Unsere Junghunde... der alltägliche Wahnsinn Teil 10

  • Ich habe 5, 10 und 20 m und komme mit 20 am besten zurecht. Kürzer ist einfach zu kurz und der Hund kommt ständig am Ende an.

    Bei 20 m können wir ganz entspannt spazierengehen, heute z. B. 1 h Spaziergang und ich musste Tessia insgesamt zweimal stoppen, weil das Ende fast erreicht war und zweimal warten, weil sie lange an einer Stelle geschnüffelt hat, während ich weitergelaufen bin. Bei 10 m ist das Ende gefühlt alle zwei Minuten erreicht.

    Ich habe die Schlaufe zur Sicherheit in der Hand, weil ich nicht riskieren möchte, dass Hund losrennt, wenn sie gerade am Ende der Leine ist und ich die Leine nicht mehr erreiche.

  • Ich habe eine 15m Schleppleine, die ich viel und gern nutze. 10m fand ich auch ok, länger als 15m ist für mich nichts im Handling, da hat man halt auch echt viel in der Hand (ich wickle den Großteil immer auf und lasse nciht alles schleppen). Ich finde hochwertige Biothane am besten und finde, da gibt es durchaus Qualitätsunterschiede. (Ich habe eine 10m, die ist richtig steif und sicher nciht so haltbar) Meine aktuelle ist von lennie24, bzw. das Material, das ist ja leicht selbst zu machen.

  • Ich glaube, ich bin der einzige Mensch der Schleppleinen mittlerweile echt schrecklich findet :ops: vor allem wenn die Hunde davon schon so schief laufen, es matschig ist und die ganze Leine so eklig wird usw :hust:

    Wenn es wirklich sein muss, würde ich immer eine Flexi bevorzugen.

    Und sonst eben so gut trainieren, dass Freilauf möglich ist und dann zu Orten fahren, wo man den Hund freilaufen lassen darf.:nicken:

  • schleppt die aber hinterher.

    Ja okay, da kann man dann auch 30 cm nehmen :pfeif:

    Das Thema hatten wir hier ja schon, dass es unterschiedliche Auffassungen gibt, wie man eine Leine zum Sichern eines jagdlich motivierten Hundes, der nicht gut hört, anwendet.

    Also, noch als Ergänzung: ich gehe in diesem Fall davon aus, dass man die Leine in der Hand festhält, oder sie an einem Bauchgurt befestigt, oder sich sonstwie mit der Leine und mit dem Hund verbindet und damit der Hund im genannten Schleppleinenradius bleibt und nicht samt Leine Wild jagen geht.

    Ja, ich glaube da hat jeder andere Ansichten. Sie hat die nicht unbedingt dran, damit ich sie sichern kann, da komme ich mit 5 Metern nicht weit, da stimme ich dir voll zu. Sie kann ja ohne Leine laufen, die ist eher "Sicherheit", vermutlich am meisten meine Sicherheit, weil, wenn sie jagen will, dann kann sie das natürlich auch mit 5 m, die sie hinterher schleppt. Macht sie aber zu 99% nicht. Die Ohren funktionieren mittlerweile bis auf Ausnahmen sehr gut. Sie muss sich aber noch ein bisschen Vertrauen erarbeiten, damit sie ganz ohne laufen darf.

    Wenn wir im Wald sind und sie definitiv nicht schleppen kann und auch nicht frei darf, dann habe ich immer die 10 Meter mit. Wald gibt es hier aber fußläufig nicht, wir sind hauptsächlich auf Wiesen unterwegs.

  • Rappelina Ich handhabe das genauso... Bevor ich mir die Schleppleine antue nehme ich die Flexi. Unsere Waldrunde morgens ist immer an der Flexi.

    Leider sagen die Rehe mir nicht Bescheid, wann sie am jeweiligen Morgen aufstehen :ka: und Felder gibt es bei uns nicht so nah, deshalb wähle ich den Wald statt des überfüllten Spazierweges und Jumi darf einfach ein Schnupperrunde drehen.

    Es passiert fast gar nicht mehr, dass sie mal lossprintet und sie lässt sich ja auch abrufen aber ich fühle mich damit besser, gerade wenn es noch dunkel ist und ich nicht alles sehen kann :ops:

  • Rappelina Ist hier genauso. Ich finde Schleppleinen (für mich) überflüssig, ggf schädlich für den Hund und im Handling ultra nervig. Wenn die Hunde aus irgendwelchen Gründen nicht frei laufen können sind sie an der Flexi.

  • Ich hasse SL, daher bleibt hier ein Hund, der nicht frei laufen kann, auch wenn das lebenslang so ist, an der 8m Flexi. Ich persönlich finde das nicht zu wenig, denn umherbrettern wie ein Irrer darf bei mir ein Hund weder mit noch ohne Leine beim Gassi.

  • Ich finde die Schlepp im Wald definitiv besser als Flexi. Elmo geht z.B. für das große Geschäft immer zwei Meter neben den Weg. Bei uns im Wald würde sich die Flexi im Unterholz verfangen. Die Schlepp zieht er beim rauskommen einfach hinter sich her und fertig.

    Es kommt aber auch auf den Wald an. Hier ist alles in Bodennähe extrem zugewuchert. Am Wochenende waren wir in einem anderen Wald mit gar keinen Unterholz. Da ginge Flexi natürlich super!

    Für mich ist die Schlepp auch nur eine Übergangslösung, um einwirken zu können, falls die Hundeohren gerade nicht funktionieren. Und das hat sich bei uns hoffentlich im Laufe dieses Jahres erledigt mit entsprechendem Training.

  • Lebenslang Flexi finde ich nicht artgerecht. Da hätte ich lieber gar keinen Hund, als lebenslangen Leinenknast zu verordnen.

    Aber das ist ein anderes Thema :fear:

    Und dann?

    Hund einschläfern? Abgeben?

    Ich glaube es gibt zig Hunde, die so leben.

    Spaziergänge sind ja auch nicht alles im Hundeleben.

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