Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Unsere Junghunde... der alltägliche Wahnsinn Teil 9
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Hummel -
8. Januar 2019 um 11:56 -
Geschlossen
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Hm, empfinde Fiete ansonsten nicht als sehr reaktiv. Dieses reizoffene, was ich von Emil kenne, hat er eher nicht. Ist so der "Komm ich heut nicht, komm ich morgen-Typ". Gibt halt so ein paar Trigger, LKWs draussen, hier drinnen das Klackern des Gasherds und der Staubsauger.Ich habe es mit Belohnen versucht, mit schnüffeln und belohnen, Kekse drauf auch schon...das volle Programm, was ich auch bei Emil genutzt habe, bei dem all das übrigens nix half, er hat einfach irgendwann aufgehört den Staubsauger doof zu finden. Fiete reagiert irgendwie so gar nicht auf meine Bemühungen. Das letzte war jetzt, dass @Hummel meinte ich soll den Sauger körpersprachlich für mich beanspruchen, niemand beißt in meine Sachen, quasi. Aber da er mich dann nur mäßig auf dem Fokus hat funktioniert das nicht wirklich. Er hält dann mal kurz Abstand, weil ich mich zwischen ihn und den Sauger stelle, bellt aber weiter.
Gestern im Garten beim Harken hat er auch wieder angefangen, da hat das dann mit dem Beanspruchen besser geklappt, so ne Harke ist halt nicht zusätzlich laut.
Dann hast du noch ein bisschen nen Fehler im System, wenn du den Raum um den Staubsauger für dich beanspruchst und er trotzdem auf den Staubsauger fokussiert ist. Aber das würde jetzt hier ein bisschen die Möglichkeiten sprengen.Im Zweifel schick ihn halt weiter weg. Dann ist dein Raum nun mal locker 2 Meter um dich rum. Aber ich schätze mal, das ist tatsächlich besser "live" zu sehen, wo da das Kommunikationsproblem liegt.
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26. März 2019 um 04:23
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LG Steffi mit Buddy
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@Leiia Wie schwer war Pauli nochmal? Ich habe 4kg in Erinnerung, ist das richtig?
4,2 auf 31/32cm

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@physioclaudi ich merke immer wieder, umso mehr ich mich auf ein problem fokussiere und versuche dran rum zu doktern und zu üben, umso schlimmer wird es (bzw. bessert sich einfach nicht). Deshalb ignoriere ich generell viele Sachen bzw. versuche diesen nur die allernötigste Aufmerksamkeit zu schenken. Die meisten der Sachen haben sich dann mit der Zeit ganz alleine gelegt.
Wenn ich zb. mal wischen will und jetzt keine zeit habe den Hund auch noch zu maßregeln, dann muss sie halt 5min. im Schlafzimmer warten bis ich fertig bin
. Klar, man möchte das Problem angehen, aber wenn es jedesmal eine Action ist und jedesmal in einer Trainingseinheit endet, würde ich den Hund in der zeit einfach mal kurz ausquartieren. Nach dem Motto "Ich staubsaug jetzt und du hast Meldepause" Tür zu.
Übungseinheiten mit Staubsauger kann man ja trotzdem machen, aber eben in Mini schritten, sodass man kontrolle darüber hat wie sehr Hundi sich aufregt.
Da würde bei mir der Staubsauger einfach mal ein paar Wochen im Wohnzimmer stehen bis es für den hund ganz normal ist das Staubsauger auch "anwesend" ist.
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danke Euch, ja es wäre mal was nettes einen "ganz normalen Hund" zu haben...ne Scherz, Fiete empfinde ich im Gegensatz zu Emil als sehr normal und unkompliziert. Er hat so seine Trigger, aber das ist echt im Rahmen. Und ansonsten ist er ein fröhlicher, unkomplizierter Zeitgenosse.
Emil habe ich tatsächlich immer ausgesperrt beim Saugen, der hat sich allerdings auch jedes Mal so ins Nirwana geschossen, dass ich Sorge hatte er erleidet einen Herzinfarkt. Und irgendwann mal mache ich den Sauger an, ohne ihn weg zu sperren, weil mir was runtergefallen war, und da war es dann auf einmal egal. Und das ist es seitdem auch. Genau wie die Harke, der Wischer und alles andere, was von Emil früher angebrüllt wurde.
Ich werde jetzt tatsächlich das ganze reduzieren. Werde ihn für kurzes Staubsaugerertragen loben und dann wegsperren, wenns quasi ernst wird. Und hoffe dann auf das Erwachsenwerden. -
Ich freue mich wirklich total.
Casper war heute Morgen beim Spaziergang 6km im Freilauf. Er hört so wahnsinnig toll.
Am Ende des Spaziergangs kam uns ein Mann mit kleinem Hund entgegen. Ich dachte mir super, da kann Casper nochmal Hundekontakt haben. Vor 1 Woche hätte ich noch gedacht "Oh Mist, jetzt müssen wir ausweichen". Ich lief mit mittlerweile angeleintem Casper auf den Hund zu. Er kläffte nicht. Ich blieb stehen und fragte, ob sein Hund verträglich wäre. Er war sich nicht so ganz schlüssig, aber meinte, dass wir es probieren können. Beide haben sich kurz beschnüffelt, wobei seiner knurrte. Ich nahm Casper daraufhin etwas zurück.
Der Mann meinte dann, dass die Körpersprache von seinem Hund aber positiv wäre und es nur an der Leine liegt, ob wir beide ableinen wollen. Das haben wir dann getan. Beide beschnüffelten sich, liefen ein bisschen zusammen rum, gingen dann aber etwas getrennte Wege. Die Sympathie war zwischen den beiden Rüden nicht sonderlich groß, aber keiner hat dem anderen Rüden etwas getan, also war es okay. Ich habe mich ein bisschen unterhalten, die Beiden schnüffelten, nach 10min habe ich Casper angeleint und wir sind dann nach Hause. Auch hier kläffte er nicht, als wir dann gingen.
Seit ich letzte Woche bei dem Trainer war, hat Casper eigentlich täglich Hundekontakt gehabt. Ich ärgere mich so darüber, dass ich den Trainern zuvor geglaubt habe, dass er nur Ärger sucht, dass er pöbelt, dass er dominant wäre und ich ihn nicht zu anderen Hunden lassen soll, bis sich das ändert. Erst der neue Trainer sagte, dass ich ihn zu anderen Hunden lassen soll, testete sein Verhalten gegenüber anderen Hunden und meinte, dass Casper total harmlos ist, nicht provoziert oder Ärger sucht und sich gut verhält. Er sagte mir auch, dass dieses Männchen machen von alleine aufhören wird, wenn er Hundekontakt hat. Es wäre keine Dominanz, Casper weiß nicht was er machen soll, er schränkt den anderen Hund aber nicht ein.
Gestern bei dem älteren Rüden war es schon besser, er machte kein Männchen an ihm und heute bei dem Rüden überlegte er kurz, machte es dann aber nicht. Er verhält sich toll gegenüber anderen Hunden, knurrt ein Hund, geht er einfach weg. Umso mehr ärgert es mich, dass ich ihm den Hundekontakt so oft verwehrt habe.
Auch das Kläffen wird besser. Obwohl Casper den Rüden sah, kläffte er nicht, er kläffte nicht als wir auf ihn zugelaufen sind und er kläffte auch nicht als ich kurz mit ihm stehenblieb um zu fragen, ob der andere Hund verträglich wäre. Vielleicht löst sich das Problem ja von ganz alleine?
Casper hatte mich trotz des Hundes auch im Blick und kam sofort angerannt als ich ihn rief. Er macht sich momentan so toll. Es ist so schön zu sehen, dass er Freude beim Hundekontakt hat und wie toll er den Freilauf meistert.

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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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@physioclaudi
Normal... grins... ein paar weniger spezial effects wären schon okay.Stellst du dich "nur" zwischen Staubsauger und Hund oder machst du dich groß, beanspruchst den Raum drum herum? Aber mit kurzen Zeiträumen anfangen, halte ich für sinnvoll.
Mein Hund. Also echt. Heute Morgen schnell ein Stück gefundenes Brötchen inhaliert aber sonst richtig gut unterwegs.
Jetzt gerade gehe ich den Hang zur Flutrinne runter, Lola sitzt oben ab. Ich ruf sie ran, im Kommen sieht sie einen Hund und startet durch. Konnte nur loslassen und hab sie beim Hund (entspannte Besitzerin zum Glück!) eingesammelt. Erstmal ne Runde UO. Was soll ich sagen, beim ersten Fuß musste ich ein Mal korrigieren und dann hab ich da einen Hund, der UO mit fliegenden Ohren und total begeistert arbeitet. Die muss auf den Platz! (Ist ein zeitliches Problem, Begleithundtraining ist samstags vormittags, da zerteilen ich die WE eh schon mit Trailen oder Eislaufen für meinen Sohn.) Und dann muss ich dringend mal RO angucken, das ist ja wohl eine Mischung aus Agility und UO und Tricks (rein Agility ist wohl bei eh leicht erregbaren Hunden und der Größe nicht so optimal?).
Aber wenn sie folgen kann - der Hund sprang noch immer im Hintergrund herum und ein Schwarm Tauben landete auch noch hinter mir während ich Lola in der Ablage hatte und mich entfernt habe -, warum dann solches "Ungehorsam" im Alltag? Klar ist sie da nicht so fokussiert wie beim Arbeiten, aber will to please ist ja da.
Und ja, ich hab ja Lola im erlaubten Hundekontakt auch abrufbar (gut, da bin ich nicht sauer...).@Feyra478
Klingt ganz wunderbar!
Man liest deine Freude direkt raus!
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warum dann solches "Ungehorsam" im Alltag?
Sie ist doch noch sehr jung.
Ist doch super, wenn sie so begeistert bei der UO mitmacht. Mach dir das bloß nicht kaputt, indem du zu viel (für das Alter) verlangst.Es zeigt sich wirklich, dass Pascow gar kein Problem damit hat, an fremden Orten zu übernachten und alleine zu bleiben.
Vor 2 Wochen ein Trainingswochenende mit der RH-Staffel, jetzt ein verlängertes Wochenende im Hotel wegen einer Hochzeit. Er durfte da überhaupt nirgendwo hin mit, also wurde er morgens eine gute Stunde draußen bespaßt, dann hat er bis mittags im Zimmer gepennt, dann mittags nochmal kurz raus und das Gleiche bis abends. Abends nochmal kurz pinkeln. 3 Tage lang. Im Zimmer hat er sich jedes Mal schnurstracks in seine offene Box verzogen, gegrunzt und geschlafen.
Guter Hund.
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Ja, sie ist jung. Gefühlt liest man aber davon, dass die Hunde in dem Alter rund laufen. Und ich frag mich dann schon, was los ist. Als obs immer mal die Sicherung rausknallt.
Nee, ich höre immer auf, wenn Lola noch freudestrahlend dabei ist und am Ende gibts Jackpot.
Ich finde nur so krass wie sich herauskristallisiert, dass der Hund im Arbeitsmodus so genial läuft. Bis vor Kurzem dachte ich, BH wird never. Aber das ist Quatsch. Lola wird das Arbeiten am Platz genauso verknüpfen wie beim Trailen und da ihr das ja offenbar gefällt, wird das sicher was. Zumal Lola am Platz links laufen muss und das ja nochmal deutliche Unterscheidung zum Alltag ist (wenn sie es begriffen hat).Rettungshundestaffel finde ich auch super. Aber eben als Mantrailer vorerst, weil der Wechsel zur Flächensuche bestimmt zu früh wäre.
Klingt toll, dein Pascow!
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Ja, sie ist jung. Gefühlt liest man aber davon, dass die Hunde in dem Alter rund laufen. Und ich frag mich dann schon, was los ist. Als obs immer mal die Sicherung rausknallt.
Ich merke nur mal vorsichtig an, das meine Ersthündin locker flockig drei bis vier Jahre brauchte, bis ihr Verhalten relativ gefestigt war.Immer wenn ich hier (d.h. allgemein im Forum) lese dass jemand ganz lange etwas trainiert und dann sind 2 Wochen oder gerade ein Monat gemeint, muss ich still und leise ebenso amüsiert wie gequält lächeln. Langes Schleppleinentraining ... Das hieß es nach frühestens 6 Monaten und / oder nach einem Jahr, aber doch nicht nach 3 Wochen.
Lang ist aber auch ein ziemlich ungenauer und nicht näher definierter Begriff, daher ist das nur meine subjektive Wahrnehmung und Interpretation.Die meisten erzählen ohnehin Wunder weiß was an Geschichten wie gut der Hund mit 6, 12, 14 oder 18 Monaten hört, aber da unterscheiden sich nicht nur die Entwicklungsstände der Hunde erheblich sondern auch ganz massiv die Eigen- und Fremdwahrnehmung, ganz zu Schweigen von dem jeweiligen Erwartungen. Rund laufen ist ein sehr, sehr dehnbarer Begriff.
Und damit wären wir wieder bei der subjektiven Wahrnehmung von langem Training und Geduld bei der Entwicklung.
Erwachsen werden und Alltagsfestigkeit oder eine verlässliche Routine können wohl gut ein paar Jahre, nicht Monate, brauchen. Immerhin ... Drei oder vier Jahre brauchen viele große Rassen um erwachsen zu werden.
Wenn es dann schneller, vielleicht auch viel schneller geht, freue ich mich. Aber wenn's dann doch dauert, ist es nicht überraschend. Aber vielleicht bin ich da auch geschädigt von Dakota, Pepper fühlt sich dagegen auch selbsterziehend an.

Fiel mir nur im Zusammenhang mit dem Satz oben und einigen vergangenen Unterhaltungen ein, unabhängig vom restlichen Thema des Threads.
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Ich glaub auch, es ist eine Mischung aus Hundetyp, eigenen Ansprüchen und vielleicht auch sich verunsichern lassen von Erzählungen anderer. Wenn ich meine Shelties nehme: ja, die sind leicht erregbar und kläffig und da ich bei denen kaum wirklich Grenzen setze, probieren die lustig aus und dürfen wirklich verdammt viel... Aber es sind halt Shelties. Da reicht so ein wenig Yipieh und Umorientierung oft schon, um einen alltagstauglichen Hund zu haben. Wild taucht auf = Smilla interessiert es nicht, Faye hat Umorientierung gelernt. Fremde Menschen tauchen auf = interessiert beide nicht. Jogger oder Reiter taucht auf = yipieh Keks von Frauchen. Fremde Hunde tauchen auf = mal abwartend im Hintergrund bleiben. Da brauch ich mir auch nicht auf die Schulter klopfen, die sind einfach so
. Faye weiß heute noch nicht, was Leinenführigkeit ist, aber zieht nicht (hat Smilla auch nicht getan, beide finden den Druck am Hals doof). Ab und an hab ich mit der Faye halt so einen Lenkdrachen vor mir oder sie hopst hoch in die Luft, so als Alternative zum ziehen
. Wenn die Shelties gestreichelt werden wollen, hüpfen sie auf den Schoß, wenn sie sonst was wollen, stellen sie sich wuffend vor mich oder Faye rammt mir ihr Spielzeug gegen die Wade
. Wobei beide ein "Nein" problemlos akzeptieren. Und ich ihnen jederzeit verkaufen kann, och xy wär doch grad lustiger.Bei den Aussies muss ich sehr viel mehr Regeln aufstellen, managen, im Blick behalten, selbst bei Joey, die so ein richtig nettes-easy-Exemplar für einen Aussie ist.
Aber ich mag es "einfach", also ein Hund, der passt, so wie er ist und keine "Herausforderung" ist. Und Yipieh und Triebigkeit und Sensibilität und Bellfreude und Reservierheit Fremden gegenüber stören hier nicht, ganz im Gegenteil. Ich hab da bei den Shelties einfach herzlich wenig, wo ich "gegen" arbeiten müsste (oder überhaupt groß dran arbeiten wollen würde). Und ich glaub, bei Aussie Joey haben wir auch einfach sehr Glück gehabt

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