Nassfutter besser für die Zähne oder nur Zufall?

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    Hallo,


    mich interessiert, ob Nassfutter womöglich besser für die Zähne ist?

    Casper bekam lange Trockenfutter, er hatte für sein Alter ordentlich Zahnstein. Mit QChefs ging dieser wieder weg und es war in Ordnung. Kauartikel gab es immer zwischendurch.


    Seit ein paar Monaten bekommt Casper Nassfutter. QChefs gab es gar nicht mehr.

    Anfangs entwickelte sich auch weiter Zahnstein vor allem auch am Zahnfleischrand und ich stellte mich schon darauf ein, dass dieser irgendwann vom TA entfernt werden müsste.
    Nachdem es sich mit dem Futter einpendelte (Nassfutter mit Pferd + Quinoa oder Süßkartoffel + Karotten) tastete ich mich auch wieder an Kauknochen ran (Rinderhautknochen/Pferdehautknochen). Seit Kurzem gibt es nun auch wieder regelmäßig Orozyme mit dem Fingerling auf die vorderen Zähne.


    Ich schaute mir Caspers hintere Zähne heute genauer an. Die rechte Seite ist fast komplett frei von Zahnstein, insbesondere am Zahnfleischrand ist gar nichts. Mit der linken Seite kaut er auch, aber etwas weniger. Der Zahnstein am Zahnfleischrand ist auch da komplett weg, aber am Backenzahn weiter unten am Zahn ist Zahnstein.


    Kann sich Nassfutter positiv auf die Zahnsteinbildung auswirken? Ist es nur Zufall? Wie sind eure Erfahrungen?

  • Meiner Erfahrung nach ist die Art des Futters relativ irrelevant für Zahnstein. Hier bekommen beispielsweise beide Hunde dasgleiche Futter und mein Rüde mit über 6 Jahren hat fast gar keinen Zahnstein, während meine Hündin mit über 2 Jahren ziemlich viel hat (übrigens auch auf einer Seite viel mehr als auf der anderen).

    Die genetische Disposition spielte eine viel größere Rolle.

    Außerdem logischerweise das Zähneputzen. Wie häufig man das macht, womit man es macht, etc...

  • Hmmm, ich habe folgende Erfahrungen gemacht:

    7 Hunde, davon bekamen 4 DSH eingeweichtes Trofu (RC), 1x pro Woche ein Kauartikel, kein Zahnstein.

    2 Dackel, uneingeweichtes Trofu (RC), 1x pro Woche ein Kauartikel, kein Zahnstein.

    1 Dackel hatte leichten Zahnstein, er bekam einige Zeit verschiedene Trofus, auch mal einige Zeit Nafu und mehr Kauartikel. Irgendwann bekam er nur noch ein einziges Trofu (bewässert) von RC, dann verschwand auch der Zahnstein.

    Zähne hab ich keinem einzigen geputzt.

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  • Meiner Erfahrung nach ist die Art des Futters relativ irrelevant für Zahnstein. Hier bekommen beispielsweise beide Hunde dasgleiche Futter und mein Rüde mit über 6 Jahren hat fast gar keinen Zahnstein, während meine Hündin mit über 2 Jahren ziemlich viel hat (übrigens auch auf einer Seite viel mehr als auf der anderen).

    Die genetische Disposition spielte eine viel größere Rolle.

    Außerdem logischerweise das Zähneputzen. Wie häufig man das macht, womit man es macht, etc...

    Dem kann ich mich nur anschließen. Auch der Speichel spielt eine große Rolle.

  • Unser erster Berner hatte Zahnstein, völlig egal, welches Futter er bekam.

    Barf, Nassfutter, Trockenfutter, selbst gekocht ... völlig egal.


    Bodo hatte Zahnstein mit Barf, Trockenfutter - Kauartikel durfte er wegen des Magens lange nicht.


    Lucy kam hier mit blitzweißen Zähnen an, entwickelte aber auch Zahnstein.


    Das Einzige, was wirklich vorbeugend und z.T. auch behandelnd wirkt ist: Zähneputzen.

    Daher würde ich bei Dir den Erfolg am ehesten in der Orozyme und nicht in der Art des Futters vermuten :)

    Aber ist doch schön, wenn es jetzt so gut aussieht.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Hallo,

    Ich denke, dass neben dem Futter Veranlagung und "Maulform" (wg. Speichel) eine große Rolle spielen.

    Speedy kam hier mit sehr schlechten Zähnen an (ca. 7-8 Jahre alt, aus dem Tierschutz, Zwergpinscher-Mix)

    Wir mussten gleich zwei Zähne ziehen lassen und haben, da er sowieso in Narkose war, eine Zahnreinigung durchführen lassen.

    Er bekam dann morgens Trofu und abends Nassfutter, dazwischen Kauartikel. Die Zähne waren sehr gut, kein Zahnstein mehr.

    Letzten Sommer hatte er eine schwere akute Bauchspeicheldrüsenentzündung, die nun chronisch geworden ist. Er darf keine Kauartikel mehr und bekommt nur noch ein bestimmtes Nassfutter und eingeweichtes Trofu. Die Zähne sehen trotzdem sehr gut aus. Mittlerweile ist er ca 10 Jahre alt.


    Unser Beagle hatte trotz vieler Kauartikel und Zähneputzen ab ca 6 Jahren vermehrt Zahnstein.


    Liebe Grüße

    Chrissi mit Speedy

  • Hier ist es mit Nassfutter/frischem Zeugs eindeutig besser geworden. Eddy hat bis er ca 4 war nur Trockenfutter bekommen, danach bis 8 morgens Trofu, abends Nafu. Zähne waren immer schnell voller Zahnstein und mussten gründlichst gepflegt werden um Herr der Lage zu bleiben. Seit er jetzt nur noch Nassfutter und frische Sachen bekommt und Trofu nur als Leckerlie ist das interessanter Weise deutlich besser geworden. Ich muss selten die Zähne putzen und sie sehen trotzdem besser aus als früher. Konnte die Tierärztin nicht so ganz glauben aber ist halt so.

    Eddy, Parson Russell Terrier *13.5.09

  • Trockenfutter kann schlechter für die Zähne sein. Kann man googeln. Weil die Stärke an den Zähnen haften bleibt. Ich hatte nie Zahnstein bei den Hunden mit Nassfutter.

    Die Hundezähne werden auch nicht geputzt.

  • Hallo,

    Oskar hatte früher auch viel mit Zahnstein zu kämpfen. Damals habe ich sowohl Nass- als auch Trockenfutter gefüttert. Habe es zuerst mit Zähneputzen versucht, aber das mochte er gar nicht und hat auch keine wirkliche Verbesserung gebracht. Habe es dann mit speziellen Zahnreinigungsknochen versucht, aber das hat auch nicht gewirkt also habe ich mich dann mal ausführlich vom Tierarzt beraten lassen.

    Der hat mir gesagt, dass Zahnstein auch oft mit der Kopfform des Hundes oder dem Speichel zusammenhängt. Außerdem sollen diese speziellen Zahnreinigungsknochen sehr schlecht sein, weil sie viel zu weich sind und auch oft Getreide oder Zucker als Geschmacksverstärker enthalten.

    Ich füttere jetzt fast ausschließlich Nassfutter und achte sehr genau auf die Inhaltsstoffe (hoher Fleischanteil, kein Getreide- oder Zuckerzusatz). Zusätzlich gibt's noch regelmäßig einen rohen Knochen mit möglichst viel Fleisch. Dadurch ist er dann gezwungen seine Zähne einzusetzen, sodass sie automatisch gereinigt werden.

    Der Zahnstein ist seitdem zwar nicht vollständig weg, aber viel viel weniger geworden!


    Liebe Grüße

    Larissa mit Oskar

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