Ich werde verantwortlich gemacht, wenn fremde Hunde meinen Hund anbellen

  • Hat schon bissel was ganz leicht provokantes, wenn man dann auch noch extra stehen bleibt.

    Absolut!

    Die Praxisfrage war/ ist für mich nur, ob es leichter ist, meine Hunde oder eine große Menge fremder Menschen zu erziehen, die ich u.U. nur einmal sehe.

    Ich hab für meine Hunde entschieden. ;)

    Ich auch, ich lege mich da mit niemandem an.

    Meine kläffen auch nur in Extremfällen am Zaun und wenn ja, sind sie abrufbar.

    Und ich im Umkehrfall, nötige meine in solchen Situationen weiter, öffentlicher Raum hin oder her, Schnupperstelle hin oder her...

    Ich besteh nicht bis zum Umfallen auf mein Recht und finde eigentlich Leute zum K.... die solche Dinge nur aus Prinzip durchsetzen müssen.

  • Im Eingangspost: "5m Entfernung zum umzäunten Grundstück mit den bellenden Hunden".


    In manchen Antworten: "direkt daneben".


    Ich habe den Eindruck, dass ihr von sehr verschiedenen Situationen schreibt.

    Wenn mein Hund auf 5m Entfernung reagiert (tut sie immer noch manchmal), dann ist nicht der andere Schuld, der da in der Gegend rumsteht und seinen Hund in Ruhe schnüffeln lässt.

  • Oh ja, was hab ich mich schon aufgeregt, wenn Nachts die Nachbarn nach Hause kommen, an meiner Tür vorbei und dann noch stehen bleiben weil sie sich unterhalten müssen oder in der Tasche kramen. Himmel, sollen sie doch mal flott vorbei gehen damit mein Hund endlich wieder aufhören kann rumzubrüllen.




    :hust::pfeif:


    Ähm, nein, stimmt natürlich nicht:D Ich bin für meinen Hund zuständig, ich bringe MEINEM Hund bei nicht herum zu toben, Melden: Ja. Rumschreien (Grundstück oderwoauchimmer): Nein. Egal wo andere Menschen (mit oder ohne Hund) sich aufhalten.

  • Ich find's spannend (wenn auch nachvollziehbar), dass um Rücksichtnahme zugunsten des Zaunpöblers diskutiert wird. Ich empfinde es als ziemlich rücksichtslos und sehr stressig, wenn ich einen öffentlichen Weg lang laufe und bedroht werde. Ich weiß nicht, ob ders ernst meint, ich weiß nicht ob der Zaun hält und überhaupt werde ich nicht gern angestänkert. Ich meine richtiges Stänkern, nicht 2,3 Mal bellen zum Melden ;)

    Pöbelnde Hunde am Zaun sind für manche Menschen und manche Hunde richtig scheiße! Übrigens auch für die Nachbarn.. Da könnte man genauso überlegen ob man das nicht aus Rücksichtnahme zu unterbinden hat. Aber das Pöbeln im eigenen Garten ist halt genauso wenig verboten wie das stehen bleiben und schnüffeln lassen auf öffentlicher Strecke.


    Richtiges provozieren (a la gg. den Zaun treten etc.) ist das letzte, aber wenn die bloße Anwesenheit reicht ist das Problem nicht auf meiner Seite des Zauns.


    Ich bleibe oft kurz stehen, wenn ich merke dass meine sich aufregt. Wenn es die Gegebenheiten hergeben (genug Abstand, scheinbar sicherer Zaun) lasse ich sie absitzen, zweimal tief durchatmen, bestätige ruhiges Verhalten und dann geht es weiter. Mache ich das nicht, hat meine noch 100m weiter nen Puls, was ziemlich blöd ist, vor allem wenn nach 50m schon der nächste Stänkerjochen wartet..


    Mir ist bewusst, dass ich damit den Stress des anderen Hundes ein paar Sekunden verlängere, und das tut mir für den Hund wirklich Leid, aber im Zweifelsfall hat der dann eben Pech gehabt und der Halter die Verantwortung.

    Schnüffeln lassen würde ich meine aber auch nicht unbedingt, aber dem Hund zuliebe, nicht dem Halter.


    Zu der Situation hier: Das Prinzip "Angriff ist die beste Verteidigung" bzw. es einem anderen in die Schuhe zu schiebem wenn der eigene Hund nicht hört gibts doch oft. Gern bei Hunden, die nicht abrufbar sind. Der eigene an der Leine, der andere kommt angerannt, und dann wird diskutiert dass der angeleinte Hund das ja abkönnen muss.. Dass die Situation nur entsteht weil der andere nicht hört wird dann geflissentlich ausgeblendet. So sind halt manche Leute :ka:

  • Nein, er geht immer hier lang, das ist eine öffentliche Fläche und er führt seinen Hund mitten durch die bellende Gruppe :ka: . Ja er hatte recht und meine Hunde haben sich nicht gut benommen, aber muss das sein ?

    Ja, solche Leute kennt man leider auch, die suchen halt aktiv Streit. Wart ihr zufällig eine Frauengruppe, er ein Mann?

    dann ist nicht der andere Schuld, der da in der Gegend rumsteht und seinen Hund in Ruhe schnüffeln lässt.

    Es hat doch auch gar niemand von Schuld geschrieben? Ich finde es traurig, wenn ständig immer nur von Schuld und Verantwortung geschrieben wird und ja, man kann auch Rücksicht nehmen, wenn es andere nicht tun. Die Nachbarn und der Hund können nunmal nichts dafür, dass der Hund nicht so perfekt erzogen ist, wie scheinbar hier die meisten. Und nochmal: Mir geht es nicht um "vorbeirennen" sondern nur um "nicht unnötig stehenbleiben" und 5m sind für mich ziemlich nah auf Sichtlinie.

  • Ich laufe grundsätzlich zügig vorbei, wenn ich merke, dass ein anderes Lebewesen Stress hat. Wer da im Recht oder Unrecht wäre, kümmert mich in dem Moment nicht besonders.


    Übrigens genauso, wenn wir auf Wanderwegen an einem umzäunten Grundstück mit Hund langkommen. Da leine ich zwar nicht extra an, aber meine Hunde haben gelernt, da gleichmäßig und mit Abstand zum Wächter vorbeizugehen.


    Muss ich das? Nö. Aber ich kann.

  • Die territorialen Hunde haben doch gar keinen negativen Stress. Die machen das gerne, ist gut fürs Selbstbewusstsein, intrinsische Motivation und so weiter.

    Ich hatte neulich die Situation, dass wir an einem reinen Gartengrundstück vorbei zum Feld unterwegs waren. Hunde auch unentwegt hinter dem Zaun auf und ab geschossen. Erstmal der Begleitung zugerufen, dass sie meinen Hund ableint, damit der sich den Abstand suchen kann, wie er's braucht, weil die schon mächtig gegen den Zaun donnerten. Er bleibt da aber cool und hatte sich schon aufs Feld eingestellt. Wier passierten die und waren schon auf die Wiesenfläche getreten , da schossen die Hunde vom Grundstück durch eine Spalt heraus auf uns zu.

    Naja mit coolem Hund kein Problem.

    Andere hätten eins gehabt. Vor allem die Frau die dann hinterherkam.

    Sie hätte ja gehört, wie ich "Ableinen" rief, also "schien das ja kein Problem zu sein".

    Die Hunde selber waren halt auch nur neugierig und laut.

  • Sorry, nachdem ich zweimal mitbekommen habe, wie sich kläffende Hunde hinterm Zaun im Übersprung amtlich in die Wolle bekommen haben, bin ich da bei „kein Stress“ nicht überzeugt |) Ich will daran einfach nicht beteiligt sein.

  • Ich laufe grundsätzlich zügig vorbei, wenn ich merke, dass ein anderes Lebewesen Stress hat. Wer da im Recht oder Unrecht wäre, kümmert mich in dem Moment nicht besonders.


    Übrigens genauso, wenn wir auf Wanderwegen an einem umzäunten Grundstück mit Hund langkommen. Da leine ich zwar nicht extra an, aber meine Hunde haben gelernt, da gleichmäßig und mit Abstand zum Wächter vorbeizugehen.


    Muss ich das? Nö. Aber ich kann.

    Aber das Ruhige müssen viele Hunde auch erst lernen und Kiro hat das mit Hilfe von Zaunpöblern gelernt.


    Er musste dafür nicht vor dem Zaun stehen bleiben, aber er musste lernen zu ignorieren, also ging es nur langsam vorbei.


    Später sind dann auch genau diese Pöbler viel schneller bei ihm runtergefahren.

  • Mal so ganz nüchtern-utilitaristisch betrachtet:

    Natürlich muss ich das nicht tun, aber wenn ich bei einem Grundstück mit bellenden Hunden die Straßenseite wechsele, erspare ich den Hunden selbst u.U. die Aufregung, dem Hundebesitzer die Hektik, sofort regulieren zu müssen (vielleicht kocht ja gerade die Milch auf dem Herd oder so ...;)) und vor allem den anderen Anwohnern den Lärm. Ich selbst habe dadurch keinen einzigen Nachteil, im Gegenteil, ggf. lernt mein Hund dadurch, dass ich ihn aus doofen Situationen vorausschauend herausnehme. Die Kosten-Nutzen-Rechnung fällt also ziemlich eindeutig aus.

    Insofern wüsste ich schlichtweg keinen rationalen Grund, warum ich die zwei Meter "Umweg" nicht einfach machen sollte. Und nein, "Das sind öffentliche Wege, da darf ich gehen, wo ich möchte" ist für mich in dem Fall kein rationaler Grund, sondern eine kleine Anwandlung von unnötiger Sturheit (sofern auf der anderen Straßenseite nicht gerade Glasscherben liegen oder starker Verkehr das Wechseln erschwert o.Ä.).;)

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