Entscheidung für Chip - wann und warum?
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Ich lese hier mal mit. Ist ein spannendes Thema, grade diese direkten Erfahrungen von verschiedenen Leuten mit verschiedenen Ausgangslagen zu sehen.
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Hi,
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@mittendrin danke für deine Erfahrungen! Fahrradfahren traue ich mir momentan mit Hund (noch) nicht zu, ich hatte vorvergangenes Jahr einen mittelschweren Unfall (nicht mit dem Fahrrad) und bin seitdem noch nicht wieder richtig viel Rad gefahren. Da möchte ich erstmal selbst wieder in die Spur kommen.
Problem könnte auch sein, dass er echt viele Hundefreundinnen hat. Bzw. hier einfach viele Hündinnen unterwegs sind und es nur ganz wenige Rüden gibt, die mit ihm klarkommen. Manchmal denke ich, es würde auch helfen, wenn er einen Hundekumpel hätte, mit dem man gemeinsam spazieren gehen könnte. Also nicht die Sorte, die sich gegenseitig aufstachelt, sondern die nebeneinander her läuft und ab und zu mal flitzt.
@RafiLe1985 Den Tipp mit der Prostata hatte ich auch schon von anderer STelle bekommen, ich muss da beim nächsten TA-Besuch in zwei Wochen unbedingt dran denken. Ich hatte auch so im Hinterkopf, dass die Retriever meist mit 3 mehr oder weniger "fertig" sind, sprich man dann schauen kann, was sich noch so ergibt und was nicht.
Was gut ist, dass ich mit unserer Dummytrainerin seit einigen Wochen nun ebenfalls an der Erziehung arbeite udn da noch ein paar gute Tipps bekomme. Ich denke, wir werden das auf den ganzen Gehorsams-BEreich ausweiten (bislang haben wir nur am Problem Leinenführigkeit gearbeitet). Das bringt uns hoffentlich auch ein Stück weiter.
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Manni ist mit etwas über 4 Jahren gechippt worden und Ostern letzten Jahres wurde er Kastriert.
Direkt kastrieren würde ich echt niemals machen.Den Chip bekam er, weil er ekzeme an den Lefzen bekommen hat. Über 6 Monate waren wir in TÄ Behandlung und die Ursache wurde nicht gefunden.
Erst als er fast täglich feuchte Träume hatte, kamen wir auf die Idee, dass er gestresst sein könnte, durch die ganzen Mädchen.
Die Entscheidung haben wir uns nicht leicht gemacht, weil er ein unsicherer hund ist, der zur angstaggressivität neigt. Die Gefahr, dass das alles schlimmer wird, ist ja nicht gerade gering.Die Anfangszeit vom Chip war der horror!
Ich habe diesen Hund nicht mehr wiedererkannt, aber als die Wirkung vom Chip einsetzte, wurde er deutlich entspannter. selbst das training mit fremdhundebegegnungen klappte etwas besser, wei ohne chip.
Allgemein ist manni ein großer stresskeks. alles und jedes stresst ihn, training draußen ist daher nicht immer so leicht, oder gar machbar.
Mit Chip und nun kastriert, ist er deutlich entspannter unterwegs. auch das training mit ihm gestaltet sich in vielen punkten leichter, wenn er auch immer noch sehr viele macken und probleme hat und wir sicher niemals alles aus ihm raus kriegen würden.Ansonsten gabs bei manni weder unter chip, noch kastriert, große änderungen. er ist halt draußen ansprechbarer und aufmerksamer. seine Zündschnur ist evt auch um ein paar sekunden länger geworden. Bei ihm liegts aber einfach daran, dass er sich nun nicht mehr um die leckeren mädchen kümmern "muss", sie stressen ihn nicht mehr, dadurch hat er mehr kapazitäten frei für das restliche stressige leben.
Die kastration hab ich mir dennoch nicht leicht gemacht.
und, so wie die bei ihm abgelaufen ist, weiß ich auch nicht, ob ich das noch mal tun würde.
es hat sicher fast 2 monate gedauert, bis er sowohl gesundheitlich, wie auch seelisch den kastrationstermin überwunden hatte.
wir sind fast 14 tage nur 150m vom Haus weg gekommen mit ihm. auch danach mussten wir in sichtweite des hauses bleiben. das hat so lange gedauert, bis er seine lebensfreude wiedergefunden hat. (lag aber wirklich nur daran, dass er panische angst beim ta hat und wir, weil es komplikationen gab, alle 2 tage dahin mussten mit ihm. und dann gabs, durch das ganze antibiotika und dem TA-Stress, welches er bekommen hat, auch noch bakterien in den ohren, die wir behandeln lassen mussten) -
Ich habe Baxter chippen lassen, da war er 2 Jahre und 3 Monate und ich hab es bis dato nicht ein Stück bereut. Wir haben in der Zeit auch einiges trainiert.
Ich hatte mir die Entscheidung auch nicht leicht gemacht und viele Wochen überlegt. Letztendlich waren mir dann andere Meinungen egal (vor allem die von einigen aus dem Forum), denn ICH muss mit diesem Hund mein Leben verbringen und ICH siehe diesen tagtäglich und weiß wie es ist oder sehe wie er "leidet" unter all dem Stress usw.
Wir allerdings wollen den Chip auslaufen lassen und schauen, wie er dann ist. Denn von einigen Rüdenbesitzern habe ich gehört (einen kenne ich persönlich), dass ihre Hunde nach dem Chip immer noch das erwünschte Verhalten zeigen wie unter dem Chip. Wenn er wieder die ganze Problematik zeigt und es ihm vom Stress her nicht gut tut, dann bekommt er entweder nochmal den Chip oder wird kastriert.
P.S.: Baxter hatte diese schlimmer Phase während des Chips nicht.
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@Dogs-with-Soul Das heißt, Baxter hat den Chip zurzeit noch, korrekt? Welche Änderungen - also zum positiven - hast du denn feststellen können?
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@Dogs-with-Soul Das heißt, Baxter hat den Chip zurzeit noch, korrekt? Welche Änderungen - also zum positiven - hast du denn feststellen können?
Ja er hat ihn noch, man merkt aber das es vermutlich ausläuft, denn Baxter markiert viel viel viel mehr.
Positive Veränderungen:
- Kein Ausfluss
- Kein bis wenig Markieren
- Draußen viel viel viel entspannter
- Hündin uninterassant
- Kein Jammern bzgl. Hündin in der Läufigkeit
- Konzentrierter
- Seine 5-Minuten draußen, welches er davor nur im Welpenalter zeigte
- richtiges tolles Spielen mit anderen Hunden (auch das hatte er unter den Stresszeiten gar nicht mehr)
- ich glaube auch irgendwie, dass seine Magen-Darmgeschichte teilweise durch den Chip gut geworden ist
- Mit seinem bester Kumpel, den er immer so abgöttisch liebt und dadurch stark penetriert hat, spielen und gemeinsam Spazierengehen ohne dabei gestresst zu sein :) (Er hat ihn ständig bestiegen, abgeschleckt, bedrängt, war recht frech, man konnte ihn nicht von Buddy abbringen und vor allem aber: Das Spazierengehen war wirklich Stress für ihn, für Buddy und für mich)Man merkt(e) irgendwie einfach diese pure Lebensfreude :)
(Hoffe ich hab nichts vergessen)
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Unser Zwerg hatte keine offensichtlichen Probleme mit läufigen Hündinnen oder mit Rüden.
In den Zeiten der Läufigkeiten verweigerte er Fressen und Trinken und zog sich total zurück.
Mit 6 Jahren bekam er den Chip und ca 1/4 Jahr später wurde kastriert.
Er hat sich nicht verändert aber sein Problem mit den läufigen Damen war weg.
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Wir haben den Chip jetzt seit einer Woche drin (wurde am 1. Geburtstag gesetzt
).Der Grund warum ich mich dafür entschieden habe ist, dass ich mir nicht sicher bin ob Kastra oder nicht, weil ich nicht weiß, wie es sich auf ihn auswirkt.
Er markiert unglaublich viel, zerrt aktuell von einem gutriechenden Platz zum nächsten, wenns extrem gut riecht leckt und schnattert er ohne ende und sah letztens aus, als hätte er Tollwut, so viel Schaum hatte er vorm Maul
Dazu kommt, dass ein einziges Nervenbündel geworden ist und draußen alles ankläfft.
Was Gottseidank immer noch 1a funktioniert, ist dass ich ihn im Wald immer noch ohn Leine laufen lassen kann und er sich da mit dem ersten Wort abrufen lässt
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Dieses extreme Schäumen hatte Baxter auch.
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