Respekt und Mitarbeit einfordern, Konzequenz

  • @whyona
    Falls du meinen letzten Post gelesen hast, kannst du dir sicher vorstellen, wie viel Zeit uns Geld, herzblut und liebe da schon drin steckt. Er ist und bleibt ein toller Hund. Den ich nur sehr sehr ungern weg geben würde. Eine Möglichkeit ihn abzugeben hat sich jedoch schon gefunden (die würde ihn mir liebend gerne abkaufen weil sie genau so einen sucht), jedoch will ich mich eigentlich nicht von ihm trennen. Den ich hänge so sehr an ihm wie er an mir. Ich bin nicht mit dem Gedanken an den Hund gegangen das alles klappen muss sonst muss er weg. Im Gegenteil.
    Daher suchen wir ja auch Hilfe, bzw haben uns von Anfang an Hilfe gesucht. Wie das geendet ist, kannst dir ja sicher nach meinem letzten Beitrag denken.

    Ich hatte auf Anregungen gehofft wie wir da bis wir einen passenden Trainer haben weiter kommen.
    Such dir n Trainer ist leichter gesagt als getan....

  • Da mit dem Handy das Teilzitieren doof ist schreib ich gleich in dein Zitat rein:

    Niemand will dir was böses. Du bist hier eben in einem Hundeforum und da wird geschaut, dass es dem Hund gut geht. Der Mensch kann da dann schonmal etwas unter die Räder kommen.

    Mach weiter hier und lass dich nicht vertreiben. Hau denjenigen die dir "eine Bratpfanne über den Kopf ziehen" gedanklich eben auch eins drüber :stock1: Zunge raus :p durchatmen und tippseln. Je ruhiger du antwortest, desto ruhiger wirds auch von der anderen Seite (Ausnahmen bestätigen die Regel :klugscheisser: ).

    Haben wir hier eigentlich schon ein Foto von deinem Schnuffel gesehen? Ne? Dann her damit :herzen1:

    Und btw. das da oben war so richtig schön ehrlich, selbstkritisch und hilfesuchend. Du hast Mist gebaut, stehst dazu und versuchst da wieder raus zu finden. Schön :bussi:

  • Das versteh ich schon, glaub mir ich weiss wie frustrierend das sein kann...

    Aber dir bleiben nur die zwei Möglichkeiten ... nach dem was du schreibst ist zumindest ein Auslöser ja schon offensichtlich. Lass die Hundeschule erst mal weg. Strukturier deinen Tag, sieh zu dass er zu genug Bewegung kommt, ohne mit zu vielen Reizen konfrontiert zu werden ... lies dir den Tread nochmals durch, es gab ja schon einige gute Tipps ... kuck dir hier im Forum um, es gibt einige Treads wo es um Probleme mit Border und co gibt und auch einige User die grosse Erfahrung mit haben ...

    Reduzier die Situationen mit Konflikten erst mal, kommt zur Ruhe und dann gehst du nach und nach allles an ... schritt für schritt ... das ist nciht in ner Woche erledigt, das wird für dich wie auch für deinen Hund ein Prozess werden ...

    Dann lass dir hier n Trainer in deiner Umgebung empfehlen ... und ja ich kenn den Frust damit, ich musste mir das meiste selbst erarbeiten, und lange nach guten trainern suchen, es gibt hier kaum Trainer die erfahrung mit Hunden wie Tarek haben ...

    Aber die Wahl liegt bei dir, niemand kann dir die Entscheidung abnehmen.

  • @Manu's Hundewelt danke für deine lieben worte. Das erste Mal wurde uns gesagt, wir Machen zu wenig, da war er 14 Wochen alt. Mehr als Ruhe und Geschäft draussen sowie Sitz haben wir die ersten 2 Wochen nicht gemacht.
    Das Ausmaß von 6-7 Stunden am Tag (wohlgemerkt neben meinem vollzeit Job und ich bin allein mit meinem Hund) hatten wir mit 5 Monaten erreicht. Und selbst da wurde uns immernoch gesagt, wir machen zu wenig.

    Drinnen ist er an sich ruhig. Ausser er hat seine "3 verrückten Tage". Heißt normalerweise schläft er inzwischen seine 18-20 Stunden. Oder ruht in seinem Körbchen oder auf seiner Decke. Auch ganz ohne Zwang. Wenn ich Decke sage, schlendert er auf seine Decke, mal mehr mal weniger begeistert, aber er legt sich dann hin, schaut fern mit mir oder schläft. Steht auf, trinkt was und legt sich wieder auf die Decke zurück.
    An den wilden Tagen frisst er das zwangsmittel durch, und da er in der Box ohnehin nur weiter aufdreht, habe ich diese inzwischen verbannt, da sie nur mehr Stress bedeutet hat.

    Er flippt eigentlich immer dann so aus, wenn wir draussen andere, ihm fremde Hunde treffen (draussen) und drinnen Wenn er draußen viel zu viel erlebt hat (hundeschule war eigentlich immer ein Auslöser, besuche am See, zu viele fremde Hunde getroffen)

    Ich glaube, ich werde morgen mal einen ausführlichen Hundeschulerfahrungsbericht schreiben, damit man sich ein Bild davon machen kann, warum wir inzwischen bei Trainern aller Art so skeptisch sind und uns jetzt Zeit lassen wollen um einen guten zu finden.

    Ich hoffe ich habe nichts vergessen!

    Ich will auch nur das Beste, für den kleinen, nach nassem Hund duftenden Eselchen, der mir gerade die Füsse wärmt beim Fernsehen.

  • Natürlich willst du das :gut:

    Ich würde mich nicht wundern wenn sein "durchdrehen" und "mit (zuvielen) Reizen nicht umgehen können" von dem Programm kommt, welches ihm als Welpe/gerade Junghund aufgedrückt wurde.
    Ich fürchte auch, dass das den Gelenken geschadet hat. Gerade wenn der Hund jetzt in der Pubertät steckt und das Hirn eh voller Blubberblasen ist, wird die Überforderung ihn triggern. Das wieder loszuwerden wird ein hartes Stück Arbeit und viel, viel Zeit in Anspruch nehemen.

    Und nö, du hast das Foto vergessen :klugscheisser:

  • Aaaalso nachdem ich jetzt deine Hundeschuleodysee gelesen habe ist für mich eigentlich ganz klar was dein Hund braucht.

    1. Ruhe
    2. Langeweile
    3. Ruhe
    4. Reizarme Gebiete
    5. Ruhe
    6. Ausser langweiligem Spatziergang gar nichts (s. P. 4.)
    7. Ruhe
    8. Ruhe
    9. Ruhe
    10. Ruhe

    11. Einzelunterricht mit einem Trainer der sich mit der Rasse und den Problemen auskennt.

    Ich hoffe hier gibt es noch ein paar Vorschläge bzgl. Trainer

    Dein Hundchen ist vollkommen drüber und muss jetzt erstmal Monate(!) gar nichts tun. Dann kann man laaaaangsam wieder aufbauen. Den Knall wirst du aus ihm aber wohl nie mehr ganz raus bringen. Aber mit viiiiiiiel Zeit und Geduld, könnt ihr miteinander Leben.


    Es bricht mir das Herz, dass es solche "Trainer" :kotz: gibt

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