Fellfarbe - Probleme in der Zucht

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    Hallo,

    Angeregt durch einen anderen Thread würde mich interessieren, was die Probleme bei den Farbzuchten so sind.


    Insbesondere beim Labrador. Weshalb wird die Farbe Braun gezüchtet, wenn es dazu führt dass der Genpol verkleinert wird?


    Weshalb steht der Braune gesundheitlich schlechter da?


    Ich selbst kenne mich bei dem Thema echt nicht aus, aber es würde mich sehr interessieren was ihr dazu meint.

  • Kommt nicht auch noch dazu, dass die Braunen als sie offiziell anerkannt wurden auch noch sehr beliebt waren?

    Irgendwo hab ich glaube auch mal gelesen, dass sie dadurch noch zusätzlich die typischen Modehundprobleme haben.

    Also zumindest zu der Zeit der Charakter und die Gesundheit zusätzlich noch gelitten hat, weil das dem Ziel möglichst viele braune Hunde zu haben auch ein bisschen hinterstand.

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  • Also zumindest zu der Zeit der Charakter und die Gesundheit zusätzlich noch gelitten hat, weil das dem Ziel möglichst viele braune Hunde zu haben auch ein bisschen hinterstand.

    Das hat mir eine Hundetrainerin, die seit vielen Jahren Labradore hat, auch mal erzählt.


    Früher waren die Braunen nicht gewünscht und wurden wohl angeblich z.T. ausgemerzt, wenn sie gefallen sind. Labradore waren gelb und schwarz. Fertig.


    Dann nahm die Beliebtheit der Braunen schlagartig zu und auf einmal wollte man möglichst viele haben und entsprechend wurde verpaart. Und da wurde dann eben die aus gesundheitlichen und charakterlichen Gründe passendste Verpaarung zugunsten der Farben hinten an gestellt. Sie sollen wohl auch vom Wesen her anders sein, wie auch immer das dann aussieht.


    Ist aber nur Hörensagen, ob das so stimmt...:ka:

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  • Das Problem ist am Ende schlicht der Käufer- er will braune Hunde also bekommt er braune Hunde.


    Über den Sinn oder Unsinn solcher Entscheidungen im Zuchtwesen kann man streiten bis man alt und grau ist. Aber wenn man realistisch ist Züchten gute 80% aller Züchter auch nur um den Markt zu bedienen. (Denn mit 5 Welpen alle 2-3 Jahre ändert man realistisch an seiner Rasse nichts- man führt sie nur weiter)


    Und am Ende des Tages ist es doch so- man will nicht auf den Welpen sitzen bleiben. Dass eine bestimme Farbe eine verkürzte Lebensdauer hat weiß man nicht von Anfang an, so was kann man meist als Züchter gar nicht nachvollziehen. Dafür braucht man mehr Daten und einfach eine größere Weitsicht als der "Otto-Normal-züchter" von nebenan mit seinen 5 Würfen in 10 Jahren.


    Da vieles in den Rassebeschreibungen einfach sehr schwammig beschrieben ist kann man das auch schön dehnen. Man siehe die ganzen "Problematischen" Rassen. Da steht auch nirgendwo drin dass die Hunde Gesicht im Minusbereich haben sollen.

  • Dass die Rassen die in Mode kommen immer darunter leiden ist leider eine traurige Tatsache.


    Was für Möglichkeiten gäbe es denn, dass auch braune Labbis fallen, ohne dass sich der Genpol derart verkleinern muss?

    Und weshalb gibt es bei den AL keine braunen Labradore? Liegt es einfach daran, dass die Züchter keine wollen oder gibt es da noch andere Gründe?


    Dass sich die Schokonasen von den anderen auch charakterlich unterscheiden habe ich auch schon oft gehört. Ist da wirklich was dran?

    Oft heisst es sie seien ernster.

  • Was für Möglichkeiten gäbe es denn, dass auch braune Labbis fallen, ohne dass sich der Genpol derart verkleinern muss?

    Wenn man nicht auf die Farbe schaut, sondern auf den Hund. Da können aus schwarzen und gelben schon auch mal braune fallen, wenn die Eltern Träger sind. Die Verkleinerung des Genpools (pool, nicht pol!) rührt daher, dass die Farbzüchter aktiv auf braun selektiert haben.

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