Junghündin draussen sehr unsicher - Tipps?

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    Hallo ihr lieben


    Vor 2 Tagen ist eine knapp 6 Monate alte Hündin zu mir gezogen. Ich habe ja mit vielem gerechnet, aber nicht dass sie draussen sooo unsicher ist. Vielleicht hätte ich es etwas ahnen können... Sie hat bisher mit ihrer Wurfschwester bei der Züchterin gelebt. Ihre Schwester ist selbstsicher und mutig, meine Kleine eher schüchtern und hat sich wohl bisher sehr an ihrer Schwester orientiert.


    Wenn ich mit ihr raus gehe ist sie unsicher, möchte am liebsten immer wieder in Richtung Haustüre ziehen. Andere Hunde sind gruselig (obwohl sie bei der Züchterin im Rudel gelebt hat). Wenn ein anderer Hund wufft, fängt sie sogar an zu zittern. Ich probiere ihr Selbstbewusstsein zu stärken, lobe, lasse sie im Moment sogar an mir hochspringen um sie nicht "klein" halten zu müssen. Ich lasse sie draussen im Laub Kekse suchen und setze mich auch einfach mal hin und schaue mit ihr die Welt an.


    Was kann ich noch tun um sie dabei zu unterstützen mutiger zu werden? Wenn ich einen Feldweg entlanglaufe und dann umdrehe und wieder in Richtung Haus laufe, legt sie sich enorm in die Schleppleine, ihr Drang nach Hause zu kommen ist riesig. Ich bin mir nicht ganz sicher wie ich dem begegnen soll. Und soll ich Hundekontakte im Moment meiden? Oder nette Hunde mal Hallo sagen lassen? Ich bin im Moment ehrlich gesagt etwas ratlos...


    Vielen Dank!

  • Ich würde sie erst mal ankommen lassen. Also keine Spaziergänge, damit sie nicht permanent Stress hat. Die Eingewöhnung im neuen Zuhause wird sie schon genug stressen.

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  • Da spricht ja auch nichts dagegen :smile: Aber wenn sie sich gelöst hat, kannst du ja auch erstmal wieder rein wo sie sich sicher fühlt. Sie muss ja erstmal Vertrauen in dich haben und das gelingt gerade so ganz am Anfang besser, wenn du ihre Unsicherheit respektierst und nach und nach mit ihr die Welt erkundest, wenn sie dich besser kennt :smile:


    Ich kann dich total verstehen, man möchte dann gern am Anfang viel spazieren gehen etc.


    Meine Hündin war anfangs genauso :nicken:


    Nehmt euch Zeit, lernt euch kennen und dann entdeckt die Welt gemeinsam :smile:

  • Behandle sie jetzt einfach mal wie einen Welpen, obwohl sie das nicht mehr ist. Offenbar hat sie bei der Züchterin gar nichts kennen gelernt(?), deshalb muss sie erst mal lernen, die Welt und alles Neue zu verstehen, alles schön langsam Schritt für Schritt.

    Also nur kurze Spaziergänge in bekanntem Gebiet, halt erst mal "langweilig" am Anfang, aber das ist besser, als sie immer wieder zu verunsichern an unbekannten Orten.

    Smilla, KH Chihuahua, geb. ca. 2009, seit Weihnachten 2017 bei mir

    Bongo, LH Chihuahua, geb. 18.4.2011, am 12.5.2020 eingezogen


    Und im Herzen... Morelka, KH Chihuahua, geb. ca. 2006, gest. 19.6.2018

    Vicky, "katalanisches Windspiel", geb. ca. 2010, gest. 17.4.2020

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Danke Svenja, dann bist du mit deiner Hündin anfangs nur zum lösen raus und dann wieder rein? Wann hast du gemerkt dass sie bereit ist für einen weiteren Schritt? Zu wissen dass man nicht alleine ist tut gut, mir war schon echt zum heulen zumute.

  • Danke Svenja, dann bist du mit deiner Hündin anfangs nur zum lösen raus und dann wieder rein? Wann hast du gemerkt dass sie bereit ist für einen weiteren Schritt? Zu wissen dass man nicht alleine ist tut gut, mir war schon echt zum heulen zumute.

    Ich habe meine als Welpi bekommen ;) aber sie kannte leider auch gar nichts und ich würde heute auch einiges noch entspannter und noch ruhiger angehen als ich es vor fast nem Jahr getan habe ;)


    Meine wollte vom Haus gar nicht weg, wir haben sie anfangs dann nur mit in den Garten genommen zum lösen und dann immer mehr die Welt entdeckt.

    Wenn wir wirklich mal weg mussten, habe ich sie auf dem Arm zum Auto getragen. Das war dann auch ok und wir haben halt für sehr kurze Strecken sehr lange gebraucht :sweet:


    Das hat sich mit der Zeit von ganz allein gegeben. Jetzt freut sie sich immer noch wenn wir aus dem Büro nach hause kommen aber sie ist halt auch kooperativer geworden und es hat nichts mehr mit Unsicherheit zu tun.


    Das wird alles, gib euch ausreichend Zeit und achte auf die Zeichen, die sie dir gibt. Immer ein Stückchen weiter... Sie ist ja erst sooooo kurz bei dir.

  • Kann sie denn schon irgendwas? Ich finde es hebt das Selbstvertrauen, wenn mein Hund was macht und ich ihn dafür lobe. Und sei es nur auf mein Handzeichen aufs Sofa zu springen, oder halt nach einem Leckerchen suchen unter einem Handtuch, einen Ball aus einem Eimer Wasser fischen oä. Meine unsichere Hündin ist dadurch Stück für Stück aufgeblüht und ok, draußen machen ihr zB noch fremde Leute Angst, aber sie geht weg und das finde ich kann auch ruhig so bleiben.

  • Naja, klar kann man später ganz viel machen um das Selbstvertrauen aufzubauen. Jetzt hat sie die Hündin aber erst seit zwei Tagen. Ich finde das viel zu früh.

  • Danke ihr lieben! Gegen Kekse suchen draussen sollte aber nichts sprechen? Dann werde ich die nächsten Tage nur kurz raus gehen.


    Sie hat eigentlich doch schon ein bisschen was erlebt bei der Züchterin. Sie war mit den Schwesterin im Ort spatzieren, am See baden, und auch schon an einer Hundeausstellung. Aber ich weiss halt nicht, ob wirklich alle Erfahrungen positiv waren.

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