Hundehaltung mit täglicher Fremdbetreuung
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Bei einem Vollzeitjob ohne Möglichkeit, den Hund mitzunehmen, hätte ich keinen. Das hätte ich für uns, gerade mit Kindern, die auch noch hin und her gefahren werden müssen und relativ viel Zeit beanspruchen, nicht gewollt und für den Hund auch nicht optimal gefunden. Zumal ich mir eine externe Hundebetreuung auch nicht gut vorstellen kann, speziell für diesen Hund.
Daher war die Klärung, dass sie ein Bürohund werden darf, das erste was ich vor der Anschaffung getan habe. Und ich arbeite zusätzlich sowieso nur Teilzeit mit flexiblen Arbeitszeiten und Home Office Möglichkeit. Für uns gerade genau richtig, aber man kann natürlich nie sicher sein, dass es immer so gehen wird... dann müssten wir andere Lösungen finden. - Vor einem Moment
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Mein Hund "gehört" nicht nur mir alleine.
Er gehört sich selbst. Und wenn ich nun keine zeit habe und er spass mit anderen, was solls, es ist seine entscheidung.Klammern , mit den Folgen das er seinen Tag evtl vor einem Bücherregal verbringt , habe ich Gott sei dank nicht nötig. Das Schönreden dieser Situation auch nicht. ( Hunde schlafen am liebsten, können lange einhalten usw...)
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Ich gehöre zu den Leuten, für die das keine Option wäre. Da ich noch ein Leben außerhalb meiner Arbeit (und meiner Hunde) habe, hätte ich einfach bei allem ein schlechtes Gewissen.
Nehmen wir diese Woche:
Gestern: Arbeit, abends ein Termin, zu dem sie nicht mitkonnten.
Heute: Arbeit, abends bei einer Freundin wo schon 2 Hunde sind u.a. ein Schäferhund, den mein Rüde nicht leiden kann und eine Junghund-Straßenkröte, die für meine Hündin mega Stress bedeuten würde.
Morgen: Arbeit, abends Treffen mit einer Freundin, die Hunde nicht mag.
Donnerstag: Arbeit, abends Essen gehen mit Freunden in eine kleine, meist überfüllte Tapasbar.Für mich würde es eine wahnsinnige Einschränkung bedeuten, wenn ich meine Viecher nicht mit zur Arbeit nehmen könnte! Denn von den 4 genannten Abendterminen hätte ich vermutlich keinen einzigen gemacht, da die Hunde den ganzen Tag schon "ohne mich" waren. So kann ich alles gut unter einen Hut bringen.
Für mich bedeutet Hundehaltung, das Leben mit den Vierbeinern zu teilen. Und da gehört der (All)Tag einfach mit dazu. Ich genieße es, zusammen mit den beiden in die Arbeit zu gondeln. Oder bei schönem Wetter eine ordentliche Mittagspause zu machen und im schönen Voralpenland spazieren zu gehen. Oder wenn ich genervt bin, einfach mal die Nase ins Fell zu schieben und nen Hundebauch zu kraulen.
Lieber verzichte ich im Job auf was (Geld, Aufgaben...), als das ich die Hunde nicht mitnehmen kann.Klammern , mit den Folgen das er seinen Tag evtl vor einem Bücherregal verbringt , habe ich Gott sei dank nicht nötig. Das Schönreden dieser Situation auch nicht. ( Hunde schlafen am liebsten, können lange einhalten usw...)
"Klammern" muss ich auch nicht. Ich habe auch kein Problem, den Leuten, denen ich vertraue, meinen Hund mitzugeben. Sogar "ohne Notwendigkeit" waren die schon mit meinen Hundesittern im Urlaub.
Und meine Hunde schlafen hier in meinem Büro in ihren Hundebetten wunderbar.
Das Bücherregal, vor dem ein LIegeplatz ist, ist bei mir zuhause. 
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Ist jetzt nur meine für mich gültige Einstellung. Ich möchte meinen Hund nicht täglich mit einem fremden Menschen teilen.
Meinen Hund möchte ich versorgen, bespassen, pflegen und erziehen.
Wenn man durch Änderung der Lebensumstände Fremdbetreuung auf Dauer planen muss, ist das für mich noch wieder etwas anderes.
Planen würde ich so keine Hundehaltung.
So hab ich auch geplant/gehandelt.
Plan A ist und war immer 100% ich (bzw. wir).Dass ein Plan B mit Fremdbetreuung eventuell mal nötig sein würde hab ich ebenso eingeplant und den Hund betreuuen lassen zu Zeitpunkten, wo es nicht zwingend notwendig war. Als es nötig wurde hat das sehr gut geklappt aber ich hab mich mit der täglichen Betreuung einfach nicht wohlgefühlt und alles dafür getan nicht mehr abhängig sein zu müssen.
Ich habe mir den Hund 2007 angeschafft, weil er ohne Einschränkungen mit ins Büro durfte. Ansonsten wäre ein Hund keine Option (für mich damals) gewesen.
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Ich habe gerade erst selber eine ähnliche Frage bezüglich Hundetagesstätte gestellt.
Allerdings kann ich hier so einige Aussagen in dem Thread nicht verstehen bzw. ganz nachvollziehen.
Für mich hört es sich ganz danach an, als ob es einige regelrecht verteufeln, den Hund regelmäßig abzugeben.
Aber wie sehen diese Leute das bei Kindern? Die gehen doch auch in den Kindergarten, später in die Schule und dann ggf. noch in die Nachmittagsbetreuung. -
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Ich habe gerade erst selber eine ähnliche Frage bezüglich Hundetagesstätte gestellt.
Allerdings kann ich hier so einige Aussagen in dem Thread nicht verstehen bzw. ganz nachvollziehen.
Für mich hört es sich ganz danach an, als ob es einige regelrecht verteufeln, den Hund regelmäßig abzugeben.
Aber wie sehen diese Leute das bei Kindern? Die gehen doch auch in den Kindergarten, später in die Schule und dann ggf. noch in die Nachmittagsbetreuung.Ich bin ja grundsätzlich gegen Hund-Kind Vergleiche, aber diese Frage stelle ich mir tatsächlich auch, sofern der ausschlaggebende Grund dagegen "man möchte seinen Hund nicht teilen" ist. Einem Kind ist man emotional ja eigentlich (und hoffentlich, alles andere fände ich bedenklich) noch näher als einem Hund. Wieso ist es gang und gebe und selbstverständlich ein 2jähriges Kind in den Kindergarten/Kita zu geben, aber beim Hund wird es teilweise so abgelehnt.
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Ich habe gerade erst selber eine ähnliche Frage bezüglich Hundetagesstätte gestellt.
Allerdings kann ich hier so einige Aussagen in dem Thread nicht verstehen bzw. ganz nachvollziehen.
Für mich hört es sich ganz danach an, als ob es einige regelrecht verteufeln, den Hund regelmäßig abzugeben.
Aber wie sehen diese Leute das bei Kindern? Die gehen doch auch in den Kindergarten, später in die Schule und dann ggf. noch in die Nachmittagsbetreuung.Ich kann es nur für mich beantworten: auch meine Kinder werden nicht für eine Vollzeittätigkeit meinerseits fremdbetreut, sondern bewusst nur für einen Teilzeitjob. Sie sind dort nicht jeden Tag von früh morgens bis abends, ich hole sie an Tagen, wo ich Home Office mache sowie am freien Tag früher ab etc.
Und sie werden/wurden nur da betreut, wo ich ein wirklich gutes Gefühl habe, dass es qualifizierte Personen sind, es ihnen gut tut und sie dadurch einen Mehrwert haben, gefördert werden, Spaß haben. Ich persönlich finde halt auch, kleine Kinder spätestens ab Kindergartenalter sollten viel Zeit zum Spielen mit Gleichaltrigen und anderen Kindern im allgemeinen haben. Das hätte ich zuhause so nicht bieten könnenDas wäre für mich und im speziellen meinen jungen Hund so nicht gegeben bei den Betreuungsmöglichkeiten, die ich in meinem Umfeld erlebe/vom Hörensagen her kenne. Mein Hund soll tagsüber bis auf unsere gemeinsame Beschäftigung und das Draußensein eben möglichst viel Ruhe und Entspannung haben und für sie ist es das wichtigste, bei mir zu sein. Daher wäre eine Fremdbetreuung nicht unbedingt so passend für diese Bedürfnisse. Für meine Kinder war/ist sie es allerdings schon.
Und nicht zuletzt: die Kinder kann ich eben auch nicht mit ins Büro nehmen, die legen sich nicht 4-5h in die Ecke und schlafen ;-)
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Ich habe gerade erst selber eine ähnliche Frage bezüglich Hundetagesstätte gestellt.
Allerdings kann ich hier so einige Aussagen in dem Thread nicht verstehen bzw. ganz nachvollziehen.
Für mich hört es sich ganz danach an, als ob es einige regelrecht verteufeln, den Hund regelmäßig abzugeben.
Aber wie sehen diese Leute das bei Kindern? Die gehen doch auch in den Kindergarten, später in die Schule und dann ggf. noch in die NachmittagsbetreuungNun ja, es ist hier im Forum schon so, dass es zu vielen Themen eine Art "Mainstream-Meinung" gibt, die von "populären" Usern vertreten wird und dann schnell mal als allein seelig machend von anderen übernommen wird. Und das Thema Fremdbetreuung gehört zu den Themen, die sehr kritisch gesehen werden. Während sich für mein Empfinden langes Alleinsein oftmals doch sehr schön geredet wird
Daher würde ich mich jetzt nicht verrückt machen, nur weil hier halt eher Meinung A und nicht B vertreten ist. Im Endeffekt muss die Lösung zum Hund passen. Nicht jeder Hund kommt mit Hutas/Sittern/etc. zurecht. Genauso wie sich nicht jeder Hund als Bürohund eignet oder täglich stundenlanges Alleinsein verkraftet oder oder... -
Ich habe gerade erst selber eine ähnliche Frage bezüglich Hundetagesstätte gestellt.
Allerdings kann ich hier so einige Aussagen in dem Thread nicht verstehen bzw. ganz nachvollziehen.
Für mich hört es sich ganz danach an, als ob es einige regelrecht verteufeln, den Hund regelmäßig abzugeben.
Aber wie sehen diese Leute das bei Kindern? Die gehen doch auch in den Kindergarten, später in die Schule und dann ggf. noch in die Nachmittagsbetreuung.Als verteufelte Aussagen würde ich jetzt kein Statement sehen
aber ja, es gibt unterschiedliche Sichten der Hundehaltung, warum auch nicht?Vergleichen kann und will ich meine Kids nicht mit meinen Hunden!
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Ich finde diese Diskussion total spannend, zumal sich mir gerade einige Punkte offenbart haben, die ich vorher noch gar nicht so gesehen hatte (bei mir selbst). Ich war bis zum Herbst vergangenen Jahres selbstständig, hauptsächlich im Home-Office.
Allerdings kam Nemo unter der Bedingung zu uns, dass es "mein Hund" ist. Sprich, ich kümmere mich komplett um alles, Mann ist nicht in der Verantwortung - und einem Kind kann man das nicht aufbürden (obwohl sie viel mit ihm macht). So war der Deal. Genau aus diesem Grund habe ich mich frühzeitig darum bemüht, eine verlässliche Fremdbetreuung zu finden. Weil es eben doch immer mal wieder Außentermine und Geschäftsreisen gab, zu denen Nemo logischerweise nicht mitkonnte. Auch einige private Termine waren dabei. So war Nemo, wie ich neulich festgestellt habe, im ersten Jahr sehr viel öfter in der Fremdbetreuung als jetzt, wo ich mehr oder weniger Vollzeit angestellt bin (mit einem Tag Home-Office) und ihn nicht mit ins Büro nehmen darf.
Ich glaube also beide Seiten zu kennen. Mal abgesehen von den Kosten für eine daily Fremdbetreuung (das wären bei mir dann pro Monat 560 Euro) weiß ich nicht, ob ich das dauerhaft wollen würde. Ich weiß aber genau so wenig, ob es mir auf Dauer gefällt, dass Nemo an vier Tagen durchaus einige Zeit allein zuhause ist. Ist beides irgendwie nicht so prickelnd.
Das ist aber meine Geschichte, mein Leben. Und vor allem: Es ist ein gelebter Kompromiss.
Ich bin nämlich sehr, sehr froh, dass ich das vorher alles so nicht gewusst habe. Denn wäre es so gewesen, hätte Nemo sicherlich nicht bei uns einziehen können. Und was wäre das denn im Vergleich zu dem Kompromiss, den wir jetzt nun mal haben? Richtig. Totaler Mist. Nicht vorstellbar.
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