Wechsel zwischen Dose, Barf und Trockenfutter möglich?

Es gibt 14 Antworten in diesem Thema, welches 2.487 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Samita.

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    hallo,


    ist es für einen Hund ohne Unverträglichkeiten oder gesundheitliche Probleme (Mischling, knapp 2 Jahre alt) problematisch, wenn man zwischen den einzelnen Futterarten wechselt? Samson ist ein Hund, der eine Futterart immer eine gewisse Zeit gerne frisst und dann anfängt, schleppend zu essen (lässt Mahlzeiten stehen). Da er eher schlank ist (46cm Schulterhöhe, 13kg Gewicht) mag ich das nicht unbedingt aussitzen (nach dem Motto "wenn du nicht frisst, hast du Pech gehabt"). Ich kann ihn verstehen, ich würde auch nicht immer das gleiche essen wollen, auch wenn ein Hund natürlich kein Mensch ist.


    Für mich ist es kein Problem und es würde mich auch nicht stören, wenn ich immer mal wieder was anderes füttere, also mal trocken, mal barf, mal Dose usw. Aber wie ist das für den Hund? Kann ich ihm damit schaden? Ich meine jetzt nicht so sehr die Versorgung mit Nährstoffen, sondern eher das Verdauungssystem.


    Und wenn das ok ist, welche Trocken- und Nassfuttersorten eignen sich am besten als Kombi mit Barf (was so grundsätzlich das Hauptfutter sein soll)? Extrudiertes oder eher kaltgepresstes Trockenfutter? Reinfleischdosen oder "normales" Nassfutter?


    Freue mich sehr über eure Erfahrungen.

  • Einer meiner Hunde bekommt alles durcheinander gemischt von verschiedenen Herstellern (Trofu, Nafu, unser Essen,...) und verträgt es super gut.


    Einer bekommt alles außer Trofu.


    Einer wird extrem streng nach Diätplan ernährt.


    Probiere doch einfach Schritt für Schritt aus was dein Hund verträgt.

    Ich finde, eine möglichst abwechslungsreiche Ernährung hat Vorteile und ist für mich einfacher.

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  • Mit dem Barf bin ich jetzt nicht so sicher. (Obwohl es ja auch Teilbarf gibt ? Also wenn Hund es kennt...) Aber ansonsten ? Meine Hunde bekommen querbeet alles ausser roh

    LG Tamara und die Shelties und Spitze

  • Wenn er es verträgt und man nen groben Blick über die Bedarfswerte hat, vorallem in den Rohfutterphasen, find ich das völlig in Ordnung bzw mache es selbst so.


    Nach einer Phase der Giardienbehandlung Darmstabilisierung und nur gekochtem Futter klappte das auch bei meinem futterempfindlichsten Hund.


    Ich nenn die Viecher mobile Müllschlucker, weil sie nahezu alles fressen und vertragen, hab aber nicht von heut auf morgen gemischt gefüttert, sondern sukzessive.


    Aber selbst wenn es mal hundetaugliche Reste gibt, schau ich überschlagsweise auf den Nährstoffbedarf, der pro Hund ausgerechnet ist, zumindest, wenn es mal ein paar Tage wirklich wilden Mix gibt.


    Basis ist bei uns aber immer ein (wechselndes) Alleinfuttermittel. Meistens Trockenfutter.


    Ich füttere zb Trocken- und Nassfutter problemlos auch mal zusammem, was ja angeblich schlecht vertragen wird. Auch Roh- und Fertigfutter und gekocht im Wechsel bislang keine Schwierigkeiten. (Bzw der Hund, der es null vertrug, vertrug diese Fütterung letztlich doch, als sie langsam eingeführt wurde und andere Darmprobleme weg waren).


    Verträgt Hund das aber doch nicht, ist bei gemischt Füttern halt schwierig zu sagen, woran es liegt. Das kann auch doof sein.


    Kaltgepresstes Trockenfutter war und ist übrigens, so ziemlich das Einzige, das ich nicht füttere. Das hat bisher auch den futterresistentesten Hund erst mal komplett ausgeräumt, wilde Kotkonsistenzen oder Bauchschmerzen gebracht.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • wir haben einen sehr guten Barf-Berater, der mir sein Barf zusammen gestellt hat, das pass also gut :)


    An alle anderen: vielen Dank für eure Erfahrungen :)

  • Wenn der Hund sehr schlank ist und immer wieder das Fressen beginnt zu verweigern, würde ich nach der Ursache suchen.

  • Diego wurde gemischt gefüttert, und er hatte sein ganzes Leben lang keine Probleme damit.

    Es gab für ihn auch Trockenfutter von extrudiert bis gebacken, aber nur solche Sorten die meinen Kriterien entsprachen.

    Ich würde jeden neuen Hund wieder an Mischfütterung gewöhnen.


    Allesfütterer, was gabs heute bei euch?

    LG Anette

    (Mohikaner und Inventar)

    Für immer in meinem Herzen

    Diego * 2004 - † 21.Juni 2018

    Bonnie * 1986 - † April 1999

  • Wenn der Hund sehr schlank ist und immer wieder das Fressen beginnt zu verweigern, würde ich nach der Ursache suchen.

    das haben wir ;) er ist gesund. Und ab und an leider hormongeplagt, wir haben viele Hündinnen in der näheren Umgebung.... er lässt dann auch immer nur eine Mahlzeit "ausfallen". Komplett verweigert er nie. Aber wenn eine seiner Favoritinnen läufig ist, dann vergisst er einfach seinen Hunger. Er ist auch einfach null verfressen, es sei denn es geht um Käse, Brot, seine heißgeliebten Putenhälse und alle anderen Leckerlies :D Die frisst er aber auch nicht, wenn er "verliebt" ist.


    Das ab- und an verweigern ist aber für uns kein Grund, ihn kastrieren zu lassen. Noch ist sein Gewicht absolut im Rahmen.


    Grundsätzlich versteht es sich für mich von selbst, solche Dinge medizinisch abzuklären. Das gehört zu meiner Verantwortung als Hundehalterin.

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