Unsere Junghunde... der alltägliche Wahnsinn Teil 10
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Hummel -
29. Januar 2020 um 21:23 -
Geschlossen
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Wir sind früh immer eine gute Stunde unterwegs, manchmal 1,5 h. Dann passiert hier bis Abends gar nichts. Mittag geht sie in den Garten pinkeln, manchmal noch bisschen schnüffeln oder in der Sonne liegen. Am Nachmittag/Abend gehen wir dann noch mal. So zwischen 30 Minuten und 1 Stunde. Wenn keine Zeit ist oder wir beide weg müssen auch mal nur 20 Minuten.
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So, wir melden uns auch mal wieder zurück. Bisher waren wir nur der Stille Mitleser, weil absolut nichts spannendes passiert ist. Taco macht sich prima, hatte sogar seine erste Stunde in der Hundeschule und war der absolute Streber.

Das mache ich eigentlich auch nur, damit er unter Hunde kommt. Die Hunde hier wurden mittlerweile alle als nicht gerade toll abgestempelt und mit 90 Prozent möchte ich ihn auch nicht spielen lassen, auch wenn er noch so sehr will. Dafür waren die Hunde in der HuSchu toll sozialisiert und er hat sich direkt seinen Favoriten raus gepickt.
Worüber ich mir allerdings ein wenig Sorgen mache ist die Leinenpflicht hier ab dem 1. April. Die herrscht wirklich überall, sogar auf dem Feld, Wald etc und ich habe letztes Jahr auch etliche Kontrollen gesehen. Da hoffe ich echt, dass Garten und dann der Hunde Platz 1x wöchentlich ausreichen.

So nun aber zwei Bildchen, schließlich ist er mittlerweile so groß geworden.
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Tonks geht aktuell im Durchschnitt rund 4x pro Woche 1h spazieren (ggbf. teils auch mal 1,5h).

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Wir tasten uns immer weiter an unsere normalen Spaziergänge von früher ran. Morgens wie gewohnt 15min Löserunde, mittags so 45-60min und abends je nachdem nur Löserunde, Training oder Spaziergang. Teils alleine oder auch mit Hundefreunden. Da kommt es stark darauf an, was wir sonst noch geplant haben. Gestern Abend war ich z.B. danach noch in der Schule, also gabs "nur" ne 30min Runde auf dem Feld.
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Aber heute (und zugegebenermaßen schon die letzten Tage) hat das Weiter-Kommando 0 funktioniert (vielleicht in 2 von 10 Fällen). Ich muss dazusagen, dass wir das nie durch eigenes Training aufgebaut haben, sondern ich das nebenbei etabliert habe und eigentlich gedacht habe, er weiß was das bedeutet.
Jetzt bin ich aber ein bisschen ins Zweifeln gekommen und würde es gerne nochmal neu aufbauen. Nur weiß ich ehrlich gesagt nicht genau wie
wie habt ihr das aufgebaut?Ich denke das geht Hand in Hand mit dem Abbruchkommando, was bei uns auch nicht so wirklich sitzt.... Irgendwie fühl ich mich gerade etwas überfordert, weil Charlie das total ignoriert und ich ihn aber auch nicht jedes Mal wegschleifen möchte, das ist bei 28kg die sich dagegen stemmen auch nicht so easy

Habt ihr Tipps für mich? Ich denke ich würde gerne ein Weiter Kommando und ein Abbruchkommando neu einführen bzw aufbauen, bin aber einfach ratlos wie ich das angehen soll....
Ich habe es Casper auch genau so beigebracht. Allerdings, ihn an der Leine weiterzuziehen hat gar nichts bewirkt. Er war zwar weg von der Stelle, aber gelernt hat er, meiner Meinung nach, nichts. Ich habe es dann anders gemacht. Hörte er nicht auf Weiter, habe ich meinen Fuß auf seine Schnüffelstelle gestellt oder ich habe ihn mit der Hand sanft weggeschubst (letzteres geht bei 28kg eher schlecht). Nachdem ich das konsequent machte, ging es viel viel besser. Ich weiß schon gar nicht mehr wann es das letzte Mal nötig war. Mein Eindruck war, dass er das Weiterziehen mit der Leine nicht mit mir verknüpft hat, aber als ich dann präsent war, merkte er, dass ich darauf bestehe.
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Bezgl SL- an und ableinen unterwegs find ich dabei sehr unglücklich bezgl Verknüpfung , wenn war die hier komplett dran wenn es um festigen von Gehorsam ging.
Sobald es los ging wurde die SL neben der normalen eingehakt und blieb am hier dann dran bis wir zu Hause waren.
Wie meinst Du das mit der Verknüpfung? :)
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Eine Stunde ist so schnell rum...vielleicht laufe ich auch einfach nur zu langsam, aber ich finde nicht, dass die 2h Bewegung am Tag zu viel sind.

Wir machen aber auch nicht so viel nebenher. Wir üben mal ein paar Minuten oder tricksen was, haben 1x/Woche Hundeschule.
Im Prinzip ist es aber ganz gleich und ich denke mal, dass jeder für sich und seinen Hund merkt, was ihm gut tut und was zu viel oder zu wenig ist und es muss da keine festen Regeln geben, nach denen man sich richten muss.
Das 'weiter' habe ich hier auch etabliert, indem ich ihn körpersprachlich von den interessanten Stellen weg oder in die richtige Richtung hin dirigiert hab. Ich kann das aber gar nicht beschreiben, weil das etwas war, was wir gar nicht explizit aufgebaut haben, sondern was sich so im Alltag ergab.
Im Moment ist unser weiter auch schon mal zögerlich, das müssen wir dringend auffrischen.
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Eine Stunde ist so schnell rum...vielleicht laufe ich auch einfach nur zu langsam, aber ich finde nicht, dass die 2h Bewegung am Tag zu viel sind.

Wir machen aber auch nicht so viel nebenher. Wir üben mal ein paar Minuten oder tricksen was, haben 1x/Woche Hundeschule.
Im Prinzip ist es aber ganz gleich und ich denke mal, dass jeder für sich und seinen Hund merkt, was ihm gut tut und was zu viel oder zu wenig ist und es muss da keine festen Regeln geben, nach denen man sich richten muss.
Für einen ausgewachsenen Hund sind 2 Stunden natürlich nicht zu viel. Aber er "braucht" es nicht. Man kann alles machen, was Spaß macht. Und wenn ich meine Hunde hochtrainiere, dass sie Sportskanonen sind, um im Sport möglichst viele Punkte zu bekommen, dann brauchen sie natürlich auch mehr. Man kann auch keinen Leistungssportler plötzlich auf Null setzen und denken, dem gehts gut damit.
Wenn der Hund keine Überforderungssymptome zeigt, gehen auch zwei oder drei Stunden. Aber dann nur, weil man selbst das gern möchte. Das war alles, worum es mir geht.
Man darf durchaus egoistisch sein in der Hundehaltung. Das ist nicht verwerflich.
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Ich laufe auch unheimlich gerne und lange. Ich verliere mich regelrecht in der Zeit. Letztens waren wir einen neuen Weg ausprobieren, da hab ich eine wunderschöne location gefunden? Eine perfekte Mischung zwischen Feld, Wald und Unterholz mit wunderschönem Ausblick. Dabei bin ich nur auf "unserem" langweiligen Feld mal nach rechts abgebogen statt nach links und dann noch 10 Minuten durch Unterholz gelaufen.
Zuhause angekommen hab ich dann ganz erschrocken fest gestellt dass wir 2 Stunden unterwegs waren, dabei kam es mir viel kürzer vor. Danach hat Chako ein paar Stunden geschlafen wie ein Baby, war aber Abends wieder fit. Also es war wohl nicht zu viel für ihn.
Im Schnitt geht unsere große Runde mittags 1 eher 1,5 Stunden.
Alles in einem mit den Löserunden sind wir täglich um die 2,5 stunden draußen. Manchmal gibts aber auch nur Löserunde- Tage.
Sonntag morgens haben wir Training, den Rest des Tages verschläft er dann auch.
Beim Gassi gibts bei uns Action, mal hier mal da ein zwei Übungen, bisschen klettern, Futterbeutel verstecken. Dafür ist zuhause absolute Ruhe angesagt, da wird höchstens mal bisschen gestreichelt und geknuddelt.
Chako scheint ganz zufrieden mit dem Pensum zu sein.
Ich freue mich schon unheimlich auf die Wanderungen wenn er ausgewachsen und etwas älter ist.
Edit, wir laufen natürlich nicht ganz stramm die 1,5h. Ich sitze mal auf einer Parkbank, bleibe stehen, mache Bilder usw.
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So halb OT:
Ich hab erst gestern eine Reportage über Tierschützer gesehen. Da wurden Menschen überredet, ihren (normalgewichtigen) Labrador abzugeben, weil der aufgrund von schwerer Krankheit/Alter der Besitzerinnen nicht mehr viel rauskam. Schön und gut (bzw. m. E. in der Form bescheuert), aber als der Kommentator im Hintergrund dann meinte, dass Labradore täglich 4(!) Stunden Bewegung BRÄUCHTEN, wäre ich fast aus dem Bett gefallen.
Aber Bekannte von mir ziehen das ja auch so mit ihrem grade 1,5?-jährigen Aussie-Labrador-Mix durch. Da bin ich sowieso gespannt, was der noch auspackt :|
Ich erwarte immer noch sehnsüchtig mein Auto, damit wir vielleicht auch mal eine kleine Wanderung machen können
Hier in der direkten Umgebung können wir nie so lang raus, weils dem Zwerg die Gehirnzellen wegpustet 
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