Bemerkenswerte Sätze - Teil VIII
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SheltiePower -
13. Juli 2020 um 07:56 -
Geschlossen
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Ich möchte nicht wissen, wievielen Kindern auf diese Art Sport gründlich verleidet wurde. Bei mir hat’s jedenfalls nachhaltig gewirkt.
Sehr sehr vielen sicherlich...
In Ö hatten wir ja zumindest das "öffentliche Bloßstellen" aka Bundesjugendspiele nicht. Was unsere Sport-Lehrerin aber nicht daran gehindert hat möglichst unkreativ zu sein und alles was irgendwie Spaß gemacht hätte nach 1x nicht mehr zu widerholen.
Anzumerken sei- ich war damals knapp vor Leistungssport (4-6x/Woche 4-5 Stunden Tanzen, Klassisch und Latein). Trotzdem empfand ich den Sportunterricht als demütigend, nervig und absolut unnötig. Aber nur "joggen" gehen wenn es das Wetter erlaubt und bei schlechtem Wetter Brennball gegen 3 Handballspielerinnen hat schlicht keinen Spaß gemacht.
Noch geiler war nur wenn einer der Sportlehrer keinen Bock hatte und wir mit den Jungs "gemischt" wurden. Brennball gegen die Handballerinnen war schon fies- gegen die Jungs war es Körperverletzung

Wir hatten uns allesamt am Jahresanfang ausgerechnet wie viele Stunden wir "mitmachen" mussten um benotet zu werden (51%) und inklusive Puffer dann untereinander aufgeteilt wer wann nicht da ist.
Dem Sportunterricht sei dank- wir hatten alle die Unterschriften unserer Eltern perfekt drauf.

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Hi,
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Bundesjugendspiele:
Ich hab es beim Weitwurf geschafft, den Ball hinter mich in die wartenden Mitschüler zu werfen.
Das gab keinen Punkt.

und ich unserem sehr strengen, in seinem Aussehen durchaus einem römischen Imperator ähnelnden und nebenbei Latein unterrichtendem Rektor an den Kopf in einer Lehrprobe - meine Ausrede war, daß ich beim Ballspiel meine Brille nicht tragen konnte. Die Sport-Referendarin hat später vor der ganzen Klasse lamentiert: "ein blindes Huhn hat meine Lehrprobe versaut"
Sportunterricht hat nur Spaß gemacht, wenn man - egal wodurch - Unpäßlichkeiten vorgeben konnte und dann mit der besten Freundin (die natürlich zeitgleich Knie und sonstige Probleme hatte) auf dem Berg von diesen blauen Gymnastikmatten, die so herrlich muffelten, thronen und quatschen durfte, während wie auf die sich abmühenden hinunterschauen durften. An dieses wunderbare Gefühl von Freiheit und Selbstbestimmung kann ich mich heute noch erinnern.
Sport habe ich schon in der Grundschule gehaßt. Eine Freundin von mir hatte einmal die Lehrerin im Sportunterricht beleidigt (wodurch weiß ich nicht mehr) und durfte dann - Oh Schade, Schade
- in dieser Stunde nicht am Sportunterricht teilnehmen und hat dafür aber eine Eintragung in den Zensurenkalender in Form eines "B"s für Beleidigung bekommen.Nun, darin haben wir unsere Chance gesehen. Hand in Hand sind wir zu der Sportlehrerin und haben gefragt: "Frau x, können wir bitte ein B für Beleidigung haben" und uns auf die Bank setzen? Leider, leider ist unser Plan fehlgeschlagen. Wo da an fand ich die Tambour schlagende Frau noch schlimmer - sowas aber auch. Dabei fanden wir das soo logisch
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Meine Hunde wissen alle, dass es total sinnlos ist, frühzeitig loszurennen wenn ich ab und an mal ein Spielzeug werfe. Man weiß nämlich nie, in welche Richtung das Ding letztendlich fliegen wird.
und meine Hunde rennen immer - wenn ich einen Ball werfe - in freudiger Erwartung dahin, wo sie den Aufprall des Balls erwarten, nämlich nach weitestens 3 Metern
Ich werfe mit unsinnigem Kraftaufwand hoch und dann plopt der Ball steil runter, ich kann bis heute nicht nach vorne werfen.Einmal stand ich mit Emma im Park und ein ca. 10jähriger Junge kam an und fragte ganz mitleidig: darf ich mal? Und dann hat er ihr den Ball geworfen - huih - hinterher hat er erzählt, daß er irgendein schulinterner Meister im Weitwurf ist
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Durch meine irre idioten-Wurtechnik haben meine Hunde das Aufpassen und das kluge "nach- Sicht -erst -losrennen" gelernt.
Da soll sich einer sagen, Unsportlichkeit sei zu nix nutze!

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Ich habe vor Jahren mal am ansonsten sehr menschenleeren Nordseestrand ein Kleinkind mit nem Wubba-Kong abgeworfen.
Seither habe ich das Werfen hintenangestellt zugunsten von Dingen, die ich ansatzweise beherrsche.
EDIT: und zugunsten von Kleinkindern
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Da kommen gerade längst verdrängte Traumata hoch 🥴 unsere Primarlehrerin liess uns immer Sitzball spielen, ich war ein gern genommenes Opfer weil immer die kleinste - bis ich mich irgendwann weigerte, mitzuspielen und der Lehrerin erklärte, dass ich es pädagogisch nicht sinnvoll finde, weil das Spiel ja nur aus "die Starken ballern die Schwachen ab" besteht. Meine Argumentation kam nicht gut an 😁 von da an bekam meine Mama öfters lustige Briefe mit "Malou hat sich heute wieder verweigert..."
Mein Mittelstufenlehrer sagte mir gerne, dass ich renne, als hätte ich die Beine verkehrt im Ar***. Hat nicht zu meinem Selbstbewusstsein beigetragen. Er lief auch gerne mit Bällen hinter langsamen Schülern her (und ich rannte immer langsam, weil ich mich so darauf konzentrierte, dass meine Beine nicht komisch aussahen) und warf ihn ihnen an den Kopf. Wenn man überrundet wurde, durften die schnellen Schüler einem eine Kopfnuss im Vorbeirennen geben. Er stachelte auch gerne die "besseren" Schüler an, die schwächeren fertig zu machen. In der Oberstufe habe ich es dann hinbekommen, mich so daneben zu benehmen, dass ich mehrheitlich suspendiert war.
Schulsporttag war mein persönlicher Albtraum. Das ging so weit, dass ich an jenen Tage krank gespielt habe, inkl. erbrechen und mir einmal extra beide Handflächen verbrannt habe, damit ich nicht mitmachen musste.
Ach ja, das Trauma sitzt tief 😂
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Ich finds echt krass, wie bei mir eine Erinnerung nach der Anderen losbricht - das kenne ich von keinem anderen Fach...
in der Grundschule gab es eine Umkleide, die 2-geteilt war - oben die Waschräume und unten die Bänke zum Umziehen. Hat aber nicht gereicht, so groß´war unsere Klasse (glaube 36 Schüler) und so haben wir die untereinander aufgeteilt: oben in die Waschräume durften nur bestimmte Mädchen, die die anderen gemobbt und vertrieben haben.

Als meine liebste Sport-Schwänzen-Freundin und ich in der Oberschule uns wie immer in der Pause verquatscht hatten und zu spät zu der schon sportelnden Klasse stießen, mußte sich diese im Kreis aufstellen und wir sollten in Froschhüpfern außen ein paar Mal um die Gruppe. Versteht sich von selbst, daß wir uns geweigert haben.
Beim obligatorischen sommerlichen Laufen 3 x um den die Schule umgebenden Straßen-Block sind meine Freundin und ich mitgerannt, bis außer Sichtweise der Lehrerin, haben uns dann hingesetzt und gequatscht und sind dann - wenn die anderen 3 Runden gerannt waren - das letzte Stück um den Block schlendernd gegangen und haben kurz vor der Schule das Rennen begonnen. Natürlich hatten wir Null Kondition. Dummerweise war das die Vorbereitung für den Sommerlauf um den See. Da mußten wir dann den 3 Km langen Weg ohne Vorbereitung laufen
Hinterher hab ich geglüht und dachte ich kollabiere gleich und hatte totale Angst, mein Herz hat so gerast
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und meine Hunde rennen immer - wenn ich einen Ball werfe - in freudiger Erwartung dahin, wo sie den Aufprall des Balls erwarten, nämlich nach weitestens 3 Metern
Ich werfe mit unsinnigem Kraftaufwand hoch und dann plopt der Ball steil runter, ich kann bis heute nicht nach vorne werfen.Einmal stand ich mit Emma im Park und ein ca. 10jähriger Junge kam an und fragte ganz mitleidig: darf ich mal? Und dann hat er ihr den Ball geworfen - huih - hinterher hat er erzählt, daß er irgendein schulinterner Meister im Weitwurf ist
Psst - für Menschen wie uns wurden diese Bällchenwurfarme aus Plastik erfunden! Und das tollste ist, daß die nur dann so richtig gut funktionieren, wenn man den Ball "a la Mädchen" wirft, nämlich schaufelartig von unten.
Jungs, die wie gewohnt profimäßig über die Schulter durchziehen, erleben peinliche Momente, weil der Ball entweder schon gleich beim Ansetzen hinter der Schulter rausfällt oder sich im Gegenteil nicht rechtzeitig löst, sondern hängenbleibt und sich direkt zu Füßen des Werfers in den Boden bohrt.
Dagmar & Cara
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Psst - für Menschen wie uns wurden diese Bällchenwurfarme aus Plastik erfunden! Und das tollste ist, daß die nur dann so richtig gut funktionieren, wenn man den Ball "a la Mädchen" wirft, nämlich schaufelartig von unten.
Jungs, die wie gewohnt profimäßig über die Schulter durchziehen, erleben peinliche Momente, weil der Ball entweder schon gleich beim Ansetzen hinter der Schulter rausfällt oder sich im Gegenteil nicht rechtzeitig löst, sondern hängenbleibt und sich direkt zu Füßen des Werfers in den Boden bohrt.
Dagmar & Cara
Ach, ist das herrlich

ich hab inzwischen eine neue Technik probiert, ich schleudere das Wurfgeschoss seitlich weg
bringt ein paar Zentimeter mehrden Wurfarm werd ich mal wieder vorkramen
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Wir sollten Weitwurf üben, indem wir uns immer Pärchenweise in 10 Meter Abstand gegenüber stellen.
Mein Partner war der unangefochtene Sieger im Weitwurf ... bedeutete, dass der über mich drüber geworfen hat, ich musste dann 20 nach hinten latschen und den Ball holen.
Der erste Plan von Herrn P. war, dass man von der Stelle aus zurück wirft, wo man den Ball eingesammelt hat

Kracher!
Letztlich standen wir in 2 Meter Abstand und mein Mitschüler konnte den Ball ganz easy fangen und ich bin dann halt 28 Meter hinter dem Ball her und wieder zurück.
Auf einem Spaziergang mit Iwan und der damaligen Gassigruppe, wollte ich ein Stöckchen werfen ... wollte
Erst hab ich Herrn R. erwischt (seines Zeichens so alt wie mein Dad und milde nachsichtig mit so einer Unfähigen wie mir), dann Iwan (aber der kannte das schon) und schlussendlich den einzigen Baum, der da rum stand - das war dann allerdings auch mein letzter Versuch.

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