Welpen-Austausch Teil 4

  • Kennt ihr ein tolles super leckerli den ich für die pfeife nehmen kann und das etwas magenfreundlich ist? Möchte bald wieder mit ihm freilaufen aber ohne pfeife traue ich mich nicht.

    Ich weiß gerade nicht, bei welchem futter ihr gerade seid, aber hier ist das Superleckerli für meinen sensiblen Xolo (und der Einfachheit halber damit auch für den kleinen Whippet) Schnittfeste Trainingswurst. Super leicht verdaulich und meist sehr reduzierte Zusammensetzung.

    Gibt's u.a. beim Fressnapf, ich nehme da öfters die purbello mit Pferd, jetzt für den kleinen auch Lamm und Huhn. Schmiert halt bissl, Zewa ist dann mit an Bord. Gibt aber auch Trainingswurst die nicht so arg schmiert, die kleineren vom FN z.b., aber die sind halt deutlich teurer.

    Ganz sensitiv ist z.b. die hier, https://www.medpets.de/sanimed-skin-sensitive-wurst, aber da würde ich auch Tupper oder Silikonbeutel zum Transport empfehlen.

  • Hör dir den Podcast mal an. Da wird sehr genau beschrieben , warum und wie und wann Kot so und so ausschaut.

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    Und ansonsten füttere ich ja auch seit 26 Jahren Hunde frisch und bekoche sie im Krankheitsfall.

    Ich würde einem Hund "mit Magen-Darm" kein Fertigfutter geben.

  • Ich würde aktuell ohne Grund auf keinen Fall seltenere Fleischsorten wie Pferd füttern.

    Ich würde euch empfehlen bewusst mehrere Fleischquellen und auch Kohlenhydratequellen (wie Pferd, Süßkartoffeln, Hirse...) nicht zu füttern, damit ihr noch etwas übrig habt, falls ihr irgendwann mal eine Ausschlussdiät machen müsst

  • Ich würde aktuell ohne Grund auf keinen Fall seltenere Fleischsorten wie Pferd füttern.

    Ich würde euch empfehlen bewusst mehrere Fleischquellen und auch Kohlenhydratequellen (wie Pferd, Süßkartoffeln, Hirse...) nicht zu füttern, damit ihr noch etwas übrig habt, falls ihr irgendwann mal eine Ausschlussdiät machen müsst

    Das ist ein guter Hinweis, bei mir bleibt Kaninchen, Strauß, Büffel komplett außen vor, Insekten hat nur der Nackthund Mal als sehr junger Hund bekommen, das wird der kleine auch gar nicht bekommen. Ich find das auch wichtig, dass man sich gut zugängliche Proteinquellen offenhält.

    Bei den KH Quellen müsste ich schon kreativer werden🤔

  • Spannend ist ja, dass in der Humanmedizin dazu geraten wird Babys im ersten Jahr der Beikost möglichst abwechslungsreiches Essen zu geben, damit das Immunsystem das kennenlernt und nicht als gefährlich einstuft. Auch klassische allergieauslösende Lebensmittel. Woher kommt dieses komplett konträre Vorgehen zur Hundewelt? (Meine Hunde haben als Welpe auch Kontakt mit allem quer Beet. Ich habe bei denen keine Allergieprobleme gegen Futtermittel.)

  • Spannend ist ja, dass in der Humanmedizin dazu geraten wird Babys im ersten Jahr der Beikost möglichst abwechslungsreiches Essen zu geben, damit das Immunsystem das kennenlernt und nicht als gefährlich einstuft. Auch klassische allergieauslösende Lebensmittel. Woher kommt dieses komplett konträre Vorgehen zur Hundewelt? (Meine Hunde haben als Welpe auch Kontakt mit allem quer Beet. Ich habe bei denen keine Allergieprobleme gegen Futtermittel.)

    Das finde ich tatsächlich auch spannend. Einige Züchter füttern ja schon abwechslungsreiche (TF, NF, roh, Hüttenkäse, Ei,...) und beim neuen Besitzer wird nur noch ein Futter gefüttert.

    Gut, ich füttere momentan auch nur das TF (und bisschen NF) von der Züchterin, aber nur weil ich die ersten 2 Wochen bisschen Konstanz haben wollte. Ich denke, dass ist auch ein Grund, warum viele nur das eine füttern und als zweiten Grund kann ich mir vorstellen, dass man nichts falsch machen will und darauf achten möchte, dass der Hund alle Nährstoffe bekommt.

    Hier wird momentan das TF der Züchterin gefüttert, aber es gibt immer mal bisschen was von der Großen dazu (Gemüse, Süßkartoffeln, Hüttenkäse,...). Und am Donnerstag lasse ich mir von Futtermedicus einen Plan erstellen für gekochte Rationen wie bei meiner Hündin. TF wird es dann weiter als Leckerlis geben. Und NF wahrscheinlich als super Leckerlis...

  • 1 - 2 Proteinquellen aufsparen für den Fall der Fälle finde ich jetzt gar nicht so unklug.
    Auch brauch ich meinem Hund keine Exoten füttern, reicht schon, wie hier mit den Masttieren umgegangen wird.
    Ansonsten bekommt meine aber auch alles querbeet. Und obwohl ich grundsätzlich koche, stehen hier auch einige Dosen und Trockenfutter herum. Kann ja immer mal sein, dass nicht gekocht werden kann.

  • Sammy fordert das sogar ein.

    Ich hätte ja gerne ein Futter, das er gut verträgt und frisst. Pustekuchen. Ich dachte eine Zeit lang er wäre mäkelig.

    Stellt sich raus, er will einfach Abwechslung. Seit ich alles querbeet füttere haben wir kein Problem mehr. Querbeet sowohl an Marken als auch an Art der Fütterung. Trockenfutter, Dosenfutter, selbstgekocht, mal was Rohes. Das Tier hat einen Saumagen und verträgt einfach alles.

    Nur Rind mag er nicht, kann ich mir in jeder Form am Hut picken :woman_shrugging:

  • Spannend ist ja, dass in der Humanmedizin dazu geraten wird Babys im ersten Jahr der Beikost möglichst abwechslungsreiches Essen zu geben, damit das Immunsystem das kennenlernt und nicht als gefährlich einstuft. Auch klassische allergieauslösende Lebensmittel. Woher kommt dieses komplett konträre Vorgehen zur Hundewelt? (Meine Hunde haben als Welpe auch Kontakt mit allem quer Beet. Ich habe bei denen keine Allergieprobleme gegen Futtermittel.)

    Der Gedanke mit dem „Aufsparen“ von Proteinquellen kommt vor allem daher, dass Hunde oft sehr monoton gefüttert werden, also über Jahre immer dasselbe Futter bekommen, außer vielleicht mal hier und da ein Snack oder Leckerli, bei dem es dann auch mal etwas Exotischeres sein darf, einfach weil man dem Hund ab und zu etwas Besonderes gönnen möchte. In solchen Fällen kann es durchaus sinnvoll sein, bestimmte seltenere Proteinquellen bewusst wegzulassen, damit man für den Fall der Fälle bei einer Ausschlussdiät noch eine wirklich neue Option hat. Beim Menschen wäre dieser Ansatz kaum praktikabel, weil wir im Laufe unseres Lebens ohnehin eine riesige Bandbreite an Lebensmitteln essen und es außerdem oft einfacher ist, auf einzelne Dinge zu verzichten, weil es so viele Alternativen gibt.

    Trotzdem sehe ich das persönlich ähnlich wie du. Meine Hunde bekommen von dem Tag an, an dem sie hier einziehen, von allem ein bisschen… Nassfutter, Trockenfutter, Essensreste, Fleisch, Gemüse, Obst, gekocht und roh. Damit habe ich einfach die besten Erfahrungen gemacht.

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