wenn Du verstehst, was ich meine.

    Aber ob es das wirklich ist bzw. unter Hunden gibt - keine Ahnung.

  • Also ich würde vermuten, dass ihn der Kontakt überfordert, trotz selbstgewählt. Mein Hund hat ebenso wie deine immer die Wahl. und gerade im Büro geht er von sich aus auf Kolleginnen zu und kann dann nicht damit umgehen, fängt an zu fiepsen und aufsteigen, obwohl er das sonst nie macht. Für mich Übersprung. Daher erlaube ich es nicht mehr, weil trotz dass es seine eigene Entscheidung war, es ihn stresst. So fahren wir besser. Du kannst ja mal beobachten, ob das eine Ausnahme war und wenn er sich wieder so verhält, würde ich es ihm erleichtern und ihn bei dir behalten, so lange die Hündin sich streicheln lässt. Kann schon sein dass es ihn in eine Zwickmühle bringt, wenn er sieht dass die Hündin gestreichelt wird und er auch 'gelockt' wird aber irgendwas in ihm will das gar nicht.

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  • Ich kann mir vorstellen, dass eines der Kinder dem Hund aus Versehen weh getan hat und dass er das mit den Kindern verknüpft.

    Vielleicht hatte er dann den Konflikt "ich will doch auch weiter gestreichelt werden" vs "die haben mir weh getan."


    Wenn meiner irgendwo doof auftritt, fiept er auf und hopst weg. Da er dann oft nicht zuordnen kann, wo der Schmerzreiz her kam, geht er oftmals zurück nachgucken, ist aber dabei sichtlich verunsichert.

  • Ist jemand dem Hund ausversehen auf die Pfote getreten oder ist jemand mit der Jacke, dem T-Shirt den Hund an den Kopf/Körper gestoßen?

    Das kann ein erschrecken auf einen Reiz sein.

    Meine Hündin macht das z. B. vor Schreck. Kann auch nur eine kleine unerwartete Berührung gewesen sein.


    Fiepen ist hier auch ein Weg um die Menschen in Schach zu halten, damit sie nicht zu stürmisch werden.

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  • Auf den Fuß getreten ist ihm definitv keiner, aber vielleicht war's ja echt ein Reißverschluss gegen den Kopf oder so thinking-dog-face. Diese Streichel Situationen kommen hier oft vor, bis jetzt war es immer so das er entweder kommt oder geht, egal ob die Hündin noch voll im Streichelrausch ist oder nicht. Wenn ihm echt mal einer auf den Fuß tritt geht er weg und macht sofort Bögen um die Personen.

    Direkt nach dem wir weiter gegangen sind hat er sich auch wieder normal verhalten und anfassen lassen.
    Danach ist sowas jetzt auch nicht nochmal passiert. Ein gänzlich neues Verhalten

  • Wegen möglichen Schmerzen.

    Es muß auch nichts vom Kind, oder vom Zeug am Kind die Ursache gewesen sein.

    Es könnte ja auch irgendwas, was auf dem Boden lag, eine Rolle gespielt haben. Hund tritt rein, es tut weh, und es wird negativ mit was anderem verknüpft, was nicht mal Ursache für den Schmerz gewesen war.

  • Ich denke, dass der Hund eigentlich hin möchte, sich aber letztendlich doch nicht traut und er immer wieder versucht, sich zu überwinden weil er doch neugierig ist. Ich glaube, er hätte evtl. Hilfe deinerseits gebrauchen können indem du dich neben ihn kniest und ihm etwas Schutz bietest, sodass er sich "gefahrlos" bzw. sicher zum Streicheln hintrauen kann.

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