Unsere Junghunde... der alltägliche Wahnsinn Teil 9
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Hummel -
8. Januar 2019 um 11:56 -
Geschlossen
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Schön, dass sie alles gut überstanden hat. Chica war nach ihrer Kastra auch sehr schnell wieder auf den Beinen.
Echt, ist das bei der Hündin auch so, dass die "hormontaub" sind? Dachte das gäbs nur bei Rüden. Habe aber auch keine Erfahrung mit intakten Hündinnen. Chica kommt ja aus dem TS und bei Übernahme habe ich unterschrieben, sie kastrieren zu lassen. Heute weiß ich, dass sowas nicht bindend ist, damals wusste ich es nicht. Habe sie somit nur in ihrer Eingewöhnungszeit unkastriert erlebt und da war sie eh schräg drauf. Vor und nach der Kastra.
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Nein hormontaub empfand ich sie nicht, aber sie ist ja ohne Hormone ein ganzes Stück wilder, daher dachte ich, dass sie eben jetzt die Ohren wieder zu Hause lässt
Ist aber (noch) nicht der Fall. -
Ich bin gerade total glücklich. Mein kleiner Terrorzwerg hat ja bei der Sparkasse so fürchterlich rumgeschrien als ein anderer Hund auf ihn zu gelatscht kam, die bei der Sparkasse hat mir heute gesagt dass das völlig in Ordnung ist, dass sowieso fast alle Mitarbeiter einen Hund haben und dass der Kleine das ja lernen muss. Ich darf ihn also weiterhin gerne mitbringen und es stört nicht.
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Hormontaub würde ich es nicht nennen. Aber die Hormone verändern das Wesen mMn schon.
@Frankyfan
Warum pöbelt er denn? Einen auf dicke Hose machen?
Lola hat nie gepöbelt, das vorweg. Aber die wollte immer dringend zu jedem Hund hin. Keine Angst und sie konnte das geforderte Fuß durchaus leisten. Aber Lola regt sich ja irgendwie schnell auf. Naja. Jedenfalls habe ich das Fuß korrigiert und durchgesetzt. Zwei, drei Mal. Ruhe.
Prinzipiell gucke ich aber auch, dass ich lieber auf Abstand bleibe, damit Lola erst gar nicht in die Gelegenheit kommt, etwas falsch machen zu können. Denn, wenn der andere Hund in meinen kriecht und sie dann aus dem Fuß ausbricht, find ich das schon mies. Einen Wohlfühlradius hat ja jeder und irgendwann ist mal gut.
Mein Tipp wäre also schlichtweg: Abstand halten. Trainingssituationen schaffen und durchsetzen. Was hat dir die HuSchu geraten?
Magen verdorben dauert (oder was hatte er?). Koch ruhig immer mal Moro-Möhren mit rein. Das tut eigentlich gut.
Hier
So langsam krieg ich Lola gut auf die Reihe. Klar ist sie noch aufgeregt, aber generell ist es besser.
Das Geziehe heute habe ich mit einem Leinenimpuls korrigiert (will ich vermeiden, aber ...) und Lola lief dann echt rund. Sowas Beklopptes, diese Scheiß-Korrektur kam sofort an. Wobei ich Lolas lockere Leine, die natürlich sofort folgte, punktgenau gelobt habe. Danach war noch zwei, drei Mal klappern mit dem Karabiner nötig und aber auch ausreichend. Ich finds ja wirklich blöd, dass Lola darauf angesprungen ist (also war hilfreich, so ist es nicht), weil ich über die Leine nicht korrigiere. (Allerdings mit bissl Karabiner klappern schon mal ein Signal sende, aber das ist in Ruhe fürs Mitkommen, wenn Lola sich festgeguckt hat und wirklich ein akustisches Signal).
Ansonsten läuft sie gut an der Schlepp, findet Gämsengeruch sehr spannend und staunt über die Eichhörnchen. Aber da greift mein jagdliches Training ganz gut. Insgesamt bisschen aufgeregter, kann aber das Gucken noch gut abrufen und sich auf mich einlassen, wobei ich da schon etwas mehr machen muss.
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Pueppi.Schlappohr , ich glaube ne Mischung zwischen Größenwahn und Unsicherheit.
Die HuSchu hat empfohlen nicht zu ziehen, sondern ihn wegzudrücken, quasi körperlich verdrängen so dass er sich um sich selber im Kreis läuft und ich aussen bin.
Das klappt auch gut solange der Abstand groß genug ist.
Freitag werde ich all meinen Mut zusammen nehmen und ins Freilaufgebiet gehen mit ihm.
Seit der Beißerei habe ich ja auch Panik vor freilaufenden Hunden.
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Bei uns haben die Hormone das Wesen sehr extrem verändert. Es gibt da ja durchaus auch leichtere Fälle, aber bei uns muss ich sagen, dass ich unglaublich froh bin, dass sie da nicht mehr durch muss. Sie war ja regelrecht depressiv die letzten 11 Wochen bzw. nach der Läufigkeit.
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Pueppi.Schlappohr , ich glaube ne Mischung zwischen Größenwahn und Unsicherheit.
Die HuSchu hat empfohlen nicht zu ziehen, sondern ihn wegzudrücken, quasi körperlich verdrängen so dass er sich um sich selber im Kreis läuft und ich aussen bin.
Das klappt auch gut solange der Abstand groß genug ist.
Freitag werde ich all meinen Mut zusammen nehmen und ins Freilaufgebiet gehen mit ihm.
Seit der Beißerei habe ich ja auch Panik vor freilaufenden Hunden.
Darf ich mal fragen, warum du ins Freilaufgebiet willst, wenn dein Hund gerade ein Thema mit fremden Hunden hat und du selbst auch Panik? Klingt erstmal nicht nach einem Plan, der euch was bringt, so auf Distanz...
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Gute und berechtigte Frage Hummel.
Weil er im Freilauf mit anderen Hunden völlig entspannt ist. Weder mobbt er, noch wird er gemobbt.
Und ich muss an mir arbeiten, ich möchte gegen meine Angst ankämpfen.
Dort ist ein riesiges Areal um die Weser rum, kein eingezäuntes Hundewiesending.
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Ich hab mir für unseren Kroatienurlaub Ende August eine Strandmuschel gekauft, damit wir etwas Schatten haben. Ich sitze seit einer gefühlten Ewigkeit in der Muschel und warte, bis sich der Hund wieder einkriegt
Pauli findet das Ding sehr unheimlich. Aber gut, war ja nicht überraschend. Er findet alles neue unheimlich und doof. Aber er hat sich sogar schon rein getraut und alles angeschnuppert.Das Ding bleibt jetzt mal bis zum Urlaub stehen (passt farblich leider gar nicht ins Wohnzimmer, aber was tut man nicht alles) und ich werd mich regelmäßig reinlegen

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Wir waren am Samstag beim Hundebegegnungstraining (aber nicht wegen Leinenpoepelei wie mir hier von einigen geraten wurde, was ich immer noch extrem laecherlich finde
).Ich kam mir total fehlplatziert vor. Wir waren 3 Hunde: Ein Angst-Hund, ein Hund der eher auf Aggression geht und Anyu.
Yep. Wir kamen an und erste Frage war: Was ist das Problem? Ich antworte wahrheitsgemaess: Ein Hund kommt und sie erstarrt (ihn/sie), weigert sich weiter zu gehen. Okay dann probieren wir.
Beide Hunde standen da und ich sollte in Schlangenlinie auf die zu gehen. Anyu suchte Augenkontakt zum Hund blieb aber nicht stehen und schaute auch zu mir hoch. Klappt ja super. Einmal darf sie sich beim Hundetraining scheisse Verhalten und genau dann tut sie es nicht. Die anderen Besitzer kamen sich glaube ich verarscht vor. Und Anyu durfte der Hunde Begegnungsjoker sein, wenn andere auf sie zu kommen kann sie das super ignorieren.
Wir gehen eine Runde spazieren, und im „natuerlichen Spaziergang“ zeigt sie das Verhalten sofort. (Uebrigens auch mit gesenkter Rute.) ??♀️
Was soll man da sagen, Erwartungen werden nur dann erfuellt wenn sie nicht da sind.
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