Hundefreilaufflächen bzw "Hundewiesen-Etiquette"

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    Hallöchen!


    Bei uns in der Stadt sind vier eingezäunte Hundefreilaufflächen geplant, um auch für die Ü40cm Hunden eine artgerechte Haltung gewährleisten zu können (meiner Meinung will man nur denen damit einen Strick drehen, die ihre ü40cm Hunde bereits auf abgelegen Flächen frei laufen lassen - ist aber nicht Thema!).


    Gestern gab es dazu eine Info-/ Brainstormingveranstaltung. Wie bereits erwähnt, soll es später vier Flächen geben. Für dieses Jahr sind noch zwei geplant. Jedoch stößt mir da einiges auf und ich habe etwas Bedenken. Zunächst sollen die Flächen wohl nur etwa 3000-5000qm haben. Je nach Schnitt ist das echt nicht viel. Außerdem werden die HH dazu angehalten, die Fläche sauber zu halten. Mülleimer soll es jedoch nicht geben...


    Worüber ich mir aber mehr Gedanken mache - welche Regeln gibt es auf solchen Flächen und wie werden diese eurer Erfahrung nach eingehalten? Mir kamen da folgende Gedankengänge bei der gestrigen Situation:

    - läufige Hündinnen

    - unverträgliche Hunde

    - extrem große/ kleine Hunde

    - Tutnixe, deren Besitzer nicht eingreifen

    - Haftpflichtversicherung

    - Ball/ Futter/ Stöcke wenn mehrere Hunde da sind


    Ich habe zunächst den Vorschlag gemacht, dass es extra Zeiten, gerade für kleine Hunde geben könnte. Aber ist das realistisch umsetzbar? Würden die Groß-HH den Kleinen den Vorrang lassen? Ich habe irgendwie echte Bauchschmerzen bei dem Thema. Die Stadt meint es sicher gut, jedoch finde ich das alles semi gut durchdacht.


    Also, wie läuft das bei euch? Meidet ihr solche Flächen oder läuft es bei euch? Welche (ungeschriebenen) Regeln gibt es?


    Haut raus!

  • Ich frage mich gerade ernsthaft wie du darauf kommst, dass es bei euch in der Stadt anders laufen sollte als überall anders :headbash:


    Herrscht auf diesen Flächen nicht überall Anarchie? Wenn du spezielle Uhrzeiten für Kleinsthunde vorschlägst wird es niemals Einigkeit über die Uhrzeiten geben, weil sich immer irgendwer auf den Schlips getreten fühlt :ka:


    Aus welcher Gegend kommst du? Darf man dort nirgends freilaufen lassen? Bzw. wird das auch wirklich kontrolliert?


    Da ich Hundewiesen meide wie der Teufel das Weihwasser weiß ich nicht was da generell abläuft aber wenn man mal an einer vorbeikommt sieht man nur fröhliches Mobbing und HH, die quatschend in der Ecke stehen und ihre Hunde "machen lassen". Die klären das dann unter sich... :roll:

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  • Ich halte mich aus solchen Gebieten raus. Früher war ich ab und zu da, weil ich meinte mein Hund braucht das für Sozialkontakte. Die hatte aber so wenig Bock drauf nach 2, 3x dort, dass sie aus dem Auto stieg, sah wo wir sind und dann gar nicht mehr hin wollte.


    Im Hundewald Harz war ich zB auch, da kam man schon kaum rein, weil die Leute sich wegdrehten und rauchten, während die Hunde (Huskymixe) schon am Eingang standen und Terz machten. "Einfach rein gehen!“ Hmmm ja... Uncool. Komisch, auch da hat mein Hund den Anker ausgeworfen und weigerte sich zunächst rein zu gehen.


    Wenn man alleine ist, kann man da endlich einem Hund Freilauf geben, der sonst nur angeleint sein muss. Sobald da mehr als 2 Parteien in so einem engen Raum sind, gibt's eigentlich knatsch.


    Mit läufigen Hündinnen würde ich da im Leben nicht rein gehen. Holt einer Beute raus, würde ich den Hund sofort einsacken. Ich würde mich über Tutnixe und Mobber ärgern (oder wahlweise würden meine gern unsichere Hunde mobben).

    Ne... Ne, kein Bedarf an solchen Plätzen, wo man statisch rumsteht und keiner eingreift.


    Ich geh total gern auf Social walks, aber solche Flächen kann ich nicht leiden.

    Bei uns in der Stadt gibt es auch so eine Wiese, aber die ist gigantisch groß. Da kann man sich weit ausweichen und mehrere Wege gehen. Da verläuft es sich. Ab und zu habe ich da tatsächlich Lust drauf und bin dann wieder für mehrere Monate kuriert.

  • Ich meide so etwas auch eher, außer es ist eine private Wiese wo man sich gezielt mit Freunden trifft, wo man weiß "was man hat" quasi - und dass das nix ist wo die Hunde einfach nur sich selbst überlassen werden. Mit meinen Hunden bin ich tatsächlich auf die Nutzung eingezäunter Grundstücke angewiesen, aber öffentliche Hundewiesen meide ich dennoch tendenziell. Wenn ich irgendwo wäre wo eine wirklich große windhundtaugliche Hundewiese ist, würde ich zusehen dass ich da zu Uhrzeiten hinkomme wo sich nicht Hinz & Kunz da treffen.


    Leider geht es nämlich auf solchen Wiesen wirklich zu wie im wilden Westen. Ich bezweifle auch dass man sich auf feste Uhrzeiten für Kleinhunde wird einigen können. Wäre ja auch irgendwie blöde. Also mal angenommen Frau Müller möchte die Wiese gern mit ihrem Malteser nutzen und die einigen sich alle auf 9.00 Uhr, tja, Frau Müller ist aber berufstätig... da fängt das ganze ja schon an. Wird nicht funktionieren.


    Man kann vermutlich schon froh sein wenn die Hundehalter die Hinterlassenschaften der Hunde eintüten und mitnehmen. Dass keine Mülleimer hin sollen, ist auch etwas fragwürdig.

    Liebe Grüße von Tanja mit dem Trio

    Lucas: Podenco-Greyhound-Mix, geb. 2008 ~ Pepper: Galga, geb. 2017 ~ Paul: Galgo, geb. 2018
    Für immer unvergessen unser Ohrenhund Laky, Galgoseelchen Rapido und Wölfchen Ayuna - see you in heaven!

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Regel Nr 1 bei Hundewiesen: NICHT HINGEHEN!!! :ugly:



    Die Tutnix Halter sind in freier Wildbhn ja schon unvernünftig bis zum Gehtnichtmehr, aber wenn irgendwo eine ausgewiesene Freiluffläche ist legen sie jeglichen A stand und Verntwortung für ihren Hund ab, erfahrungsgemäß.



    Regeln wie "keine unverträglichen Hunde" kann man ich in die Haare schmieren, 90% der HH die so eine Wiese nutzen würden sind doch eh der Meimung ihr Hund wäre total lieb während der liebe Fiffi gerade irgendwen fixiert.


    Bei aller Bemühung um eine funktionierende Lösung, ich würde mich da einfach fernhalten.

  • Wie willst Du da großartig Regeln durchsetzen, wenn das eine öffentliche Fläche ist.

    Und wenn für Kleinhunde eh kein genereller Leinenzwang herrscht? dann wirst Du Dich schwer tun, auch noch die "Extrawurscht" spezielle Flächenzeit nur für Kleine irgendwie zu begründen oder durchzusetzen denk ich.

    Kleine Lady blonder Prinz


    "Der Hundezucht wohnt ein immerwährender Widerspruch inne: Während die Tierheime mit Hunden überfüllt sind, wird immer weiter produziert, eine Produktion auf Überschuß" (Reportage: Modehunde)

  • Als langjähriger Hundezonennutzer. Vergiss Regeln.

    Was sich bewährt hat (aus Warte eines Halters zb eines unverträglichen Hundes) aber viel zu selten umgesetzt wird, sind geteilte Ausläufe. Wenn es sich etwas verteilt, sind auch kleinere Flächen echt gut nutzbar. Lieber ein geteilter Auslauf mit 2 kleineren Grundflächen, als 1 großer für alle gleichzeitig.


    Gscheite Zaunhöhe (persönlich präferiere ich ab 1,30. Kämen zwar die meisten Hunde drüber, wurde bisher aber gut akzeptiert, auch von den Zaunpöblern) und gut angelegte, nicht zuviele Eingänge, ev. sogar als Schleuse. Nicht 5 Türen bei ner kleinen Fläche, im Eingangsbereich Möglichkeit Bögen zu gehen und nicht direkt gegenüber von anderen öffentlich genutzten Flächen, Sitzbänken, Radstrecken o. ä. find ich auch sehr, sehr sinnvoll.

    Sichtschutz, dens in Wien nun überall hinbauen, nur bedingt. (Meine Hunde können zb abends auf manchen Flächen nicht laufen, weil der Sichtschutz ins Gitter eingewoben ist, was kleine Lücken ergibt und optisch viele kleine Bewegungsreize erzeugt, wenn abends auf beleuchteter Straße zb wer an der Konstruktion vorbei geht, sprich: sie werden ständig jagdgetriggert.

    Ist der Zaun mit Sichtschutz zu niedrig, ticken manche Hunde auch bei Passanten aus, weil man nur 1/4tel Mensch vorbei gehen sieht usw.)

  • hier in HH dürfen keine Listenhunde und keine per Gesetz als gefärlich eingestuften Hunde auf solche Flächen (hier stehen auch extra Schilder am Eingang damit keiner sagen kann er wusste das nicht)

    Unsere Auslaufflächen hier haben immer Mülleimer und Kotbeutel hängen auch immer am Zaun (sauberhalten ist hier auch immer Hundehalter Sache)

    Regeln gibt's sonst keine. Man muss sich arrangieren.
    Zeiten für Große / kleine / mittlere hunde halte ich für nicht umsetzbar. Dann kriegen die kleinen z.B. morgens und die die morgens nicht können, die können dann nie drauf :ka:

    Edit:
    ungeschriebenes Gesetz: Buddellöcher zu graben wenn man geht

  • Ich frage mich gerade ernsthaft wie du darauf kommst, dass es bei euch in der Stadt anders laufen sollte als überall anders :headbash:

    Bin naiv, blond und sehe immer das beste im Menschen :lepra::tropf:

    Aus welcher Gegend kommst du? Darf man dort nirgends freilaufen lassen? Bzw. wird das auch wirklich kontrolliert?

    Wir kommen aus Neubrandenburg, MV. Hier gibt es nur Bereiche, in denen Hunde unter 40cm frei laufen dürfen. Im Wald herrscht ganzjährig Leinenpflicht.

    Nee, wird nicht kontrolliert. Wurde auch noch nie angesprochen und Micky läuft wirklich viel frei wo es geht.

    sieht man nur fröhliches Mobbing und HH, die quatschend in der Ecke stehen und ihre Hunde "machen lassen"

    ... und genau das sehe ich kommen. Und das, verdammt, will ICH hier nicht :pfeif: dann können sie es auch gleich sein lassen solche Flächen hochzuziehen.

    Bei uns in der Stadt gibt es auch so eine Wiese, aber die ist gigantisch groß. Da kann man sich weit ausweichen und mehrere Wege gehen.

    Bei einer großen Fläche sehe ich auch kein Problem. Aber 3000qm? Ist echt nicht dolle.

    Man kann vermutlich schon froh sein wenn die Hundehalter die Hinterlassenschaften der Hunde eintüten und mitnehmen. Dass keine Mülleimer hin sollen, ist auch etwas fragwürdig.

    Mülleimer leeren würde ja wieder Geld kosten. Und ganz ehrlich - wer nimmt den Beutel mit ins Auto?

    Bei aller Bemühung um eine funktionierende Lösung, ich würde mich da einfach fernhalten.

    Aber ist das nicht eigentlich schade? Kann sich nicht jeder einfach an ein paar einfache Regeln halten?

    Wie willst Du da großartig Regeln durchsetzen, wenn das eine öffentliche Fläche ist.

    Und wenn für Kleinhunde eh kein genereller Leinenzwang herrscht? dann wirst Du Dich schwer tun, auch noch die "Extrawurscht" spezielle Flächenzeit nur für Kleine irgendwie zu begründen oder durchzusetzen denk ich.

    Wenns nach mir ginge, würde da einer im Häuschen sitzen und den ganzen Tag aufpassen :tropf:. Geht natürlich nicht.


    Mir geht es eher darum, dass die großen Hunde geschützt werden und es nicht immer heißt, dass die armen Fiffis ja Angst vor den Großen hätte. Um sowas zu vermeiden, wie in Wien? mit dem Berner und dem Kleinhund, der drauf ging.

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