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Welpenentwurmung beim Züchter - unhinterfragbar?

  • Weil die Frage nicht ganz in den ursprünglichen Thread über den Artikel von Dr. Rückert passt, mache ich hier ein neues Thema auf.


    Ausgangspunkt sind die geschilderten Erfahrungen mit Wurmmitteln: "Wenn ich meine Würfe mit Panacur entwurme, stelle ich jedes Mal für etwa einen Tag lang etwas lethargisches Verhalten fest."


    "Den einzigen Wurf den ich mit Panacur entwurmt habe, der hat sich hinterher fast 14 Tage die Seele aus dem Leib geschissen."


    Das und mögliche andere Nebenwirkungen, ggf. auch unbekannte Spätfolgen, würde ich für meinen zukünftigen Welpen nicht wollen. Lieber würde ich die Kotuntersuchungen zahlen als "vorbeugend" in so ein kleines Kerlchen so viel Gift stopfen zu lassen. Auch wenn ich manche Verkaufsannoncen lese, gruselt es mich ("mit 8 Wochen 10-fach entwurmt, 100-fach entfloht" und hastenichtgesehen).

    Gibt es überhaupt Züchter, die (auf Wunsch eines Welpenkäufers) einen Welpen nicht entwurmen würden oder ist Entwurmen bei Welpen ein unantastbares Dogma?



  • Gibt es überhaupt Züchter, die (auf Wunsch eines Welpenkäufers) einen Welpen nicht entwurmen würden oder ist Entwurmen bei Welpen ein unantastbares Dogma?

    Meine persönliche Meinung dazu lass ich hier mal außen vor, aber schon allein unter dem Aspekt, dass der eine nicht entwurmte Welpe den restlichen Wurf wieder mit Würmern infizieren könnte und dann alles umsonst war und von vorne losgeht würde ich mal sagen, dass die (seriösen) Züchter das wohl eher nicht machen. Man sollte dann schon alle gleich behandeln/nicht behandeln. Ausnahme wären natürlich Vermehrer, aber ich denk auf die wolltest du nicht hinaus.

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  • Ich hab' das so "gelernt" - 2 Wochen vor einer Impfung wird der Hund entwurmt... der Welpe soll doch auch "passend" geimpft werden oder?!


    Selbst wenn man nur gegen TW (mit 12 Wochen) impfen lassen wollen würde - warum auch immer - sollte Hundi mit 10 Wochen entwurmt werden.

    KONNY und Denia

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Gibt es überhaupt Züchter, die (auf Wunsch eines Welpenkäufers) einen Welpen nicht entwurmen würden oder ist Entwurmen bei Welpen ein unantastbares Dogma?

    Also unter dem Aspekt, dass der eine nicht entwurmte Welpe den restlichen Wurf wieder mit Würmern infizieren könnte und dann alles umsonst war und von vorne losgeht würde ich mal sagen, dass die (seriösen) Züchter das wohl eher nicht machen.

    Wenn die Welpen aber frisch entwurmt sind, können sie sich sowieso gleich wieder infizieren, egal ob ein Welpe darunter ist, der keine Wurmkur bekommen hat.

    Geht man von der Annahme aus, dass Wurmeier "überall" sind und jeder Hund nebst Umgebung praktisch von Natur aus verwurmt ist, muss ja sowieso ständig nachentwurmt werden.

  • Also unter dem Aspekt, dass der eine nicht entwurmte Welpe den restlichen Wurf wieder mit Würmern infizieren könnte und dann alles umsonst war und von vorne losgeht würde ich mal sagen, dass die (seriösen) Züchter das wohl eher nicht machen.

    Wenn die Welpen aber frisch entwurmt sind, können sie sich sowieso gleich wieder infizieren, egal ob ein Welpe darunter ist, der keine Wurmkur bekommen hat.

    Geht man von der Annahme aus, dass Wurmeier "überall" sind und jeder Hund nebst Umgebung praktisch von Natur aus verwurmt ist, muss ja sowieso ständig nachentwurmt werden.

    Also läßt mans lieber ganz??? :ka: Die Logik verstehe ich auch nicht...

  • es gibt bestimmt "züchter" die ihre Welpen nicht entwurmen, gibt ja auch "züchter" die ihre Welpen nicht impfen

    Die meine ich natürlich nicht, das ist wohl klar.


    Aber es gibt doch wohl auch seriöse Züchter, die den Kot der Welpen untersuchen lassen, bevor sie zur Wurmkur greifen? Oder entwurmen alle schon deshalb, "weil man das so macht"?

  • Wenn ich mit einem Mittel mehrfach schlechte Erfahrungen mache, dann suche ich mir halt ein Anderes. Nicht entwurmen wäre da jetzt nicht mein erster Gedanke.


    Auch wenn ich ein Freund von weniger ist mehr bin und mein Ansatz eher bessere 'Hygiene' ist, ähnlich der Nutzviehhaltung. Nicht weil ich Angst vor Wurmkuren habe, sondern vor Resistenzen. Einfach mal überlegen was so die üblichen Folgen sind.


    Bisschen schlapp nach Wurmkur, ok. Tod und sonstige schlimme Folgen eher nicht.

    Übliche Folgen von Würmern. Es werden für gewöhnlich immer mehr und irgendwann ist ein kritischer Punkt erreicht und sie machen Probleme, bis hin zu tödlichen Organschäden und das durchaus regelmäßig. Sonst vielleicht noch Spätfolgen durch Mangelversogung, Würmer können ja durchaus die Nährstoffaufnahme behindern.


    Neuverwurmung jederzeit möglich, aber das Verwurmungslevel ist geringer und vor dem Wurmstadium, hat man ja erstmal Eier und andere Entwicklungsstufen.


    Das ist jetzt Niveau gesunder Menschenverstand, sprechen da irgendwelche wissenschaftlichen Erkenntnisse dagege.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


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