Hundehaltung mit täglicher Fremdbetreuung
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Wieso ist es gang und gebe und selbstverständlich ein 2jähriges Kind in den Kindergarten/Kita zu geben, aber beim Hund wird es teilweise so abgelehnt.
Weil das bei Kindern nicht nur der Betreuungsgedanke ist, unter anderem. Vermutlich auch, weil es noch eher neu und ungewöhnlicher ist, Hunde täglich betreuen zu lassen. Kinder als Vorbereitung auf die Schule in die Kita zu bringen ist eben "normal".
So zumindest meine Vermutung.
Nichtsdestotrotz finde ich daran nichts schlechtes, den Hund des Öfteren oder täglich betreuen zu lassen - sofern das mit dem jeweiligen Hund geht. Meine Hunde sind daran gewöhnt, bleiben aber für kürzere Abschnitte lieber zuhause. Passt halt so für sie. Hund eines Nachbarn ist am Wochenende beleidigt, wenn er nicht in die "HuTa" geht
Lässt sich aber durch längere Spaziergänge besänftigen.
Meine Mutter hat zwei recht alte Hündinnen 14 und 16 - die bleiben lieber zuhause. Ihre zwei Jungspunde kommen lieber in den Welpenkindergarten.
Für jeden so, wie es eben passt. Ob es jetzt der Spaziergänger zwischendurch, die Ganztagsbetreuung oder allein zuhause bleiben ist - wenn es für Hund und Halter so gut funktioniert und alle damit zufrieden sind, warum nicht? - Vor einem Moment
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Wieso ist es gang und gebe und selbstverständlich ein 2jähriges Kind in den Kindergarten/Kita zu geben, aber beim Hund wird es teilweise so abgelehnt.
Weil Du das Kind ab dem Tag seiner Geburt darauf vorbereitest irgendwann ein selbstständiger Mensch zu sein der Sozialkontakte hat, Lesen und Schreiben und Rechnen kann und sich sein Leben selbst finanziert. Also quasi allein überleben kann. Das ist ja nun bei der Hundehaltung normalerweise nicht die Intention.
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Weil Du das Kind ab dem Tag seiner Geburt darauf vorbereitest irgendwann ein selbstständiger Mensch zu sein der Sozialkontakte hat, Lesen und Schreiben und Rechnen kann und sich sein Leben selbst finanziert. Also quasi allein überleben kann. Das ist ja nun bei der Hundehaltung normalerweise nicht die Intention
Man weiß doch aber nicht, ob dem Hund es nicht genauso gut tut, seine immer gleichen Hundekumpels zu sehen? Das er dadurch auch eine bessere Sozialkompetenz bekommt und glücklicher ist?
Ein Mensch ist doch kein vollwertiger Ersatz? -
Man weiß doch aber nicht, ob dem Hund es nicht genauso gut tut, seine immer gleichen Hundekumpels zu sehen? Das er dadurch auch eine bessere Sozialkompetenz bekommt und glücklicher ist?
Ein Mensch ist doch kein vollwertiger Ersatz?Das habe ich ja auch nicht bestritten, nur der Vergleich mit dem Kind hinkt halt meiner Meinung nach.
Grundsätzlich denke ich schon, dass ein Hund in einer passenden Betreuung sehr glücklich sein kann, wenn diese seinen Bedürfnissen entspricht.
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Hm, ich war als Kleinkind genau einen Tag im KiGa, ich fand es doof da, weil wir nicht raus konnten.
Zuhause konnte ich den ganzen Tag draußen rumtoben und mich mit meinen Tieren (Kaninchen) beschäftigen.Mein Hund/Hunde waren noch nie fremd betreut, trotzdem waren sie alle sozial verträglich und brauchten auch nicht ständig Kontakt mit anderen Hunden.

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Hallo
wir waren auch 2 Jahre lang auf eine tägliche Hundebetreuung angewiesen und waren sehr zufrieden damit. :)
Unser war ab dem 3ten Monat in einer Hundetagesstätte.
Dort gab es Gruppen von bis zu 10 Hunden und, je nachdem wie oft man das gebucht hat, kamen die Hunde raus zu großen oder kleinen Spaziergängen in unterschiedlicher Anzahl. Man konnte sogar den Hundefriseur oder Tierarzt buchen
Nach unserem Umzug ins ländliche wurde die Betreuung etwas individueller. Also nur noch 1 bis 4 Hunde und ein großer Spaziergang am Tag.Hier hat es dazu geführt das unser so viele unterschiedliche Hunde kennengelernt hat das er angstfrei, friedlich und selbstsicher mit fremden Hunden umgeht. Das ist ein echter Vorteil.
Unserer Bindung hat das nicht geschadet und mir hat es gut gefallen einen glücklichen, schmutzigen und müden Hund Abends zurückzubekommen.
Den Hund alleine den gesamten Tag Zuhause einzusperren kann ich mir nicht vorstellen. Es erscheint mir nicht richtig so soziale Tiere zu isolieren.
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Eine "normale" Huta mit unbekannten und wechselnden Hunden, würde ich jetzt auch nicht zu Sozialisierung meiner Hunde nutzen

Ich meine, ganz ehrlich, keiner steckt seinen Hund in Betreuung, weil er das super dupper wichtig hält für irgendwas.
Es ist ein Kompromiss den man eingeht. Um sich selbst den Egoismus eines Hunds zu erfüllen und dem Hund für die Umstände ein gutes Leben.
Und im besten Fall geht der Hund halt auch gern hin. -
Ich bin ab Montag nicht mehr selbstständig, sondern zum ersten Mal in meinem Leben Arbeitnehmerin in Vollzeit. Ich hab ehrlich gesagt ganz schön die Hosen voll. Ich bin es gewöhnt, mir meine Arbeits- und Freizeit selbst einzuteilen, ich mag das Gefühl, zumindest THEORETISCH auch Aufträge ablehnen zu können, wenn ich mal Zeit für mich oder den Hund brauche. In der Praxis ist das zwar nie vorgekommen, aber dennoch, das Gefühl an sich ist schön. Jetzt muss ich Urlaub beantragen und ansonsten jeden Tag funktionieren.
Mein neuer Arbeitgeber hat sich schwer ins Zeug gelegt. Büro, Dienstwagen und Hotelaufenthalte auf Dienstreisen wurde alles schon auf den Hund abgestimmt. Aber ich hab Bammel. Ein Kollege hat eine Tierhaarallergie - angeblich nicht schlimm, der Hund sei kein Problem, so lange der nicht neben seinem Schreibtisch liegen muss, aber Allergien können ja schon mal böse Überraschungen beinhalten. Aucb dafür gibt's zwar schon Plan B (Überstunden aus der Feldarbeit auf die Büroarbeit umlegen, so dass ich mittags zwei Stunden mit dem Hund raus kann), dennoch bin ich nervös...
Wollte jedenfalls nur mal danke sagen, dass ihr hier eure Erfahrungen geschrieben habt. Scheinbar ist Vollzeitarbeit mit Hund ob mit oder ohne Fremdbetreuung doch gar nicht so schrecklich und ich bin kein Rabenfrauchen, wenn ich meine Hündin demnächst mal für ein paar Stunden allein lassen muss. Für mich ist der Gedanke vermutlich schlimmer als für den Hund.
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Ich meine, ganz ehrlich, keiner steckt seinen Hund in Betreuung, weil er das super dupper wichtig hält für irgendwas.
Doch ich
Ich bin ein Eigenbrötler und gehe nie mit anderen HH und deren Hunden laufen, also geht mein Hund 1x in der Woche in die Hundepension. Ansonsten hätte er 0 Sozialkontakte. Was nicht schlimm wäre, würde er keine anderen Hunde mögen, aber er mag andere Hunde und in die Pension geht er auch immer sehr gerne hin
Ansonsten ist er 4 Tage die Woche mit mir im langweiligen Büro, also ist das jetzt mein Kompromis, aber umgekehrt wie es andere machen

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Wollte jedenfalls nur mal danke sagen, dass ihr hier eure Erfahrungen geschrieben habt. Scheinbar ist Vollzeitarbeit mit Hund ob mit oder ohne Fremdbetreuung doch gar nicht so schrecklich und ich bin kein Rabenfrauchen, wenn ich meine Hündin demnächst mal für ein paar Stunden allein lassen muss. Für mich ist der Gedanke vermutlich schlimmer als für den Hund.
Wir haben eigenen eigene Thread zum Austausch: Vollzeit Arbeiten und Hund -Laberthread

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