Ich hoffe auf ehrliche Empfehlungen!
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Ehrlich gesagt finde ich, dass hier ist mal ein Fall, wo von außen betrachtet alles zu passen scheint, ihr habt euch lange Gedanken gemacht, ihn kennengelernt, alles kritisch hinterfragt und die Rahmenbedingungen passen. Das ist doch alles super und so viel besser kann es doch einen Tierheimhund kaum treffen? Es klingt für mich nach einem tollen, sachkundigen und liebevollen Zuhause!
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Hi,
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Ich würde sagen Macht es ;-)
Ihr kennt den Hund, er kennt euch, die Rahmenbedingungen sind an sich prima. Ihr habt euch Gedanken gemacht, seid mit Verstand bei der Sache, habt realistische Erwartungen und Pläne.Ich wüsste nicht was dagegen stünde.
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Finde auch, dass es sich ziemlich gut anhört!
Vielleicht könntet ihr ihn stundenweise schon mal mit zu euch nehmen, wenn ihr ihn
eh zum Gassi holt? Mal ne Stunde zu euch, ein Kaffee, dann wieder zurück. So ist´s kein
harter Cut, die Wohnung für ihn nicht mehr ungewohnt, wenn´s dann ans längere Probewohnen geht.
Würde mich freuen, wenn´s für euch & den Herrn dann klappen würde!
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Habt ihr mit seinen Pflegern zb schon gesprochen, was denn etwa das "Konfliktpotential mit seinen eigenen Leuten" zb konkret bedeutete, ob man da mehr weiß.
Die Empfehlung, als der Vermittlungstext entstand, lautet ja eher "Nicht in der Stadt halten". Sieht man das heute auch noch so?
Also rein von dem was dort steht, klingt, als könnte städtisches Auslaufgebiet und Park nutzen und andere Leute mit ihm Gassi gehen lassen eine Herausforderung werden, wenn der Hund wirklich "angekommen" ist.
Das heißt nun nicht "Bloß nicht probieren", aber Schäfer-Leonberger mit Vorgeschichte, das muss man halt wirklich mögen und im Idealfall auf ein paar Eigenheiten gefasst sein.
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Und als ehrliche Meinung: sprecht noch mal sehr eingehend mit den Tierheimmitarbeitern - auch, ob ihr den Hund überhaupt kriegen würdet, falls das noch nicht passiert ist.
"Kurzzeit-Probewohnen" find ich persönlich ja irgendwie schräg. Also vielleicht macht es echt Sinn, wenn man den Alltag mit Hunden überhaupt noch nicht kennt, oder nicht sicher ist, ob der Hund zum Teppich passt, aber die "spannenden" Phasen kommen erst nach etwas Eingewöhnung, insofern bin ich echt nie sicher, was ich von diesem Konzept halten soll.
Nach ner Woche oder so "probewohnen" ist der Hund bloß verwirrt, noch nicht sonderlich an euch gebunden, selbst der Hund nicht, der einem überall hin folgt. Zumindest da würde ich mich an eurer Stelle nicht sorgen.
Viele Wesenszüge zeigen sich aber erst mit der Zeit. Und da fände ich wichtig - wollt und könnt ihr mit den Zügen leben, die auftauchen könnten, die sich in der Stadtwohnung mitunter ganz anders darstellen als im Haus am Land.
Sehr viele Leute werden auch in Wohnungen mit ihren Hunden glücklich - und umgekehrt. Euer Herzenshund schien schon mal nicht so gut aufgehoben in der Stadt. Das kann verschiedene Ursachen haben und bei euch anders sein, aber die mutmaßliche Rassekombination als solche lässt zumindest Rückschlüsse darauf zu, was sein KÖNNTE.
Ein Hund der Besuch blöd findet (wie auch immer das aussehen mag. Nur melden oder stellen oderoderoder), bei Dämmerung nicht so nett auf fremde Menschen reagiert. Usw.
Alles Dinge, mit denen manche Halter klar kommen und die andere Halter echt herausfordern.Meine persönliche Herangehensweise, die man mir nicht verpflichtend nachmachen muss: zu recherchieren, was denn bei den jeweiligen Ausgangsrassen "wachen" und "beschützen" zb konkret heißt und mir zu überlegen, wie das dann in meinem Alltag aussehen kann. (Bei uns muss zb die tattrige Schwiegermutter jederzeit alleine in die Wohnung können, drum wurde der Neue Zweithandhund kein Hund, von dem wahrscheinlich ist, dass er imposant an der Tür steht und "Du nicht" sagt.).
Mit Nachbarn und im städtischen Raum können manche möglichen Wesenszüge von Bruno doch mühsam sein. Müssen nicht, vielleicht seid ihr der Typ dafür - bloß, grundsätzlich (sollte das für alle gelten) kennen Gassigeher einen Hund NICHT im Alltag. Der tollste Besuchshund kann nach den Wochen oder Monaten, die es dauern kann, bis er sich wo zuhause fühlt, noch überraschende Seiten zeigen. Ich weiß immer gerne, welche Seiten das sein KÖNNTEN.
Ich finds super, auch einem Langsitzer eine Chance zu geben. Trotzdem empfehle ich, sich nochmal hinzusetzen und zu schauen, ob man will, was man bekommen könnte. Letztlich beiden Seiten dienlich.
Vielleicht habt ihr das auch längst gemacht. Niemand schreibt immer sofort alles in Foren nieder. Vielleicht tipp ich mich ganz unnötig am Handy blind.
Machbar: mit vielen Hunden und wahrscheinlich auch mit etlichen Mixen (ist der Leonberger sicher, oder nur vermutet, gibt ja doch "kompliziertere" Rassen, die im Mix auch so aussehen können) sicher. Ob mit Euch und diesem Hund - keine Ahnung. Probieren. Mit Vorbereitung.
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Ich mag Dir den Thread nicht schrotten, merke aber grad, dass ich irgendwie trotz Monstertext vorbei schrammte, an dem, was mir in den Sinn kam. Achtung! Interpretation meinerseits. Kann kompleter Unsinn sein.
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Ich häng mich nochmal an dem Vermittlungstext auf. Ich weiß nicht, welchen Texttyp das Tierheim bevorzugt, im "privateren Tierschutz" sind die zu oft sehr beschönigend - Im Geiste rechne ich die sicherheitshalber gern 124% ärger.
Freestyleeingebungen zu später Stunde:
Hund sitzt bereits zum 2. Mal im Tierheim und zwar anscheinend schon vorm klassischen 3. Lebensjahr. Ist von der Größe und dem Gewicht her, sofern die Maße halbwegs stimmen, ein elfenhafter Leonerger-Schäfer oder Schäfer-Leonbergermix (Witzig übrigens, wie sehr das jeweils dem Fokus verändert, die Rassen umzudrehen, find ich). Hamburg. Hundeliste.
Ist der große, wuschelige Anteil wirklich Leonberger? Gibt es, aber in den letzten Jahren haben halt die HSH-Rassen den Markt überschwemmt, "dank" Hundeliste und Eigenschaften auch die Tierheime. Damit will ich nicht sagen, dass das Tierheim Rassen falsch benennt. Wenn es nicht sicher bekannt ist, kann eh nur geschätzt werden. Aber auch etliche Vorbesitzer wissen absichtlich oder unabsichtlich oft nicht so genau, welchen Hund sie wirklich haben.
Auch, wenn die Hälfte vom Hund kein Leonberger, sondern Sarplaniac oder sonstwas wäre, macht ihn das nicht weniger liebenswert.
Es KÖNNTE allerdings beinflussen, wie der Hund in manchen Situationen reagiert.
Aber natürlich kann auch ein junger Leonbergermix komplett falsch gehalten worden sein und dann eher der Schäferanteil reagiert haben oderoderoder.
Vielleicht mach ich Pferde scheu, die besser im Stall blieben. Ich meine nur immer mehr offen oder auch nicht deklarierte HSH-Mixe zu erleben in diversen Vermittlungen, dass ich bei einem "übergroßen Großkopfschäfer" auch HSH sehe, wo nicht zwingend welche sind.
Ich meine einfach, dass der Kerl ein paar Überraschungen liefern könnte, die das Zusammenleben grad in der Stadt erschweren. Ihm und euch. Das ist auch so schon kein Collie, sondern eine ganz andere Art von Hund.
Redet mit dem Tierheim. Redet nochmal mit dem Tierheim und vielleicht nochmal. Gebt dem Bruno dazwischen ein paar Kekse.
Das wird ein wunderbarer Hund sein, wenn man mit ihm kann. Aber mit ihm können wird man können müssen womöglich.
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Ich mag Dir den Thread nicht schrotten, merke aber grad, dass ich irgendwie trotz Monstertext vorbei schrammte, an dem, was mir in den Sinn kam. Achtung! Interpretation meinerseits. Kann kompleter Unsinn sein.
[...]Ich meine einfach, dass der Kerl ein paar Überraschungen liefern könnte, die das Zusammenleben grad in der Stadt erschweren. Ihm und euch. Das ist auch so schon kein Collie, sondern eine ganz andere Art von Hund.
Redet mit dem Tierheim. Redet nochmal mit dem Tierheim und vielleicht nochmal. Gebt dem Bruno dazwischen ein paar Kekse.
Das wird ein wunderbarer Hund sein, wenn man mit ihm kann. Aber mit ihm können wird man können müssen womöglich.[/spoiler]
und genau dort liegt auch mein Problem; was wäre wenn und könnte/hätte/würde..
Probieren oder den Hund einfach da lassen wo er ist?
Hätten wir mehr „Arbeit“ mit ihm als bspw mit einem aggressiven, lauten Terrier der alles und jeden fressen möchte? (Nur als Beispiel, jede Rasse und dann nochmal jeder Hund dieser Rasse kann Züge haben, die man unerträglich findet, andererseits andere Seiten haben, die man sehr schätzt.) nur wegen einer Bezeichnung auf einem Zettel, urteile ich nicht über Hunde. Mir gefällt sein Wesen und ich konnte bislang nichts anderes feststellen. Überraschungen können kommen klar, aber pubertierende Kinder übersteht man auch irgendwie, ohne dass sie einem die Bude dem Erdboden gleich machen (Achtung Ironie!).
Würde es einfacher sein, die möglichen „Problemchen“ in einem Haus auf dem Land zu lösen? Mit mehr Platz? Dann aber vielleicht mit Nachbars Katze im Garten, den Kleinkindern von gegenüber etc?
Macht dies keinen Unterschied, wenn letztendlich das Engagement der Besitzer zählt?Ihn dort weitere Jahre sitzen lassen, einfach weil was sein könnte und evtl sein würde?
Ich weiß noch nicht was besser ist..
Aber ich danke für viele (ehrliche) Antworten.
Sie zeigen, dass ich mit meinen Gedanken zumindest nicht komplett vorbei am Geschehen war
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Macht es!!!
Ihr kennt den Hund, wisst ungefähr, worauf ihr euch einlasst.
Probewohnen heiß ja nicht, dass ihr "einfach mal ausprobiert", sondern es ist eine Rückversicherung, falls es aus irgendwelchen Gründen so überhaupt nicht klappen sollte.
Das ist Bruno gegenüber nicht unfair, sondern es ist seine große Chance auf ein wunderbares Zuhause bei Leuten, die er kennt und mag.
Ihr habt euch so viele Gedanken gemacht, den Hund ins Herz geschlossen, alle Eventualitäten durchgespielt, euch vorbereitet - und jetzt zerdenkt ihr wieder alles.
Ich glaube, eigentlich habt ihr euch schon längst entschieden. Jetzt müsst ihr euch nur noch trauen, den Sprung ins kalte Wasser zu wagen! -
Habt ihr mit seinen Pflegern zb schon gesprochen, was denn etwa das "Konfliktpotential mit seinen eigenen Leuten" zb konkret bedeutete, ob man da mehr weiß.
Die Empfehlung, als der Vermittlungstext entstand, lautet ja eher "Nicht in der Stadt halten". Sieht man das heute auch noch so?
Also rein von dem was dort steht, klingt, als könnte städtisches Auslaufgebiet und Park nutzen und andere Leute mit ihm Gassi gehen lassen eine Herausforderung werden, wenn der Hund wirklich "angekommen" ist.
Das heißt nun nicht "Bloß nicht probieren", aber Schäfer-Leonberger mit Vorgeschichte, das muss man halt wirklich mögen und im Idealfall auf ein paar Eigenheiten gefasst sein.
Wir hatten zu Anfang oft das Problem, dass wenn wir ihn geholt haben und die Pfleger ihn aus der Gruppe holen wollten, er dort erstmal auf Stur/Gegenangriff gestellt hat. Nach kurzer Zeit und einer kleinen Auszeit, kommt er nun aber zur Tür gelaufen, sitzt still bis die Leine dran ist und macht keine Zickerein mehr. Also das waren die ersten 2-3 Monate, nun ist alles entspannt (bevor wir kamen, ging halt auch niemand ein Jahr mit ihm raus).
Wenn man raus geht, springt er erst einmal an einem hoch und freut sich, will los, fiept etc.. die Pfleger sahen das zu Anfang als totale Katastrophe (wir empfanden das jetzt als nicht unbelehrbar). Das anspringen macht er nun bspw auch schon nicht mehr. Sich freuen, fiepen, los wollen; klar da ist er 5min aufgedreht aber welcher Hund ist das nicht?
Das nur als Beispiele, wie wir ihn empfinden / er zu Anfang war / er sich nach kurzer Zeit gibt.
Gegenüber anderen haben wir auch nichts feststellen können. Wie er dann in „seinem Zuhause“ irgendwann agiert ist natürlich dann spannend. Aber doch nicht ummachbar? Oder bin ich da zu naiv? Gerne Hinweise sonst
Wir sehen bei ihm halt keine „komplett krummen Wesenszüge“.
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Es kann sein dass er Probleme mit dem engen Zusammenleben mit Menschen hat. Jetzt ist er ja nicht wirklich sehr oft mit Menschen zusammen aber das würde sich ja ändern. Da kann schon zu Konflikten kommen. Könnt ihr damit leben wenn er die Zähne gegen euch einsetzen würde?
Ich würde unbedingt mit dem Tierheim reden welche Probleme es im früheren Zuhause gab.
Und es geht nicht um krumme wesenszüge. Hunde die ihre Zähne einsetzen machen es oft weil sie komplett überfordert sind und eventuell die Nähe zum Menschen nicht mögen oder Angst haben. - Vor einem Moment
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