Jagd, Hege, Naturschutz und mehr - allgemeine Diskussion
-
-
Danke für das Video.
Da sieht man deutlich dass es schade wäre den Aufbruch nicht im Revier zu lassen. Dort erfüllt er noch eine wichtige Aufgabe. -
17. Januar 2019 um 21:44
schau mal hier:
Jagd, Hege, Naturschutz und mehr - allgemeine Diskussion - Vor einem Moment
- Anzeige
Übrigens.... es ist wirklich wichtig, auch an das passende Hundefutter zu denken.
Ich habe für unseren Buddy unglaublich lange nach einer Sorte gesucht, die wirklich zu ihm passt. Immer wieder habe ich etwas Neues ausprobiert und war nie ganz zufrieden. Durch Zufall bin ich hier im Forum auf den kostenlosen Futtercheck gestoßen. Dort konnte ich sehen, welches Futter andere Hundehalter mit derselben Rasse bevorzugen und gute Erfahrungen gemacht haben.
Und was soll ich sagen, Buddy liebt sein neues Futter. Die ganze Suche hat sich absolut gelohnt.
Falls ihr ihn noch nicht getestet habt, hier geht’s direkt zum Futtercheck! Das dauert weniger als eine Minute.
Und am Ende könnt ihr euch sogar kostenlose Futterproben von bis zu 20 verschiedenen Herstellern sichern.
👉 Hier nochmal der Link zum Futtercheck!
LG Steffi mit Buddy
-
-
Hm wer legt die denn da ab Bea11?
-
Auf welcher Basis wird das berechnet/ festgelegt? Wie kontrolliert?
Das kommt auf den gewünschten Wildbestand, also auf die Revierstruktur an. Je nachdem legt man fest, wie viel Wild das Revier verkraftet, dann muss man gucken, wie viel da ist und anhand dessen wird berechnet, wie viel man entnehmen muss, um den Zuwachs abzuschöpfen und ggf. den Bestand zu regulieren. Wir machen das hier im Frühling via Wildzählung. Da fährt man nachts durch den Wald, je eine Person auf jeder Seite vom Jeep mit Scheinwerfern, ein Protokollant und ein Fahrer. Und dann wird gezählt, was man sieht, daraus der tatsächliche Bestand per Formel geschätzt und anhand dessen der Abschussplan festgelegt, den die Jäger erfüllen müssen.
Wie der Pächter das dann schafft, ist ihm überlassen. Er kann ja auch Begehungsscheine vergeben und andere Jäger den Abschuss regeln lassen oder Drückjagden veranstalten. Hier bei uns muss man für jedes nicht erlegte Tier Strafgelder zahlen. Wenn man mehr Tiere erlegt als im Abschussplan vorgesehen, bekommt man dagegen Pachtgebühren zurück erstattet.
@Bea11
Sowas direkt am Weg ist eine Schweinerei. Scheinbar hat da jemand Unfallwild entsorgt. Das wird hier auch gemacht, aber niemals da, wo Leute und Hunde vorbei kommen. -
Grundlage für den Abschussplan ist das Forstliche Vegetationsgutachten oder Verbissgutachten, bei dem der Zustand der Waldverjüngung beurteilt wird. Also was ist da, was kommt an Jungpflanzen nach und wieviel davon ist durch Reh, Hase oder sonstiges verbissen. Auch Fegeschäden durch Rehböcke werden erfasst. In Deutschland wird das alle drei Jahre gemacht. Ist der Verbiss zu hoch, wird der Abschussplan dementsprechend angepasst, das heisst er wird erhöht. Ist wenig Verbiss, bleibt er gleich oder wird nach unten korrigiert.
Wie lange man für ein Reh braucht, hängt davon ab wie oft man jagen geht, wie man sich anstellt, ob das Wetter mitspielt und nicht zuletzt wie viel Wild im Wald ist und wie selbiges sich verhält, etc. Eine pauschale Auulssage kann man da also nicht treffen.
-
So viel Wissen und Erfahrung hier! Ich möchte mitlesen, bitte!

- Vor einem Moment
- Anzeige
Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
-
Scheinbar hat da jemand Unfallwild entsorgt.
Wobei das in den USA in Sachen Wolf und Bär sogar extra gemacht wird - nur dann halt an unfrequentierten Stellen fernab vom Menschen.
LG, Chris
-
Ich wäre trotzdem dafür, bitte nicht einfach so Fotos von toten oder verwesenden Tieren hier reinzustellen. Die Bilder sollen doch nur schocken, sonst nichts... Wenn dann bitte in den Spoiler mit Hinweis darauf.
-
Ohne die Diskussion verfolgt zu haben, habe ich dann doch gleich mal eine ganz laienhafte Frage:
Bei uns (Schwarzwald) sind Ende November/Anfang Dezember regelmäßig Treib- und Drückjagden. Gefühlt wird da einmal der Wald links gemacht. Gleichzeitig heißt es aber, dass vor allem im Winter Wild nicht aufgescheucht werden soll. Wie passt das zusammen? Weiß das jemand?
Treibjagden sind in erster Linie ein großer Freitzeitspass für die teilnehmenden Jäger! Ich lebe hier in einer Grenzregion, und es reisen auch gerne Jäger aus den Niederlanden an, um als zahlende Gäste an diesem entwürdigenden Schauspiel teil zu nehmen. Die letzte Treibjagd in meinem kleinen Dorf endete damit, dass die Hündin meines Nachbarn, verschreckt durch die Schüsse ( es wurde kein Anwohner vorab informiert ), entwich und glücklicherweise nach Stunden im Tierheim wieder abgeholt werden konnte.
Die Ausbeute dürfte äusserst gering gewesen sein, da in unserere Region kaum noch Niederwild vorkommt.
Nov/Dez sind ja "die" Jagdmonate, und die Treibjagd ein Highlight für viele Jäger, siehe linK:
Niederwild-Jagd im November - Deutsche Jagdzeitung -
Bei uns werden Treibjagden nur auf Schalenwild ( Rehwild, Rotwild, Sauen) gemacht und soweit ich weiß, versucht man damit, die Abschusspläne zu erfüllen (bei privaten Pächtern), weil ja Ende Januar die Schonzeit beginnt. Im Staatsforst sieht man es nicht so eng, wenn die Abschußzahlen über dem Plan liegen
-
Nächste Frage,
Gibt es generelle Schonfristen - also wie Brut- und Setz-zeit, um den Druck wegzunehmen oder dürfen dann jeweils nur bestimmte Tiere nicht geschossen werden.
- Vor einem Moment
- Neu
-
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!