Respekt und Mitarbeit einfordern, Konzequenz

  • @flying-paws das ist bei uns nicht der Fall. Gerade Hunde die er kennt, mit denen wird richtig gespielt und sie können auch gemeinsam ein Nickerchen machen.

    Bei fremden Hunden ist einfach Party angesagt. Das er da jetzt nicht mehr dauernd Quietscht und sich mit Vollgas in die Leine wirft sobald er nur einen entdeckt hat mich schon viel Arbeit gekostet...

  • Ein Problem bleibt weiterhin, wenn auch abgewandelt zur ursprünglichen Fragestellung: wie kann ich meinen Hund beruhigen wenn er so extrem aufgedreht ist?

    DRINNEN:
    - Hausleine an sich eine tolle Idee, frisst er nur innerhalb von 5 Minuten durch wenn er seine hibbelphase hat
    - in der Box dreht er noch weiter hoch
    - auf seine Decke lässt er sich nicht schicken (wo er eigentlich Ruhe geben würde)
    - in ein anderes Zimmer wird bei einer 1 Zimmer Wohnung etwas schwierig

    DRAUẞEN:
    - zerrt er an der Leine
    - schleppleine unmöglich, da er daran ebenso zerrt und mich bei unseren vereisten wegen voll auf die Nase fallen lässt
    - im Freilauf springt er wie angebrannt hin und her

    Selbst bei einfachsten Übungen, die er sicher beherrscht fängt er an zu bellen, sowohl drinnen wie auch draussen. Oder zumindest bekomme ich alles mit einem entsprechenden gemaule quittiert.

  • Ein Problem bleibt weiterhin, wenn auch abgewandelt zur ursprünglichen Fragestellung: wie kann ich meinen Hund beruhigen wenn er so extrem aufgedreht ist?

    Im Moment vermutlich gar nicht.

    Ich würde zwei Sachen empfehlen.

    1. Entspannungssignal aufbauen.
    2. Gar nicht erst so viel Stress aufkommen lassen. Dh du musst heraus finden, was die Auslöser für den massiven Stress sind und die minimieren bzw langsam daran arbeiten, dass er sie aushalten kann.

  • Im Moment vermutlich gar nicht.
    Ich würde zwei Sachen empfehlen.

    1. Entspannungssignal aufbauen.
    2. Gar nicht erst so viel Stress aufkommen lassen. Dh du musst heraus finden, was die Auslöser für den massiven Stress sind und die minimieren bzw langsam daran arbeiten, dass er sie aushalten kann.

    Das Ruhesignal ist eigentlich die Decke.
    Wird auch im Alltag gut angenommen. Bzw eingehalten.

    Naja, ich kann ja nicht alle Hundebegegnungen mit fremden Hunden komplett vermeiden. Dann können wir nur noch nachts zwischen 2 und 4 laufen gehen.

    Hundeschule als Stress Auslöser wird jetzt angegangen.

  • Jetzt fängt es wieder von vorne an.

    Du kannst ihn nicht ablenken!

    Du kannst ...... das machen Trainer und das steht hier in jedem 2 . Thread....


    Der Anfang ist gemacht, wenn du dir vor Ort einen Trainer suchst, oder irgendwo hinfahren zu einem...


    Fahr zu Corinna...

  • @Mehrhund

    Wir sollen uns von hundeschulen fernhalten.
    Trainer vor Ort gibt's nunmal nicht viele, die auch noch gewaltfrei arbeiten und gut sind. Und 80km Anfahrt und Einzelstunden bezahlen, sorry aber wer kann sich das auf Dauer leisten?! Das ist ja sicher nicht mit 10 Einzelstunden erledigt.
    Und bis ich einen passenden Trainer habe, dauert es länger als 2 Tage...

    Ich habe einen Fehler gemacht. Ich habe dem hundetrainer am Anfang geglaubt das ich zu wenig mit ihm mache und habe ihn jeden Tag 4, 5 Stunden bespaßt mit Training. In der Hundeschule durfe er zur Sozialisierung ewig mit den anderen mit rennen. Das muss so. Ich habe es geglaubt, da ein hundetrainer der überall gelobt wird und schon 30 Jahre dabei ist wohl recht hat.
    Und als er in Bezug auf andere Hunde immer schlimmer sich reingesteigert hat, hieß es, daß gibt sich schon.

    Ich habe inzwischen in diverse hundetrainer, Einzelstunden, gruppenstunden an die 1400 Euro investiert. Von Fahrtkosten will ich lieber nicht anfangen. Und keiner der Hundetrainer kam auf die Idee das der Hund völlig drüber ist. Alle sagten, der kann nichts, der ist zu wenig ausgelastet, ich müsse mehr mit ihm machen (zeitweise habe ich 6-7 Stunden taglich mit Training und Gassi verbracht, die Übungen der Trainer umgesetzt. Erst als ich damit aufgehört habe und es deutlich reduziert habe weil ich es zeitlich nicht mehr geschafft habe und mein eigenes sozialleben gelitten hat, wurde es besser) ich habe den Trainern geglaubt. Das war durchaus mein Fehler.

    Wie ich auf die ursprüngliche Frage kam kann ich dir auch gerne noch verraten: in der Huschu in der wir bis zuletzt waren hieß es: der verarscht dich nur, desshalb macht er nicht mit
    Und ein hundetrainer für verhaltensauffallige Hunde meinte, der hat kein Respekt vor dir und stellt sich über dich.das selbe auch mit dem was er will. Ihm ist es scheiß egal was du willst also musst du dich mehr durchsetzen.

    Ich habe jetzt ja soweit verstanden, dass die Reizlage zu hoch ist, aber was kann ich machen um ihn zu unterstützen wieder runter zu kommen... Das hat mir noch keiner erklärt, weil wenn du weiter oben schaust, die gängigen Ideen habe ich schon probiert... Hausleine wird durchgefressen in null komma nichts. In der Box rastet er komplett aus, und draussen hängt er sich ununterbrochen in die Leine.

    Wenn es nicht erwünscht ist, dass ich auf eure Verbesserungsvorschläge eingehe und erläutere, was ich schon versucht habe, und wenn ich ohnehin nur wieder eins auf die Mütze bekomme, dann sollte ich die Hunde Haltung vielleicht nach diesem Hund direkt wieder aufgeben. Den kein Mensch kann sich so ein dickes Fell wachsen lassen das einem die ganzen Bratpfannen nichts ausmachen.

    Und ich sag dir ganz ehrlich, wenn ich das nicht bald in den Griff bekomme, habe ich bald keine Energie mehr über, und der Hund muss unter Umständen wirklich das Haus verlassen, da ich es nicht mehr leisten kann.

    Das es mein eigener Fehler war, keine Frage.

  • Ich hab mich hier noch nicht geäussert, erst mal alles durchgelesen ...

    Also ich seh hier zwei Möglichkeiten ... du wirst dir bewusst, dass du eine vl nicht so günstige Entscheidung getroffen hast dir n spezialisten ins Haus zu holen (es gibt so viele tolle einfachere Rassen) , kneifst die A***Backen zusammen und investierst Geld, Zeit und Geduld in deinen jungen Hund oder du suchst ihm ein neues Zuhause ... wobei das auch nicht einfach wird, es gibt so viele Hunde die um das Alter rum ein neues Zuhause suchen, das kommt nicht von ungefähr ...

    Es ist nicht leicht, manchmal ist es einfach nur frustrierend ... aber ehrlich jeder schweisstropfen und jede Träne lohnt sich ... mein Rüde ist wahrlich nicht einfach, und hat mir schon einige graue Haare beschert ... und ja ich weiss dass vieles an mir liegt, wir nicht ganz ideal zusammen passen, bei einem anderen erfahreneren emotional stabileren Hundehalter wäre es sicher anders ... aber so ist das Leben, voller Höhen und Tiefen und von Perfektion weit entfernt ...

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!