Unsere Junghunde... der alltägliche Wahnsinn Teil 10

  • Wenn er sowohl draußen als auch drinnen entspannt ist wird das Pensum schon passen. :gut:

    Ich war in dem Alter weniger Gassi (und bin es auch heute noch an den meisten Tagen), aber hier passiert nebenbei auch viel.

    Gassi dient hier nicht der Auslastung sondern ist einfach Entspannungszeit, da wird auch nix geübt.

    Wir machen momentan echt viel, ich hab ein Auge drauf ob Ares das ab kann, aber bisher ist alles tutti.

    2-3x Hundeplatz (ab April wieder nur 2x), 1-2x Fährten, 1-2x Radfahren (10-15km, steigern wir bis zur AD im sechs Wochen auf 25km), dazu normales Gassi (meist ca 45min in einfachem Gebiet, 100% Freilauf zum Seele baumeln lassen) und Physioübungen.

    Das geht jetzt schon eine Weile so und Ares ist total gut drauf, entspannt und zufrieden, ruht Zuhause wie gewohnt. Mal sehen ob das auf Dauer so passt.

  • Ich danke euch :winken:

    Dann scheint ja alles gut zu passen bei uns :smile:

    Ich persönlich finde, es kann nicht schaden, einfach von Zeit zu Zeit zu reflektieren, ob alles noch gut läuft oder ob es irgendwo Verbesserungspotential gibt, auch wenn der Hund keine Auffälligkeiten zeigt :nicken:

  • Oha - wir sind anscheinend eher in der unteren Range was Spazierganglänge angeht. An normalen Tagen ohne Spezialprogramm sind wir in der Regel ca 1h auf grösserer Runde und noch einmal 15-30 Minuten lösen im Quartier.

    Wenn wir trailen gehen gibts entweder eine grosse Quartierrunde von ca 30-40 Minuten oder eine etwa gleich lange Waldrunde. Je nach dem wie Vespa drauf ist. Getrailt wird meistens einmal die Woche.

    Wenn Vespa CC läuft oder wir jören (1-2x Woche) gibts zusätzlich meistens nur eine etwas längere Quartierrunde.

    An freien Tagen oder Ferien (1-2x Woche) gehen wir aber gern auch mal länger raus in den Schnee oder wandern oder im Sommer chillen und baden.

    Ist es sehr widerlich oder jemand ist nicht gesund, bleibts auch mal bei 2x Löserunde und sonst Pipi vor dem Haus.

    Und wenn was aufregendes ansteht, wird das Programm halt angepasst und/oder runtergefahren.

  • Ich les hier ganz viel, dass da mehrfach pro Woche / täglich sehr lange Spaziergänge (1,5h und mehr) gemacht werden und frag mich dann ob Franz zu wenig raus kommt.

    Ja, ist hier auch so. 1,5 -2 Std morgens. Das isses dann aber auch für den Rest des Tages. Manchmal Einzelrunden nachmittags für die Jungs, das ist dann aber meist an kurzer Leine, bissel Anstand üben. Aber auch nicht täglich. Abends Pipi im Garten, oder auch mal kurze Löserunde von max 15 Min.

    Für meine passt das. Als ich noch regelmäßig drei Runden geplant habe, morgens die Große, nachmittags die Tochter ne Runde und abends um den Block kam Emil gar nicht zum Pennen. Zeit hätte er schon gehabt, aber er hat sichtlich auf die nächste Runde gewartet.

    Ab dieser Woche wieder 2x wöchentlich Dogdance. Einmal auf dem Platz, einmal im Garten meiner Mutter. In meinem Garten trainiere ich nicht mehr mit dem Zwerg, das bringt ihn in Erwartungshaltung.

    Abends ein bisschen tricksen mit allen dreien, also sind rundherum mal dran, oder eben Physiokram. Chica braucht es dringend und die Jungs finden es halt super.

    Heute hatte ich komplett frei, trotzdem gabs nicht mehr. Habe Fenster geputzt und so Dinge, die Hunde haben gepennt. Ich habe eins der Betten unter einem der Fenster rausziehn müssen, Emil lag drin, blieb liegen, ich habe das Bett zwei Meter weiter gezogen, er guckte verschlafen um sich, blieb drin und hat da weiter geratzt. :lol:

  • Seit ca. 1 Woche sind bei Charlie ziemliche Pubertätshormone durchgebrochen zusammen mit Beinchen heben und schnüffeln 24/7. Er hört nach wie vor auf den Rückruf sehr gut, Fuß laufen passt auch nur das lockere Laufen an der Leine ohne Kommando muss wieder deutlich mehr geübt werden und Sitz findet der Herr momentan total anspruchsvoll. Hunde sind interessanterweise gerade sehr uninteressant (schnüffeln ist wichtiger) und auch Zuhause ist er so entspannt wie immer.

    Im Grunde genommen ist es "nur" das schnüffeln was mich bzw auch meine Eltern wenn sie mit ihm an der Flexi draußen sind wahnsinnig macht. Ich habe heute für unsere kleine Nachmittagsrunde von 1,5km knapp eine Stunde gebraucht. Er war hauptsächlich an der Leine, aber eigentlich nur deshalb, weil ich trainieren wollte und das "geh weiter" Kommande festigen und auch durchsetzen wollte. Im Freilauf ist der Spaziergang echt angenehm, weil er sich dann von selbst von den Schnüffelstellen löst um aufzuholen.

    Aber heute (und zugegebenermaßen schon die letzten Tage) hat das Weiter-Kommando 0 funktioniert (vielleicht in 2 von 10 Fällen). Ich muss dazusagen, dass wir das nie durch eigenes Training aufgebaut haben, sondern ich das nebenbei etabliert habe und eigentlich gedacht habe, er weiß was das bedeutet.

    Jetzt bin ich aber ein bisschen ins Zweifeln gekommen und würde es gerne nochmal neu aufbauen. Nur weiß ich ehrlich gesagt nicht genau wie :fear: wie habt ihr das aufgebaut?

    Ich denke das geht Hand in Hand mit dem Abbruchkommando, was bei uns auch nicht so wirklich sitzt.... Irgendwie fühl ich mich gerade etwas überfordert, weil Charlie das total ignoriert und ich ihn aber auch nicht jedes Mal wegschleifen möchte, das ist bei 28kg die sich dagegen stemmen auch nicht so easy :verzweifelt:

    Habt ihr Tipps für mich? Ich denke ich würde gerne ein Weiter Kommando und ein Abbruchkommando neu einführen bzw aufbauen, bin aber einfach ratlos wie ich das angehen soll....

  • Sarah42

    Bei Leni ist es auch so. Die verliert sich vollkommen in der Welt der Düfte und im mäuseln.

    Bei uns ist das so: Ich habe das nicht bewusst trainiert, sondern situativ angewendet. Am Anfang gabs eine Leckerli wenn sie kam, wenn nicht, habe ich sie abgeholt und weg geführt.

    Mittlerweile bin ich da strenger, weil ich weis, dass sie es theoretisch kennt. Ich sage einmal weiter, vielleicht auch noch ein zweites mal und wenn es dann nicht klappt zuppel ich an der Leine oder nehme sie am Geschirr mit. Und da werde ich schon auch mal energischer. Ich setze das immer durch, da bin ich sehr konsequent, sonst kann ich es mir auch sparen. Und das weis sie mittlerweile und es klappt in 8,5/10 Fällen.

    Ich glaube der Schlüssel ist wirklich Konsequenz und Beharrlichkeit.

    So isses bei uns, aber vielleicht gibts ja noch mehr Tipps. :smile:

  • Ich will es ja gar nicht zu laut sagen, aber wir hatten die letzten Tage etliche für uns wirklich spektakulär leise Hundebegegnungen :applaus:

    Nein, nicht unaufgeregt und auch nicht mit Dauerfokus auf mich, aber völlig tonlos! Kein Keifen, nichts! Nicht mal bei deutlich interessierten Wuschelmix in 2m Entfernung. Hach! :herzen1:

    Ich bin heute rigoros kleine Bögen gelaufen, ohne auch nur einmal stehen bleiben zu müssen., weil das Hundetier Anker geworfen hätte. Und das, trotz 3 Wochen Hundeschulpause. :ugly: Morgen geht es aber endlich wieder los.


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    Wir laufen ja an den kurzen Tagen in der Regel nur eine grosse Runde, die ist aber dann auch so um die 2h. Wieviel km wir dabei zurücklegen ist unterschiedlich, je nachdem wo wir laufen, oder auch mit wem (und wieviel Strecke er dann zusätzlich zur eigentlichen macht). 6 sind es immer mindestens.

    Wenn die Tage länger werden, teilt sich das vermutlich auch wieder anders auf.


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    Das Futtern hat sich hier inzwischen prima eingependelt. Danke noch mal an die Gemüsezubereitungstipsgeber :applaus:seitdem gibt es hier fast täglich kreatives Gemüse und meine Probleme haben sich quasi in Luft aufgelöst.


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    Die Ohren sind zur Zeit etwas auf Durchzug und es gibt unterwegs viele spannendere Dinge, als mich. Daran arbeiten wir, genauso, wie weiterhin an der Leinenführigkeit.

    Insgesamt ist alles ok, mit altbekannten Baustellen, die aber langsam aber sicher besser werden.

  • Auch, wenn ich mich damit unbeliebt machen sollte: Ich glaub es gibt keinen Hund, der von sich aus wirklich mehr als ne Stunde normale Bewegung am Stück pro Tag braucht (!Betonung auf BRAUCHEN!). Dazu bisschen was für Köpfchen, Nase, Beutetrieb wer mag und hat - und Kuscheln. Mehr braucht es nicht.

    Wer selbst mehr machen will - klaro. Aber nicht, weil der Hund es braucht.

    Das ist ein Märchen und kommt sicher daher, dass viele Leute versuchen, durch einen müden Hund ihre Fehler in der Führung des Hundes zu kaschieren. Klar - wer umfällt vor Müdigkeit baut keinen Mist. Und wenn man täglich deutlich mehr macht, dann trainiert man sich natürlich einen Sportler auf - der dann auch physiologisch mehr braucht. BZw einen Beschäftigungsjunkie, der seinen "Stoff" braucht.

  • Ich merk das hier sehr stark im Sommer wenn wochenlang die Morgenrunde schon so schweißtreibend ist, dass sie nur 30min dauert, die Mittagsrunde vor lauter Hitze ausfallen muss und abends auch nur 20-30min möglich sind vor lauter Schwüle.

    Sina macht das gar nichts aus, sie schläft dann halt noch mehr als üblich.

    Sie geht aber auch gerne täglich ca. 2 Std. Gassi wenn das Wetter passt, mal mehr, mal weniger.

    Wenn es nach MIR ginge, würde ich wesentlich mehr Gassi gehen, ich mach das unwahrscheinlich gerne, aber dafür fehlt mir oft die Zeit.

  • Ich laufe bei weitem nicht jeden Tag drei Runden. Oft nur einmal Garten, einmal kleine Löserunde und wenn's geht eine große Runde mit 1 bis 1,5 Stunden.

    Gestern die zwei Stunden Wanderung habe ich uns gegönnt, weil das Wetter endlich mal wieder toll war!

    Heute geht's gerade nur Garten, Mittag 15 Minuten lösen und Spätnachmittag ca 50 Minuten Runde.

    Aber grundsätzlich versuche ich schon, einmal am Tag etwas länger zu laufen, so 45 bis 60 Minuten.

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