Bemerkenswerte Sätze - Teil VIII
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SheltiePower -
13. Juli 2020 um 07:56 -
Geschlossen
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Unsere Turnlehrerin schrie uns eines Tages zornigst an, dass wir "allesamt motorisch behindert" seien.
Hier wurde schonmal bei übergewichtigen Schülern gebrüllt „Du läufst wie ein schei...endes Schaf!“ Sehr motivierend.
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Hi,
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"Aufstellen in Reihe zu einem Glied! Hände an die Hosennaht! Durchzählen!"
Dann mussten wir an der Seitenlinie Aufstellung nehmen, nach Größe sortiert. Herr P. lief jedesmal mit durchgestrecktem Kreuz und Hände hinter dem Rücken dier Reihe ab: "Müller ... zwei vor. Meier ... eins nach hinten." Der hat uns jede Stunde neu aussortiert. Ich war immer die Drittletzte, also eine der Kleinsten.
Kam dann doof aus, weil ich grundsätzlich in der Manschaft der Basketball-Jungs landete ...
Durchzählen war nämlich immer "1 - 2 - 1 -2 ..." er fand das fairer, als uns das selbst wählen zu lassen.
Irgendwann meinte Daniel: "Herr P. sollen wir demnächst vielleicht Wasserbomben und -pistolen mitbringen? Das macht das Ganze noch realistischer!"
Unsere Sporthalle glich in seinen Stunden wirklich einem Trainingsgelände. Reifen zum Durchlaufen, über die Matten robben (das war der Wassergraben), unter der Bank durch, Seil hoch klettern, abspringen und abrollen (Sprung aus dem Heli), über das Pferd, Sprint an der langen Wand entlang, Liegestütze, weiterrennen ...
Also ab Klasse 8 hatte ich ein Attest ... nur im Schwimmen war ich bei ihm gut. Da hat ihn mein DLRG Abzeichen beeindruckt.
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Och, Sport fand ich in der Schule so schlecht nicht. Im Gymnasium wurde das Fach für Mädchen und Jungs getrennt unterrichtet. Wir hatten immer eine Lehrerin und die Jungs einen Lehrer. Die Sportlehrerinnen waren eigentlich alle zumindest okay bis sehr nett.
In meiner Grundschulklasse mit 7 Mädchen und 21 Jungs wurde Sport koedukativ unterrichtet, von einem Lehrer der Kriegsgeneration. Er hat uns jede einzelne Stunde mehrere Runde ums Schulgebäude, einen seeeehr langgestreckten eingeschossigen Bau, rennen lassen. Dazu stand er vor dem Haupteingang mit Stoppuhr und Megaphon und hat irgendwelche Anfeuerungsparolen gebrüllt. Wir sind vor der Schule gerannt, als wenn der Teufel persönlich hinter uns her wäre und hinter der Schule gemütlich geschlendert. Ich frage mich heute noch, ob er sich nie über die miserablen Rundenzeiten gewundert hat oder ob er es wusste und es ihm schlicht egal war.

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Hier ist noch ein Schulsporthasser und Bundesjugendspiele-Geschädigter.👆
Ich hatte das Gefühl, die unempathischsten Menschen mit der geringsten pädagogischen Befähigung sind Sportlehrer geworden.
Um mit sadistischen Hass und gekränktem Ehrgefühl, weil sie in der Hölle Schulsportlehrer gelandet waren, alle Kinder fertig zu machen, die nicht die gleiche Liebe zum Sport hatten wie sie selbst. Alle Kreativität, alles Nicht-in-ihre-Denkschublade- Passende wurde gnadenlos und verächtlich schickaniert.
Meine damalige Gymnasial- Sportlehrerin hat mich früher einmal angebrüllt:" Wenn du dein verdammten Maul jetzt nicht hälst, stopfe ich dir diesen Basketball rein!"...
Der Sportunterricht und ich war keine Geschichte der großen Liebe...

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Ich finde die Entwicklung der Diskussion von "frei schwingende Hoden auf dem Friedhof" zu "Bundesjugendspielen" und "Sportlehrern" ja schon irgendwie... bemerkenswert.

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Ich möchte nicht wissen, wievielen Kindern auf diese Art Sport gründlich verleidet wurde. Bei mir hat’s jedenfalls nachhaltig gewirkt.
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Ich finde die Entwicklung der Diskussion von "frei schwingende Hoden auf dem Friedhof" zu "Bundesjugendspielen" und "Sportlehrern" ja schon irgendwie... bemerkenswert.

Freie Assoziation! Wird sehr gerne von Psychologen angewendet

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Ich fand auch meine eine Sportlehrerin bemerkenswert. Sie bestand gefühlt nur aus Ersatzteilen, also Hüfte, Wirbel, Knie,... und konnte deshalb so ungefähr nichts vormachen.
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Ich finde die Entwicklung der Diskussion von "frei schwingende Hoden auf dem Friedhof" zu "Bundesjugendspielen" und "Sportlehrern" ja schon irgendwie... bemerkenswert.

Normalerweise passiert es eher anders rum.
Da hätte die Diskussion aber mit den Sportlehrern beginnen müssen. 
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Ich war auch so ein Sportunterrichtversager klein langsam kann auch nicht anständig werfen und fangen. ( ja ich geb zu es gibt einen Grund warum meine Hunde bei mir keine Leckerlis aus der Luft fangen können bei anderen aber schon)
Bei den Bundesjugendspilen gab es immer nur eine Teilnehmerurkunde.
In der Grundschule war mein Klassenlehrer auch mein Sportlehrer ( bei Lehrern scheint deutsch und Sport eine verbreitete Kombi zu sein, mein Sportlehrer in der Mittelstufe war auch mein Deutschlehrer)
Auf jeden Fall war meine Mutter in der Grundschule oft ehrenamtliche Klassenfahrtbegleitung, zusammen mit noch zwei anderen Müttern.
Da sagte der besagte Lehrer zu ihr als sie bei einer Wanderung etwas ungeschickt versuchte über einen Baumstamm zu klettern :“ na da weiß man ja wo... das her hat genau so ein Steifbrett wie die Tochter“
Bis zur Oberstufe war die Vier in Sport mein treuer Begleiter, und Sportuntericht eine Quahl, das einzige was ich konnte war lange langsam laufen.
Ich wurde immer als letzte in eine Mannschaft gewählt und hab beim Sprung über den Bock einmal den Bock mit umgerissen usw..
In der Oberstufe gab es dann Tai CHI das hab ich dann gewählt so oft ich konnte.
Da reichte mitmachen Talent war da Nebensache.
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