• Hallo ihr Lieben,
    ich melde mich auch mal wieder. Anton unser Greyhound hat sich die letzten Monate prächtig entwickelt. Er ist nun genau ein Jahr bei uns, kann nun vier Stunden alleine bleiben und ist einfach ein freundlicher Kerl. Da ich aber ab Oktober in einen Vollzeitjob wechsel haben wir lange lange nach einer Betreuung gesucht. Nun haben wir seit zwei Wochen eine total liebe Dame gefunden die ihn abholen würde und den Mittag mit ihm verbringt. Sie ist unglaublich herzlich und nett und Anton findet sie super. Unser Problem: Sie wohnt im zweiten Stock. Und auch, wenn Anton seit einem Jahr täglich mehrmals bei uns in den zweiten Stock hoch und wieder runter läuft, hat er immernoch Probleme.

    Wir haben zum GLück Treppenteppiche, aber trotz alledem, rennt er die Treppe hoch um möglichst schnell hochzukommen. Wenn man mit ihm gemeinsam hoch möchte, rennt und springt er hoch und legt sich dabei regelmäßig auf die Nase. Ich weiß, alles andere als Ideal, aber wir wissen nicht wie wir es angehen sollen. Jetzt ist die Treppe von der Dame steiler, ohne Treppenteppiche und weitaus höher (mehr Stufen). Wir haben ab morgen auch Hundetraining, aber vielleicht könnt ihr zusätzlich Erfahrungen teilen?

    Anton ist ein Windhund, mit äußerst langen Beinen und mir scheint es, als könne er seine Beine nicht richtig koordinieren, wenn er langsam die Treppen laufen soll.
    Er bekommt jedenfalls wahnsinnigen Stress sobald wir uns Treppen nähern, dreht sich dann gerne um und blockiert.

    Da wir in der Großstadt wohnen ist es nahezu unmöglich eine dauerhafte Betreuung im Erdgeschoss zu finden, die wirklich täglich Zeit hat mit ihm rauszugehen und auch mit zu sich nach Hause zu nehmen (wir haben einige Monate gesucht).

    Alles Liebe und Danke im Vorraus!

  • Anton ist ein Windhund, mit äußerst langen Beinen und mir scheint es, als könne er seine Beine nicht richtig koordinieren, wenn er langsam die Treppen laufen soll.
    Er bekommt jedenfalls wahnsinnigen Stress sobald wir uns Treppen nähern, dreht sich dann gerne um und blockiert.

    Habt Ihr diesbezüglich schon mal einen Fachmann aufgesucht?

  • Hallo!

    Ich würde versuchen, mit dem Hund gemeinsam, nebeneinander und vorallem langsam die Stufen hoch zu gehen.
    Und dabei immer wieder kurz stehen bleiben, damit er sich beruhigt.

    Vielleicht immer nur stufenweise. Mal 2 Stufen, dann 3 Stufen,...

    Wenn er ruhig bleibt und nicht hysterisch wird, dann gibts eine Belohnung dafür.

  • Ich würde den Hund ans Halsband nehmen, die Leine direkt hinter dem Karabiner festhalten und ihn auf der Wandseite ganz eng an meinem Bein die Treppe rauf- und runterführen und ihn dabei, sofern er sich einigermaßen "ruhig" verhält, verbal loben und sobald ich oben oder unten bin, auch ein Leckerchen geben wenn es einigermaßen gut geklappt hat.
    Das würde ich mehrmals am Tag üben.
    Sinnvoll wäre es m.E. auch, wenn DU das mit ihm bei dieser Frau und deren Treppe üben könntest und wenn es bei dir gut klappt, dass dann die Frau die Leine übernimmt und ihn führt.

  • Ich würde dafür sorgen, dass die Hundesitterin den Hund nur zum Gassigehen abholt und anschließend wieder in seine gewohnte Umgebung zurückbringt.
    Alles andere wäre mir zu gefährlich bei einem Hund mit Treppenangst und dem Ausmaß deines Hundes.

    LG, Friederike

  • Hallo ihr,

    Habt Ihr diesbezüglich schon mal einen Fachmann aufgesucht?

    Wir haben eine Fachfrau, mit der wir das Treppentraining ab morgen beginnen.


    Hallo!

    Ich würde versuchen, mit dem Hund gemeinsam, nebeneinander und vorallem langsam die Stufen hoch zu gehen.
    Und dabei immer wieder kurz stehen bleiben, damit er sich beruhigt.

    Vielleicht immer nur stufenweise. Mal 2 Stufen, dann 3 Stufen,...

    Wenn er ruhig bleibt und nicht hysterisch wird, dann gibts eine Belohnung dafür.

    Wie ich schon schrieb, ist das unmöglich, da er nur hoch rennt. Er setzt nicht einen Fuß vor den anderen. Er wiegt 35kg und würde mich nur nach oben reißen.
    Runter geht er übrigens langsam Schritt für Schritt.

    ich würde den Hund erstmal gesundheitlich abklären lassen.. vlt hat er ein Problem mit den Augen? Oder irgend ein Problem mit der Koordination?

    Gesundheitlich abgecheckt wurde er. Soweit st alles in Ordnung.


    Ich würde dafür sorgen, dass die Hundesitterin den Hund nur zum Gassigehen abholt und anschließend wieder in seine gewohnte Umgebung zurückbringt.
    Alles andere wäre mir zu gefährlich bei einem Hund mit Treppenangst und dem Ausmaß deines Hundes.

    LG, Friederike

    Ja natürlich, ist mir das auch nicht recht. Aber das würde er bedeuten, dass die Dame mit ihm eine Stunde raus geht und er dann weitere 2-3 Stunden alleine ist. Das geht nicht. Ohne eine Betreuung kann ich meinen Job nicht mehr machen, was dramatisch wäre.

  • Ja wenn sonst eh alles weitere unmöglich zu sein scheint, dann wünsche ich Dir alles Gute für das morgige Treppentraining mit der Fachfrau.

    Ich bin sehr gespannt, wie das nun aussehen wird...

    Vielleicht kannst Du ja berichten.

  • Ja wenn sonst eh alles weitere unmöglich zu sein scheint, dann wünsche ich Dir alles Gute für das morgige Treppentraining mit der Fachfrau.

    Ich bin sehr gespannt, wie das nun aussehen wird...

    Vielleicht kannst Du ja berichten.

    Ich schrieb, dass es bisher unmöglich ist, Stück für Stück mit ihm die Treppe zu gehen, da ich das seit einem Jahr versucht habe. Natürlich hoffe ich, dass es sich ändert. Er ist seit einem Jahr bei uns und läuft die Treppe mehr schlecht als recht. Aber er lief immer eigenständig. Sobald er an der Leine war ging es daneben. Das kann ich beim Treppentraining in dem Haus der Dame so nicht machen...

  • Mit einer fremden Person wird er die Treppe unter Umständen gar nicht laufen, wenn er sie mit dir schon nur ungern läuft.

    Nimmt er in dieser Situation denn Leckerli? Du könntest ihm einen Trail über die Stufen legen. Auf jeder Stufe ein Leckerli. Da wird er dann langsam machen und ist abgelenkt.

    Ansonsten würde ich viele motorische Spielereien mit ihm machen. Ihn mal auf deinem Baumstamm balancieren lassen, draußen alle möglichen Treppen laufen.

    Newton hatte anfangs auch ein Treppenproblem und je mehr ich mit ihm geübt habe, desto besser wurde es. Heute ist er ein richtiger Klettermaxe.

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