Hundehaltung mit täglicher Fremdbetreuung

  • Wow, Du verdienst knapp 5.000€ brutto??

    Nein, verdiene gar keine €uros sondern CHF ;)

    Die kannst du zwar umrechnen, kommst immer noch auf einen hohen €-Betrag.
    Aber wenn du weisst wie wie Lebenshaltungskosten hier sind, dann weisst du warum man so viele CHF verdienen muss um hier zu leben :flucht:

    Bsp.: Wir zahlen für ein 4.5 Zimmer Haus mit kleinem Garten (< 100 qm) aus den 70ern Jahren, was gut in Stand ist (also neuere Küche und Sanitär) 2600 CHF kalt :ugly: .
    Und ich wohne auf dem Land. In einer Ortschaft mit 2500 Einwohnern und weit weg von ZH oder Genf.
    Willkommen in der CH. :D

  • Ich selbst arbeite Vollzeit und meine Hunde werden (meistens) nicht fremdbetreut. Es stimmt, dass meine gesamte Freizeit unter der Woche durch die Hunde verplant ist. Ich finde das überhaupt nicht schlimm, im Gegenteil, es ist für mich ein wichtiger Ausgleich zur Arbeit. Vor und nach der Arbeit sind jeweils ca. 1 - 1,5 h für die Hunde eingeplant und die Mittagspause verbringe ich auch mit ihnen. Haushalt mache ich unter der Woche maximal 1/2 Stunde abends, den Rest halt am Wochenende.
    Wenn Betreuung nötig sein sollte, habe ich jemanden, der die Hunde nehmen kann, wo sie sich auch wohlfühlen.

    Passt so gut für mich und meine Hunde.

    Da mein Pudelchen lange gebraucht hat, bis sie (zusammen mit der Ersthündin) alleine bleiben konnte, war ich aber auch lange auf Betreuung durch meine Eltern angewiesen. War für uns auch keine schlechte Lösung.
    Das Ganze hatte nur zwei Nachteile: Von meiner Freizeit gingen täglich noch mal 30 - 45 Minuten fürs Hinbringen und Abholen drauf und die Erziehung litt durch die eher antiautoritäre Einstellung meiner Eltern etwas.

    Alles in Allem sollte man die beste Lösung für alle Beteiligten finden. Wenn alle gut damit zurechtkommen und genug Qualitätszeit für den Hund da ist, sehe ich bei vielen Modellen keine Probleme.

    (Und den Begriff "Fremdbetreuung" finde ich immer etwas, naja. Wenn ein Hund regelmäßig von jemandem betreut wird, ist derjenige doch nicht fremd...)

  • (Und den Begriff "Fremdbetreuung" finde ich immer etwas, naja. Wenn ein Hund regelmäßig von jemandem betreut wird, ist derjenige doch nicht fremd...)

    Nun ja, es gibt nunmal für bestimmte Tätigkeiten oder Gefälligkeiten, egal ob privat oder gewerblich, Begriffe die diese allumfassend beschreiben und bezeichnen. Eine Fremdbetreuung ist somit jegliche Betreuung die nicht durch den Hundehalter selbst erbracht wird. Finde ich absolut passend. Ich finde diese geschönten drumherum Begriffe viel verwirrender und befremdlicher. Aber ich finde das sind Befindlichkeiten über die man diskutieren kann aber nicht muss :pfeif:

  • OT

    Spoiler anzeigen

    Krass, für das Geld kriegst hier ja einen "Palast" mit Pool und Co.

    Ne, da bleibe ich lieber in DE und verdiene weniger

    Wenn alle gut verdienen, wollen eben auch alle entsprechend was vom Kuchen ab haben ;)


    Wenn ein Hund regelmäßig von jemandem betreut wird, ist derjenige doch nicht fremd...

    Ich denke, dass ist dann teilweise schon Abhängig davon wo man den Hund hingibt.
    Es gibt ja auch unpersönliche Tierpensionen oder Tierheime mit Betreuungsplätzen.

    Gerade so etwas, wäre für mich und meinen Hund nichts.

  • Da mein Pudelchen lange gebraucht hat, bis sie (zusammen mit der Ersthündin) alleine bleiben konnte, war ich aber auch lange auf Betreuung durch meine Eltern angewiesen. War für uns auch keine schlechte Lösung.

    Kurze Frage hierzu: Das heisst, es hat dann irgendwann doch geklappt mit dem Alleine bleiben?

    Das ist nämlich gerade meine größte Sorge.
    Ich habe Mala in einer Lebenssituation zu mir geholt, in welcher eine Fremdbetreuung zur absoluten Seltenheit gehört.
    ABER, das kann sich auch mal ändern im Laufe ihres Lebens und für mich steht eins fest: Ein Leben ohne Hund kommt für mich nie mehr in Frage.
    Daher studiere ich an der Situation und den Möglichkeiten öfter herum und der Faktor alleine bleiben kommt da schon nochmal dazu. Könnte sie es, dann könnte man z.B. flexibler planen mit Gassigänger oder Vormittag Betreuung / Mittags Daheim etc.
    Aktuell ist alleine bleiben nämlich...schwierig und durch VZ arbeiten kommt das Training auch etwas zu kurz... :fear:

  • Aktuell ist alleine bleiben nämlich...schwierig und durch VZ arbeiten kommt das Training auch etwas zu kurz...

    Ich vermute sie kommt mit auf Arbeit?
    Es gibt doch nichts "einfacheres" als dem Hund bei zu bringen, er soll entspannt warten, als im Bürogewusel.
    :smile:

    Da mal zu Toilette, da mal zum Drucker, hier mal ein Meeting.
    Man muss den Hunden auch mal was zumuten. :smile:

  • Kurze Frage hierzu: Das heisst, es hat dann irgendwann doch geklappt mit dem Alleine bleiben?

    Ja, allerdings zusammen mit dem Ersthund. Ganz alleine übe ich jetzt nicht so gezielt, da reichen mir die 1,5 h, die sie sicher kann.

    Ich habe bei jeder Gelegenheit geübt, bin früh eher aufgestanden, um zigmal das Haus zu verlassen, und immer wieder mit dem Auto um den Block gefahren (das losfahrende Auto war bei ihr der Auslöser). Dann habe ich mit meinen Eltern ausgemacht, dass sie sie morgens abholen, und zwar immer später, bis es irgendwann den kompletten Vormittag geklappt hat.

    Wichtig war, dass ich mich auf meine Eltern verlassen konnte und keinen Zeitdruck hatte, dass es zum Zeitpunkt X klappen muss.

  • Nun ja, es gibt nunmal für bestimmte Tätigkeiten oder Gefälligkeiten, egal ob privat oder gewerblich, Begriffe die diese allumfassend beschreiben und bezeichnen. Eine Fremdbetreuung ist somit jegliche Betreuung die nicht durch den Hundehalter selbst erbracht wird. Finde ich absolut passend. Ich finde diese geschönten drumherum Begriffe viel verwirrender und befremdlicher. Aber ich finde das sind Befindlichkeiten über die man diskutieren kann aber nicht muss :pfeif:

    Klar ist es halt ein fester Begriff, aber ich habe dabei immer die Assoziation:

    Es gibt ja auch unpersönliche Tierpensionen oder Tierheime mit Betreuungsplätzen.

    Klar ist es meine persönliche Befindlichkeit ;)

  • Ich vermute sie kommt mit auf Arbeit?
    Es gibt doch nichts "einfacheres" als dem Hund bei zu bringen, er soll entspannt warten, als im Bürogewusel.


    Da mal zu Toilette, da mal zum Drucker, hier mal ein Meeting.
    Man muss den Hunden auch mal was zumuten.

    Ja genau, sie geht mit ins Büro. Und auf jeden Fall: Büro üben wir täglich, da klappt es auch minutenweise besser - aber es zieht sich.
    Mir ging es eher um Daheim - da kommen wir einfach nicht dazu. Ich hoffe ja, dass sie den Grundsatz vom "alleine bleiben" im Büro mit nach Hause nimmt - aber das ist ja oft nicht der Fall.
    Und hier sind halt immer Leute. Aber zumindest alleine im Sinne von "ohne mich" - das üben wir :smile:

    @LayNia danke für die Antwort! Plan B muss sowieso immer bestehen - klar. Mir ging es mehr um die Frage, wie viel ich vergeigt hab, dadurch, dass ich es nicht von Tag 1 strikt und bei jeder Chance geübt hab. Super, dass es bei euch nun so klappt :applaus: !

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