Zweithund? Senioren WG?
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Hallo,
wir überlegen uns einen zweithund anzuschaffen.
ausgangslage: wir haben einen 13 jährigen podenco mix aus dem tierschutz, noch sehr agil und gut verträglich. besonderes kleine hunde haben bei ihm (fast) narrenfreiheit, ebenerdiges haus, ca. 1000m2 grundstück (eingezäunt). mein mann ist im vorruhestand, ich bin hausfrau. 5 minuten entfernt gibt es tolle sparzierwege (ohne leinenpflicht) mit see.
jetzt habe ich auf der hompage eines tierheimes in der nähe, zwei senioren entdeckt und in mir reift die idee, so einem hund noch ein paar schöne jahre zu schenken.
der erste hund ist ein russel mixrüde, agil, aber fast blind und taub. gut verträglich, 15 jahre .
der zweite hund wäre ein zwergpinscher mädel, im dezember ausgesetzt worden. einäugig, geht nicht gerne spazieren, läuft aber gerne im garten umher.
meint ihr das könnte klappen, oder mutet man dem vorhandenen hund zuviel zu??
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16. Januar 2020 um 13:46
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Zweithund? Senioren WG? - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Ich bin ganz gerührt..... lernt mit eurem Hund die beiden Rentner doch mal kennen, vielleicht passt es ja.
ein toller Gedanke ist das -
Ich würde mir das auch ganz in Ruhe anschauen. Und dann ohne Eile entscheiden.
Man muss ich ja auch darauf einstellen, dass man den Hund nicht sehr lange hat, bis er wieder gehen muss.
Und ganz pragmatisch: die eventuellen Mehrkosten für Tierarzt Besuche ansprechen. Damit keine finanziellen Probleme das ganze Vorhaben trüben. -
ja, ich denke, das wäre wohl das beste. ich habe nur angst das monty eifersüchtig wird. immerhin ist er in den 10 jahren, die wir ihn haben, die nr.1 gewesen....
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mit dem gehenlassen, das ist mir voll bewußt. ich bin da sehr pragmatisch. was zählt, ist dass der hund die letzten jahre nicht im TH verbringen muss!
finanzielle probleme kann ich eigentlich ausschließen, klar man muß damit rechnen, dass ein alter hund etwas mehr kosten kann.
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Ich würde auch erst mal ein Kennenlernen vorschlagen - hier gabs auch immer Senioren-WGs, da ist manchmal das Management etwas anders als in normaler Mehrhundehaltung, eben wegen der unterschiedlichen Zipperlein und der oft schon eingeschränkten Sinne. Aber es ist auch sehr berührend.
Ich würde mich freuen, wenn es klappt und bin gespannt, was Du vom Kennenlernen berichtest.
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Ich finde das ganz toll. Ich drücke mich vor sowas, gebe ich ehrlich zu. Da ich bei jedem Tiertod total zusammenbreche und für Monate neben der Spur bin, traue ich mich da nicht ran.
Ich würde mit Eurem Senior zusammen die Zwerge im TH besuchen gehen, um zu gucken, ob die Chemie stimmt. Vllt kann man einen Gassitermin ausmachen. Ich drücke die Daumen, dass das klappt.
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ich finde die Idee lobenswert.
Persönlich finde ich es allerdings schwer, nur alte Hunde zu haben. Man ist halt die ganze Zeit mehr mit den Alterszipperlein und -Einschränkungen körperlich und geistig und evtl. Tierarzt beschäftigt, als mit den schönen Seiten.
Ich muss nämlich gestehen, dass ich Hunde halten, damit ich mit denen was anfangen kann. Und die Zeit als wirklich alte Hunde dann als notwendiges Übel eben in Kauf nehme.
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Und die Zeit als wirklich alte Hunde dann als notwendiges Übel eben in Kauf nehme.
Aber das empfindet ja jeder anders. Ich muss sagen, bislang bin ich einfach nur glücklich, dass ich eine Seniorenzeit mit Grisu haben darf (er wird Anfang April 13) und hätte sie bei Lucy so gerne gehabt! Natürlich gibt es Einschränkungen (Grisu ist nun taub und muss oft nachts auch mal raus und schläft mittlerweile sehr viel, kann keine wirklich langen Touren mehr mitlaufen), aber auf der anderen Seite ist er gelassener und duldsamer geworden und sucht mehr Nähe
. Und "was anfangen", Smillas Hundesport und Belastbarkeit hatte sich schon mit 2 Jahren erledigt... Wir können ganz viel anderes miteinander anfangen
.Ich kann es mir aber auch schwer vorstellen, einen Hund aufzunehmen, der schon alt ist, weil einfach die kurze gemeinsame Zeit absehbar ist. Aber wenn man das pragmatisch sieht..., ganz toll, dass es Menschen gibt, die das emotional können und auch machen!
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Ich finde Eure Idee großartig und die Rahmenbedingungen (ebenerdig, Garten, viel Zeit) scheinen ja auch optimal zu passen - die Daumen, dass Ihr zu Eurer Hündin ein passendes Gegenstück findet, sind fest gedrückt und ich würde mich freuen, wenn Du berichtest, wie es weitergeht.
Mein Senior kam übrigens mit 13 zu mir und hatte noch sieben Jahre - so lange ist (leider) mancher "Junghund" nicht bei seinen Besitzern.
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