Welche Rassen würdet Ihr mir empfehlen? - Teil 2

  • Ich kenne nur 3. Aber alle waren nicht so angenehm, leichtführig und freundlich, wie sich die Halter es erhofft hatten. 2 davon sind jetzt mit dem Havaneser sehr zufrieden. Die wollten halt alle einen "richtigen Begleithund" und es sind halt ursprünglich keine...

    Meine Übungsleiterin war eine der Halterinnen, sie erzählt viel und es ist der einzige ihrer Hunde, über den nie was Positives kam. Ich finde das immer so schade, wenn Halter so enttäuscht und unzufrieden mit ihrem Hund sind...

    Persönlich "fühle" ich den TT aber wirklich auch gar nicht.

  • 3 ist ja auch eine ganz kleine Stichprobe, vielleicht sind sie toll und ich bin einfach durch meine wenigen Erfahrungen abgeschreckt. Mich macht halt das mit meiner Übungsleiterin stutzig, sie ist so toll mit ihren (verschiedenen) Hunden und schwärmt von jedem Hund, den sie hatte - außer dieser Hündin.

    Da kann sich schlichtweg ein falsches Bild in meinem Kopf geformt haben.

  • Also meine zwei Silken Windsprites hassen Labradore wirklich :flucht: gegensätzlicher könnts kaum sein.

    Darf ich mal fragen, wie es mit Border Collies aussieht?

    Ich bin immer mal am Überlegen, welcher Rasse hier einzieht, sollte meine alte Dame nicht mehr da sein und ich möchte schon, dass mein Border Collie Rüde und der neue Mitbewohner eine ähnliche Sprache sprechen.

    Eine Alternative ist der Sheltie, aber das wäre wieder ein reiner Hüti.

    Und so ein bisschen mag ich die windigen auch, vor allem die Podencos. Aber die fallen wegen der Größe raus.

    Pssst Podencos gibts auch in Whippet-Größe ;) meine hat 50cm und 12-13kg und mochte Border (insbesondere die sensibleren, ernsthaften) früher sehr gerne.

    Die portugiesische Variante in der Medio-Version ist lt VDH zum Beispiel 40-55cm hoch. Podenco Andaluz sind auch eher klein und um die 50cm hoch.

    Im Gegensatz zum Silken sind sie halt wirklich Ü-Eier. Klar, oft sensibel, oft etwas ängstlich, oft wirklich gute Jäger, aber ich habe jetzt auch schon so viele kennengelernt die ganz anders waren als meine. Meine ist halt ein ernsthafter Arbeitshund, der für Unsinnigkeiten keine Zeit hat und nicht sinnvolle Kommandos mit einem verächtlichen Blick quittiert. Und sie lernt vollkommen anders als alle Hunde die ich bisher kennengelernt habe, das könnte der größte Unterschied zum Border sein.

  • Da inzwischen klar ist, dass nach dem Tod einer meiner Senioren (hoffentlich in >5 Jahren, aber das Leben tut nicht immer was es soll) recht schnell wieder ein weiterer Hund einziehen wird, würde ich mich über Input freuen.

    Erfahrung: Tierschutz rauf und runter, Multimixe, Straßenhunde, aber auch Hunde, die vorher ein Zuhause hatten und ursprünglich vom "Züchter" kamen. Wahrscheinlicher Ausgang ist wieder "braucht ein Zuhause", aber die Gedanke an einen Welpen vom Züchter existiert. Meine Hunde sind alle sehr verschmust (sie können gut alleine bleiben, aber suchen viel Körperkontakt, wenn man da ist), trainieren mit Begeisterung ein bisschen, sind eher auf der sensiblen/ängstlichen Seite angesiedelt (und haben alle da tendenziell Baustellen) und sind ruhig. Allerdings bin auch ich ruhig und gestalte mein Leben so, ich denke gerade die Hündinnen wären wo anders nicht ruhig. Sie können aber tendenziell dennoch gut abschalten, also nicht Typ Mudi. In ihren Stammbäumen häufen sich laut Gentests Pinscher und Pudel.

    Wünsche:

    Ein kleiner (bis 7/8kg), menschenbezogener tendenziell sensibler, aber nicht neurotischer Hund, der gerne (!) ein bisschen arbeitet. Also Hundesport auf Hobbyniveau. Unbedingt sozial und für die Gruppenhaltung geeignet, dabei kein Rabauke - das würde meinen Hunden schaden. Körperkontakt zum Menschen genießen wäre schön, also gerne ein "velcor dog". Nichts, was bekannt ist für ständige Verdauungsprobleme oder besonders anfällig ist für eine Neigung zum Kläffen. Idealerweise kein Scher-/Trimmfell, aber da würde ich notfalls Abstriche machen. Ich muss ja hier nicht erwähnen, dass brachyzephale Rassen raus sind, ebenso alles mit kurzer Lebenserwartung. Hunde mit Qualzuchtmerkmalen, die trotzdem alt werden, könnt ihr vorschlagen - da käme dann aber für mich aber kein Welpe in Frage.

    Bleibt da was an Rassen übrig?:grinning_squinting_face:

  • Ich kenne nur 3. Aber alle waren nicht so angenehm, leichtführig und freundlich, wie sich die Halter es erhofft hatten. 2 davon sind jetzt mit dem Havaneser sehr zufrieden. Die wollten halt alle einen "richtigen Begleithund" und es sind halt ursprünglich keine...

    Meine Übungsleiterin war eine der Halterinnen, sie erzählt viel und es ist der einzige ihrer Hunde, über den nie was Positives kam. Ich finde das immer so schade, wenn Halter so enttäuscht und unzufrieden mit ihrem Hund sind...

    Persönlich "fühle" ich den TT aber wirklich auch gar nicht.

    Ich find beim Tibeter ist halt das Ding dass die schon sehr "eigen" sind. Die lassen sich mMn mit den Bichonrassen bspw nicht vergleichen, die sind schon ne gute Spur kerniger, eigensinniger, "anders". Ich kannte Halter die mit diesen Hunden sehr glücklich waren, ich selbst würde aber bspw keinen geschenkt haben wollen, mir liegen die irgendwie so garnicht. Lässt sich blöd erklären, ich bin der Ansicht dass man die einfach näher kennen lernen muss und schauen ob einem deren Art liegt. Wenn man nen Havaneser in größer sucht bspw, ist man mit nem Tibeter komplett falsch. Wenn man einen eher kernigeren, größeren Vertreter aus der 9-er Kategorie möchte, und bspw gerne ausgiebig Wandern geht oä, sind die find ich super. Wenn man bspw was für Hundesport sucht halte ich andere Rassen geeigneter, weil es da - so wie ich die Rasse kenne - schon sehr drauf ankommt woran die sich begeistern lassen. Ich kenne die nicht als Hunde die zu allem gut zu motivieren sind, wenn dann kann man Spaß im Sport haben, wenn nicht dann hat man Pech. Für mich sinds halt aktivere Begleithunde ohne nennenswert Hundesportambitionen, für diejenigen denen ein Bichon "zu wenig" ist. Lässt sich irgendwie alles doof erklären.

    Entweder man wird happy mit denen, oder die liegen einem halt so überhaupt nicht xD

  • Ich habe bisher tatsächlich nur Podenco Ibicenco kennengelernt. Und die haben mich ein bisschen verzaubert. Sind die von der Art vergleichbar?

    Ich weiß aber nicht, ob der Umstieg vom Border Collie nicht doch zu heftig wäre. Zumal ernsthaft nicht wirklich die Eigenschaft ist, die mir bei meinen Border Collies in den Sinn kommen würde. Gerade mein Rüde ist ein ziemlicher Quatschkopf :smiling_face_with_hearts:

    Allerdings waren die Podencos, die ich bisher kennenlernen durfte, auch eher ein bisschen Quatsch nicht abgeneigt.

    Hach ja, ich habe ja hoffentlich noch ganz lange Zeit, bis diese Frage aktuell wird.

    Und bis dahin bin ich vielleicht ein bisschen schlauer. :see_no_evil_monkey:

  • Ich weiß aber nicht, ob der Umstieg vom Border Collie nicht doch zu heftig wäre. Zumal ernsthaft nicht wirklich die Eigenschaft ist, die mir bei meinen Border Collies in den Sinn kommen würde. Gerade mein Rüde ist ein ziemlicher Quatschkopf :smiling_face_with_hearts:

    Die Podencos, die ich kennen lernen durfte, würde ich nicht wirklich als ernsthaft bezeichnen. Nicht im Umgang mit Familie und andren Hunden. Nur beim Thema Jagd... da sind die eine ganz andre Hausnummer. Da Podencos keine Windhunde sind, auch deutlich anders als Whippets. Ja, Podencos jagen und hetzen auf Sicht. Aber sie sind genauso allen andren Jagdreizen verfallen: wo der Whippet auf Spur/Geruch noch leicht lenkbar ist, ist der Podenco schon längst auf und davon - so mein Eindruck von diesen Rassen.

    Grad bei TS-Podencos darf man auch nicht vergessen, dass sie sehr oft nicht nur Jagderfahrung haben, sondern seit Generationen jagen sollten und auch selber genau für diesen Zweck gehalten und ausgebildet wurden.


    Man sagt immer, dass Windhunde und Hütehunde vom Spielverhalten nicht zusammen passen. Meine Mädels haben zwei gute Border Collie-Freunde und Sookie hat auch kein Problem mit fremden Bordern zu spielen (Jin findet fremde Hunde erstmal per se doof - unabhängig von der Rasse). Mit Cattles spielen sie ebenso gern. Auch mit Collies haben meine Mädels scho gespielt (zumindest Jin, bei Sookie bin ich mir nicht ganz sicher). Einzige schlechte Erfahrung hab ich mit Aussis gemacht - wobei es zwar zwei Stück waren, aber beide dem gleichen Halter gehörten. Ich kann also nicht sagen, ob es an der Rasse oder falscher Erziehung lag.

    Mir persönlich sind Hütehunde zu sensibel. Ich hatte eine Woche die Cattle-Mix-Hündin einer Freundin zu Besuch und so gern ich sie habe - ich war doch ganz froh, als sie wieder abgeholt wurde. Wobei die Cattle-Hündin immer noch robuster als die Borders ist. Ich glaube, der Border-Rüde der Freundin würde mit mir dir Krise bekommen - ich bin einfach zu schusselig und er für meine kleine Wohnung dann doch zu geräuschsensibel.

  • ich bin einfach zu schusselig und er für meine kleine Wohnung dann doch zu geräuschsensibel

    Finde ich zum Beispiel total spannend, weil wenn meine Hütis egal ob Aussie, Border oder Sheltie eins nicht waren dann geräuschempfindlich. Knall, Schepper, Bumm ganz egal. Im Gegenteil sie haben mitgemacht bzw. waren das selbst laute Hunde. Und mit laut meine ich kein bellen.

    Hier erträgt der Mann ja keine Stille und wenn er mit dem Kochlöffel auf Töpfe schlagen muss oder er klatscht oder oder oder.

    Die Einzige die es stört ist die Rumänin. Übrigens auch die Einzige die ich hier jemals als ernsthaften Hund bezeichnet hätte.

    Sensibel sind die Hütis eher bei meinen Gefühlen. Krank sein, Stress oder einfach nur schlechte Laune damit können sie schlecht umgehen.

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