Respekt und Mitarbeit einfordern, Konzequenz
-
-
Flying-paws ist Corinna;) schreib ihr doch einfach mal.
Meines Erachtens nach hast du einen Denkfehler. In einer Einzelstunde wie ich sie kenne, redest du erstmal ein bis zwei Stunden und machst dann kurz was mit dem Hund. Bei mir waren das Spaziergaenge von zwanzig Minuten. Dann redest du wieder ewig und bist dann fuer die naechsten 3-6 Monate gut mit Training versorgt.
Mir wurde anfangs geraten den Hund einzuschlaefern, wir hatten in den letzten zwei Jahren drei Einzelstunden (und ein paar Telefonate) und kommen super klar.
Ich gehe aber auch seit einem Jahr ca sehr unregelmaessig bei meinem Trainer zur Gruppenstunde, habe da also noch seeeehr spezifischen Input. - Vor einem Moment
- Neu
Hallo,
hast du hier Respekt und Mitarbeit einfordern, Konzequenz schon mal geschaut ?*
Dort wird jeder fündig!-
-
Für einen guten Trainer muss man leider manchmal fahren, ich fahre jede Woche 80 km, erst zur Welpen und jetzt zu Junghunde Stunde.
-
Das Ausmaß von 6-7 Stunden am Tag (wohlgemerkt neben meinem vollzeit Job und ich bin allein mit meinem Hund) hatten wir mit 5 Monaten erreicht. Und selbst da wurde uns immernoch gesagt, wir machen zu wenig.
Damit hast Du leider das Stress-System Deines Hundes nachhaltig trainiert. In dem Alter verankert sich das für das ganze Hundeleben. Ich will Dich nicht entmutigen, aber stell Dich drauf ein, dass mit diesem Hund viele Sachen nicht gehen werden. Du wirst noch Trainingsfortschritte erreichen können und so wie es jetzt ist, ist es kein Zustand, aber Du musst ganz klar Abstriche machen. Das, was Du vor hast, wofür der Hund zum Einsatz kommen soll, wird nicht machbar sein. Nach jedem Trigger, den der Hund ausgehalten hat - und hier sprechen wir von ganz, ganz kurz aushalten - braucht Dein Hund Erholungsphasen. Vermutlich mehrere Tage.
Eine Bitte hätte ich noch, weil ein solches Ausmaß auch am Bewegungsapparat nicht vorbeigeht: Lass den Hund regelmäßig auf Arthrose untersuchen. Der Körper verfestigt in dieser Phase, in der eigentlich die Knochen noch weich und zum Wachstum bereit sind, aus der Not heraus - die hohe Belastung führt zu einem Notstand im Körper. Es werden verfestigende Substanzen in den Knochen eingelagert, um die hohe Belastung in der Akutsituation abzufangen. Diese bleiben, verhindern dann zwangsläufig eine normale Ausbildung der Knochen. Dein Hund wird vermutlich frühzeitig unter schmerzhaften Arthrosen leiden.
Es tut mir wirklich leid, dass Du so reingefallen bist mit den Trainern, denn Du bist ja sehr bemüht und bereit Ratschläge anzunehmen. Aber meine Erfahrung mit meinen Kollegen zeigt, dass das Wissen um diese Rasse immer noch grottig ist. Selbst unter meinen Trainerkollegen in meinem Berufsverband bin ich ein Exot, weil die diese Hunde frühzeitig irre machen ... und dann behaupten, man könne einen BC gar nicht alltagstauglich erziehen.

-
80km von Corinna weg? ich platze demnächst vor Neid

-
@flying-paws ihr kommt aus der Nähe von Köln?
Dann sind es zu mir nur etwa 600km...
Ansonsten würde ich dich sofort anrufen und einen Termin ausmachen. Aber das ist gewaltig weit weg. -
-
Normalerweise schreibe ich nichts öffentlich zu dem Thema, da ich ja hier keine Eigenwerbung betreibe, nich war.
Nur eben die Postleitzahl: 34212 -
@flying-paws dann sind es nur nur knapp 450km...
-
Ach, ich dachte die 80km kamen schon vom nachgucken...450 km waren mir jetzt auch zu weit
welche PLZ hast du denn, vielleicht sind hier User die passende Trainer bei dir kennen. -
Also sagen wir mal so - 450 Kilometer zum richtigen Trainer finde ich völlig ok. Denn jemand, der Ahnung hat, den Hund und den Mensch richtig einschätzen kann und gut vermittelt, da braucht man nicht oft hin.
Ein "Konstrukt" wären ja zB 3 Tage in Folge - und dann hat man gutes Handwerkszeug im Gepäck, Verständnis und ein Ziel - und dann noch mal in einigen Monaten zum Detailarbeiten oder zum weiteren Zielstecken hin. Ich kenn es so, dass das eben beim richtigen Trainer die viel effektivere Variante ist, als wöchtentlich zu irgendwem, der es mit schablonenartiger Wiederholung n Stündchen versucht. Mit dem passenden Trainer ist es einfach so, dass der Trainer sich schnellstmöglich unnötig macht und der Hundehalter alles an der Hand hat, was er braucht. Natürlich hängt das zum einen von der Vermittung und dem Können des Trainers, aber auch von der Umsetzungsstärke des Schülers ab, aber es ist auf jeden Fall eine Möglichkeit. Ich mach hier auch keine "Eigen"-Werbung für meine Mod-Kollegin, denn die kenn ich gar nicht "live arbeitend"
, aber ich wollte dich ermutigen, dass es für den richtigen Trainer keine "zu weite" Strecke ist, wenn man den Aufwand im Verhältnis zum Ergebnis und dem Qualitätsgewinn im Leben sieht. -
@Hummel ich würde dir da durchaus zustimmen, allerdings eher, wenn man selber erfahrener ist und nur mit einem spezifischen Problem kommt. Ansonsten finde ich es schon sinnvoller, man ist Mal in 1-2 Stunden hingefahren. Sonst muss man sich schon sehr darauf verlassen, dass man das gesagte richtig umsetzen kann (gerade wie es weiter geht, wenn der Anfang dann gemacht ist, den Anfang kann man ja wirklich gut vor Ort trainieren) und das ist, meiner Erfahrung nach, bei Anfängern der Knackpunkt.
Wobei ich es durchaus kenne, dass man nach Intensivtraining ein paar Wochen später ein Video schickt von dem, was man trainiert hat, so dass auf die Ferne nachjustiert werden kann. Ist aber auch nicht der Weg für jeden.
- Vor einem Moment
- Neu
- Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!