Treppen-Training
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Und die zweite TÄ?
Was heißt "vor allem"? Gab es irgendwas beim Training, was bewirkt haben könnte, dass er jetzt mehr Angst vorm Laufen hat?
Ne, NUR über positive Verstärkung. Sorry, war blöd formuliert. Wir haben von Anfang an ohne Druck und allem gearbeitet, hat auch soweit gut geklappt.
Naja, Schwanzwedeln ist ja zunächst nur eins sicher: Aufregung.
Ich kann das jetzt nur ganz dilettantisch zu Bedenken geben, weil wir das Problem selber kürzlich hatten und mir die Thematik noch neu ist. Wir sind nämlich mit neuem Haarschnitt mal ohne Mantel raus ("Er zittert ja nie, vermutlich friert er gar nicht...") und dann war er unglaublich aufgeregt. Gezogen ohne Ende, geschnüffelt, und draußen auf der Terrasse erstmal wie ein geisteskranker hin und her gerannt. Ich dachte eben auch, dass er sich freut, aber nach dem ganzen Training zur Desensibilisierung war es schon auffällig. Und im Mantel-Fotothread hat man mir erklärt, dass das auch ein Zeichen sein kann, dass er friert.
Jetzt trägt er an frostigen Tagen Pulli mit Mantel drüber, weil er sich damit viel besser konzentrieren kann, wenn wir üben.
Ihr könnt ja mal noch ein Fleece-Teil drunterziehen, einen Loop an den Hals machen und schauen, ob das hilft.

Guter Tipp, ziehe im Jetzt zwei Mäntel an, mal schauen ob es was bewirkt :)
Alles anzeigenHallo,
das was du beschreibst klingt sehr nach meinem Hund. Was soll ich sagen, wir haben das Problem seit bald 9 Jahren und es wird vermutlich auch in diesem Leben nicht mehr besser.
Das was du beim hoch"gehen" beschreibst, macht meiner exakt genauso. Es ist mehr ein Treppe hoch stürzen und eben sehr gefährlich, weil das ja auch weh tut und dann noch mehr Angst entsteht.
Mein Hund ist allgemein was seine 4 Beine angeht auch generell nicht sehr koordiniert. Jedoch helfen Übungen dazu leider auch nicht. Es ist als hätte er nur wenig Kontrolle darüber wo er hin tritt oder springt.
Vielleicht kannst du in die Richtung mal weiter forschen. Wenn du ihn z.B. auf ein Objekt springen lässt welches angemessen ist für seine Größe, sodass er es schaffen kann aber sich schon anstrengen muss.. Schafft er es die Distanz einzuschätzen oder kracht er dagegen, rutscht ab, springt zu weit etc? Das macht meiner nämlich z.B. auch. Der kann gar nicht einschätzen wie weit oder wie hoch Objekte sind und macht dann einen Bauchklatscher weil er zu früh abspringt oder klatscht dagegen weil er nicht hoch genug springt.
Auch so Balanceübungen mal einbauen und schauen was passiert..
Sonst gibt es noch Cavalettitraining, dafür kannst du einfach mal ein paar Stöcker auf den Boden legen und schauen ob er die Füße gut dazwischen setzt. Also überprüfen wie trittsicher er ist.Habt ihr schon mal den Elefantentrick geübt? Da steht der Hund mit den Vorderbeinen auf einem Topf und dreht sich aus den Hinterläufen um den Topf. So wird er sich auch noch mal seiner Hinterhand bewusst. Wenn er sich da wirklich richtig blöd anstellt, kann das auch Aufschluss geben ob er einfach nicht koordiniert ist.
Hat dein Hund generell ein Problem mit glatten Böden?
Sind die Krallen zu lang, sodass er keinen Halt findet?Wurden die Augen beim Tierarzt untersucht und hast du das Gefühl er sieht schlecht?
Ich würde den Hund unbedingt noch mal bei der Physiotherapie vorstellen. Es gibt so so viele Hunde die bei einer normalen Untersuchung beim Tierarzt einfach keinen Mucks von sich geben und trotzdem große Schmerzen haben. Gerade jetzt bei der Kälte werden Verspannungen auch schlimmer. Bei der Physiotherapie stellen sie einfach den ganzen Hund auf den Kopf, können dir sagen ob dein Hund gut und gleichmäßig bemuskelt ist und dir vielleicht auch noch mal was zur Koordination raten.
Ansonsten habe ich jetzt nicht raus lesen können wo dein Hund her kommt. Kann es vielleicht sein, dass er unter dem Deprivationssyndrom leidet? Da gibt es mehrere Ausprägungen und Symptome von. Ich hatte ja auch sehr viele Hundetrainer/verhaltenstherapeuten deswegen da und bei uns ist das wohl der Fall weswegen er das vermutlich nicht mehr lernen wird.
Die Trainingsansätze waren übrigens bei uns sehr toll und positiv. Wir haben mit Clicker und Handtüchern z.B. gearbeitet. Leider konnte mein Hund das Training anschließend nie abspeichern und verallgemeinern.
Danke für deine Rückmeldung, ich werde das alles mal im Kopf haben und schauen was ich mit meinem Hundi umsetzen kann. Zunöchst einmal: Anton hat kein Spaß an solchen Übungen. Er freut sich über einfache Sachen, wie "Stop", "komm"...dann ist er immer super happy, jeder kleine Schritt in Richtung "mehr davon" bedeutete für ih n Stress...Suchspiele waren maximal noch drin. Ich sehe ihn also nicht mit den Vorderbeinen, geschweige denn mit vier Beinen auf einem Eimer ;D Aber das mit den Stöcken werde ich mal machen :)
Ja, mit glatten Böden etc. hatte er große Probleme.. Wir haben lange gebraucht bis er in Cafés, andere Geschäfte etc. rein ging, weil für ihn alles gruselig war (allerdings auch Teppiche..).
für mich war es jetzt nur besonders merkwürdig, weil er unsere Treppen seit über einem Jahr läuft und plötzlich nicht mehr...
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Ja, mit glatten Böden etc. hatte er große Probleme.. Wir haben lange gebraucht bis er in Cafés, andere Geschäfte etc. rein ging, weil für ihn alles gruselig war (allerdings auch Teppiche..).
für mich war es jetzt nur besonders merkwürdig, weil er unsere Treppen seit über einem Jahr läuft und plötzlich nicht mehr...
Das haben wir auch ganz extrem und haben wir bis heute nicht raus bekommen. Also Eingänge in Häuser jeglicher Art kann er nicht. Auch Fahrstühle und Tunnel. Das spielt dann auch keine Rolle welcher Untergrund.
Es kann wirklich sein, dass es eine Form von Deprivationschaden ist..
das muss man dann einfach ein stückweit akzeptieren, dass der Hund so eine Macke hat, weil er es einfach wirklich nicht lernen kann. Ich habe nach 5 Jahren einfach aufgegeben und den Hund so genommen wie er ist. Ich habe allerdings das große Glück, dass ich ihn einfach tragen kann. Bei euch sieht das ja dann wieder anders aus leider.Dass es solche Rückfälle gibt ist dann auch ganz normal. Ich hatte das mit unserem Hauseingang. Der wurde ganz lange halbwegs gemeistert und dann einfach gar nicht mehr und zwar auch so, dass er schon rum eierte wenn wir in die Straße abbogen. Ich fange dann einfach wieder bei 0 an. Das Training schreitet dann zwar schneller voran, allerdings ist der nächste Rückfall auch schnell wieder da.
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Wir haben gestern ganz spontan das Wohnzimmer von der zweiten Etage in die 1. verlegt, ist alles noch etwas provisorisch, aber so sind Schlafzimmer und Wohnzimmer nun unten (durch einen seperaten Eingang mit einer kleineren Treppe erreichbar) und nach oben muss er dann nicht mehr...da ist dann jetzt unser Esszimmer, Küche und Arbeitszimmer...Die Treppe war bisher nie ein Problem, ich hoffe das bleibt so

Manchmal muss man auch einfach in den sauren Apfel beißen und akzeptieren, dass manche Dinge sehr viel mehr Zeit benötigen. Wir wollen ihm nun erst einmal Ruhe von diesem ganzen "müssen" gönnen und ja... er liegt schon den ganzen Morgen sehlig auf dem Bett und vergisst dabei sogar das Fressen. Bin gespannt wann ich ihn wieder sehe. So hat er endlich nun auch einen Rückzugsraum, das war in der 2. Etage eher nicht so, da es einfach ein großer Raum mit Küche war.LG
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