Jagd, Hege, Naturschutz und mehr - allgemeine Diskussion
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Im ARD Mittagsmagazin läuft diese Woche eine Reihe zur Jagd https://www.daserste.de/information/po…-video-100.html
Im ersten Video hat die Reporterin einen Jäger und Förster begleitet, im zweiten einen Gnadenhof für Tiere besucht.
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Hallo, ich habe mal eine Frage.

Wurde bestimmt schon mal gefragt und beantwortet, aber ich habe nichts gefunden...
Was ist der Unterschied zwischen Drückjagd und Treibjagd?
Gibt es in D beides noch?
Wir waren gestern in Belgien (wohnen ziemlich nah an der Grenze am Hohen Venn) und dort waren große Waldgebiete abgesperrt mit Schildern: Treibjagd.
Damit verbinde ich als Laie Jäger hoch zu Ross
mit ner Meute Hunde 
und dachte, das gäbe es gar nicht mehr. Aber meine Vorstellung ist vermutlich eh nicht korrekt.Die Form von Gesellschaftsjagd zu Pferd (Parforcejagd), die Dir vermutlich geistig vorschwebt, gibts übrigens in anderen Nationen tatsächlich noch. In Deutschland sind Hetzjagden, soweit ich weiß, mit oder ohne Pferd verboten.
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Damit verbinde ich als Laie Jäger hoch zu Ross
mit ner Meute Hunde
und dachte, das gäbe es gar nicht mehrDas heißt Schleppjagd
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Danke euch.

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Damit verbinde ich als Laie Jäger hoch zu Ross
mit ner Meute Hunde
und dachte, das gäbe es gar nicht mehrDas heißt Schleppjagd
Schleppjagd heisst es hier in Deutschland, weil die Hunde dem Duft einer Schleppe folgen (Duftstoffe, die aus einem, am Sattel des Schleppenlegers befestigten, Kanisters tropfen, sehr selten auch nur auf den Spuren des Pferdes, das der Schleppenleger reitet) .
In Frankreich ist die Parforcejagd noch erlaubt, d.h. die Jagd mit entsprechenden Meuten auf Rotwild, Rehwild und Schwarzwild, wobei die Jagdgesellschaft der Jagd zu Pferd folgt. Bei der Hasenjagd mit Meute sind auch die (menschlichen) Jäger zu Fuss.
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ich weiß das
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Hallo

Ich hab mal eine Frage, weiß aber nicht ob die schonmal gestellt wurde. Wenn ja gebt mir einfach bescheid und ich such nach Antworten! ^^
Ich versteh nämlich nicht warum bei uns in Ö (und wsl auch im Rest Europas) so großer Wert auf den Fasan gelegt wird. Ursprünglich gab es den in Europa ja nicht, und trotzdem wird immer wieder davon gesprochen das nachbesetzt werden muss weil der Bestand sich nicht selbst erhält.Für mich wär es logisch eine eingebürgerte Art, die selbst anscheinend nicht überlebensfähig ist, aussterben zu lassen. Vor allem da wir mit Rebhuhn und Wachtel ja heimische Arten haben die sicher auch in Nahrungskonkurrenz mit dem Fasan leben.
Wir waren Sonntag übrigens in Parndorf im Windpark arbeiten (wir suchen Schlagopfer) und plötzlich haben sie am Windrad neben uns (300 m Entfernung) mit der Jagd auf Fasan begonnen. Ich war sehr erleichtert als ich merkte das sie in die Luft und nicht "am" Boden schießen!

Allein an dem einen Windrad haben sie mindestens 5 Fasane erlegt. Warum muss also eine Abschussquote erfüllt werden wenn im Frühjahr und Sommer wieder gejammert wird das es zu wenige gibt?

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Ich hab mich jetzt mal grob eingelesen

Den Fasan gibt es in Europa nun schon sehr lange (je nach Quelle sind die Angaben aber unterschiedlich) und ich habe auch von der Theorie gelesen, dass eine natürliche Einwanderung theoretisch möglich gewesen wäre.
Fasan und Rebhuhn haben auch Jahrhunderte koexistiert, solange ausreichend Nahrung für alle vorhanden war. Probleme gibt es wohl vorallem durch den Rückgang von Insekten.
Wie weit eine Auswilderung von Fasanen sinnvoll ist, darüber kann man gut diskutieren denke ich.
Wir haben hier im Revier "natürliche" Bestände an Wachteln und Rebhuhn. Fasane gab es wohl früher einige, inzwischen sieht man kaum noch welche. Unterstützt werden hier alle 3 durch Schütten mit Futter.
Wie das in Ö ist weiß ich nicht, aber für Fasane gibt es hier keine Abschussquote die erfüllt werden muss.
Aber es gibt bestimmt einige, die sich besser mit dem Thema auskennen
wie gesagt, hab ich mich nur grob eingelesen.Wahrscheinlich findest du im Federlesen-Thread zum Thema jemanden, der mehr Ahnung von Nahrungskonkurrenz usw. hat.
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Habt ihr gerade auch von dem Vorfall mitbekommen bei dem eine Jägerin eine Hauskatze in der Falle 3x erschießt? https://www.jagderleben.de/news/katzen-ab…rZNkBm_EIbdpAHQ
Ich finde die Diskussion darum ziemlich schwierig (auch die Stellungnahme des BJV) und es ist krass wie Jagdgegner reden (argumentieren kann man das nicht nennen). Von der "SOKO Tierschutz" werden außerdem völlig unwahre Sachen verbreitet, die natürlich auf offene Ohren treffen.
Passend zum Fasanenthema wird unter anderem gesagt, dass der Abschuss der Katze zum Schutz der Fasane dienen sollte und diese ja aus Ungarn aus Massentierhaltung unter schlimmsten Umständen stammen. Was für ein Quatsch, aber Hauptsache Stimmung machen.
Zur Frage ob Hege von Fasanen Sinn macht:
Fasane sind seit der Römerzeit bei uns, d.h. schon richtig lange und je nach geeignetem Lebensraum überleben sie hier auch selbstständig. Dort wo sie selbstständig überleben ist eine Hege im Hinblick der Artenvielfalt sehr sinnvoll. Dort wo Fasane gekauft und ausgesetzt werden um sie 6 Wochen später zu schießen (das ist die gesetzl. festgelegte Frist) ist es totaler Quatsch und nicht waidgerecht.
Fasane aus Fasanerien kaufen und aussetzen könnte ich mir da vorstellen, wo der Fasan lange heimisch war, aber jetzt durch äußere Umstände nicht mehr gut durchkommt. Ihn dort zu hegen und versuchen ihm Versteckmöglichkeiten zu bieten und seine "Feinde" zu minimieren fände ich dann gut, wenn man es z.B. vorher verpasst hat.
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Das Thema ist für mich ehrlich gesagt kein bißchen schwierig. Haustiere schiessen geht gar nicht. Man muss davon ausgehen, dass da ein Mensch dahinter steht, für den das ein Familienmitglied ist, evtl. ein kleines Kind.
Immer heisst es "aber die Bodenbrüter, aber die xyz...". Habt ihr die Diskussion mitbekommen, dass über den Einsatz von Rodentiziden auf Feldern nachgedacht wird? Ist es sinnvoll, gleichzeitig Katzen und Füchse zu schiessen, die eben diese Mäuse jagen? Bussarde jagen auch Mäuse, das ist klar. Sie sind aber nicht die einzigen. Und Bodenbrüter fallen auch der Landwirtschaft zum Opfer. Man kann nicht Hauskatzen zum Sündenbock für alles machen.
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