Aggressions Trance

Es gibt 40 Antworten in diesem Thema, welches 3.028 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Mejin.

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    Hallo unser 1,5 Jahre alter Frenchbully Rüde Rio (sehr Dominant). Wir haben ihn seit etwa über 2 Monate bei uns und versuchen sein Vertrauen zu uns aufzubauen da wir die 5. Besitzer sind. Er fällt häufig in eine Art Aggressions Trance. Dies passiert aber nur wenn er irgendetwas extrem gut findet wie zb einen Kauknochen oder ähnliches aber auch nicht immer, dies versucht er dann so stark zu verteidigen das er sogar Tackert und sich garnicht beruhigen lässt. Wir arbeiten Bereits mit einem Hundetrainer der aber mittlerweile auch etwas ratlos ist, deswegen haben wir einen Termin mit einer Hundepsychologin vereinbart der aber noch nicht statt gefunden hat. Wir sind über jeden Tipp dankbar wie wir an die Situation ran gehen können dankbar

  • . Er fällt häufig in eine Art Aggressions Trance. Dies passiert aber nur wenn er irgendetwas extrem gut findet wie zb einen Kauknochen oder ähnliches

    Was löst dieses Verhalten denn aus, versucht ihr ihm den Kauknochen oder ähnliches abzunehmen?

    Ich würde ihn ganz in Ruhe lassen, wenn er Kauknochen oder sonstiges hat, ihn einfach nicht beachten, ihn nicht ansprechen. Irgendwann wird er merken, daß ihr ihm nichts abnehmen wollt.


    Vielleicht hat irgendein Vorbesitzer diese altertümliche Methode des Essenabnehmens bei ihm gemacht. Ich würde mir auch mein Essen nicht abnehmen lassen! ;)

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  • Er quetscht schon leicht die Augen raus bevor er es bekommt, und ab diesem Zeitpunkt weis man schon gleich fährt er hoch, er fängt an mit einem Knurren hört sich an wie wenn man ein R rollt und es wird stärker wenn man ihn anschaut oder auf ihn ein Schritt zu geht. Wenn man ihn nicht beachtet macht er auch nichts und braucht dann ca 30 Minuten um selbst wieder runter zu fahren jedoch kann das keine Lösung für immer sein das wir ihn ignorieren und mit der Angst leben müssen das er jeden Moment hoch fährt wenn er was extrem Geil findet. Kann auch etwas sein das er in der Wohnung grade gefunden hat.

  • Vielleicht hat irgendein Vorbesitzer diese altertümliche Methode des Essenabnehmens bei ihm gemacht. Ich würde mir auch mein Essen nicht abnehmen lassen!

    Das war auch mein erster Gedanke.


    Mein Bully (aber er war damals noch kein halbes Jahr alt und hatte nicht ganz so viele Vorbesitzer) hat anfangs geknurrt, wenn er was zum Kauen hatte und er das Gefühl hatte, man wolle ihm etwas wegnehmen (was wir allerdings nie getan haben).

    Ich hatte damals irgendwo gelesen, dass es helfen könnte, wenn man ihm zb beim Fressen immer mal wieder eine Kleinigkeit zusätzlich in den Napf legt, so daß er merkt, dass du derjenige bist, der ihm etwas gibt, anstatt ihm wegnehmen will.


    Ob es nun daran lag, oder ob er einfach über die Zeit Vertrauen aufgebaut hat, was er auch ohne diesen Trick getan hätte, kann ich nicht sagen, aber nach einer Weile war dieses Problem verschwunden und ich kann ihm alles aus dem Maul nehmen, wenn es nötig ist; z.B. wenn er etwas aufgenommen hat, was er nicht soll/darf (das war mir wichtig). Weil er, so denke ich, weiß, dass ihm das nicht zum Nachteil ist.

    LG Ann

    Rocky 12/2017 - Französischer Bulldozer

    Leni 04/2020 - Teacup-DSH (ChiSpiRassMo) ;-)

    Unser Pfotothread: 8 little Paws

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Wenn man ihn nicht beachtet macht er auch nichts

    Na bitte.



    jedoch kann das keine Lösung für immer sein das wir ihn ignorieren

    Das wird auch nicht für immer so sein. Er ist doch noch nicht so lange bei euch. Wenn er Vertrauen gefaßt hat und weiß, daß ihr nicht an sein Kauzeugs wollt, wird er auch diese Marotte abstellen.

    Laßt ihn in solchen Situationen einfach in Ruhe.

  • Das wird wohl ein Hund sein, der in der Vergangenheit unbedingt alles abgeben musste, damit der Besitzer seine eingebildete Dominanz über den Hund ausleben kann. Blöderweise wird ja immer noch gepredigt, dass ein Hund jederzeit alles abzugeben hat. Jo, kann man machen, wenn man Pech hat, dann hat man am Ende einen Hund der sich komplett fixiert und auf das "gleich nehmen sie es mir weg" einschießt.


    Ich würde wohl erstmal darauf verzichten ihm Ressourcen zu geben, die er meint verteidigen zu müssen.


    Mein Problem ist, daß ich den Hund nicht kenne. Euch da Tipps zu geben kann nach hinten los gehen und ich will nun wirklich nicht, daß jemand von euch gebissen wird.

    Ich bin auf die Einschätzung der Therapeutin gespannt.


    Und nachdem was ich lese, bin ich mir nicht sicher, dass ihr da einen "dominanten" Hund habt, sondern eher einen unsicheren, der in bestimmten Situationen auf dicke Hose macht, um heil aus seiner stressigen Situation heraus zu kommen.


    Dominanz ist situativ, kein Dauerzustand. ;)

  • Der kleine Kerl hat in seinem bisherigen Leben nichts als Verluste erlebt. 5 Besitzer in 1,5 Jahren ist echt ne harte Nummer. Der konnte doch bisher noch nirgends richtig ankommen und mal eine Bindung aufbauen. Ihr braucht da einfach ganz viel Geduld und Einfühlungsvermögen. Ich würde momentan so viel wie möglich managen und alles an Konfliktpotential irgend möglich vermeiden.


    Baut erst mal eine Bindung auf und fangt dann mit Training an. Ich finde es übrigens sehr schwach vom Trainer, dass er nach ein paar Wochen mit seinem Latein am Ende ist. Da würde ich mir wohl einen neuen suchen, idealerweise erfahren mit dem Hundetyp. Hundepsychologe, keine Ahnung, ob das was taugt. Anhören kann man es sich ja mal.


    Ach und dominant glaube ich nicht, eher total verstört, unsicher und unerzogen. Seine bisher gemachen Erfahrungen werden ja nun auch nicht die allerbesten sein. Das wird alles seine Zeit brauchen....

  • Ich sag schonmal danke für Tipps. Ich weis das es alles Zeit braucht ich möchte es jedoch nicht noch verschlimmern da es uns jetzt schon sehr auf die Probe stellt und ich glaube das es das beidseitige Vertrauen braucht, das uns momentan auch noch etwas fehlt nach den zahlreichen ich nenne es mal Anfällen von ihm.

  • Ich sag schonmal danke für Tipps. Ich weis das es alles Zeit braucht ich möchte es jedoch nicht noch verschlimmern da es uns jetzt schon sehr auf die Probe stellt und ich glaube das es das beidseitige Vertrauen braucht, das uns momentan auch noch etwas fehlt nach den zahlreichen ich nenne es mal Anfällen von ihm.

    Naja, er wird vermutlich gelernt haben, dass seine aktuelle Strategie funktioniert...

    Und auch, dass er Menschen scheinbar bislang nicht vertrauen konnte.


    Ich möchte noch mal anmerken, weil man mein Post von vorhin auch mißdeuten könnte, ich würde es keinesfalls darauf anlegen, jetzt zu versuchen, ihm etwas unbedingt wegnehmen zu wollen/können. Bei uns war es nur das, wozu es am Ende geführt hat, nachdem eine vernünftige Vertrauensbasis bestand.

    LG Ann

    Rocky 12/2017 - Französischer Bulldozer

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