Rüden Welpe zieht bald ein. Ein paar Infos und Hilfestellungen bitte benötigt

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    Guten Morgen.


    In ca. 2 Wochen werde ich meinen ersten eigenen Hund bekommen. Eine französische Bulldogge, Rüde, 3 Monate jung.

    Da es mein erster Hund ist und auch noch ein Welpe würde ich mich über ein paar Infos hier sehr freuen.


    Ich habe gelesen dass Welpen in dem Alter von 3 Monaten Ihren Harndrang noch nicht kontrollieren können und sehr oft müssen.

    Wie verhalte ich mich dann vor allem nachts am besten? Regelmäßig den Wecker stellen und mit ihm raus gehen?

    Oder wird er sich normalerweise bei mir bemerkbar machen wenn er muss?

    Allgemein zu diesem Thema und wie ich ihn am besten stubenrein bekomme wäre ich über hilfreiche Infos sehr dankbar.


    Vielen Dank


    Der Züchter informierte mich so:


    Wenn der Hundi mal in die Wohnung uriniert soll ich ihn nehmen und leicht an den Ort des hinmachens halten, also nicht reinhalten. Danach in dort absetzen wo er alternativ in der Wohnung hinmachen darf wenn er als Welpe noch nicht seinen Harndrang unter Kontrolle hat. Z.B. eine Katzentoilette. Wenn ich dieses ein paar male getan habe wird der Hund lernen wo er hinmachen darf. Ist dass ein richtiges Verhalten?

    Nachts wäre dieses aber sicher nicht die richtige Lösung oder?

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  • Also ich würde überhaupt keinen Alternativen Ort in der Wohnung wählen. Warum auch? Der Hund soll doch draußen machen.


    Ja die ersten Wochen können hart sein, aber so ist das mit einem Welpen. Sind hält Babys. Da hilft nur aufstehen und regelmäßig rausgehen.

    Draußen dann loben, wenn er sein Geschäft macht.

    Wir haben immer aufgeschrieben, wann wir draußen waren, dann konnten wir sehen, wann wir das letzte Mal draußen waren (war vor allem nachts hilfreichen, wenn man nicht immer wusste, wann der Partner draußen war. )

    Nachts hat unsere in einem Box neben dem Bett geschlafen. Sie hat sich dann immer bemerkbar gemacht, wenn sie musste, da sie aus der Box raus wollte. Das hat sehr gut und schnell geklappt.

  • Ich würde mir keinen Wecker stellen. Faustregel: Wenn ein Welpe aufwacht, muss er. Und zwar sofort! Bei mir war es so, dass ich wie automatisch mit dem Welpen aufgewacht bin und ihn dann sofort rausgebracht habe.


    Einen Löseplatz in der Wohnung würde ich keinesfalls einrichten! Der Hund wird sonst nie stubenrein werden, denn das bedeutet ja, dass er sich eben gerade nicht in der Wohnung lösen soll.


    Wenn ein Missgeschick passiert, kommentarlos aufwischen und den Welpen nach draußen bringen.


    Unverlangt: Du bist dir bewusst, dass du dir mit dieser Rasse eine Qualzucht ins Haus holst?

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  • Vielen Dank für die Infos Katha.


    Ja sowas dachte ich mir auch schon wie Sie schreiben. Dass der Hund ja lernen soll draussen sein Geschäft zu verrichten und keine Alternative in der Wohnung.

    Also würden Sie zu Anfang eher eine Box zum schlafen empfehlen als ein Schlafkissen oder ähnliches. Im Internet stand auch solche eine Info mit einer Schlafbox da der Hund die Box nicht voll urinieren möchte und sich dann normalerweise deutlich bemerkbar macht wenn er muss. Also keinen Wecker regelmäßig stellen und davon ausgehen dass er sich bemerkbar macht ja. Ich habe gelesen dass ein Hund ab etwa 12 Wochen mal 2-3 Stunden einhalten kann. Und dass man mit Welpen immer sofort raus sollte wenn sie geschlafen haben und wenn sie was gefuttert haben. Haben Sie ähnliche Erfahrungen gemacht?

  • Na ja, also Katzentoilette wäre jetzt nicht wirklich eine Option. Wie soll da der Hund lernen, dass er "draußen" machen muss. Also weg mit diesem Unsinn.


    Welpe/Junghunde müssen in der Regel nach dem Schlafen, nach dem Fressen. Also, wenn er aus seinem Körbchen nach einem Schlaf aufsteht, nicht erst in der Wohnung laufen lassen, sondern raus an die Pippistelle. Dort passiert gar nichts: Du bleibst stehen, lässt den Hund an der Leine den Boden abschnuppern und forderst maximal "Geh Gassi", oder sonst was. Geduld mitbringen, bei Welpen/Junghunden dauert das. Die erste Zeit wird der Boden und die Gerüche viel interessanter sein. Bei Erfolg ein riesen Lob aussprechen, mit Leckerli belohnen.


    Passiert in der Wohnung ein Malheur. Mit Küchentuch aufwischen und dieses feuchte Küchentuch an die Pippistelle nach draußen legen. So hat der Welpe beim nächsten Gassigang schon mal seinen Geruch und nimmt die Pippistelle schneller an.


    In der Nacht: am besten den Welpen mit seinem gewohnten Körbchen direkt vor das Bett stellen und schlafen lassen. Der 2 Stunden-Takt würde dem Kleinen die Ruhe rauben und gerade das brauchen junge Hunde am Anfang sehr viel. Wird er unruhig, Welpe/Junghund hochnehmen (keine Schmuseeinheiten oder Spielereien anfangen - sonst denkt er, Du willst mit ihm spielen und er "vergisst" was eigentlich Sache war) raustragen an die Pippistelle. Bei Erfolg ein riesen Lob aussprechen, mit Leckerli belohnen.


    Alternativ würde ich Dir auch einen hohen Karton als Nachtstelle empfehlen. Inhalt seines Körbchens abends hineinlegen. Das bietet den Vorteil, dass Du von oben hineingreifen kannst, der Hund selbst aber nicht raus kommt. Dafür würde sich auch eine entsprechende Hundebox anbieten. Da könnte der Welpe tagsüber bei geöffneter Tür Bekanntschaft mit der Box (bietet dem Hund auch eine Art Schutzhöhle) machen. In der Nacht wandert die Box in das Schlafzimmer, Boxentürchen zu, oben aufmachen und Du kannst somit jederzeit mal kurz die Hand hinein hängen um den Hund zu beruhigen. Nicht Streicheln! Er soll nur merken, dass Du da bist.

    Wege zu gehen, die steinig sind. Berge zu ersteigen, die niemals enden wollen.
    Erfahrungen zu machen, die Wunden hinterlassen und trotzdem aufstehen und lachen.
    Ich bin ich, werde nie ein anderer sein.
    Dies ist meine Zeit, dies ist mein Leben!

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Ja, das stimmt mit den 2-3 Stunden. In der Nacht kann es auch mal länger sein, das variiert. Bei der Box musst du aber aufpassen, dass das für den Hund nicht Stress ist, wenn er es nicht gewohnt ist. Die musst du am Anfang unbedingt positiv belegen. Das kann unter Umständen 2-3 Wochen dauern, bis du die Box verwenden kannst.

  • Hallo RafiLE.


    Ich danke Dir für Deine Infos.

    Ja ich habe da schon einige negative Worte bezüglich der Rasse und der Zucht erhalten.

    Sollte man sich grundsätzlich keine französische Bulldogge holen? Haben Sie in Ihrem Umfeld Menschen die auch eine französische

    Bulldogge haben und was bei Ihnen für gesundheitliche Probleme auftreten bzw. auftreten können?

    Ich bin da inzwischen selber etwas verunsichert ob der Kauf und die Unterstützung solcher Zucht gut ist.

    Grundsätzlich denke ich mir ja nun dass der kleine ja nun auf der Welt ist und den Wunsch und das Recht einen lieben Besitzer zu bekommen

    der ihm ein glückliches schönes Leben bieten kann.

  • Hallo Grinsekatze.


    Ich danke Dir für Deine guten Infos. Na hier ist ja einiges los. Meine Nachricht seit kurzem online und gleich einige nette tolle Antworten.

    Sehr schön und vielen Dank dafür.

  • Hallo IceytheLabbi.


    Also würdest Du eher eine Schlafbox als ein Körbchen oder ähnliches wählen. Ich habe halt noch keine eigenen Erfahrungen. Mein Gedanke dazu ist

    ob ein Hund einen offenen Schlafplatz nicht als positiver war nimmt als eine Box?

  • Mit der Stubenreinheit klappt es so am besten:

    Nach jedem Fressen, Spielen, Schlafen raus. Loben, wenn es draußen klappt. Geht etwas in die Wohnung, ist das nicht schlimm. Wegmachen, gut säubern und sich selbst auf die Finger hauen, weil man zu langsam war ;)


    Wegen der 2-3 Stunden:

    Jeder Hund hat andere Zeiten. Ich habe eine 6-Monate alte Hündin übernommen und sie muss oft alle 2-3 Stunden pinkeln, obwohl ein Hund in dem Alter normalerweise länger anhalten kann. Sie ist noch etwas aufgeregt, weil sie erst ein paar Tage hier ist und muss auch manchmal nachts einmal raus.

    Schau einfach, wie oft dein Hund muss und ermögliche ihm dann, zu diesen Zeiten rauszugehen. Das klappt schon :bindafür:

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