Senior adoptieren?

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    Hallo ihr,


    den Wunsch, einen eigenen Hund zu adoptieren, habe ich schon eigentlich, seit unser damaliger Familienhund gestorben ist.

    Bislang kam das realistisch gesehen nie in Frage (Studium, wg-leben, etc.).

    Nun ist es aber so, dass ich gemeinsam mit meinem Freund in einer (kleinen) Eigentumswohnung wohne. Er arbeitet oft nachts und ich kann bei Bedarf im homeoffice arbeiten. Das einzige, was da noch ist, ist unsere ungewisse Zukunft – wir wollen nicht für immer in der kleinen Wohnung bleiben, keine Ahnung, wo es karrieretechnisch noch hingeht, etc. Andererseits kann man im Leben ja nie alles ganz genau planen.


    Für uns ist auf jeden Fall klar, das wir einen Hund aus dem Tierheim adoptieren wollen. In letzter Zeit kam mir immer daher öfter der Gedanke, einen älteren Hund zu adoptieren. Ich weiß, weil ich lange ehrenamtlich im Tierheim gearbeitet habe, dass es wunderbare ü9-Hunde gibt, die einfach wegen ihres Alters im Tierheim bleiben müssen. Der Gedanke ist: Vielleicht sind die Voraussetzungen nicht perfekt, aber warum nicht einem Hund, der sonst im Tierheim bleiben müsste, ein besseres Leben ermöglichen? Ist das ein naiver Gedanke? Was haltet ihr davon?


    Liebe Grüße

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    Hallo,


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    • warum nicht einem Hund, der sonst im Tierheim bleiben müsste, ein besseres Leben ermöglichen?

      Ich find die Idee gut. Wenn du mit dem Gedanken an einen älteren Hund keine Probleme hast, warum nicht?

      Ich selbst bin nicht so der Welpentyp, hab zwar schon einige aufgezogen, würde aber immer eher zu einem erwachsenen Hund tendieren.


      Nee, naiv find ich den Gedanken nicht.

    • Ich denke auch, so ein ü9 Hund kann nur gewinnen, wenn er bei die einziehen darf :nicken:

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    • Ich finde es eine sehr schöne Idee.

      Natürlich sollte man sich da auch ein paar weitere Gedanken machen, außer "er darf alt sein". Sprich, wie liegt die Wohnung, muss der Hund Treppen laufen, um sie zu erreichen? Sollte man also besser einen Hund wählen, den man auch tragen kann?

      Wie sieht es bei Krankheit aus, was kann und will man da stemmen?

      Aber ansonsten finde ich den Grundgedanken toll.

    • Der Gedanke ist schön, vor allem aber weiß man nicht, wie lange man mit einem älteren Hund hat und was da auf einen zukommt. Kann gut sein, dass der Opi noch jahrelang lustig und entspannt zusammen mit euch durch die Gegend zockelt, kann sein, dass er langsam zunehmend oder auch ganz plötzlich Altenpflege braucht. Und da geht es um regelmäßige Betreuung, medizinische Versorgung, Mobilität und Einschränkungen für euch als "Pfleger".

      Inwieweit ihr bereit seid, das zu leisten, müsst ihr miteinander besprechen. Da geht es um finanzielle und zeitliche Ressourcen und die Möglichkeiten, dass euer Zuhause zb ebenerdig ist, es bei einem großen Hund eine Einstiegshilfe in Auto gibt usw. Es ist ein bisschen so als würde man einen Angehörigen pflegen.

      Es kann auch gut sein, dass ein Hund aus dem Tierschutz erstmal eine "Rundumsanierung" bekommen muss (Zähne, Haut und Fell, Muskeln, Physio, Nahrung) und es ihm dann richtig gut geht.

      Ansonsten kann ich mir vorstellen, dass das auch euch ganz viel gibt.

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      Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

      Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


      Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


      Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


      Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


      Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


      Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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    • Vielleicht sind die Voraussetzungen nicht perfekt, aber warum nicht einem Hund, der sonst im Tierheim bleiben müsste, ein besseres Leben ermöglichen? Ist das ein naiver Gedanke? Was haltet ihr davon?

      Das ist absolut kein naiver Gedanke, sondern sehr schön. Ich habe bereits den vierten Senior aufgenommen vor einem halben Jahr (Bongo, 9-jährig) und werde das sicher auch in Zukunft weiterhin tun.


      Alte Hunde im Tierheim haben nur wenig Chancen, einen neuen Platz zu finden, deshalb wäre dieser Plan sehr schön. Ausserdem kann man mit einem Senior, der halt nicht mehr 14 Jahre lebt wie ein Welpe bestenfalls, sondern "nur" wenige Jahre (je nach Gesundheit und Rasse) die Entscheidung "Hund Ja oder Nein" nach einigen Jahren neu überdenken, wenn Dich der Senior nach einem hoffentlich schönen Lebensabend verlassen hat.


      Bedenken solltet Ihr dabei die Grösse des Hundes und Eure Wohnsituation, die sich ziemlich sicher in Zukunft noch mehrmals ändern wird, da Ihr noch jung seid.

      Einen kleinen Hund könnt Ihr Treppen hoch- und runtertragen, einen grossen Hund nicht. Einen grossen, alten Hund würde ich persönlich nur nehmen, wenn ich ein eigenes Haus mit ebenerdigem Zugang zum Garten hätte.

      Es wäre schrecklich, wenn ein alter Hund wieder ins Tierheim zurück müsste, nur weil Ihr plötzlich in einem Mietshaus im vierten Stock wohnt/wohnen müsst. Manchmal kann man sich die Wohnsituation auch nicht aussuchen.

      Mit einem Kleinhund ist man da weit weniger gebunden und bleibt flexibler.

    • Finde ich super! Unser erster gemeinsamer Hund war auch ein Senior im Alter von zehn Jahren aus dem Tierheim.

      Wir haben es nie bereut. Er hat unser Leben bereichert und wir hatten noch tolle 4,5 jahre mit unserem Rocky:herzen1:

    • Ich bin auch bekennender Seniorenfan. Ich würde einen Senior jedem Welpen vorziehen, daher finde ich die Idee sinnvoll.

      Man legt sich auch nicht so lange fest und ich finde es faszinierend, was ein Senior alles lernen kann. Am schönsten finde ich es, wenn ein Hund, der bisher nie gespielt hat, anfängt zu spielen. heart-eyes-dog-face

    • Ich hatte als erste beide Hunde jeweils Senioren, die ich vorher lang im Tierheim betreut bzw. als privaten Gassihund gehabt hatte, und es war eine tolle Zeit. Wenn du mit dem Gedanken umgehen kannst, dass ein Abschied u.U. früher kommt, als man sich das sonst so denkt, und wenn die Wohnung seniorengerecht ist, wieso nicht? Teppichböden wären da jetzt nicht so praktisch, superglatter Boden auch nicht... Auch die Wohnetage könnte je nach Hundegröße wichtig werden, einen kleinen Hund kann man problemlos die Treppen tragen, beim Großen wäre eine Erdgeschosswohnung praktischer.

      Wenn die äußeren Voraussetzungen zum ausgesuchten Hund passen, finde ich es eine tolle Sache, einen Senioren aufzunehmen. In unserem Tierheim sitzen auch so einige Omis und Opis, für die ich mich riesig freuen würde, wenn sie ein Zuhause finden würden. Aber es stimmt schon, die meisten Leute wollen einen möglichst jungen Hund.

      Ich würde mich für euch und den ausgewählten Senioren freuen.

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      Hallo,


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