Schleppleine, kurze Leine - viel Disziplin, wenig Disziplin .... ?
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Hallo in die Runde,
mein Beaglemädchen kann ja definitiv in nächster Zeit (wenn überhaupt jemals ...) ohne Leine laufen ... und jetzt bin ich im Zwiespalt, was besser/förderlicher für uns beide ist:
Variante 1:
An einer mehr oder weniger langen Leine immer nett rechts neben mir, ich bleibe stehen, wenn sie schnüffeln will usw..
Nachteil: erfordert von mir ständige Überwachung und sie ist tempomäßig an mich gebundenVariante 2:
Schleppleine (Ende in der Hand) und sie kann in diesem Radius machen, was sie will (auch über den Graben ins Feld, da "ziehe" ich sie dann ggf. wieder 'raus, weil sie auf Rufen dann meist nicht reagiert), schnüffeln, vor- oder hinterhergaloppieren, Weg kreuzen usw..
Nachteil: Das ist für mich relativ entspannt, sie hat auch einen Mordsspaß dabei, aber irgendwie gehen wir da nicht wirklich "zusammen", sondern jeder macht sein eigenes Ding.Wie ist denn Eure Meinung/Erfahrung zu sowas?
PS: Sie läuft auch immer noch eine Tour am Fahrrad, da ist nur Würsteln/Pfützen "erlaubt", sondern trabt sie fröhlich nebenher.
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Mach halt teils so, teils so, je nachdem wie aufgeregt der Hund ist.
Wenn die Leine Dauerzustand ist, dann würde ich persönlich eine Flexileine nehmen, die finde ich praktischer. -
Zu Flexileinen habe ich absolut kein Vertrauen (und auch schlechte Erfahrung in Punkto Haltbarkeit) ... zumal sie sich im Ernstfall auch gerne mal mit vollem Gewicht 'reinschmeißt. Das entspricht aber in etwa meiner "kurzen" Leine (5 m), die ich entsprechend länger-/kürzer nehme.
Aber wie meinst Du das mit "aufgeregt"?
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Viele Hunde steigern sich in ihr Jagdverhalten umso mehr hinein, je mehr "Freiheit" sie haben, also je länger die Leine, desto "irrer" könnte der Hund unterwegs sein wenn es arg nach Wild riecht.
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Ich hab meinen 8 Monate-Jungspund momentan bei Waldspaziergängen an der Schlepp und finde nicht, dass da jeder "nur " sein Ding macht. Ich trainiere ja dann mit ihm.Umorientierung, Aufmerksamkeit, Rückruf, Spur anzeigen... wir sind da schon beschäftigt miteinander. Da bin ich froh, dass der Große problemlos mitläuft. In freiem Gelände sind beide offline. Kurze Leine nehm ich nur zum Training ( außer natürlich Stadtgänge etc. )
Und warum willst du überhaupt entscheiden welche Variante du nimmst ? Heute kurze Leine, morgen Schlepp, wie du grad magst?
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Habe auch eine Jagdmaus, aktuell nicht ableinbar, Zukunft ungewiss

Wir laufen am entspanntestens mit der Schlepp mit ca. 5-8 Meter. Kurze Leine mit ca. 3 Meter ist zu wenig, da müsste ich permanent zum Schnüffeln stehen bleiben usw.
10 Meter ist schon zuviel, da geht es bisschen in die Richtung "aus den Augen aus dem Sinn".
Ich geh auch mit der Flexi ist aber das unangenehmste Gassi. Sie knallt ins Ende, zieht links und rechts, achtet wenig auf mich. Gerrissen ist uns übrigens auch schon mal eine.. obwohl bis 50 Kg und meine wiegt 16..Mit der 8m-Schlepp gehen wir super, sie achtet auf mich aber hat ihren Freiraum zum mal kurz festschnüffeln sind ja dann quasi 16 (8 hinter und 8 vor dir
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Ich würde die Leinen situationsabhängig nutzen. Kannst dadurch ja auch dem Hund verdeutlichen, dass zB an einer ganz kurzen Leine kein Schnüffeln und Markieren erlaubt ist, an der längeren Leine hingegen schon.
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Ah, ja ... hm ...
Ja, natürlich ist sie disziplinierter, wenn sie sich nur im kleinen Kreis bewegen kann, dann muss ich aber eben viel "organisieren", sprich, sie dauernd ermahnen, z.B. rechts neben mir zu bleiben, nicht in den Graben zu springen usw..
Also alles irgendwie "zäh".An der Schleppleine (die nutzt sie auch öfter mal "im Gebüsch" aus), ist/wird das Verhalten aber auch nicht "schlimmer", nur kann da da eben mehr galoppieren (und ich habe mehr Ruhe) ... ist also für beide "lustiger" ...
Nur denke ich natürlich auch an Freilauf irgendwann einmal, und denke eben an "Abrufen-Trainieren"-Müssen, was ich an der Schleppe kaum brauche ... bzw. eigentlich reagiert sie auch nur, wenn sie eh' gerade kommen wollte ...

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Wenn Variante 2, dann aber trotzdem mit Regeln.
Also ich hab auch so eine Kandidatin, da gibts aber trotzdem Rückruf, Weiter Kommando und was man halt so braucht. Im Prinzip wie Freilauf, nur an 10m Schleppleine.
Wenn du bei 10m Leine den Hund überall rausziehen musst, wirst sicher auch nicht glücklich.Allgemein hab ich bei all meinen Hunden beide Varianten.
Ich brauch sowohl Leinenführigkeit als auch gesittetes Laufen an Schlepp/Flexi. -
Das kommt doch ganz aufs Gassi-Geebiet an.
An belebteren Gegenden schau dass du niemanden belästigst.
Ne Schleppleine im Straßenverkehr macht sich schon blöd.
Und eine Leine quer über dem Bürgersteig wo von hinten Fahrräder etc. kommen ist rücksichtslos.An Orten wo du niemandem begegnest (oder selten) - schau was für dich und deinen Hund am sinnvollesten und am entspanntesten ist.
Schleppleine habe ich eigentlich nur zum Training benutzt - also schon lange nicht mehr - mir ist die zu umständlich.
Während der Brut- und Setzzeit ist Arek an der langen Flexi - das ist für uns am entspanntesten.
Arek und ich gehen ganz oft auch nur "nebeneinander her" - also Arek mit einem enstprechend großem Radius - er ist eher selbständig.
Er achtet auf mich, macht aber gerne sein eigenes Ding und hat generell wenig Freude an "Zusammenarbeit".
Ich habe die Erfahrung gemacht, je seltener ich ihn anspreche (ein kommando verlange) desto besser hört er
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