„Rückruf“ / Reinholen aus dem Garten

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    Moin von der Nordsee!


    Mit ihren knapp 19 Wochen ist Janne nahezu stubenrein. Es wird alles angezeigt, wenn wir nicht in der Nähe sind, werden wir abgeholt. Aktuell ergibt sich daraus folgendes Problem:


    Speziell am Abend gehen wir zum Pipi machen dann über die große Terassentür in den Garten. Dieser ist eingezäunt, da kann sie dann frei raus und das Geschäft erledigen. Die Kleine danach allerdings reinzubekommen - je nach Tagesform unmöglich...


    Es ist viel zu interessant zu Schnuppern, Buddeln, rumrennen. Wenn man versucht sie hineinzutragen und auf sie zugeht rennt sie vor einem weg. Den Rückruf kann man in diesen Momenten leider auch komplett vergessen. Manchmal knurrt sie dann auch, wenn man sie zu packen bekommt.


    Irgendwelche Ideen? Tipps? Tricks?


    Ist halt leicht nervig, wenn man gegen 23h nur nochmal zum Pipi raus will und Welpi dann der Garten so fasziniert... weary-dog-face

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  • Hatte das Problem nie, aber ich glaube ich würde eine Schleppleine zur Absicherung dran machen, damit sie kein Erfolgserlebnis mit dem abhauen hat. So bekommt man sie dann einfacher zu fassen und kann Kommandos durchsetzen ohne dass ein „lustiges Spiel“ daraus wird, weil sie gerade keine Lust hat.

    Eddy, Parson Russell Terrier *13.5.09

  • Schleppleine dran. Gib ihr gar nicht erst die Chance das Kommando zu ignorieren.

    Und dann Rückruf ggf. mit der Leine durchsetzen. Wenn sie kommt, belohnen. So haben wir es gemacht.

    Auf keinen Fall würde ich sie mit irgendwas locken - das kapieren sie schnell, ob Du was in der Hand hast oder nicht.

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  • Mit der Leine würde ich das auch so machen.

    Zusätzlich würde ich nach Rückruf nicht jedes Mal anleinen, sonst verknüpft sie irgendwann “zurückkommen = Spaß vorbei“ oder zurückkommen heißt angepackt zu werden, was evtl was negatives ist.

    Hat beim Jungspund jedenfalls prima geklappt, der ist immer begeistert angeflitzt gekommen weil in 80% der Fälle was super gutes passiert ist (zergeln, Leckerli, zusammen rennen oder so). Und: die können zählen, also immer schön unregelmäßig und nicht immer beim dritten Rückruf anleinen :ugly:

  • Ich persönlich würde - gerade wenn man den Rückruf erst aufbaut - den nicht benutzen, um irgendetwas Spaßiges, wie zum Beispiel den Garten, zu beenden. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Hund das mit „Rückruf = Spaß vorbei, also komme ich lieber nicht.“ verknüpft, finde ich da recht hoch, vorallem in der Aufbau-Phase.


    Ich würde hier ein anderes Wort nutzen, das dann aber auch durchsetzen. Also nicht mit 10 Keksen an der Terassentür stehen und rufen und locken, bis er endlich kommt, sondern einmal rufen, hört er nicht, dann hingehen und reinholen.

    Wenn ich aber von Vornherein schon weiß, der Hund wird sowieso nicht kommen, dann rufe ich gleich gar nicht, sondern hole den Hund gleich ab. Bringt ja nichts und versaut auf Dauer nur das Kommando.


    Bei uns ist es einfach ein „Komm rein.“ - kein Kommando, dass auf die Sekunde ausgeführt werden muss, also er darf auch gerne noch kurz fertig schnuppern, aber ignorieren darf er es auch nicht. Kommt der Hund herein, gibts einen Keks, kommt er nicht, wird er hereingeschoben und es gibt keinen Keks. So hatten wir das Thema nach 2 Mal durch. Das funktioniert bei uns gut, aber das soll keine verbindliche Arbeitsanleitung sein - das war einfach unser Weg und kann gut sein, dass das wo anders auf eine andere Art und Weise zu lösen ist. :smile:

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