Hund hat Angst vor Spaziergängen

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    Hallöchen, :winken:



    wir haben seit kurzem ein Problem mit unserer Hündin Bella. Sie war von Anfang an eine Angsthündin und wir haben schon sehr viel mit ihr trainieren können - unter anderem auch bei den Spaziergängen, bei denen sie anfangs immer Angst hatte. Das hatte sich mit der Zeit fast von selbst gelegt.

    Jetzt allerdings zeigt sie draußen wieder extreme Stresssymptome, ist nicht mehr ansprechbar und fängt im Flur sogar an zu fiepen und lässt gelegentlich sogar Angstpipi, wenn sie weiß, dass es nach draußen geht und guckt beim spazieren ständig in Richtung zu Hause. Laut meinem Freund ist es aber wohl auch schon ein großer Unterschied, ob wir alle zusammen gehen oder, ob die beiden nur alleine raus gehen. Sie versteckt sich auch in Angstsituationen gerne hinter dem Kinderwagen - vor dem hatte sie tatsächlich auch mal Angst, aber das ist zum Glück Vergangenheit. :applaus:

    Leider ist mein Freund mit ihr letztens bei einem Spaziergang in ein Unwetter geraten - in der einen Sekunde war es zwar bewölkt, aber trocken und in der nächsten Sekunde - leider schon etwas weiter von Zuhause entfernt und ohne direkte Möglichkeit zum unterstellen - startete direkt ein starker Platzregen. Als die beiden dann endlich zuhause ankamen haben selbst fünf große Handtücher nicht gereicht um beide richtig zu trocknen.

    Mein Freund und ich wir denken, dass dieses Erlebnis sie jetzt leider in ihrer Angst bestätigt hat... :regenschirm2: wir sind schon soo weit in den letzten Monaten mit ihr gekommen - sie hat sich so gut gemacht und sämtliche Angstsituationen überwunden und jetzt ist es leider wieder richtig schlimm...


    Wir wissen gerade nicht, wie wir sie bei der erneuten Überwindung am besten unterstützen können. Sollten wir uns lieber wieder vorsichtig an alles ran tasten? Wie sollen wir das mit den großen Spaziergängen handhaben? Hat jemand mal so eine Situation gehabt und weiß einen guten Rat? Wir sind über jeden Tipp dankbar!

    Ach ja bisher haben wir trotzdem unsere Routinen weiter geführt, weil wir nicht sicher waren, woher plötzlich wieder diese Angst kommt.


    Danke schon mal im Voraus!



    Liebe Grüße! :winken:

  • Ich kann mir schon vorstellen, dass es mit dem Gewitter zusammen hängt. Vielleicht hat es auch gedonnert oder geblitzt, das ist dann für so einen Hund schon beängstigend.


    Ich würde die Spaziergänge im Moment kürzer halten, sie wird auch gestresst sein.


    Ich würde aber die Routine beibehalten und auf den Spaziergänge besonders tolle Sachen mit ihr machen (tolle Leckerchen suchen lassen, ein besonderes Spielzeug), einfach damit sie wieder ein positives Gefühl bekommt.


    Das wird sicher wieder werden, braucht nur einfach etwas Zeit und Rückschläge nach unangenehmen Vorkommnissen wird es immer mal wieder geben. Einfach Geduld haben. :nicken:

  • Hallo und vielen Dank für die schnelle Antwort! :smile:


    Ja das ist auch eine gute Idee - wir werden gleich morgen mal gucken, ob sie vielleicht andere Leckerchen oder vielleicht auch ein bisschen "Frischfutter" draußen nehmen möchte. Ihre jetzigen - eigentlich sehr geliebten - Trainingsleckerlies nimmt sie leider draußen gar nicht mehr... Ich denke wir werden auch gucken, ob wir uns immer weiter zur Haustür "arbeiten" können. Direkt vor der Haustür wird sie ja jetzt leider auch schon sehr nervös. Wir werden morgen aber einfach mal ganz positiv daran gehen und versuchen Stück für Stück unser Bestes! :bindafür:


    Liebe Grüße! :winken:

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  • Würstchen oder Käse gehen da immer sehr gut. Ich würde da jetzt kein großes Theater machen und sie einfach mitnehmen. Passiert ja nix Schlimmes und Gassigänge "müssen" zum Einen ja sein und sind auch was Tolles. Sie hat das wahrscheinlich negativ verknüpft, dann einfach was Schönes dagegen setzen.


    Meine ist ja auch eine kleine Schissbux, wir kamen mal vom Gassi heim und unsere Mülltonne stand vor der Tür. Durch ein blödes Leinenkuddelmuddel ist die Tonne genau neben ihr umgekracht und sie hat sich furchtbar erschreckt. Danach war es mit Mülltonnen generell erst mal ne Zeit lang schwierig, aber das hat sich von ganz allein im Laufe der Zeit wieder gegeben. :smile:

  • Ja also Mülltonnen waren auch immer ein Problem - eigentlich so fast alles sogar, aber sie setzt sich jetzt auch bestimmt schon seit einem Jahr immer ganz brav neben die Mülltonne, wenn wir die vollen Kotbeutel wegwerfen wollen. :D wenn man einfach nur erklären könnte, dass wirklich alles gut ist und sie sich keine Sorgen machen muss... :muede:


    Wir werden es so auch versuchen, hoffentlich verbindet sie es bald wieder mit etwas Schönem. :herzen1:

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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  • Wichtig finde ich dem ganzen nicht zuvielBeachtung zu schenken.


    Grad bei den Schissbüxen geht es immer mal wieder einen Schritt zurück.



    Großartig mit Futter bestechen würde ich in einer Stresssituation nicht.

    Macht man sich schnell unglaubhaft ,wenn man als Mensch grad massiv Panik hat denkt man ja auch nicht ans essen.


    Eher kleine Etappenziele stecken auf dem Weg nach draußen und immer kleine Pausen einlegen damit sie einfach nur gucken kann das nichts passiert.


    Vielleicht einfach mal im Hausflur hinsetzten .....

  • Grad bei den Schissbüxen geht es immer mal wieder einen Schritt zurück.


    Ja, das wollte ich auch gerade schreiben. Das sehe ich bei der Hündin meiner Freundin, sie hat schon viele Fortschritte gemacht, aber es kommt immer mal wieder zu Einbrüchen, die dauern dann auch oft einige Wochen. Zur Zeit hat sie Angst vor Wind und will bei Wind nicht raus. Leider kann ich da nichts raten und euch nur die Daumen drücken, dass ihr mit viel Geduld diese Phase zusammen gut übersteht.

  • Hallöchen und danke für die Antworten! :winken:



    Also der Weg bis zur Haustür klappt schon wieder recht gut. Vor der Haustür drinnen nimmt sie auch noch Leckerchen an, aber direkt hinter der Haustür draußen kann man ihr alles anbieten und sie interessiert sich für nichts davon. :( :

    Wir wollten heute eigentlich zu ihrem Lieblingsfeld mit der Schleppleine und einem Frisbee, aber gerade als wir raus wollten fing es wieder an zu regnen - also versuchen wir es morgen nachmittag nochmal. Da war sie auf jeden Fall immer sehr gerne und hat da schon viele Spiel- und Trainingsstunden mit uns gehabt. :smile:


    Hoffentlich legt es sich bald wieder - das ist ja echt nicht mit anzusehen, wenn sie nur kurz draußen war und trotzdem schon hechelt als wäre sie einen Marathon gelaufen... :no:



    Liebe Grüße! :winken:

  • Hallo,


    meine Freundin hat aktuell nicht die Zeit hier zu schreiben daher mach ich das mal.



    Eine Kurze Zusammenfassung was ich bereits versucht habe:

    • Geschirr bleibt zu Hause an, da sie vor dem anlegen teils auch schon Angst bekommen hat.
    • Ich trag bis zum Gassi-Gehen bis zur Haustür.
    • Gassi-Routine weiter eingehalten.


    Aktuell mache ich folgendes:


    Ich trag sie zum Gassi-Gehen schon bis zur Haustür da sie im Flur schon streikt und nicht weiter laufen möchte im Flur macht Sie teils auch schon ihr kleines Geschäft wenn ich nicht schnell genug mit Ihr raus gehe. Ein paar mal hat sie das auch vor der Haustür gemacht. Draußen macht sie jedoch an ihrer gewohnen Stelle wieder ihr kleines Geschäft also nehme ich mal an das sie drinnen schon weiß das es raus geht und schon zu viel Angst hat. Danach laufe ich mit ihr eine kleine Runde dabei achte ich drauf das Sie auch weiter laufen möchte falls Sie das nicht will versuche Ich es mit Futter. Bis zu einem bestimmten Punkt bei uns an der Straße nimmt Sie auch noch Futter aus meiner Hand und reagiert auf Ihre Namen danach kann ich Sie nur noch mit Futter auf dem Boden weiter locken. Sobald wir etwas weiter weg sind läuft Sie auch normal mit schaut jedoch immer noch recht oft zurück und ist auch gar nicht mehr ansprechbar. Da hat sich also aktuell noch nix gebessert.


    Hat jemand vielleicht noch Ideen was man noch versuchen könnte?


    Viele Grüße

    Benn (Bellas Herrchen)

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