Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Unsere Junghunde... der alltägliche Wahnsinn Teil 9
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Hummel -
8. Januar 2019 um 11:56 -
Geschlossen
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Ich würde mich frei machen von der Angst, den "falschen Knopf zu drücken" um dann auf ewig einen falsch programmierten Computer zu haben.
Genau das ist Mühsam. Im Hinterkopf den Gedanken zu haben, dass man den Hund JETZT so erziehen muss wie er in den Alltag jetzt und später passt. Das der Hund so passt wie er ist, ich keine Probleme mit ihr habe (außer dem momentanen Gehorsam) sowas selbst zu sehen fällt meist schwer. Vor allem wenn man noch nie einen Hund hatte.
Ich schließe mich Hummel an - es ist anstrengend und frustrierend und wenig befriedigend wenn man einem 'Zukunftsbild' hinterher hechtet, ohne das 'Gegenwartsbild' zu genießen. Das ist, als würde man sich das ganze Jahr akribisch auf Weihnachten vorbereiten, sich ständig darüber ärgern, dass sie eigene Deko noch nicht passt und die Socken zu warm sind und dabei Ostern verpassen, das Frühjahr nicht bemerken und im Sommer Pool und Sonne ignorieren.
Irgendwann kommt Weihnachten, aber bis dahin passieren noch ganz andere, richtig tolle Dinge.
Und manchmal hat man dann festgestellt, dass man Halloween eigentlich viel cooler findet. 
Ich empfehle tatsächlich alles entweder sofort mitzuschreiben oder direkt danach aufzuschreiben, das hilft enorm. Auch um Ungereimtheiten aufzudecken oder eigene Lücken. Manches versteht man auch erst wenn man es noch einmal durch geht.
Von wichtigen Seminaren habe ich mir Mitschriften angefertigt und die sogar abgetippt. Das fand und finde ich immer sehr hilfreich.

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29. Mai 2019 um 16:56
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Unsere Junghunde... der alltägliche Wahnsinn Teil 9 - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Da hast du auf jeden Fall recht. Schade nur, dass ich ihn kaum verstehen werde bei dem Geschrei, was Emil machen wird. Ich habe meinen Mann zwangsverpflichtet mit zu kommen, damit er sich auch was merken kann, was wir gesagt bekommen. Ich bin dann oft so aufgeregt, dass ich die Hälfte vergesse. Davon abgesehen ständig dabei zu versuchen den irren hund runter zu regeln.



Ich hab gerade Comic-Bilder vor Augen "Können Sie das bitte aufschreiben? Ich verstehe Sie nicht!"



So wirds enden.
RuDako Mitschriften machen kann man auf dem Platz ja live eher nicht, danach aufschreiben mache ich auf jeden Fall. Und habe meinen Mann noch als Gedächtnisstütze. Wenn ich was entweder durch Emils Geschrei nicht gehört habe, oder halt vor Aufregung vergessen habe, er merkt sich das. Oft hat er auch einen objektiveren Blick auf die Hunde. Ich bin zu nah dran, mache mir ständig Gedanken, interpretiere in deren Verhalten, mein Mann braucht auf Nachfrage von mir oft nen Tag oder so und kommt dann oft mit wesentlich brauchbareren Ideen, als ich. Da es nicht seine, sondern meine Hunde sind ist er einfach neutraler....wobei wenn ich es mir recht überlege sagt er immer Emil ist unser kleines Baby

. Und das Baby pennt ja auch in unserem Bett und weckt einen morgens mit liebevollem Geknabber am Ohrläppchen (kein Scherz, macht er wirklich).Jedenfalls bin ich wahnsinnig gespannt, was er zu meinem Rudel zu sagen hat. Hoffentlich verstehe ich die Ungereimtheiten dann mal besser. Zwischen den Jungs laufen so seltsame Dinge ab...offenes Gezicke, oder Schnappen hatten wir ewig nicht. Aber Emil weicht Fiete im Haus aus, seeeehr deutlich (während er draussen, wenn irgendwas irre spannend ist auch mal unter seinem Bauch durchrennt), aber eben auch nicht immer. Und andererseits meidet Fiete eben auch Emil. Ebenfalls nur im Haus. Ist wirklich eigenartig. Die Einzige, die hier unbeirrt ihr Ding durchzieht ist die Grummeloma.
Zum Knurren des Collies ist zu sagen, dass er es tatsächlich mir gegenüber ewig nicht mehr gemacht hat. Und wenn man beobachtet wie er es meinem Mann, oder der Tochter gegenüber macht dann hat das echt eher was von Brummbär. Es drückt schon oft Unmut aus, aber mehr ist dann auch einfach nicht. Wenn er wirklich maulig ist geht er danach, oft rammt er aber dann auch meiner Tochter den Kopf in den Bauch, brummt und will aber gekrault werden. Es ist eigenartig, aber beim Training wird er das vermutlich eher nicht zeigen, das macht er nur zuhause.
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Ich kann euch wirklich gut verstehen. Hier war es heute auch... Es sieht so aus wie als wenn Caspers Testosteron wieder ganz weit oben ist. Er wollte immer ausgiebig an Hündinnenstellen im Gras schnüffeln. Das war die letzte Zeit gar kein Thema, heute war es jedoch so als wie wenn wir da gar nicht dran gearbeitet hätten.
Dann kam noch eine nicht läufige Hündin dazu. Casper wollte permanent an ihr schnüffeln. Mein Nein ignorierte er, also holte ich ihn weg. Als wir weg sind, wollte Casper noch der Hündin nach, kam dann aber doch mit mir mit.
Es war richtig nervig. Die ganze letzte Zeit lief es dahingehend so gut und heute dann das.

Immerhin liefen die Hundebegegnungen gut.
Rüde 1 lief auf der anderen Straßenseite und Casper bellte nicht.
Rüde 2 lief auf demselben Weg. Ausweichen war nicht möglich. Ich habe Casper auf die abgewandte Seite geschickt, dann sind wir dran vorbei. Ich rechnete damit, dass Casper loslegt, aber er bellte nicht.

Rüde 3 war weiter weg. Er wollte unbedingt zu Casper und Casper zu ihm, aber ich war schon auf dem Heimweg. Auch da bellte Casper nicht.
Heute Morgen haben wir eine ältere Hündin getroffen. Diese lief etwas zurück als Casper kurz an ihr schnupperte. Casper blieb daraufhin stehen und fing an sie zum Spielen aufzufordern (Hintern oben, Oberkörper unten und er sprang dabei von links nach rechts). Wollte Casper die Situation auflockern? Ich habe das nicht ganz verstanden. Die Hündin ist laut Besitzer generell sehr unsicher.
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Ich trau mich kaum es auszusprechen- hier wird seit 3 Tagen nix mehr zerstört. Gar nix. Nada. Er geht nichtmal mehr auf´s Bett sondern liegt vor der Tür/neben der Püppie und pennt, spielt zwischendurch mit seinem Kong oder putzt die Ohren vom Püppchen aus.
Bitte lass das so bleiben


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Mir ist es leider auch viel zu wichtig, was andere Leute denken. Damit setze ich mich so was von unter Druck ... Blöd, oder. ?
Das pubertäre Fehlverhalten von Bruno hat einige Tage angehalten. Dank konsequentem Training und laufen erst mal nur mit der normalen Leine, später mit Schleppleine und einiges mehr läuft es jetzt wieder super gut mit Bruno.
Ich lasse ihn wieder frei laufen. Wenn ich das Kommando „halt“ rufe, bleibt er stehen. Beim Kommando „langsam“ zieht er nicht mehr an der Leine ... etc. Also im Moment macht jeder Spaziergang unendlich viel Spaß.
Zu Hause ist Bruno sowieso ein Goldstück. Er liebt den Garten, spielt auch mal alleine und ist glücklich, mit meinem Mann und mir zusammen zu sein.
ABER ... ich weiß, es kommt auch wieder anders. Da mache ich mir nichts vor. Und dann werde ich mich hier ganz bestimmt wieder ausheulen (müssen)?.
Bis dahin aber werde ich die gute Phase genießen.
Jetzt schläft liegt er bei uns im Garten und ist im Land der Träume ?
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Puh wenn ich das so lese bin ich doch immer wieder glücklich, dass ich hier so ein "einfaches" Exemplar habe und denke mir, dass die Problemchen die wir haben oder was mich an ihr nervt total kleinlich sind.
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Das ist echt sehr wichtig, finde ich. Der Hund darf auch nicht das Gefühl haben, dass er nie genügt. Seit ich mich damit arrangiert habe, dass Emil ein Kläffer ist und ich halt an Übererregung arbeite (oder es versuche) und nicht am Symptom bastle, kommen wir echt stressfreier durch den Alltag. Es sei denn, es kommt was ausserhalb seiner Routine, dann ist der Ofen aus (oder eher an
).Anfang nächster Woche fahren wir ja zu einem Rudeltraining. Also 5Std Auto fahren (was Emil ziemlich cool findet, die anderen beiden aber nicht), dann Ferienhaus-Supergau, dann fremder Hundeplatz...ich weiß jetzt schon, dass Emil völlig abdrehen wird und wir werden einen grandiosen Eindruck hinterlassen.



Also wenn man zu einem Trainer fährt, dann kann man sich doch nur wünschen, dass der genau das sieht, was die einzelnen Hunde so speziell macht - nur so gibts ne Chance auf gutes und effektives Training. Insofern - auch diese Gedanken würde ich mir nicht machen.

Genau so.
Ich trau mich kaum es auszusprechen- hier wird seit 3 Tagen nix mehr zerstört. Gar nix. Nada. Er geht nichtmal mehr auf´s Bett sondern liegt vor der Tür/neben der Püppie und pennt, spielt zwischendurch mit seinem Kong oder putzt die Ohren vom Püppchen aus.
Bitte lass das so bleiben


Total cool!
Ja, vermutlich ist es der Mittelweg von wegen im Hinterkopf behalten, wohin man will und dennoch das Hier und Jetzt genießen.
Ich versuche da wirklich, Interesse zu zeigen. Hock mal neben Lola und schnüffel mit oder wir gucken gemeinsam was an.
Letztlich ist es auch nicht für alle Hunde leicht, durch diese Welt zu gehen und dabei unseren Ansprüchen zu genügen. Von daher: Danke, liebe Hummel für deine Worte!
Hier war Ruhetag. Lola hat das auch genossen und erstmal Oxytocin aufgeladen.
Ich hab Kauholz besorgt, dass sie links liegen lässt, und ein Rinderohr für morgen in der Hoffnung, sie verträgt es. Lola Zähne brauchen was zu kauen und Pferdekopfhaut gibt es hier nirgends.
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Pferdekopfhaut gibt es doch bestimmt im Tierhotel.
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Wo ist das denn?
Edit: gefunden. Mal sehen, wie ich da mal hinkomme. Danke!
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Wo ist das denn?
Edit: gefunden. Mal sehen, wie ich da mal hinkomme. Danke!
Ich finde das richtig gut. Kaufe dort auch den gefrorenen und getrockneten Pansen und sonst auch allerlei Knabberzeug. Icch will eigentlich dem nächst mal wieder hin. Kann dir ja Bescheid sagen und sonst was mitbringen, wenn es was gibt.
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